Review: Die Rebellion der Maddie Freeman by Katie Kacvinsky

Mittwoch, 31. August 2011

Description:
Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen – das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin - für den nur das wahre Leben offline zählt. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben – und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

Review:
Soziale Netzwerke finden in den letzten Jahren immer mehr Zuwachs, breiten sich aus und wachsen stetig. Wer von uns gehört nicht solch einem Netzwerk an? Und genau mit dieser Idee spielt Katie Kacvinsky und spinnt sie noch weiter bis zu einem Zeitpunkt hin, wo das Internet das Leben bestimmt und regelt, man sich kaum noch in die Augen sieht, geschweige denn Gespräche führt. Tausend Bekanntschaften im Internet sind wichtiger, als eine wahre Freundschaft in der realen Welt. Übers Internet kann man die ganze Welt sehen, am Strand Spaziergänge unternehmen oder auch an Konzerten teilnehmen. Warum sollte man dafür auch noch vor die Haustür gehen? Die Autorin zeigt uns hier eine Welt, die man sich in unserer Zukunft sehr gut vorstellen kann. Untermauert mit logischen und auch überzeugenden Argumenten, warum das Internet bzw. die Digital School, die hier im Vordergrund steht, das Richtige für die Menschheit ist, zeigt uns Katie Kacvinksy ihre Vorstellung der Zukunft. Nur wenn man sich davon nicht blenden lässt, wird man wie Justin und Maddie Fehler in diesem System finden, das Menschen, die Widerstand leisten oder andere Vorstellungen haben, wegsperrt und Jugendliche umerziehen möchte.

In Maddie konnte ich mich sehr gut hinein versetzen. Sie fühlt sich relativ sicher in ihrer Welt und merkt zwar, dass ihr etwas fehlt, kann es aber nicht genau benennen. Sie hat schon früh damit begonnen, sich über diese neue Welt Gedanken zu machen und unternahm sogar einen Versuch dies zu ändern. Was sie damit ausgelöst hatte, war ihr aber nicht bewusst und eine Strafe folgte auf dem Fuß. In den Jahren darauf wurde sie von ihrem Vater immer mehr eingeengt, ihre Freiheit beschränkt, Gespräche abgehört und aufgezeichnet. Das alles sollte sich ändern, als sie einen Jungen kennen lernt, der für seine Überzeugungen einsteht und bereit ist alles zu riskieren. Er zeigt ihr, wie die wahre Welt sein kann und dass es noch Menschen gibt, die den direkten Kontakt zueinander suchen und vermissen. Die Menschen sollen die Welt um sich herum wieder kennen lernen, reale Erfahrungen machen und sich nicht länger hinter Avataren und falschen Identitäten verstecken. Maddie ist intelligent ohne dabei arrogant zu wirken, reagiert auch in Gefahrensituationen klug und überlegt, weiß sich zu helfen und genießt gleichzeitig jeden schönen Augenblick, der sich ihr bietet.  
Maddies Vater stellt für mich fast schon den Bösewicht im Buch dar. Es wird zwar angedeutet und zum Schluss auch gezeigt, dass er an Maddies Wohl interessiert zu sein scheint, aber seine Handlungen weisen in eine andere Richtung. Dass er so stur ist und auf seinen Grundsätzen beruht, ist fast störrisch und für mich nicht verständlich. Jede Idee hat auch seine Schwachstellen und auf Veränderungen muss man sich einlassen. Warum also sollte ausgerechnet er darüber stehen?
Justin dagegen scheint schon fast selbstlos zu sein, denkt an das Wohl der anderen und stellt sein Glücklich-Sein hinten an. Er hat sich bewusst für einen Kampf gegen die Digital School entschieden ohne Rücksicht auf persönliche Verluste. Der Umgang mit seinen Mitmenschen ist sehr vertraut und fürsorglich, gleichzeitig ist er abenteuerlich und spontan. Durch seinen Facettenreichtum weckt er den Kampfgeist in Maddie und auch wenn man seine Motive nicht immer verstehen konnte oder wollte, so

