Review: No Place to Run by Maya Banks

Montag, 17. Januar 2011

Description:
The last person Sam Kelly expected to pull wounded from the lake was Sophie Lundgren. Once they shared a brief, intense affair while Sam was undercover and then she vanished. She's spent the last months on the run, knowing that any mistake would cost her life and that of her unborn child—Sam's child. Now she's resurfaced with a warning for Sam: this time, he's the one in danger. Sam has too many questions to let her slip away again—like why she disappeared in the first place. This time he vows not to be seduced. But one look in her eyes, and the passion burns again, and Sam knows he’ll do anything to keep her and his child safe. However, Sophie’s dark past is more dangerous than he imagines, and the only way for either to survive it is to outrun it.

Review:
Schon The Darkest Hour war fantastisch geschrieben und hat mich aber der ersten Seite weg gefesselt. Ausgehend davon war ich natürlich mehr als nur neugierig auf den 2. Teil und habe ihn schon vor einiger Zeit bestellt. Aber aus mir unbekannten Gründen stand er jetzt trotzdem Wochenlang in meinem Bücherregal ohne gelesen zu werden. Wahrscheinlich wollte ich mir die Illusionen erhalten, die ich mir nach dem ersten Teil zusammen gesponnen hatte.
Vergleicht man das aktuelle Buch nun mit The Darkest Hour war Ersteres emotionaler für mich. Dort hatte ich schon in den ersten Kapiteln teilweise mit Tränen zu kämpfen, was hier nicht mal ansatzweise aufkam.  Ich fühlte zwar mit den Protagonisten mit, durchlebte aber nicht ihre Gefühle. Überhaupt waren die stärksten Gefühle, jene des Verrates und Misstrauens. Alle anderen blieben fast auf gleicher Ebene und es gab kaum Ausschläge nach oben (hocherfreut) oder unten (traurig, enttäuscht). Und das ist fast ein bisschen schade, hat man doch sonst so starke Persönlichkeiten vor sich, die sich nicht unterkriegen lassen und für ihre Überzeugungen einstehen. Sam hätte zwar mehr Vertrauen entgegen bringen können, aber auch so war Sopie stark genug um sich dadurch nicht unterkriegen zu lassen.

Ein weiterer Punkt, der mir gefehlt hat war die Erwähnung, wie KGI überhaupt entstand. In The Darkest Hour gab es ein paar Andeutungen, aber hier bei Sams Buch hätte ich mir mehr davon vorgestellt. Grade als Ältester der Brüder und Begründer der KGI hätte es definitiv zum Buch dazugehört.
Und schon im vorherigem Buch spielten die Eltern sowie Rusty eine große Rolle – damals fühlten sich diese Szenen aus der Geschichte gerissen an und störten für mich den Lesefluss, da sie immer sehr plötzlich kamen. Das hat sich in diesem Buch deutlich verbessert, aber ihre Erwähnung wäre nicht nötig gewesen für die Handlung. Dass beide Elternteile so drastisch miteinbezogen wurden, kam mir übertrieben vor und  hätte mir gewünscht, dass dieser Platz für das eigentliche Paar herangezogen worden wäre.

Trotzalldem freue ich mich schon sehr auf Buch #3, das im März erscheinen soll. Und danach ist erstmal Schluss mit dieser Serie, was ich persönlich sehr schade finde. Mit dem ersten Buch wird man neugierig gemacht, das zweite Buch hält weiterhin das Interesse und auf den Helden in Buch #3 freut man sich schon seit dem Ersten. Danach gibt es für das nächste Jahr keine Fortsetzung, obwohl noch der eine oder andere Bruder übrig bleibt. Versteht mich bitte nicht falsch, ich freue mich rießig auf die neue Reihe, die im September startet und auch auf die Fortsetzungen aus anderen Reihen, aber kein neues Buch über die Kellys? Schade.

Nun schreibe ich diese Rezension und erwähne fast nur negative Punkte. Deshalb möchte ich trotzdem ganz besonders betonen, dass ich No Place to Run an einem Nachmittag ausgelesen habe. Trotz aller Kritik konnte ich es nicht aus der Hand legen. Maya Banks erschafft aufs Neue eine wunderbare Welt, in der man sich wohl fühlt und sich mit den Protagonisten identifizieren kann. Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten gefühlt und freue mich schon auf weitere Bücher!

Rating: B- 

Inhalt und Cover © Homepage der Autorin.

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