[Talking about...] Endlosschleife Buchserie

Mittwoch, 19. Oktober 2011

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Heutzutage ein Buch zu finden, dass nicht Bestandteil einer Reihe ist wird ja schon fast zu einem kleinen Wunder, eine Seltenheit, die dann natürlich hervorgehoben wird. Dass man Stand-Alone Bücher oft mehr genießen kann, wenn man weiß, dass die Geschichte abgeschlossen ist und man sich ev. keinem Cliffhanger gegenüber sieht, erfährt jeder Leser zu einem bestimmten Zeitpunkt und wenn es ihm so geht wie mir, dann wünscht er sich diese Erfahrung öfters.

Nun ist es aber so, dass Buchreihen in den letzten Jahren immer mehr zum Trend und fast schon zu einer Selbstverständlichkeit wurden. Zumindest in meinem bevorzugten Genre finden sich nur ganz selten Bücher, die auch für sich stehen und wirken können. Natürlich sind viele dieser Bücher in sich geschlossen, aber ein finales Ende haben sie nicht. Man kann sich nicht darauf verlassen, ob Charaktere in einer Beziehung bleiben oder ob ein Konflikt wirklich gelöst wurde. Im Unterbewusstsein bleibt das Wissen, dass der Autor das jederzeit ändern und die ganze erschaffene Welt wieder über den Haufen werfen kann. Das kann ich verkraften, wenn die Reihe z.B. als Trilogie ausgelegt wurde. Aber es gibt ja auch noch das Extrem dazu: Serien, die endlos zu laufen scheinen und kein Ende finden.

Den Anstoß zu diesem Post haben mir, wie ich sie bezeichne, Endlos-Reihen geben. Erst neulich bin ich wieder über eine gestolpert, die ich vor Jahren einmal gelesen habe und wo es mich jetzt richtig überrascht hat, dass immer noch neue Bücher innerhalb dieser Reihe heraus gebracht werden. Ich spreche von der Cynters Reihe von Stephanie Laurens. Angefangen hat das alles mit ein paar wenigen Familienmitgliedern, die ihr eigenes Buch bekamen. Der Familienverband war noch überschaubar, bis er plötzlich nahezu explodierte und man sich nur noch wundern konnte, wo der nächste Charakter herkommen würde.
Eine weitere dieser Endlosreihen ist die Karpathianer Reihe von Christine Feehan, bei der mittlerweile der 22. Band erschienen ist. Versteht mich nicht falsch, diese Reihe lese ich durchaus noch, zwar nicht sofort nach Erscheinen, aber wenn es sich ergibt und ich Lust darauf habe, dann kann ich die Bücher schon noch genießen. Aber für mich gehört auch ein finaler Abschluss dazu, man muss eine Reihe loslassen und sich einem neuen Projekt hinwenden können.

Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten eine Reihe abzuschließen – das wohl angenehmste ist es, wenn ein Autor den Abschluss selbst und freiwillig herbeiführt. Dann kann der Autor alle Fäden innerhalb seiner Geschichte zusammen führen und den perfekten Abschluss dafür finden. Als Leser weiß man dann, dass es ein Ende gibt, die Charaktere ihr Ziel gefunden haben und wenn man Lust dazu hat, kann man ihre Welt erneut besuchen. Ich finde dieses Gefühl sehr angenehm und auch entspannend, wenn ich weiß, dass hier kein Druck dahinter ist ich-weiß-nicht-wie-viele Bücher noch zu schreiben. In diesem Fall kann sich auch die Autorin einer neuen Welt und Reihe widmen, als Leser kann mich sich ebenfalls auf neue Charaktere freuen.