Katie Kacvinsky konnte mich mit ‚Die Rebellion der Maddie Freeman’ sofort von sich überzeugen und es ist mehr als nur schade, dass wir auf die Fortsetzung bis zum nächsten Jahr warten müssen. Gerne hätte ich weiter gelesen um mehr zu erfahren. Maddie steht ja nun vor einem neuen Lebensabschnitt, aber als Leser möchte man natürlich wissen inwieweit sie die Rebellion unterstützen wird oder eben nicht. Die Idee gefällt mir sehr gut und sie ist so realistisch, dass ich mir noch Tage danach Gedanken zu diesem Thema machte, das aktueller kaum sein könnte und auf das wir immer mehr zusteuern zu scheinen.

‚Die Rebellion der Maddie Freeman’ ist eine Geschichte, die mich begeistern und fesseln konnte und ich kann sie nur jedem empfehlen. Sowohl Neulingen, die dieses Genre ausprobieren möchten, aber auch begeisterten Lesern, die nach einer neuen Dystopie für sich suchen. Das Buch zeigt uns, dass Balance im Leben wichtig ist und jeder kann sich hier zumindest eine kleine Anregung für sich selbst mitnehmen. Leicht irritierend ist vielleicht nur der Titel, der im Original viel besser zur Geschichte passt - Awaken spiegelt genau das wieder, was Maddie hier durchlebt und zeigt uns nur den Anfang und die Grundzüge der Rebellion. Auf mehr darf man sich aber schon jetzt freuen!

Rating: A

Buchinfos:
Hardcover, 368 Seiten
Published by Bastei Lübbe, Juli 2011.
ISBN 9783414823007
Series: Awaken (Awaken #1)

Inhalt und Cover © Goodreads.com

Neuerscheinungen im September 2011

Dienstag, 30. August 2011

Fast täglich finden sich neue Bücher für meinen Wunschzettel, sowohl Deutsche als auch Englische. Von all diesen Büchern werden dann einige vorbestellt oder direkt im Buchladen abgeholt, wenn sie erscheinen und ich möchte euch nun - zu Anfang des Monates - jene Bücher zeigen, die ich mir unbedingt zulegen möchte. Vielleicht wachsen so auch eure Wunschzettel an *g*


Hier kommen meine zukünftigen Zuwächse im September 2011:
Englisch:
Deutsch:

Oje, die Liste wurden ja immer länger und länger und ich könnte jetzt noch Bücher anführen, aber hier seht ihr mal die 'Wichtigsten', die ich mir im September holen möchte *g* Sind ja nur 14 Neuerscheinungen (bis jetzt), von den Büchern, die so noch am Wunschzettel stehen möchte ich gar nicht erst anfangen, denn die Zahl befindet sich schon im dreistelligen Bereich...
Einige der Neuerscheinungen sind schon vorbestellt (vor allem Reihenfortsetzungen und auch in der Hoffnung, dass ich sie so noch früher bekomme *g*), die ich am liebesten jetzt schon in den Händen halten würde, wie zum Beispiel Spider's Revenge aber auch The Darkest Surrender. Bei anderen Fortsetzungen bin ich mir noch nicht sicher, wie so wohl sein werden (Ruht das Licht) und ob ich sie wirklich lesen soll. Von anderen Büchern wiederum habe ich schon im Vorfeld so einiges gehört und gelesen und möchte sie nun selbst in Augenschein nehmen.

Alle gemeinsam haben sie aber, dass sie mich neugierig gemacht haben und mir die Entscheidung diesmal wirklich schwer machen, welche Bücher ich zuerst bestellen und lesen möchte (wohlgemerkt: zuerst! Dass sie ihren Weg zu mir finden steht nämlich außer Frage). Es sind viele Autoren dabei, die ich noch nicht kenne, die aber so viel versprechend klingen und ich sie daher ausprobieren möchte. Dazu komme noch Übersetzungen, de ich jetzt lesen möchte, nachdem ich dem Original schon so lange widerstehen konnte und wo ich mir erhoffe, dass die Übersetzungen gelungen sind.

