Review: Die Eiserne See. Wilde Sehnsucht by Meljean Brook

Mittwoch, 2. November 2011

Description:
Zwei Jahrhunderte lang lebte England unter dem grausamen Joch der Mongolen. Der Pirat Rhys Trahaearn befreite das Land schließlich aus dem Griff des Feindes und wurde dadurch zum Volkshelden. Inzwischen wird er der Eiserne Herzog genannt und gehört zu den einflussreichsten Männern Englands. Als von einem Luftschiff eine Leiche vor seiner Tür abgeworfen wird, nimmt die Inspektorin Mina Wentworth die Ermittlungen auf. Sie ist fasziniert von dem attraktiven Herzog, weiß jedoch, dass sie sich auf ein Spiel mit dem Feuer einlässt. Der rätselhafte Mordfall bringt sie auf die Spur einer Verschwörung, die ganz England bedroht.

Review:
Wer Die Eiserne See. Wilde Sehnsucht von Meljean Brook lesen möchte, darf sich auf eine kleine Weltreise und viel Steampunk freuen, wobei die Geschichte aber leider wenig Gefühl aufweist. Als Leser steigt man mitten in der Handlung ein und zumindest ich brauchte ein paar Kapitel, bis ich auch nur ansatzweise wusste in welcher Welt ich mich hier befinde. Im Vordergrund stehen charakterlich gesehen Mina und Rhys, von denen wir hier noch am meisten zu sehen bekommen. Dennoch bietet die Autorin eine Brandbreite an Nebencharakteren, interessante und wenig interessante Nebengeschichten, bei denen es mir aber schwer fiel mir alle zu merken. Fast jedes Kapitel weist neue Protagonisten auf, die irgendwie in die Geschichte verwickelt zu sein scheinen. Wer aber zu wem gehört, welche Vergangenheit und Ambitionen hat, war für mich nicht immer ersichtlich und sich diese Verbindungen in Erinnerung zu rufen war eine wahre Herausforderung, denn was die Autorin einmal erklärt hatte wurden selten ein zweites Mal erwähnt, zumindest nicht in diesem Bereich. Die Eiserne See versprach Interessantes und neue Aspekte, die Leseprobe konnte mich zu dem Zeitpunkt davon überzeugen, aber hier sieht man mal wieder, wie sehr man sich davon täuschen lassen kann. Im Endeffekt zählt das Buch zu jenen mit der schlechtesten Bewertung in diesem Jahr.

Mina war noch der interessantes Charakter – eine starke Frau, die sich in einer Männerwelt durchzusetzen wusste und sich nicht unterkriegen lässt. Sie kann sich beweisen und obwohl ihr ihre Vergangenheit oft im Weg zu sein scheint und Auswirkungen auf ihre Gegenwart hat, so hat sie gelernt damit umzugehen und darüber zu stehen. Mit dem männlichen Charakter hatte ich lange Zeit meine Probleme, weil ich keinen Zugang zu ihm fand. Arroganz und Überheblichkeit zeichnen ihn aus, außerdem sein Verhalten gegenüber der Heldin, das man wohl kaum als Gentlemanlike bezeichnen kann. Ihm ging es von Anfang an nur darum Mina in sein Bett zu bekommen, alles Weitere entzog sich seinem Interesse. Und dementsprechend hat er sich auch verhalten und Drohungen ihr gegenüber ausgesprochen in der Hoffnung, dass ihn diese zum Erfolg führen. Die erste sexuelle Interaktion gab mir dann den Rest – wenn ein Mann ein Nein nicht versteht, nicht weiß, was es bedeutet, wenn die Frau an seinen Haaren zieht, versucht seine Schultern wegzudrücken und dabei weint, dann kann mir dieser nicht sympathisch sein. Als Entschuldigung dann den Alkohol als Verteidigung heranziehen ist nur ein weiteres Zeichen seines zweifelhaften Charakters. Von Gefühlen oder Liebe ist hier nicht mal im Ansatz etwas zu sehen und das ändert sich bis zum Schluss nicht. Ich hatte das Buch ja im Zuge einer Leserunde gelesen und da hat es mich wirklich überrascht, wie viele Leser das nicht als Vergewaltigung sahen, sondern es akzeptierten, weil die Heldin sich danach nicht lange von unserem tollen Helden fernhielt. Auch wenn es für einige ein Spoiler sein mag, so war es mir doch wichtig, das zu erwähnen, weil ich dann eine ganz andere Grundeinstellung zum Buch gehabt hätte. Für mich hat diese Szene einen Wendepunkt dargestellt – davor wollte ich der Geschichte noch eine Chance geben, wollte sehen, wie sich die Autorin entwickelt und wie sie uns ihre Welt näher bringt. Danach ließ mich dieser Moment nicht mehr los und beeinflusste jede weitere Handlung. Dem Helden konnte ich nichts mehr abgewinnen, Minas Verhalten stellte ich in Frage und die Enttäuschung über die Autorin, die ihre Leser ohne Warnung in diese Szene führte, war ebenso groß.

