Review: Trial by Fire by Jo Davis

Freitag, 7. Januar 2011

Description:
Lieutenant Howard "Six- Pack" Paxton loves three things: being a firefighter, riding his Harley, and his bachelorhood. That is, until the curvaceous Kat McKenna falls into his arms at the scene of a fire—and melts the six-foot-six tower of bronze muscle...
But just as passion ignites between them—and they explore new heights of ecstasy—a ruthless arsonist with a deadly secret and a thirst for vengeance becomes their worst nightmare.

Review:
Jo Davis entführt uns hier in die Welt der Feuerwehrmänner der Station 5 und die Leser werden schon auf der ersten Seite mitgerissen. Spannung und Action führen zu einem rasanten Start, der einem den Atem nimmt. Danach wird es ein wenig ruhiger und es bleibt Raum um die Entwicklung zwischen Howard und Kat mitzuverfolgen. Howard ist ein großer muskelbepackter Mann, der scheinbar alles schaffen kann. Nur Gefühlstechnisch hinkt er ein bisschen nach. In Kat findet er die perfekte Partnerin, die ihn auf eine Achterbahn der Gefühle mitnimmt. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass man überwiegend Howards Perspektive kennen lernt, sowie seine Einschätzung der Situation und seine Gefühle. Als seine Vergangenheit ihn einholt muss er sich auch schmerzhaften Erinnerungen stellen und macht dabei nicht immer alles richtig. Diese Situation ist zwar schön und abwechslungsreich zu anderen Büchern, in denen der männliche Charakter nur wenige Gefühle zeigt, aber ich hätte auch gerne mehr von Kat gesehen. Außerdem erhält man bald den Eindruck, dass die beiden in einer Luftblase leben würden – außerhalb der Feuerwehrstation und Howards und Kats Interaktion findet so gut wie nichts statt.

Autoren kann man in einem Aspekt in drei Kategorien einteilen und zwar betrifft das ihre Nebencharaktere. Als Erstes gibt es Autoren, die ihre Nebencharaktere sehr gut beschreiben und ihnen Tiefe verleihen. Manchmal treten sie in den Vordergrund und stehlen den eigentlichen Protagonisten die Show, so viel haben sie zu erzählen. Sie sind starke Persönlichkeiten und wachsen dem Leser schnell ans Herz und man möchte über sie mehr erfahren als über die anderen. Dann gibt es Autoren, die ihren Nebencharakteren so viel Leben einhauchen, dass sie wunderbar neben den Hauptprotagonisten bestehen können und nicht in deren Schatten verschwinden. Sie machen den Leser mit ihrem Auftreten neugierig und man will ihre Geschichte kennen lernen, jedoch erst nach dem aktuellen Buch. Und die dritte Gruppe von Autoren erschafft Nebencharaktere, die farblos neben den anderen bestehen und die man als Leser kaum voneinander unterscheiden kann. Jo Davis’ Nebencharaktere zählen jetzt noch zur letzten Kategorie. Weder waren sie für die aktuelle Geschichte von Bedeutung noch traten sie sich durch besondere Charaktereigenschaften hervor. Vielmehr bildeten sie eine Gruppe, die zwar vorhanden war, mehr aber auch nicht. Ich hoffe aber, dass sich dies in den nächsten Büchern noch ändert. Wenn nicht verbaut sich die Autorin nämlich selbst die Chance Neugierde auf ihre anderen Bücher zu lenken.

Jo Davis schreibt flüssig und fesselnd, Gefühle haben für sie einen sehr hohen Stellenwert. Trotzdem wird die Handlung von ein paar heißen Sexszenen begleitet, die sich perfekt in die Gefühlswelt der beiden integrieren. Alles wirkt schlüssig und überzeugend. Alles in allem hat man hier ein Buch vor sich, das man kaum aus der Hand legen möchte und das ich an einem Nachmittag gelesen hatte. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, besonders nachdem ich die Leseproben zu den nächsten Büchern gelesen habe.

Rating: C+

Inhalt und Cover © Homepage der Autorin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.