Ihr seht also, dass wird (muss einfach!) ein toller und Buchreicher Monat für mich werden auf den ich mich jetzt schon freue :)
Und welche Neuerscheinungen müsst ihr unbedingt haben? Gibt es einen absoluten Geheimtipp, von dem ich noch nichts weiß, den ich mir aber auch nicht entgehen lassen darf?
liebe Grüße, Melanie

Review: Ashes 01. Brennendes Herz by Ilsa J. Bick

Montag, 29. August 2011

Description:
Die siebzehnjährige Alex befindet sich auf einer Wanderung in den Bergen, als plötzlich die Natur um sie herum verrücktspielt und eine Druckwelle sie zu Boden wirft. Was war das? Alex hat keine Ahnung, aber sehr schnell wird klar, dass die Welt, die sie kannte, nicht mehr existiert. Die meisten Städte sind zerstört und die Überlebenden werden zur lauernden Gefahr. Das Einzige, worauf Alex noch zählen kann, ist ihre Liebe zu Tom. Gemeinsam versuchen die beiden, sich durchzuschlagen. Doch dann wird Tom verwundet, und Alex muss ihn schweren Herzens zurücklassen, um sein Leben zu retten. Als sie mit Hilfe zurückkehrt, ist er verschwunden. Eine packende Suche beginnt. Eine Suche nach Antworten, sich selbst und nach der einen ganz großen Liebe. Denn Alex weiß: Tom lebt, und sie wird ihn finden, komme, was wolle.

Review:
Ein neuer Verlag und damit auch eine neue Möglichkeit tolle Bücher zu übersetzen und dem Leser näher zu bringen. Der INK Verlag hat diese Chance genutzt und uns als eines der ersten Bücher Ashes. Brennendes Herz von Ilsa J. Bick präsentiert und mich damit für sich einnehmen können. Die Autorin schreibt sehr detailreich und bildhaft, dabei flüssig und fesselnd. In dieser neuen Welt findet man sich schnell zurecht und hat die Wälder direkt vor Augen.

Alex gegenüber fühlte ich mich sehr verbunden. Sie ist trotz ihres Alters ruhig und besonnen, überlegt bevor sie handelt und lässt sich nicht provozieren. Mit Ellie musste ich mich dagegen länger auseinandersetzen und es brauchte einen Sinneswandel ihrerseits, damit sie meine Nerven nicht mehr strapazierte. Sie ist zwar noch sehr jung und befindet sich in einer recht schwierigen Situation, aber man möchte meinen, jedes 'normale' Kind wäre dann etwas eingeschüchtert und würde sich am nächsten Erwachsenen orientieren. So nicht Ellie, die er Meinung war alles besser zu wissen und im Endeffekt die Situation noch erschwerte, bis sie nachzudenken begann. Faszinierend war auch der Ansatz der Autorin: Alex hatte ihren Geruchssinn bereits verloren und bekam ihn durch diesen Angriff zurück. Ilsa J. Bick beschreibt wie sich Alex Wahrnehmung ihrer Umwelt gegenüber verändert, wie mit ihrem Sinn auch Erinnerungen zurückkommen und erst hier wurde mir klar, wie Recht sie damit doch hat. Tom ist ein weiterer interessanter Charakter, der sich in der Wildnis gut auskennt und den Überblick behalten kann. Geheimnisse spielen jedoch sowohl bei ihm als auch bei Alex eine große Rolle und das Vertrauen zwischen ihnen muss erst noch wachsen, bevor sie über ihre wahren Gefühle sprechen können. Auf diesen Part muss der Leser leider bis zur Fortsetzung warten, als Leser bleibt man teils neugierig, teils unzufrieden zurück, weil man einfach wissen möchte, was sich dahinter verbirgt.