Ein weiterer Aspekt ist das Ende, das Die Eiserne See bietet. Die Autorin belohnt uns nämlich mit zwei Enden – einmal jenes, das den Abschluss der eigentlichen Handlung darstellt und im Vergleich zur übrigen Geschichte, die sehr auf diesen finalen Kampf ausgerichtet war, recht kurz und knapp ausfiel. Ihr könnt euch meine Überraschung vorstellen, als ich Seite um Seite las, plötzlich inne hielt um die letzten Seiten noch einmal nachzulesen, weil ich dachte, ich hätte hier etwas Wichtiges übersehen. Aber dem war nicht so. Wenn man das Ende also im Bezug auf die Detailliertheit des übrigen Buches vergleicht, ist davon hier nichts mehr zu sehen und es wird nur das Nötigste dargestellt. Hat man also versucht der Geschichte und ihren vielen Charakteren zu folgen, so stellt sich das zum Schluss als nicht notwendig dar, weil das Ende dafür viel zu abgehackt war. Das zweite Ende wird dann den Protagonisten selbst gewidmet und beinhaltet noch einmal einen Schreckensmoment.

Das Steampunkelement ist in Die Eiserne See sehr gut ausgearbeitet und dominiert eindeutig die Geschichte. Die Charaktere und Handlung werden trotz ihrer Ausführlichkeit in den Hintergrund gestellt, wenn es um Einsetzung dieses Steampunkaspektes geht. Umgesetzt wurde es sehr detailliert und die Autorin brachte immer wieder neue Ideen in die Geschichte ein. Leider sorgten diese teilweise recht langen Erklärungen aber auch für eine Störung im Lesefluss und obwohl sie interessant waren, fiel es mir schwer der eigentlichen Handlung zu folgen. Begeisterung kam bei diesem Buch leider an keiner Stelle auf und hätte ich es nicht im Zuge der Leserunde gelesen, hätte ich es wohl schon vorher abgebrochen.

Alles in allem basiert Die Eiserne See von Meljean Brook zwar auf einer guten Grundidee mit tollen Steampunkelementen, die charakterlich jedoch nicht halten konnte, was sie versprach. Auch wenn die Charaktere, denen die Fortsetzung gewidmet ist (Lady Corsair & Archimedes Fox), interessant scheinen, so werde ich diese Reihe wohl nicht weiter verfolgen. Dafür ist die Enttäuschung dann doch zu groß.

Rating: D

Vielen ♥-lichen Dank an LovelyBooks und den Egmont Lyx Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Buchinfos:
Kartoniert mit Klappe, 480 Seiten
Published by Egmont Lyx, November 2011
ISBN 9783802586064
Series: Iron Seas #1 (OT: The Iron Duke)

Inhalt und Cover © Egmont Lyx.

Kommentare:

  1. *setzt ihre Troll-Maske auf (am Besten den folgenden Part überspringen xDDD)*

    NEIN! NOIN! NEIIN!

    Mick (Da Meljean Brook und ich irgendwann heiraten dürfen, darf ich sie bei ihrem Spitznamen nennen, ist klar) schreibt super Bücher! Und hält alle ihre Versprechen! ;_;

    Bisher waren alle Stories, die ich von ihr zu lesen bekommen hab, super! Du kannst doch nicht, The Iron Duke kann doch nicht, das kann doch nicht.. *zu Heulen anfang*

    Ich glaub dir nicht! D:<

    *Tobsuchtsanfall*

    Du! Du.. du.. Das ist BLASPHEMIE!

    *Heulkrampf*

    *mit zitternden Händen Tränen aus den Augen wisch und auf Tastatur einhämmer*

    Ich glaub dir nicht. *vehement Kopf schüttel* Das Buch ist ganz bestimmt super und du hast nur irgendwas Falsches gegessen oder so! *wieder zu Heulen anfang*

    Meljean..

