Review: Embers by Laura Bickle

Montag, 28. Februar 2011

Description:
Truth burns.Unemployment, despair, anger—visible and invisible unrest feed the undercurrent of Detroit’s unease. A city increasingly invaded by phantoms now faces a malevolent force that further stokes fear and chaos throughout the city.Anya Kalinczyk spends her days as an arson investigator with the Detroit Fire Department, and her nights pursuing malicious spirits with a team of eccentric ghost hunters. Anya—who is the rarest type of psychic medium, a Lantern—suspects a supernatural arsonist is setting blazes to summon a fiery ancient entity that will leave the city in cinders. By Devil’s Night, the spell will be complete, unless Anya—with the help of her salamander familiar and the paranormal investigating team—can stop it.Anya’s accustomed to danger and believes herself inured to loneliness and loss. But this time she’s risking everything: her city, her soul, and a man who sees and accepts her for everything she is. Keeping all three safe will be the biggest challenge she’s ever faced.

Review:
Es gibt Bücher, bei denen sich mir während es Lesens nur Fragezeichen auftun – begeisterte Rezensionen und Empfehlungen finden sich zahlreich. Und in diesen wird genau das beschrieben, was mich fasziniert und dazu verleitet ein Buch zu lesen. In 98 % der Fälle ist das Buch wirklich die Empfehlung wert und ich freue mich ein neues tolles Buch für mich entdeckt zu haben, aber dann gibt es jene Bücher, die unter die restlichen zwei Prozent fallen und bei denen ich mich frage, was das Besondere an ihnen ist. So geschehen bei Embers von Laura Bickle.

Die Erwartungen waren hoch, in der ganzen Vorfreude hatte es Band #2 schon ins Regal geschafft und dann schlug ich das Buch auf. Eine Geschichte, die sehr spannend und actionreich hätte sein können, trat mehr auf der Stelle, viel Überflüssiges wurde erzählt. Die Protagonisten blieben größtenteils blass, hatten zwar genügend Seiten zum Wachsen und sich Entwickeln, das Potential wurde jedoch nicht ausgenutzt. Laura Bickles neue Welt überzeugt kaum, ich konnte mir jedenfalls kein Bild davon machen. Die Idee von Anyas Vertrauten, dem Salamander Sparky, hatte sich so interessant und ungewöhnlich angehört, aber auch er bleibt mehr ein Schoßhündchen.

Und die Krönung des Ganzes ist es, wenn man als Leser zu einem Charakter besonders hingeführt wird, zuerst nur das Schlechte an ihm sieht und ihn im Laufe der Geschichte dann besser kennen lernt und beginnt ihn ins Herz zu schließen. In diesem Fall ist das der ‚Bösewicht’, der mich im Endeffekt mehr interessierte als Anya als eigentliche Heldin des Buches. Über ihn möchte ich mehr erfahren, seine Vergangenheit, seine Beweggründe, aber als es darauf ankommt, macht die Autorin einen Rückzieher und sein Schicksal wird schlagartig eingekürzt. Der Mann, den die Autorin an Anyas Seite stellen möchte verbringt den Großteil des Buches bewusstlos im Krankenhaus, während sich bei dem, der im Vordergrund steht herausstellt, dass er gar keine Chance hatte – wieso sich also die Mühe machen? Was eigentlich ein runder Abschluss des Buches sein sollte, hat bei mir das Gegenteil bewirkt und einen schalen Beigeschmack hinterlassen und ob ich mich so bald an das zweite Buch der Reihe wagen werde, ist zu bezweifeln.

Laura Embers konnte mich mit Embers nicht fesseln, das Buch war stellenweise langatmig und unbefriedigend und ich hatte durchwegs das Gefühl etwas Wichtiges würde fehlen. Obwohl es hoch gelobt wurde, sprang der Funke bei mir nicht über – schade.

Rating: D

Buchinfos:
Mass Market Paperback, 359 pages
Published March 30th 2010 by Pocket
ISBN: 9781439167656
Series: Anya Kalinczyk #1

Inhalt und Cover © goodreads.com

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