Die Tatsache, dass die Protagonisten mehrere Wochen miteinander verbringen und in der Hütte Schutz finden, ist kaum bemerkbar, wenn man als Leser nicht direkt darauf hingewiesen worden wäre. Denn eine Vertiefung der Beziehung, der Gefühle oder des Vertrauens war leider nicht vorhanden, sodass ich ungeduldig auf den nächsten Schritt gewartet habe, der dann leider nicht mehr eintrat. Stattdessen verlagerte die Autorin ihr Augenmerk auf einen anderen Ort mit neuen Charakteren, zu denen man aber keine so intensive Verbindung aufbauen konnte. Es war fast so, als hätte ich hier zwei verschiedene Bücher vor mir gehabt. Einmal die Geschichte in der ersten Hälfte und dann die zweite Hälfte, beginnend mit dem 4. Abschnitt ab Seite 325. Und mittendrin wurde ein Schalter umgelegt, die Charaktere waren für mich teilweise nicht mehr wieder zu erkennen und ich musste mich erst neu zurechtfinden. In dieser zweiten Hälfte kehrt Alex in die Zivilisation zurück und findet sich einer neuen Gesellschaftsordnung gegenüber. In Rule nimmt die Kirche eine recht große Rolle ein, jeder der Älteren dort wirft mit Bibelzitaten nur so um sich. Die neuen Beziehungen, die Alex aufbaut sind längst nicht so tiefgehend wie die zu Tom und Ellie und stellen nur einen schwachen Trost dar. Zudem wird Alex in Rule wie ein kleines Kind behandelt, während sie in der Zeit davor eine Erwachsene war und sich selbst um andere gekümmert hat. Leider fällt sie fast automatisch in dieses Verhaltensmuster zurück, sodass es mich zu stören begann - sogar zu Beginn des Buches war sie freier und unabhängiger, als jetzt und ich hatte Schwierigkeiten die Veränderung zu begreifen. Ebenso gefiel mir die Entwicklung hin zu einer Dreiecksbeziehung nicht und ich hoffe, dass sich hier nichts weiteres ergeben wird. Das würde weder zur Handlung noch zu Alex passen und ich frage mich sowieso, wieso dieser Aspekt in YA Büchern immer öfters aufzutauchen scheint bzw. eingebunden wird.

Des Weiteren ist die Autorin eine Meisterin der Cliffhanger. Jedes Kapitel endet mit einem, was für den Leser aber nicht so störend ist, wie man vielleicht meinen möchte. Denn auf diese Art kann man das Buch einfach nicht aus der Hand legen, denkt sich, dass man nur noch ein paar Seiten weiter lesen möchte um zu erfahren, was dann geschieht. Als nächstes ist aber schon der nächste Cliffhanger gekommen und so verliert man während dem Lesen leicht die Zeit aus den Augen. Hier hat die Autorin wirklich ein gutes Fingerspitzengefühl bewiesen, indem sie das Interesse ihrer Leser so bei sich und der Geschichte halten konnte.

Bis zum Schluss ungeklärt blieb für mich aber die Frage nach der Ursache des Anschlags. Hier bleiben sehr viele Fragen offen, die in mir das Bedürfnis weckten, sofort weiter lesen zu wollen, nur um diese Punkte zu klären. Alles was im Laufe des Buches aufgebaut wurde scheint jetzt wieder unwichtig und man steht da, wo man schon am Anfang war. Dass wir hier nicht mal ein Teilende haben enttäuscht zusätzlich. So bleibt man als Leser völlig in der Luft hängen, es gibt kein vor, aber auch kein zurück. Trotz allem handelt es sich bei Ashes. Brennendes Herz aber um ein spannendes Buch, das mit einem bildhaften Erzählstil und einer guten Grundidee überzeugen konnte, auch wenn manche Szenen sehr brutal und erschreckend waren. Davon darf man sich aber nicht abschrecken lassen, sollte aber von Anfang an darauf eingestellt sein.

Rating: B-

Vielen ♥-lichen Dank an LovelyBooks und den INK Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Buchinfos:
Gebundene Ausgabe, 502 Seiten
Published by INK Verlag, August 2011.
ISBN 9783863960056
Series: Ashes #1 (OT: Ashes)

Inhalt und Cover © INK Verlag.

News: Karen Marie Moning ist zurück!