    (Hab ich jetzt alle Phasen der Trauer durch? Schock, Verneinung, Handel, Depression, Akzepta-- NEIN! KEINE AKZEPTANZ!)

    *Troll Maske absetz*

    Hm, die Iron Sea Reihe hab ich ja noch nicht angefangen, weil ich Angst hatte, dass ich die Sprache nicht so gut verstehe (auf Englisch) und die dt. Übersetzung soll ja auch irgendwie schlecht sein. Aber nach den Guardians kann ich mir gar nicht vorstellen, dass irgendwas von Meljean enttäuschen könnte. (Dabei bin ich sonst kein sehr treuer Fan und zerreiße gerne mal Bücher von Autoren, die ich sonst immer gemocht hab.. xD)

    Hmm.. *grübel*

    (Oh und bitte den Troll-Anfall einfach überlesen xD)

    Finde die Rezi jedenfalls klasse. Auch wenn ich weiterhin felsenfest daran glaube, dass du dich unglaublich irren musst. XD rofl

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  2. Das ist interessant. Ich kann ja normalerweise nicht wirklich gut mit(Paranormal) Romance. "The Iron Duke" war aber eines der sehr wenigen Bücher in dieser Kategorie, die ich wirklich mochte. Wegen des wirklich starken, interessanten Weltenkonzepts, weil Mina so eine starke Heldin und nicht so ein Dummerchen wie viele anderen weiblichen Figuren des Genres ist. Und wegen des Plots abseits der Liebesgeschichte, weil ich mich schnell langweile, wenn es "nur" um Liebe geht.

    Die Szene, die du beschreibst, ging mir auch gegen den Strich. So wie es im Buch steht begreift er in dem Moment wirklich nicht, dass sie nicht will, missversteht sie. Das macht es natürlich nicht besser, ihr wurde etwas angetan, was sie in dem Moment nicht wollte, selbst wenn es nicht seine Absicht war.
    Ich habe keine Ahnung, warum sie das so schreiben musste, schön oder auch romantisch ist das nicht.

    Da mir aber bis auf diese Szene (und Rhys, der eine eher schwache Figur war) alles gefallen hat, freue ich mich auf den zweiten Band und hoffe, dass sie da solche Szenen sein lässt.

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  3. @ nija: Stimmt, von der Szene hab ich auch gehört und sie mir dann auch gleich mal durchgelesen (ja, hab das Buch auf Englisch hier xD)

    Damals war ich noch kein Mick-Fan und wusste nicht genau, was ich von halten soll, aber wenn ich mich richtig erinnere, hat er alles falsch verstanden.

    Erst dachte er, dass sie nicht glaubt, dass er sie befriedigen kann. Dann, dass sie nicht mehr warten kann, dann, dass sie es voll geil findet, aber alles etwas zu viel ist und dann schaut er doch hoch und sie heult und er ist total weggeflasht, oder? :/

    Ist aber eigentlich sehr untypisch für meine bald-Frau. In Demon Angel gab's kurzzeitig etwas Ähnliches, aber man kriegt eig. immer mit, dass Mick kein Fan von irgendwelchen It isn't rape if she liked it Parolen o.ä. ist. Im Gegenteil sogar.

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  4. @Patricia: Ja, das ging mehr oder weniger fließend ineinander über. Als sie begonnen haben, war sie definitiv einverstanden, ab irgendeinem Punkt packt sie die Panik (aufgrund eines traumatischen Erlebnisses in ihrer Vergangenheit), aber er merkt das nicht, denkt, dass ihre Reaktionen Lust sind.
    Es ist definitiv nicht so, das "er" sich auf den Alkohol hinausredet. Wir sehen ja auch in seinen Kopf und er merkt es tatsächlich nicht. Es ist eher so, dass die Autorin den Alkohol als Entschuldigung benutzt. Einen Helden, der das bewusst macht, würde man tatsächlich nicht mehr mögen.
    Aber warum brauchte es diese Szene überhaupt? Um die Heldin über ihr Trauma hinwegzuschubsen? Gewalt gegen Gewalt? Wie ich es drehe und wende, da kommt nichts bei raus, mit dem ich mich wohlfühle.

    Mich hat es auch überrascht, weil ich sie immer als sehr sympathisch wahrgenommen habe und ihre Heldinnen wirklich toughe Mädels mit Rückgrad sind.

