Review: Jägerin der Dämmerung by Christine Feehan

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Description: Ivorys Herz ist versteinert. Vor langer Zeit wurde sie von ihrem Volk betrogen und von ihrer Familie verstoßen. Nun ist sie auf der Jagd. Ihre Opfer: Vampire.Eines Tages nimmt sie den Duft eines Mannes auf, der ihre Seele gefangen nimmt. Razvan. Er ist ihr Retter, ihr Seelengefährte. Ein Karpatianer. Seit Jahrhunderten schon führt er einen Kampf, den er nur verlieren kann und er ist kurz davor aufzugeben.Als die beiden einen gemeinsamen Feind ausmachen, erwacht in ihnen der Wunsch zu leben und zu kämpfen. Sie stellen sich ihrem größten Gegner. Doch sind sie auch in der Lage, ihren geheimsten Sehnsüchten zu folgen und die heilende Macht der Liebe zu erkennen?

Review: O-M-G!!! Dieses Buch ist unglaublich und hebt die Reihe rund um die Karpatianer auf ein ganz neues Niveau. Die Rollen werden hier zur Gänze über den Haufen geworfen und neu verteilt – Razvan ist zum Zeitpunkt seiner Flucht schwach und möchte seinem Leben, das nur aus Gefangenschaft bestand ein Ende bereiten als er von Ivory gefunden wird. Ivory hat sich in Jahrhunderten von Jahren einen Ruf aufgebaut und wird von allen Vampiren gefürchtet: Gerüchte gehen um von ‚dem‘ Jäger, der von einem Wolfsrudel begleitet wird. Von ihrer Familie verraten und verlassen hatte sie einen unvorstellbaren Weg zu bewältigen mit dem einen Ziel, die Ursache aller Probleme zu töten - Xavier. Sie kennt ihn besser als alle anderen, war sie doch einst seine Schülerin. Einzig Razvan ist ihr in dieser Hinsicht gleichgestellt und zusammen stellen sie ein unglaubliches Paar dar, vor dem alle anderen Karpatianer an Glanz verlieren.

Schon seit langem wünsche ich mir so ein Buch – eine Heldin, die auch Heldin sein kann und von ihrem männlichen Gegenpart nicht eingeschränkt wird. Razvan hält sich in seinem Alpha-Verhalten sehr zurück, ehrlich gesagt ist es kaum vorhanden. Vielmehr strahlt er eine Ruhe und Gelassenheit aus, die man nicht oft sieht. Er drängt Ivory das Band der Seelengefährten nicht auf, vielmehr geht es von ihr aus (und das ist herrlich erfrischend, wenn man bedenkt, dass die bisherigen Bücher ganz anders begonnen haben). Ivory ist auch diejenige, die Razvan rettet, ihn ernährt und pflegt, bis er so weit genesen ist, dass er wieder aus dem heilenden Schlaf der Karpatianer erwachen kann. Ivory lehrt ihn ein Jäger zu sein und zu kämpfen, befand er sich doch vorher nie in der Position es erlernen zu können. Seine Stärke ist die Strategie und damit führen sie beide die ältesten und erfahrensten Jäger mehr als nur einmal vor. Trotz des großen Misstrauens, das ihnen entgegen gebracht wird, handeln die beiden immer ehrenvoll, was man von anderen nicht sagen kann.

Christine Feehan hat hier ein wunderbares Buch erschaffen, so fesselnd und spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Es bringt einem zum Weinen, aber auch zum Lachen. Viel zu schnell gelangt man zum Ende und möchte diese Welt gar nicht verlassen. Beide haben sie die Hölle hinter sich, sind dadurch aber nur gestärkt worden. Vertrauen und Respekt sind die Grundlage dieses Buches – glaubt mir, wenn ihr die vorherigen Bücher schon mochtet, dann werdet ihr dieses hier lieben!!!

Rating: A-

Diese Rezension beruht auf der Weltbildausgabe!

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