Die zweite Möglichkeit wäre es dann als Leser für sich zu entscheiden, dass man die Reihe an einem bestimmten Punkt beendet. Dieser Punkt ist bei mir bei der Karpathianer Reihe schon fast erreicht, ich warte eigentlich nur noch auf ein Pärchen, das ich gerne sehen würde, aber schon jetzt ging der Anreiz verloren. Und auf diese beiden Charaktere bin ich auch nur deshalb so neugierig, weil wir sie schon so lange kennen und ihre Vergangenheit bereits miterleben durften. Ihnen wünsche ich noch ein Happy End und für mich wird diese Reihe dann auch ihren Abschluss finden. Bei meinem anderen Beispiel, den Cynters, habe ich die Reihe abgebrochen, als immer mehr Familienmitglieder auftauchten, die nicht zum ursprünglichen Kreis gehörten und für mich die Serie nur künstlich in die Länge zogen.

Andere Reihen werden leider auch mittendrin abgebrochen, die Autoren hätten vielleicht noch etwas dazu zu sagen, aber die Leserschaft ist nicht groß genug und der Verlag stellt die Reihe ein. Das ist natürlich die traurigste Lösung, weil sie niemanden mit einem zufriedenen Gefühl zurück lässt. Hat man 'Glück' (oje, tat das eben weh, das zu schreiben) und ein deutscher Verlag stellt eine Reihe ein, so kann man zumindest auf die Originalausgaben zurückgreifen, aber wenn dort die Reihe eingestellt wird bleibt man wirklich in der Luft hängen.

Gibt es denn auch in euren Bücherregalen solche Endlosreihen, die ihr gerne abgeschlossen sehen würdet? Oder habt ihr solche bereits für euch abgeschlossen? Und würdet ihr jetzt noch damit beginnen eine neue Endlosreihe zu beginnen? Grade bei letzteren fällt mir Lora Leighs Breeds Reihe ein, die, wie ich bei World of Armitage gelesen habe, nächstes Jahr ins Deutsche übersetzt wird und von der es im Original bereits 25 Bände gibt und weitere in Vorbereitung sind. (und ich werde es mir natürlich nicht verkneifen können, auch diese Bücher mal auszuprobieren *g*).
Auf eure Meinungen zu diesem Thema bin ich schon sehr gespannt!
liebe Grüße, Melanie

Kommentare:

  1. Ich kann mit Reihen ja nicht wirklich etwas anfangen, bis auf ein paar Trilogien, hab ich glaube ich noch gar keine Reihe zu Ende gelesen, selbst wenn sie schon abgeschlossen in meinem Regal steht. Wie das dann bei Endlosserien aussieht kann man sich ja vorstellen. *g* Ich verliere einfach zu schnell das Interesse, kaum eine Reihe kann mich lange fesseln, besonders wenn man dann noch ein Jahr Wartezeit zwischen den Bänden liegt.

    Bei manchen Endlosserien kann man zwar auch Bände mittendrin lesen, aber ich will dann schon von Vorne anfangen und darauf habe ich meist keine Lust und lasse es dann ganz. Wenn man von "Anfang an" dabei ist es einfacher den Anschluss zu behalten, aber erst einmal 20 Bände "nachzulesen" dauert doch Jahre und das ganze Geld das man dafür ausgeben muss... Nee, da versuche ich lieber bei Einzelbänden oder Trilogien (die dann auch bei 3 Bänden beendet sind und nicht bei 4 oder 6!) zu bleiben. ^^

    Aber mir sind Reihen, in denen es bei jedem Buch um ein anderes Pärchen geht immer noch lieber als Endlosserien mit den gleichen Hauptpersonen. Da habe ich 1. Angst, dass die Reihe im Original eingestellt wird und 2. das es gar kein Ende gibt. Weshalb ich versuche bis zum Ende der Reihe zu warten, da das aber meist Jahre dauert, habe ich die Serie bis dahin schon vergessen. xD