Samstag, 27. August 2011

Gestern Abend habe ich es bei Book Lovers Inc. gesehen, jetzt möchte ich es mit euch teilen: Karen Marie Moning hat offiziell bestätigt, dass sie an weiteren Büchern arbeitet, die in der Fever-Welt angesiedelt sind. Gut oder schlecht? Lesen oder nicht? Aber mal von Anfang an und hier zuerst ihre Erklärung, die sie auf ihrer Facebook Seite gepostet hat:

"Am I writing a 6th FEVER book?
Because I keep getting this question, I’ve realized I've obviously not answered it to your satisfaction:)  I'm going to post here and ask that you all help me in spreading the word around.

I'm currently working on a trilogy that features Dani, Christian MacKeltar, Ryodan, and the mysterious 'Dancer,' set primarily in Fever-Dublin. Each installment in the trilogy is a stand-alone mystery, however there are larger plot arcs unfolding in the background.  Where Mac was introspective and her story could feel somewhat esoteric, Dani is down and dirty in the streets. Lots of details, lots of action. There’s a different feel to the two series, totally different vantage points. I’m having a blast writing it.

For those of you who have been worrying—the trilogy is not YA.  If I had to categorize it, I would say it straddles the line between YA and adult uneasily. I don’t pull any punches. It may be controversial in some ways.  But whose teen years weren’t? LOL! Many of the questions I left unanswered in the FEVER series are addressed in this new series.

Exciting news: I’ve agreed to write two more books after that. Once the new trilogy is complete, I’m returning to the core story begun in the FEVER series, and will resume writing about Mac, Barrons, V’lane, Cruce, the Unseelie king, the concubine, the Song of Making.

All in all, there are five more books coming about the Fever World!

Because I know you guys, I know this is going to make some of you as nervous as it makes you excited.  Trust me.  I’m making no compromises with the characters or the story. It’s all unfolding exactly as it should, true to itself-which means, it’s a sometimes rocky road.  Dark times ahead, guys. But I write it all with genuine love for the characters, the world, and you the reader.

As a final note, quit scaring Dreamworks with your demands for NC-17, LMAO.  I don’t write NC-17.  You have NC-17 imaginations! Sometimes I think you guys should be telling me stories!" Quelle

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich lange gegen die Fever-Bücher wehrte, aber als ich erst damit begonnen hatte konnte ich sie nicht mehr aus der Hand legen. Lange gezögert habe ich wegen meiner Enttäuschung, dass Karen Marie Moning dafür keine weiteren Highlandbücher schreiben wird und Anfangs war mir auch nicht bekannt, dass sich die beiden Reihen in einigen Punkten doch überschneiden. Dass ich mich dann gar nicht mehr losreißen konnte von den Büchern, hätte ich mir damals nie gedacht.
Nachdem ich nun den letzten Teil der Fever-Reihe gelesen habe (Shadowfever) hatte ich mich schon auf eine Rückkehr in die Welt der Highlander gefreut, auch wenn ich mir die Überleitung schwierig vorstellte. Aber hey, das hier ist Karen Marie Moning, ihr würde es sicherlich gelingen!

Und nun kommt diese Nachricht, die mich noch etwas zwiegespalten zurücklässt. In Dani, Christian und den anderen steckt viel Potential, das die Autorin jetzt heraus arbeiten und ihren Lesern zeigen kann. Karen Marie Moning schafft es jedes Mal mich zu überraschen und ihre neue Arbeit verspricht auch genau das zu werden: eine Überraschung und das Kennenlernen einer neuen Seite der Autorin. Sie zeigt uns mittlerweile so viele Facetten, dass man sich nur noch fragen kann, was wohl noch kommen mag und man muss einfach auf alles gefasst sein. Andererseits beginnt aber auch wieder die Hibbelei und jeder kennt KMMs Liebe für Cliffhanger *seufz*.

