Review: Archangel’s Consort by Nalini Singh

Freitag, 11. Februar 2011

Description:
Vampire hunter Elena Deveraux and her lover, the lethally beautiful archangel Raphael, have returned home to New York only to face an uncompromising new evil…
A vampire has attacked a girls’ school—the assault one of sheer, vicious madness—and it is only the first act. Rampant bloodlust takes vampire after vampire, threatening to make the streets run with blood. Then Raphael himself begins to show signs of an uncontrolled rage, as inexplicable storms darken the city skyline and the earth itself shudders.

The omens are suddenly terrifyingly clear.
An ancient and malevolent immortal is rising. The violent winds whisper her name: Caliane. She has returned to reclaim her son, Raphael. Only one thing stands in her way: Elena, the consort who must be destroyed…

Review:
Erneut entführt uns die Autorin in die Welt von Elena und Raphael und legt diesmal besonderen Wert auf Gefühle. Mit jedem Buch vermehren sich jene Szenen, die aus Raphaels Sicht geschrieben sind und in Archangel’s Consort finden sie ihren Höhepunkt. So gefühlsvoll und einfühlsam, gleichzeitig stark als auch verletzlich konnte man Raphael noch nicht kennen lernen und genau das macht das Wesen dieses Buches aus. Weniger intensiv wird auf Elena eingegangen, auf Raphaels Mutter noch weniger. Wieso diesmal der Schwerpunkt so gelegt wurde ist für mich nicht verständlich, aber vielleicht findet sich die Antwort darauf in einem späteren Buch.

Sieht man von jenen Szenen ab, handelt es sich hierbei für mich um den schwächsten Teil der Reihe. Die Hintergrundgeschichte nimmt nicht wie in den vorherigen Büchern viel Platz ein und spielt eine wichtige Rolle, nein, hier bleibt sie im Hintergrund und wird fast nebensächlich abgehandelt. Ein großer Showdown, der während des gesamten Buches immer wieder angedeutet wird, ist kaum vorhanden. Zwar werden großartig Fährten in eine bestimmte Richtung gelegt, Verwirrungen gesponnen, Andeutungen gemacht, aber was zum Schluss bleibt ist nur heiße Luft. All dies hat mich sehr enttäuscht und das Buch fühlt sich mehr wie ein Füller an um die Wartezeit zum nächsten Ereignis zu überbrücken. Fragen werden vielmehr aufgeworfen, als Antworten angeboten. Und wenn man bedenkt, dass Buch #4 Dmitris Geschichte sein wird, wurde dafür nicht mal annähernd genug Vorarbeit geleistet.  Man möchte meinen, man erfährt mehr über Dmitri, aber (und dass ist nicht unbedingt negativ gemeint) Raphaels Seven sind in diesem Buch alle zu gleichen Teilen vertreten und man erfährt über jeden ein bisschen was. Im Endeffekt steht man nun als Leser nach diesem Band an der gleichen Stelle wie vorm Lesen und hat sich nicht einen Schritt weiter bewegt.

Erschreckend ist nun, dass ich jetzt nicht ungeduldig auf den nächsten Band warte, muss ihn nicht sofort lesen, könnte sogar ein Jahr darauf warten, da mich momentan nichts daran reizt. Alles in allem zwar eine nette Geschichte, aber von Nalini Singh hatte ich so viel mehr erwartet – diesmal konnte sie mich nicht überzeugen.

Rating: C

Inhalt und Cover © Homepage der Autorin.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.