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  2. Das Gefühl kenne ich und dabei lese ich gar keine so "schlimmen" langen Reihen, wie die von Christine Feehan, etc. Mir geht's ja seit einer Weile schon mit Black Dagger von J. R. Ward so, obwohl ich da erst beim achten Band bin.
    Ich brauche nur zu lesen, dass Ward weitere Krieger vorstellen will, denen sie dann ein Buch widmen kann und habe beinahe keine Lust mehr. Ihre Bücher werden immer dicker, weil sie einen Haufen an Nebensträngen und Nebenhandlungen einbaut und die Hauptthematik um den Sieg gegen die Lesser scheinbar null komma gar nicht mehr vorangeht.
    So lange man es noch mit den eigentlichen Brüdern zu tun hatte, haben die Bücher wirklich Spaß gemacht, aber mittlerweile packt mich die Reihe leider nicht mehr so wie früher.
    Da wäre es mir wirklich lieber gewesen, Ward hätte einige Schicksalsschläge beiseitegelassen und die Reihe zu Ende gebracht.
    Das ich überhaupt keine Lust mehr darauf habe, so schlimm ist es Gott sei Dank noch nicht, aber wer weiß, was mich in der Hinsicht noch ereilen wird... (zumal sich da jedes Buch einem anderen Pärchen widmet und somit auch noch pro Band ein Happy End einbegriffen ist...).

    Ähnlich ging es mir mit der City of Bones-Reihe von Cassandra Clare. Der dritte Band hatte so ein schönes Ende, und wo ich dann gehört habe, dass sich im 4. Band die Hauptprotagonisten wieder ständig in den Haaren haben, hab ich mir den Band gar nicht gekauft.
    Zumal die Reihe ja als Triologie ausgelegt war. Haha. Jetzt wurden nochmal fix 3 Bände obendrauf gelegt...

    Du bist also weiß Gott nicht die Einzige, der es so geht *lach*.

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  3. Ein interessanter Beitrag. Die Reihen die du da aufgezählt hast werde ich mir später nochmal genauer anschauen. Ich habe jetzt mal in meinem Regal nachgesehen und eigentlich nur eine Reihe entdeckt von der ich mir wünsche das sie mal zu Ende geht. Ob man sie eine Endlosreihe nennen kann weiß ich nicht. Ich meine Lara Adrians Midnight Breed Reihe, die hat mittlerweile 9 Bände und ich finde, so langsam aber sicher sollte es zu Ende gehen. Mittlerweile ist das Ende zwar absehbar, aber dennoch.

    Eine ander Reihe wäre vielleicht noch die Dark Hunter Reihe von Sherrilyn Kenyon. Die hat mittlerweile auch schon über 20 Bücher und scheint einfach nicht zu enden.

    Ich habe nichts gegen Reihen, im Gegenteil, Einzelbände sind weniger mein Fall. Aber solche Endlosreihen sind dann oft doch sehr ärgerlich.

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  4. Ich beende meine Endlosreihen fast immer selbst. Und oft schon nach wenigen Bänden, weil die Qualität so merklich nachlässt. Bei den von dir genannten Paranormal Romance Serien ist es vielleicht noch erträglich, wenn sie sich längen, weil in jedem Band ein neues Paar gesucht und gefunden wird.
    Aber bei UF-Serien ist es beinahe unerträglich, wie das OTP oft künstlich auseinandergehalten, zusammengeführt und wieder getrennt wird. Bestes Beispiel: Sookie Stackhouse. Mir wurde dieses alberne Hin und Her um Eric irgendwann zu dumm und die Bücher wurden zudem immer schlechter, also habe ich die Reihe von mir aus abgebrochen.
    Da lobe ich mir Autorinnen, bei denen die Heldinnen eine Entscheidung treffen und dann eben mit Partner ihre Abenteuer erleben. Da gibt es dann aber oft wieder Gestänker von Lesern, weil das Liebestamtam dann natürlich weniger und ruhiger wird.

    Interessant ist ja, warum Serien im Moment so erfolgreich sind. Kann es sein, dass viele Leser nach Vertrautem suchen und froh sind, sich nicht immer wieder auf etwas Neues einlassen zu müssen?

    Ich lese Reihen übrigens selbst gerne, bin aber froh, wenn sie einen geplanten Abschluss finden.

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  5. Das Problem mit den Endlosreihen habe ich auch. Ich wollte damals die Black Dagger Reihe lesen, aber als ich dann gesehen habe, wie viele Bände es davon gibt, ist mir alles vergangen.
    Ich hatte dann wirklich keine Lust mehr die Reihe anzufangen und habe sofort wieder aufgehört.