Die Fever-Bücher wurden von der Stimmung her immer dunkler und genau hier scheint sie mit ihrer Trilogie anzusetzen. Mit dem ersten Buch dieser neuen Reihe dürfen wir wohl erst im nächsten Jahr rechnen, heuer wird es sich zeitlich kaum noch ausgehen (zumindest findet man noch keine Informationen dazu). Geht man davon aus, dass ihre Bücher so wie bisher in einem Jahresrhythmus erscheinen werden, so können wir uns bereits jetzt auf 5 weitere tolle Jahre mit ihr und dieser fantastischen Welt freuen.

Im Endeffekt hat die ganze Grübelei aber keinen Sinn: ich kenne mich und weiß, dass ich ihren Büchern nicht widerstehen werde können und dass sie die bevorstehende Warterei erneut wert sein werden.  Und schließlich wollten wir ja alle mehr über diese Welt lesen, nicht wahr? ;)
Also, was haltet ihr von dieser Entwicklung? Freut ihr euch darüber? Oder hättet ihr euch etwas anderes gewünscht? Andererseits haben wir bis jetzt ja auch das bekommen, was wir uns wünschten ;)

ps: und ich finde es ja lustig, dass bei Goodreads die Bücher schon gelistet sind, obwohl man weder die Titel noch Erscheinungsdaten oder ähnliches weiß ;) aber da sieht man, wo die Fans unterwegs sind.

Review: Zwielichtlande. Schattentochter by Erin Kellison

Freitag, 26. August 2011

Description:
Sie ist die Tochter der Schatten und die Hoffnung der Welt.

Nachdem Adam Thorne mit ansehen musste, wie sein Bruder zu einem seelenlosen Geschöpf wurde und ihre Eltern tötete, sucht er nach einem Weg, ihn zu vernichten. Da begegnet er der geheimnisvollen Dr. Talia O’Brian, die schon bald tiefe Gefühle in ihm weckt. Talia ist auf der Flucht vor den Seelenlosen, denn sie gebietet über die einzige Macht, welche die dämonischen Jäger besiegen kann…


Review:
Vor einiger Zeit bin ich bereits über den Namen Erin Kellison gestolpert, habe sogar eine Kurzgeschichte von ihr gelesen (Shadow Touch), die mir, obwohl sie unfertig erschien, doch gefallen hat und bei der ich einen guten ersten Eindruck in diese neue Welt erhielt. Die Charaktere gefielen mir und ich wollte mehr über sie wissen. Der Schreibstil der Autorin fesselte mein Interesse und ich konnte es kaum erwarten, die ersten Teile dazu zu lesen. Gesagt, getan und Schattentochter fand Einzug bei mir. Und dann stellte sich heraus, dass sich Erin Kellison anscheinend mit jedem ihrer Bücher zu verbessern scheint. Denn während ich die Kurzgeschichte mochte (innerhalb der Reihe ist sie zwischen dem 2. und 3. Band einzuordnen), hatte ich mit Band #1 so meine Probleme. Es ist natürlich, dass man mit der Zeit Büchern gegenüber immer kritischer wird oder einem Mängel schneller auffallen, aber mit Schattentochter kam ich über dieses Stadium nie hinaus und meine Notizen wurden immer länger.