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  5. Das dieses Buch wohl fast nur extreme Meinungen auslösen wird, war teilweise schon in der Leserunde absehbar. Wie gesagt, manche bzw. viele der Leser dort hatten mit dieser Szene kein Problem, sahen sie auch nicht als Vergewaltigung und haben einfach in Ruhe weitergelesen. Als dann die ersten Reaktionen kamen, die das anders sahen, kam dort auch die Frage auf, ob man das wirklich so 'eng' sehen sollte und ob die Autorin das überhaupt damit aussagen bzw. bewirken wollte.

    Mir war Rhys halt vorher schon nicht wirklich sympathisch und obwohl ich Alpha Männer mag, gerne auch mal leicht arrogant oder von sich überzeugt, habe ich meine Grenzen und die war hier mit diesem Helden erreicht. Ich sehe auch gerne ein romantische Gesten und von solche waren in Die Eiserne See leider nicht zu sehen. Hier hat leider vieles zusammengespielt und es hat wohl nicht sein sollen...

    @Patricia: *g* da stellst du mir gestern noch die Frage nach Trollen und ich habe mit Nein geantwortet - das hätte sich jetzt wohl erledigt ;)

    Und ich möchte ja auch gar nicht sagen, dass das Buch für dich nicht passen würde/wird. Ich hatte ja im Voraus schon viel Gutes von Meljean Brook gehört, hab den ersten Teil ihrer Guardians Reihe sogar im Regal stehen, bin aber noch nicht zum Lesen gekommen. Was ich damit sagen will, ich werde ihrer anderen Reihe sicherlich noch mal ne Chance geben und hoffe wirklich, dass sie dann bei diesem speziellen Thema anders damit umgeht.

    Für dich hoffe ich aber, dass nur ich das so eng sehe und dir das Buch besser gefällt, ach was, das du es liebst ;)

    @Nija: ich habe mir auch schon die Frage gestellt, ob diese Szene vielleicht durch die Übersetzung so ausfällt, aber ich habe dann Rezensionen zu The Iron Duke gelesen, die genau diesen Punkt ansprechen und ebenfalls kritisieren.

    Sehr interessant fand ich diese Rezension hier (hach ich sehe grade, dass du, Patricia, diese Rezi schon zu kennen scheinst...): http://www.amazon.de/product-reviews/0425236676/ref=cm_cr_dp_hist_2?ie=UTF8&showViewpoints=0&filterBy=addTwoStar

    Hier werden genau meine Gedanken mit der Geschichte wiedergegeben. Ich empfand es nun mal als Vergewaltigung und hatte anschließend Probleme, in Rhys noch etwas Positives zu sehen. Frauen werden sonst von 'solchen Männern' ja eher gerettet, dass die beiden hier ein Happy End finden konnte ich bis zum Schluss einfach nicht nachempfinden.

    Aber wie gesagt, ich glaube, dieses Buch löst überhaupt widersprüchliche Reaktionen aus, viele haben der Geschichte auch die Bestwertung gegeben.

    Und Patricia, ich habe mir Demon Angel jetzt schon mal rausgelegt und hoffe, dass ich in nächster Zeit dazu komme es auch zu lesen. Dann wird sich ja zeigen, ob ich lieber mit dieser Reihe hätte beginnen sollen ;)
    liebe Grüße

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  6. Demon Angel ist aber genau das EINE Buch aus der Guardians-Reihe, das dir dann wohl eher weniger gefallen wird. : (

    Und leider bin ich was das Thema betrifft ziemlich empfindlich und bewerte da auch gerne mal mit nur 0.5 Sternen o.ä. (Oder auch 0.. : D) Naja, mal sehen. Dankeschön.

    Und ja, jetzt bist du auch mal getrollt wurden! ; D

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  7. Hm... ich überleg mir noch das Buch zu lesen. Das Cover ist aber wenigstens ansehnlich. Haste was schickes für's Regal. ;)

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  8. Ok, du hast mich überzeugt - sollte mir Demon Angel nicht oder nur wenig gefallen, gebe ich der Autorin trotzdem noch ne Chance und lese auch den 2. Teil der Guardians Reihe. Aber wehe, dann klappt es nicht *lach* prinzipiell lasse ich mich ja gerne überzeugen :)

    @Mandy: das stimmt! man muss halt jeden noch so positiven Aspekt hevorkramen ;)

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  9. Oh!