    Ich bleibe da auch lieber bei Triologien, oder Reihen mit MAXIMAL 6 Bänden. Danach hätte ich absolut keine Lust mehr weiterzulesen. Die einzige Reihe, die mehr Bände hat ist die "Jungs zum Anbeißen"-Reihe von Mari Mancusi. Band 6 ist gerade erschienen und es geht noch weiter. Irgendwie stört mich das bei der Reihe aber nicht weiter... weiß aber nicht warum :D


    Aber über Einzelbände freue ich mich auch - aber diese sind in der Tat mitlerweile eine Seltenheit.

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  6. Ein sehr schöner Beitrag und da musste ich natürlich direkt einen Blick auf mein Bücherregal werfen:

    ~ Night Creatures (Werwolf-Reihe) von Lori Handeland
    Es ist nicht so, dass mir die Reihe nicht gefällt, ganz im Gegenteil. Allerdings wiederholen sich hier die Handlungen oftmals nurnoch und ich finde nicht, dass es noch lange so weitergehen sollte. Bald erscheint (erst) Band 8, aber im Grunde ist es nichts neues mehr.

    ~ Argeneau Serie von Lynsay Sands
    Hier begann es ebengalls in einem engen Familienkreis und arbeitete sich nun weiter auf entfernte cousins u.a.
    Auch diese Reihe liebe ich wirklich, vor allem Lynsay Sands schreibstil und die Art und Weise wie diese "Vampire" entstanden und leben und all das, nur muss ich zugeben, dass ich nun nach Band 11 langsam den ÜBerblick über diese Großfamilie verliere, auch wenn mitlerweile in jedem Band ein Stammbaum enthalten ist.

    Unter deinem Beitrag habe ich beispielsweise die Reihe von Lara Adrian erwähnt gesehen, aber da muss ich sagen, dass es sich nun dem Ende zuzuneigen scheint, also keine Endlosschleife.

    Auch Black Dagger wurde genannt, aber hier möchte ich J. R. Ward verteidigen. Ich bin ein riesiger Fan der Reihe und, dass nun Band 17 erscheint finde ich einfach nur super - verständlich als Vernatikerin. Allerdings empfinde ich beim Lesen hier keine wiederkehrenden Muster der kompletten Geschichte. Es entwickelt sich von Band zu Band weiter. D.h. Die Personen die bpsw. in Band 1 zusammenfanden sind auch weiterin hin Band 16 verankert, so vergisst man niemanden von dem man gelesen hat.
    Viele würden in den Büchern die vielen Nebenstränge kritisieren, allerdings denke ich, das das gerade die Sympathie dieser Reihe ausmacht.
    Entwicklungen im Konflikt mit dem Feind, nicht nur Lachen-liebe-Heiterkeit.
    Alles in allem ist dies eine Reihe, die für mich wahrscheinlich niemals zur Endlosschleife werden wird.

    Liebe Grüße
    Sarah

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  7. Ich möchte mich erstmal ganz herzlich bei all euren schönen und ehrlichen Kommentaren bedanken! Man merkt ihnen an, dass ihr euch zu diesem Thema wirklich viele Gedanken gemacht habt und eure persönlichen Eindrücke gefallen mir sehr gut! Vor allem habt ihr auch noch Reihen angesprochen, an die ich gar nicht mehr gedacht hatte, die aber haargenau zu diesem Thema passen.
    Leider habe ich grade keine Zeit um näher auf eure Antworten einzugehen, das werde ich dann morgen in aller Ruhe nachholen, aber ich wollte schon jetzt DANKE sagen :)
    ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend!
    liebe Grüße, Melanie

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  8. Hallo liebe Melanie,

    bei mir ist alles kunterbunt gemischt. :)
    Meine längste Serie ist die Eve Dallas (die Autorin hat um die 41 Bände im Original veröffentlicht, auf Deutsch sind bei Amazon & Co derzeit 21 Bände erhältlich), danach kommt gleich die Alex Cross-Reihe von James Patterson - da hab ich schon 14 Bände gelesen und Ende ist keins in Sicht.

