Review: The Perfect Play by Jaci Burton

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Description:
The last thing event planner Tara Lincoln needs is the jet-set lifestyle of a football pro like Mick Riley; even though their steamy and passionate one-night stand proved that Mick is an all-star-both on the field and in the bedroom. Tara played the game of love once and lost big, and she doesn't intend to put herself out there again, especially with a certified heartbreaker. But when Mick sets his mind to win, nothing will stop him. And he has the perfect play in mind to catch this sultry vixen.



Review:
Das Cover spielte bei diesem Buch von Anfang an eine große Rolle – es ist nicht nur eines der Schönsten, dass ich kenne, sondern auch eines der Heißesten und noch bevor der Klappentext bekannt wurde hatte ich mich schon in dieses Buch verliebt. Dementsprechend fielen auch die Erwartungen und Vorstellungen aus und als Leser wünschte man sich fast schon ein fantastisches Buch, weil sonst das Cover einen fahlen Beigeschmack hätte. Hört sich zwar merkwürdig an, ist aber bei vielen Lesern so. Den Erwartungen konnte The Perfect Play zwar nicht zur Gänze gerecht werden, aber insgesamt gesehen konnte Jaci Burton mit ihren Charakteren und der Geschichte überzeugen.

Jaci Burton schafft es immer wieder aufs Neue mich mit ihren Charakteren zu überraschen. Kaum jemand von ihnen hatte ein perfektes Leben, aber alle haben sich bemüht, das aus ihrem Leben zu machen, was sie wollten. Sie haben hart an ihren Träumen gearbeitet und nichts ist ihnen in den Schoß gefallen. Und genau das ist es, was mir hier so gut gefällt: man hat keine verwöhnten Möchtegern-Heldinnen vor sich oder quer durch nur Alpha-Männer, nein hier sieht man sich Protagonisten gegenüber, die aus dem realen Leben stammen könnten. Man fühlt sich ihnen sofort verbunden und kann sich mit ihnen viel schneller identifizieren, als mit anderen. Tara steht mit beiden Füßen fest im Leben und hat dieses im Griff – ihren Traumjob, den sie sich hart erarbeitet hat, bringt sie in perfektem Einklang mit ihrem Familienleben, sprich mit ihrem Sohn Nathan, der im Teenageralter ist. Dass ein Mann ihr Leben auf den Kopf stellen und die gewohnte Ordnung durcheinander bringen könnte, weiß sie und schreckt manchmal davor zurück, aber das Glück, das sich ihr hier bietet greift sie sich doch mit beiden Händen. Es gibt zwar so manche Szene, in der ihre Unsicherheit zu sehen ist, aber Mick ist ein herzensguter Mann, der weiß, wie er Tara für sich gewinnen kann. Mit seinem Ruhm prahlt er nicht, sondern ist bodenständig geblieben und geht nicht automatisch davon aus, dass eine Frau alles stehen und liegen lassen würde um mit ihm zusammen zu sein. Sowohl Tara als auch ihren Sohn Nathan bindet er mit einer Natürlichkeit in sein Leben ein, die zeigt, dass es ihm mit dieser Beziehung ernst ist. Ebenso interessant sind auch die Nebencharaktere geschaffen, auch wenn sich die Autorin hier einiger Klischees bedient. Diese fallen aber nicht so ins Gewicht und bis auf eine Person waren sie alle sympathisch und interessant. Ob ich die Fortsetzung jedoch lesen werde steht noch  nicht fest, denn obwohl ich gerne weitere Charaktere kennen lernen würde, so hat mir eine bestimmte Person doch einen Dämpfer verpasst und ist mir wenig sympathisch. Ob ich da mehr darüber lesen möchte ist für mich noch schwierig einzuschätzen, vor allem muss ich mich den Protagonisten auch verbunden fühlen, was momentan noch nicht der Fall ist.