    Ooooooooooooh!

    Das Buch war eigentlich auf meiner TBD-Wishlist und für die Bestellung im Rahmen der 10%-off-Aktion vorgesehen. Jetzt nicht mehr. Ich werde wohl eher mal zusehen, ob ichs nicht tauschen oder gebraucht kaufen kann – irgendwann. Eilig isses mir damit nicht mehr, denn ich bin wirklich ziemlich sicher, dass das nicht mein Ding sein wird.

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  10. Ich tu mir da ehrlich gesagt immer so schwer, wenn ich von einem Buch abraten soll, weil es ja doch sein könnte, das die negativem Aspekte, die mir aufgefallen sind, andere gar nicht so stören (siehe andere Leserundenteilnehmer). Aber wenn dir die Grundkonstellation - unsympathischer Held, Vergewaltigung, keine Wiedergutmachung oder Entschuldigung, Heldin verliebt sich in ihren Vergewaltiger, obwohl dieser es nicht so gemeint hat (*haha*) und eine Beziehung ohne rechte Gefühle - nicht zusagt, dann lass wirklich lieber die Finger davon... Mir wäre es auch lieber gewesen, ich wäre vorgewarnt worden, weil ich mich sonst schnell von dieser Geschichte verabschiedet hätte ;)

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  11. Ich war zwischenzeitlich schon wieder am Schwanken, was das Buch angeht, aber wenn ich jetzt schon wieder lese "unsympathischer Held, Vergewaltigung, keine Wiedergutmachung oder Entschuldigung, Heldin verliebt sich in ihren Vergewaltiger, obwohl dieser es nicht so gemeint hat (*haha*) und eine Beziehung ohne rechte Gefühle", dann vergeht mir die Lust direkt wieder.

    WIe gesagt, ich schau mal, dass ichs irgendwann ertauschen oder gebraucht kaufen kann.

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  12. Mach das und falls du es bis Ende Jänner nächsten Jahres noch nicht haben solltest, aber noch daran interessiert bist könnte ich es dir schicken - da bin ich dann wieder in Deutschland und schick es dir gerne zu ;) jetzt aus Österreich ist es mir ehrlich gesagt ein bisschen zu teuer, weil da könntest du dir das Buch auch gleich neu kaufen *g*

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  13. Das wär toll, darauf würd ich evtl. zurückkommen! Vielen Dank für das Angebot! :)

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  14. Ooh, schade, daß das Buch dir nicht gefallen hat! Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich ein Buch ankommen kann. :-)
    Die gewisse Szene zwischen Mina und Rhys fand ich auch nicht so toll, konnte ich ihm aber verzeihen, weil er ihre Reaktion komplett missverstanden hat.
    Öhm, ich merke gerade, daß ich mich nicht an das Ende erinnern kann - das kommt davon, wenn ich nicht gleich dazu komme, die Rezension zu schreiben! *augenroll*

    Bei Steampunk-Autoren erwischt du mich kalt, bisher habe ich Gail Carriger und Kady Cross - und die Vorgeschichte von den Iron Seas - gelesen, die kennst du ja auch schon beide.
    "Leviathan" von Scott Westerfeld soll ja ganz toll sein und irgendwann bald möchte ich "Mission Clockwork" von Arthur Slade lesen, da ist mir irgendwo eine tolle Rezension begegnet (kann mich aber leider nicht mehr erinnern, wo).

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  15. Und mich freut es, dass das Buch bei dir einen besseren Eindruck hinterlassen hat!
    *g* welches Ende meinst du denn - das, wo in Windeseile die Waffe versenkt wird und ich sogar zurückblättern musste weil ich dachte, ich hätte was überlesen, weil es plötzlich so schnell ging oder das 'private' Ende zwischen Mina und Rhys? ;) Von beiden hätte ich mir mehr gewünscht, so richtig in Erinnerung bleiben sie mir aber auch nicht.

    Von Gail Carriger war ich so positiv überrascht, ich habe viel Gutes gehört von ihren Büchern und wollte das zuerst gar nicht glauben, aber alle positiven Stimmen hatten Recht - ihre Reihe liebe ich!
    Kady Cross fand ich auch schön und bin schon gespannt, wann es eine Fortsetzung dazu geben wird *hibbel*
    Mh, Mission Clockwork sagt mir so gar nichts - da werde ich mich mal erkundigen müssen! Aber danke für den Tipp :)

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