    Ansonsten habe ich auch schon Reihen abgebrochen (z.B. die Betsy Taylor-Reihe), weil sie mir einfach nicht mehr gefallen haben und es gibt auch Reihen, wo sich einfach nichts mehr tut (aus welchen Gründen auch immer - z.B. die Kate Connor-Reihe von Julie Kenner).

    Ansonsten ist es wirklich schwer, Einzelromane zu finden. Der Trend geht zu Buchserien...

    LG
    Sabine

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  9. Normalerweise kann ich nicht widerstehen, mindestens den ersten Band einer neuen Serie zu lesen. Der Reiz, die weiteren Teile zu kaufen, ist dann sehr hoch, vor allem, wenn im Vorgänger schon Andeutungen gemacht werden.
    Serien, die endlich mal zum letzten Teil kommen sollen sind die Karpathianer Reihe von C. Feehan, die Dark Hunter Serie von S. Kenyon und - man lynche mich deswegen - die Black Dagger Reihe. Anita Blake würde es auch nicht schaden, ein baldiges Ende zu bekommen. Abgebrochen habe ich die Karpathianer, Maggie Shaynes Reihe, die Argeneau Vampire u.a. irgendwann ist einfach die Luft raus.
    LG Armitage

    PS. Natürlich werde ich Lora Leighs Breed Serie ausprobieren :-)

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  10. @Lucina: so ähnlich geht es mir ja teilweise auch und das finde ich so schade, wenn ich Reihen abbreche, die ja noch fortgeführt werden. Irgendwo habe ich das Gefühl, dass ich vielleicht was verpassen könnte, auch wenn das Interesse nicht mehr da ist. Und die Wartezeit ist oft wirklich ein Stimmungskiller und wenn die Fortsetzung dann nicht super ist hat sich eine Reihe leider schnell mal erledigt :(

    Stimmt, so lange Reihen fange ich auch kaum noch an, aber so wie bei der Lora Leigh Reihe die jetzt auf Deutsch rauskommt wage ich doch den Versuch, da sie ja hier bei Null anfangen *g* aber ansonsten kann ich dich nur zu gut verstehen mit dem Nachlesen.

    Trilogien sind ja auch nicht mehr gleich Trilogien habe ich so gemerkt in letzter Zeit und da wird plötzlich doch noch ein 4 Band drangehängt. Den Lesern gegenüber finde ich das auch unfair, weil viele sich schon auf das Ende eingestellt haben und dann noch mal ne Wartezeit drauf gesetzt wird...

    *g* Reihen erst vollständig zu sammeln würde ich nie im Leben schaffen – entweder wäre meine Neugierde irgendwann zu groß oder sie würden mich vielleicht nicht mehr interessieren. Ne so schlimm es auch ist, aber da nehme ich die Wartezeit doch lieber in Kauf ;)
    liebe Grüße

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  11. Um nochmal auf die Black Dagger Reihe einzugehen. Hier ist aber größtenteils auch der deutsche Verlag Schuld der meinte ein englisches Buch in zwei Deutsche spalten zu müssen. Zwar ist die Reihe auch im Original nicht kurz, aber doch kürzer als die deutsche.

    @Sarah:
    Na ich habe bei Lara Adrian ja auch noch dazu geschrieben das es sich dort allmählich dem Ende zuneigt ;-) Ich denke aber, 1-2 Bände wird es bestimmt noch geben.

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  12. @Jasmin: puh ja, Ward ist auch so ne Geschichte für sich, vor allem da es im Deutschen durch die Aufteilung der Bände ja noch künstlich rausgezögert wird. Diese Reihe habe ich leider auch schon (relativ früh) abgebrochen, obwohl der Schreibstil an sich wirklich toll und fesselnd ist.