Nun hatte ich ja bereits erwähnt, dass das Buch meine Erwartungen leider nicht gänzlich erfüllen konnte. Einige kleinere Aspekte störten das Gesamtbild und sorgten in ihrer Summe dafür, dass das Buch zu einem Durchschnittsbuch wurde, das zwar nett zu lesen, aber nicht hervorragend ist. So hätte ich mir bei so mancher Szene den einen oder anderen Satz zusätzlich gewünscht, weil die Dialoge hier merkwürdig abgehackt und wenig emotional wirkten. Dazu kommt noch, dass die Autorin ein paar Mal die Namen ihrer eigenen Charaktere durcheinander gebracht hat und man sich als Leser wundert, wieso der eine Charakter plötzlich Erwähnung findet. Leider verliert auch so manche Szene an Romantik, wobei mir das Wort f**k dann doch zu oft vorkam, vor allem auch während tiefgründigen und offenen Gesprächen. Das entwickelte sich zum richtigen Stimmungskiller für mich – das es hier und da verwendet wird stört mich normalerweise nicht, aber hier fand es bis zum Schluss Verwendung, wo ich mir dann persönlichere Worte gewünscht hätte.

Alles in allem war The Perfect Play flüssig zu lesen und im typischen Stil von Jaci Burton – humorvoll und mit heißen Szenen, die die Geschichte jedoch nicht überlagerten und gekonnt eingearbeitet wurden. Jaci Burton steht für heiße Abendteuer und zumindest diese Erwartung erfüllt sie perfekt. Wer mehr in diese Richtung lesen möchte sollte sich ihre Wild Riders Serie ansehen. Wer die Play by Play Reihe verfolgen möchte, der kann bereits jetzt Band 2 lesen (Changing the Game), zwei weitere Teile sind für 2012 geplant und wir dürfen gespannt sein, wen wir hier noch zu sehen bekommen.

Rating: C+

Buchinfos:
Trade Paperback, 336 pages
Published February 1st 2011 by Berkley Heat
ISBN 9780425238813
Series: Play by Play #1

Inhalt und Cover © Goodreads.com

Kommentare:

  1. Also ich persönlich finde das Cover bzw. den Typen ja ziemlich hässlich, mit ein bisschen weniger Muskeln wär da Cover echt super, aber so? Mir sieht er zu unnatürlich aus xD Und so Schlabberhosen sind auch an heißen Typen nicht sexy. *g*

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  2. Wirklich? wow, da hast du mich grade ein bisschen sprachlos gemacht ;) ne für mich passt der Mann noch sehr gut, mehr Muskelmasse bräuchte ich auch nicht, aber den Gesamteindruck fürs Cover finde ich trotzdem toll und heiß *g*
    aber so hat jeder seinen eigenen Geschmack und es gibt ja noch so einige tolle Cover ;)

    aber neugierig bin ich dennoch - gibt es denn ein Cover mit nem Mann vorne drauf, dass dich sofort überzeugen konnte?
    liebe Grüße

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  3. Ich finde das Cover auch sehr hübsch - um es mal vorsichtig auszudrücken. Deshalb liegt das Buch auch auf meinem SuB... :-)

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  4. Mein Interesse fürs Buch ist auch sofort durchs Cover geweckt worden … auch wenn ich Lucina zustimme, dass die Muskeln ein bisschen übertrieben sind. Sexy find ich das Cover insgesamt aber trotzdem.

    Schade, dass das Buch inhaltlich offenbar nicht ganz so gut ist … Du bist schon die zweite verlässliche Quelle, von der ich das höre!

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  5. @Sarah: ich glaube, vielen geht es so wie dir und dass das Buch aus diesem Grund Einzug in so manches Regal gefunden hat ;)
    viel Spaß beim Lesen, wenn es dann so weit ist!

    @Irina: wenn du magst kann ich dir das Buch gerne leihen, schreib mich sonst einfach mal an ;) aber leider waren die Hoffnungen viel zu hoch gesteckt, mehr als guter Durchschnitt war für mich nicht drin... schade eigentlich, weil eine wirklich tolle Geschichte daraus gemacht hätte werden können.

    Ansonsten würde ich sagen, wenn du das Buch mal günstig irgendwo findest nimm es mir, extra kaufen würde ich es auch nicht (ich hatte es ja gewonnen *g*).
    liebe Grüße

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  6. Vielen Dank für das Angebot, aber ich hab das Buch hier liegen! Cleo von Lesenswert-empfehlenswert hats mir netterweise geschickt – ihr hatte es nämlich auch nicht so gut gefallen.

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