Zu Beginn sehen wir den Schattenmann, wie er für die Liebe die Grenzen der Welten überwindet. Diese wenigen Seiten waren so gefühlsintensiv und berührend und genau davon hätte ich ich gerne mehr gesehen und mir auch gewünscht. Stattdessen sehen wir uns Charakteren gegenüber, die nicht wissen, was sie wollen und dementsprechend sprunghaft sind. Dazu gesellen sich emotionale Erpressung, offene Drohungen und eine Beziehung ohne wirklich Grundlage, die ich nicht verstehen konnte. 
Talia hat ihr Leben lang ihr Geheimnis für sich behalten, sich tagelang gegen die Geister zur Wehr gesetzt und wurde dann von ihrem ‚Retter’ bedroht und gefangen gehalten. Was aus Adams Mund kam konnte man nicht trauen, sein innerer Konflikt war für jedermann gut sichtbar und wenn es darum ging eine Entscheidung zu treffen, wählte er die ungünstige und als Leser darf man sich dann mit ihm und seinen Schuldgefühlen auseinander setzen, aber genauso mit dem Wissen, dass er sich in der nächsten Situation gleich verhalten wird. Die Gefühle zu denen er fähig ist, sind fast nur negative und ich konnte bei Talia einfach nicht nachvollziehen, wieso sie ausgerechnet ihm ihr Vertrauen schenke, wenn er sich doch immer wieder als 'unwürdig' erwies. Wie kam also diese Beziehung zustande, wenn man sie überhaupt als solche bezeichnen kann? In dieser Hinsicht bleibe ich mit einer Menge offener Fragen zurück und wenn man bedenkt, dass sich der zweite Teil der Reihe um ein anderes Pärchen drehen wird, bin ich nur noch enttäuschter. Für mich gibt es hier kein Sich-einander-nähern, kein Kennen lernen, kein Austauschen und Reden und auch keine Grundlage auf der sie aufbauen und ihre Gefühlte vertiefen können. Was die Autorin im einführenden Kapitel rund um den Schattenmann so hervorragend schaffte, gelingt ihr nicht wieder und so ist diese erste kurze Liebesgeschichte auch die einzige, die man als Leser miterleben darf.

Bei den übrigen Protagonisten handelt es sich in erster Linie um Wissenschaftler, Diskussionen liegen ihnen näher als Taten, von aktiven Kämpfen möchte ich gar nicht erst reden. Wenn es zu solchen Szenen kam, dann war das Endergebnis nicht selten Flucht anstatt Angriff. Die Grundidee hinter diesem Buch fand ich nicht nur sehr interessant, sondern sie löste eine große Neugierde aus. Wie viele Geschichten gibt es denn schließlich, die sich um Banshees (Todesfeen) drehen? Im Ansatz wirklich fesselnd, aber im Endeffekt blieb dieser Aspekt leider oberflächlich und hätte noch viel stärker ausgebaut werden können. Eben weil es kaum Bücher mit Banshees als Protagonisten gibt, hätte die Autorin hier eine fantastische Welt erschaffen können, denn ihr standen alle Möglichkeiten offen.

Ich hatte in dieses Buch sehr große Erwartungen gesetzt und umso höher diese oft sind, umso tiefer fällt man. Und genau das war hier der Fall. Glaubt mir, fast zwanghaft wollte ich, dass mir Zwielichtlande - Schattentochter gefällt. Mein Urteil stand beinahe schon im Vorhinein fest und wenn die Geschichte auch nur ansatzweise besser gewesen wäre, mit Charakteren, deren Gefühle und Taten man verstehen kann, denen man sich nahe fühlt, ja dann wäre mir diese Rezension um einiges leichter gefallen. Es ist nie leicht Worte zu finden, die die Enttäuschung widerspiegeln, die man beim Lesen erlebt hat. Und auch hier musste ich lange überlegen, wie und was ich sagen möchte. Denn an sich ist das Buch nicht schlecht, in seiner Grundstruktur sogar interessant, aber leider fehlte das Besondere bei der Umsetzung. Alles in allem ein nettes Buch für zwischendurch, das man sicherlich besser genießen kann, wenn die Erwartungen realistischer angesetzt sind. Ob ich der Fortsetzung eine Chance geben werde, kann ich jetzt noch nicht sagen - das wird wohl eine spontane Entscheidung werden.

Rating: C

Vielen ♥-lichen Dank an den Egmont Lyx Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Buchinfos:
Kartoniert mit Klappe, 384 Seiten
Published by Egmont Lyx, August 2011.
ISBN 9783802584718
Series: Shadow #1 (OT: Shadow Bound)

Inhalt und Cover © Egmont Lyx.

Review: Rock Hard by Olivia Cunning

Mittwoch, 24. August 2011

Description:
Every night lead singer, Sed Lionheart whips thousands of women into a frenzy with his voice alone. But the stage is the only place Sed feels any passion since he lost Jessica. It shattered her heart, but law student Jessica broke off her engagement to Sed, determined to be successful on her own terms. But no other man can ever hold a candle to Sed. Then a chance meeting and tortuously close quarters lead to uncontrollable flares of passion and rediscovery of their unique penchant for public encounters. Now, in addition to the risk of mutual heartbreak every time they get together, they’re in danger of truly scandalous public exposure...