    Bei der City of Bones Reihe hat der Erfolg sicherlich mit ne Rolle gespielt bei der Entscheidung da jetzt noch weitere Bücher dran zu hängen. Dass du da keine Lust mehr hast weiter zu lesen kann ich wirklich gut verstehen und mir würde es wahrscheinlich auch so gehen!
    liebe Grüße

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  13. @Anorielt: oh ja, Lara Adrians Bücher lese ich auch und wünsche mir hier schön langsam ebenso den Abschluss. Ich habe eben mal auf ihrer Homepage nachgeschaut und zumindest dort steht, dass nach Sterling Chase Band #11 und #12 fix geplant sind, „...more to come...“ -> das hört sich leider nicht wirklich abschließend an... Oder vielleicht bringt sie diesen Handlungsstrang mal zu Ende und geht dann einen neuen Weg, das wäre auch ne Möglichkeit.

    Oh wow, wie konnte ich die Dark Hunters nur vergessen??? Das ist ja auch eine typische Endlosreihe! Bei der hat es mich ja schon zu Beginn der Reihe etwas erstreckt, als die Autorin erzählte, dass sie vier Teilreihen geplant hat und der erste Teil schon mal an die 20 Bücher umfassen wird *umfall* da wird die Reihe ja schon fast zu einer Aufgabe fürs ganze Leben...

    Ein schönes Mittelmaß bei den Reihen wäre halt doch das Beste :)
    liebe Grüße

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  14. @Anorielt: ah, da haben sich die Kommentare zeitlich grade überschnitten - ich kann dir nur zustimmen, bei den Black Daggern ist die Verlagspolitik mit Schuld, dass die Reihe so extrem lang ist bzw. immer weiter in die Länge gezogen wird. Wenn man bedenkt, wie dick so manches Fantasybuch ist dann kann man die Stärke der Originalbände wirklich nicht als Ausrede nehmen...

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  15. @nija: mh, es wäre ja wirklich interessant mal eine Umfrage zu machen, warum Serien tatsächlich so beliebt bzw. Einzelbände eher unbeliebt zu sein scheinen.

    Bei Sookie Stackhouse habe ich auch schon gehört, dass sich so mancher Leser über das Verhalten der Autorin aufgeregt hat, weil sich viele doch ein HEA wünschen – sie winkt damit schon fast und entzieht es dem Leser dann wieder vor der Nase. Sehr ärgerlich und dass einem da irgendwann die Lust vergeht ist nicht verwunderlich. Ich weiß es gar nicht, läuft die Serie denn immer noch?

    Ich sage auch, Serien mir bis zu 6 oder 7 Bänden finde ich noch erträglich, alles was darüber hinaus geht schon anstrengender, vor allem, wenn gerade erst der 1. Teil der Reihe erschienen ist...
    liebe Grüße

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  16. @Sanny: bei den Black Daggern hättest du ja wirklich einiges zum Nachlesen gehabt, aber wäre es für dich denn nicht in Frage gekommen die englischen Bücher zu lesen? Obwohl, da dürften mittlerweile ja auch an die 10 Bände erschienen sein...

    Mari Mancusi ist doch eher humorvoll angelegt, wenn ich mich grade nicht vertue – könnte es daran liegen, dass man hier eine Reihe länger lesen kann? Und sind da immer die gleichen Charaktere?

    Ich glaube, Einzelbände sind grade wieder etwas im Kommen bzw. hier und da taucht wieder einer auf. Ich für meinen Teil kann nur hoffen, dass sie wieder öfters vermarktet werden und so einen Ausgleich zu den Reihen darstellen ;)
    liebe Grüße

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  17. @Sarah: jetzt hast du doch glatt jene Reihen genannt, die für mich nie zur Endlosschleife werden konnten, weil ich bei beiden höchsten zwei Teile davon gelesen habe *g* Aber du hast total Recht, beide haben das Potential dazu, Lynsay Sands vielleicht sogar noch mehr, weil sie immer neue Verwandte aus dem Hut zieht, so wie es auch Laurens gemacht hat... Aber auch hier frage ich mich, ob es wohl mit dem humorvollen Schreibstil zusammenhängen mag, dass man eine Reihe länger lesen kann/mag.

    Und zu J. R. Ward kann ich nur sagen, das ist wohl Geschmackssache – ich habe sie damals auch sehr gerne gelesen, aber nach Band 4 oder 5 ne Pause eingelegt und bis jetzt noch nicht weiter gelesen. Dass ich aber irgendwann wieder zu ihrer Serie zurückkehre schließe ich nicht aus ;)
    liebe Grüße

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  18. @Sabine: O-M-G, mit 41 Bänden zählt diese Reihe wohl zu den längsten, von denen ich je gehört habe! Und liest du die Reihe immer noch mit der gleichen Begeisterung wie am Anfang?

    Das passiert ja leider öfters, dass Reihen sich irgendwann nicht mehr weiterentwickeln und stecken bleiben, da ist für mich dann auch oft die Luft raus und der Moment gekommen die Reihe abzubrechen. Schade, dass sich manche Autoren hier auch nicht die Zeit nehmen mehr aus ihren Büchern zu machen...

    Und ja, der Trend liegt eindeutig bei den Reihen. Immer noch...
    liebe Grüße

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  19. @Armitage: mittlerweile habe ich ja gar keinen Überblick mehr und sehe überall nur noch neue Reihen, die zwar interessant klingen, aber oft schon nach einem Jahr im Sand verlaufen und vom Verlag mitten drin eingestellt werden. Da bin ich jetzt sehr vorsichtig geworden und möchte bei einigen Büchern auch erstmal abwarten, ob es denn Fortsetzungen geben wird...

    Du sprichst mir aus der Seele – ich bin auch immer sehr neugierig, welche Protagonisten als nächstes ihr Buch erhalten werden und vor allem wie ihre Geschichte gestaltet sein wird. Und ganz interessante Charaktere werden oft sogar nach hinten verlegt, dass man erst mal andere ‚weg lesen’ muss (das ist mir zumindest schon passiert). Autoren wissen einfach, wie sie die Neugierde bei den Lesern wecken können, die Umsetzung ihrer Arbeit ist dann eine andere Frage.

    *g* Lora Leigh muss ich sogar unbedingt probieren – da bin ich jetzt schon neugierig, grade weil sie auch so viele Bücher veröffentlicht hat :)
    liebe Grüße

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  20. @Melanie: Ja, die Eve Dallas-Reihe ist auch die längste Serie, die ich kenne. ;-)
    Bis jetzt habe ich 18 Bände gelesen und die meisten davon waren gut bis sehr gut (siehe auf meinem Blog unter Rezensionen). Da jeder Band nur jeweils 1-2 Wochen Handlungsdauer umfasst und die Hauptperson so genial gestaltet sind, hat die Serie echt Potential.

    Ansonsten finde ich es schade, dass der Trend zur Serie geht. Es gibt kaum Einzelbücher - vor allem im Jugendbuch- und Fantasybereich.

    LG
    Sabine

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  21. @Sabine: ich wusste gar nicht, dass die einzelnen Bücher sich nur über einen so kurzen Zeitraum erstrecken - da kann man die Entwicklung der Charaktere ja sehr schön miterleben! Und die Autorin hat einfach ein Händchen fürs Schreiben :)
    liebe Grüße

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  22. @Melanie S.: Ja, jeder Eve Dallas-Band umfasst eine Handlungsdauer von max. 4 Wochen. Und ich freue mich immer wieder, wenn ich den Protagonisten bei ihrer Weiterentwicklung und ihren verbalen Schlammschlachten "zusehen" bzw. das alles lesen darf.

    Die Liebesschmonzeten von Nora Roberts mag ich nicht wirklich, aber diese Serie ist echt klasse. :)

    LG
    Sabine

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  23. Die Cynsters!!! Die waren Teil meines Einstiegs in die Liebesromanwelt, allerdings hab ich mit einem späteren Buch angefangen, ich glaub, Amelias. Vielleicht aber auch Amandas. Jedenfalls hab ich die Serie dann von vorn chronologisch zu lesen begonnen, aber schon bei Band 3 oder 4 die Lust verloren, weil sich alles nur wiederholt hat. Sie hab ich dann selbst abgebrochen.

    Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund von Endlosserien, weil denen fast immer nach einigen Bänden die Luft ausgeht und sie von Buch zu Buch schlechter werden. Mir ist das ganz stark auch bei Krimiserien aufgefallen, z.B. bei Martha Grimes, Patricia Cornwell oder Rita Mae Brown – die hab ich auch alle abgebrochen.

    Noch viel schlimmer als solche "locker" verbundenen Serien wie den Cynsters oder Karpathianern find ich ja diese endlos laufenden Fantasyserien, wo man den Überblick behalten sollte. Eileen Wilks ist so ein Fall – eigentlich war ich dier Meinung, dass die Wolf-Shadow-Serie ursprünglich mal auf fünf Bände angelegt war, aber jetzt kommt ein Band nach dem anderen, und es ist kein Ende in Sicht. Die sind mir zu komplex, als dass ich sie über einen so langen Zeitraum verfolgen wollte/könnte.

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  24. Stimmt ja, Krimiserien sind auch typische Endlosserien, aber die letzten habe ich da fast zeitgleich mit meinen letzten Historischen Liros gelesen und das ist schon ne Zeit lang her, da habe ich jetzt gar nicht mehr daran gedacht.

    Patricia Cornwall hat ja sogar mitten in der Reihe ihren Erzählstil (Erzählperspektive) geändert, wenn ich mich noch richtig daran erinnere... das wäre für mich ein weiterer 'Stimmungskiller' bei Reihen ^^

    Fantasybücher funktionieren ja recht selten als Stand-Alone Geschichten. Zumindest könnte ich da kaum Beispiele nennen.
    Genau das was du da ansprichst, bereitet mir auch oft Probleme - Reihen werden von heute auf morgen immer weiter verlängert, obwohl sie von der Grundidee her gar nicht darauf ausgelegt gewesen wären. Wie damit das Niveau gehalten werden kann ist mir schleierhaft...
    liebe Grüße

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  25. Echt, Cornwell hat die Erzählperspektive geändert? Entweder weiß ich das nicht mehr oder es ist erst passiert, als ich schon damit abgeschlossen hatte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mir das nicht aufgefallen ist …

    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso man eine gute Fantasy-Geschichte nicht auch in einem Band oder wenigstens einer Trilogie erzählen könnte. Aber Fantasy-Autoren haben irgendwie auch ein Faible fürs Ausschweifende … ;) Und Serien sind ja leider auch sehr gefragt bei den Lesern wegen des Wiedererkennungswertes. Die verkaufen sich dann von allein! *seufz*

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  26. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, weil ich die Reihe da schon nicht mehr gelesen habe, aber ich glaube, so was in die Richtung gehört zu haben. Müsste mich aber sonst noch mal näher drüber informieren!

    An sich kann ich schon verstehen, wenn Autoren so viel wie möglich aus ihren Geschichten rausbekommen möchten, aber dass dann die Qualität nachlässt ist dem Leser gegenüber eher unfair finde ich. Ich würde meinen Lieblingsautoren auch dann noch treu bleiben, wenn sie sich an neuen Reihen versuchen würden. Aber den Schritt wagen immer weniger, was wirklich schade ist.
    Tja, Wiedererkennungswert bedeutet leider zu oft einen Qualitätsverlust :( nur wenige Autoren können über solch extreme Reihenlängen wirklich das Interesse halten...

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  27. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob die "Schuld" wirklich bei den Autoren liegt oder nicht eher bei den Verlagen, die einen um den anderen Nachfolgeband verlangen, solange sich eine Serie verkauft!

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  28. Ja, die Verlagspolitik ist wieder eine Geschichte für sich ;) aber so lange es genug Leser gibt für eine Serie, wird sich an der Länge einer Reihe wohl kaum was ändern...das kann man dann nur für sich persönlich entscheiden.

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