Review:
Ganz ehrlich? Ich hätte nie gedacht, dass sich Olivia Cunning sogar noch steigern kann, aber zumindest in Bezug auf die Kreativität und Häufigkeit der Sexszenen ist es ihr eindeutig gelungen. Wer gedacht hat, dass es in Backstage Pass schon heiß her geht, der hat Rock Hard noch nicht in der Hand gehabt. Öffentlichkeitsscheu sind die Protagonisten hier wirklich nicht, was die Szenen noch heißer macht, als sie in Backstage Pass waren. Stadtbesichtigungen bekommen eine ganz neue Bedeutung und die beiden zeigen uns, was man neben den typischen Sehenswürdigkeiten noch so erleben kann. Die Autorin beweist in Rock Hard sehr viel Fantasie und ihre Protagonisten Ausdauer und Durchhaltevermögen, wodurch all diese Szenen erst ermöglicht werden. Dabei wird das Buch zu keinem Abklatsch des ersten Bandes, sondern überrascht uns mit neuen Ideen und Entwicklungen.

Sed war in Backstage Pass nicht unbedingt ein Mann mit Heldenpotential und überschritt wohl mehr als nur eine Grenze. Von diesem Verhalten ist hier aber nicht mal mehr ansatzweise etwas zu sehen, dafür lernen wir seine gefühlvolle und einfühlsame Seite kennen, was ihn noch sympathischer macht. Er wurde tief verletzt und auch wenn er dies nicht in Worten ausdrucken konnte, so merkte man es ihm doch an. Sed wollte ich stellenweise einfach nur in den Arm nehmen, er war gar nicht mehr wieder zu erkennen und ihn umgab eine Traurigkeit, die man nie vermutet hätte, weil er nach außen hin stark und unbesiegbar wirkt. Das Bedürfnis, sich um seine Mitmenschen zu sorgen und zu kümmern ist hier besonders stark. Immer wieder greift er ihnen unter die Arme, riskiert seine eigene Gesundheit für das Wohl der Gruppe und würde alles für seine Freunde hergeben, die zu seiner Familie wurden. Jessica muss erst lernen unter die Oberfläche zu blicken und stellt dabei auch ihre berufliche Zukunft in Frage. Dieser Augenblick des Zögerns, den es gab, war für mich jedoch ein Kritikpunkt, der nicht nötig gewesen wäre. Sie wird hier als selbstständige starke Frau gezeigt und für die Liebe soll sie diesen Wesenszug aufgeben? Zum Glück hat die Autorin dies noch mal abgewendet, weil es nicht zu den Protagonisten gepasst hätte. Keiner von ihnen kann sich selbst aufgeben nur um den anderen ‚glücklich’ zu machen und um das zu lernen benötigten sie beide die Zeit und den Abstand. Beide haben sie auf ihre ganz eigene Art und Weise versucht an ihrer Beziehung festzuhalten und man wünscht ihnen nur das Beste und dass es endlich ein HEA für sie gibt.

Die gesamte Band macht in diesem Buch so manchen Schicksalschlag mit und sie haben es wirklich nicht leicht. Dass sie dabei ihren Humor behalten und die Geschichte so einen wirklich tollen Abschluss erhält, zeigt, wie eng die Bindungen innerhalb der Band sind. Ebenso machen sie alle eine unglaubliche Entwicklung durch, passen sich den neuen Gegebenheiten an und entdecken neue Talente untereinander und in sich selbst. Im 1. Teil der Reihe befand sich die Gruppe auf ihrem musikalischen Höhepunkt, hatte alles erreicht, was es zu erreichen galt, aber die Veränderungen, die sie jetzt durchleben führen sie zu wahrer Größe. Sie festigen die Gruppe und obwohl sie ihre Identität nicht aufgeben, kann man fast sagen, dass sie erwachsener werden. Als Leser merkt man richtig, dass die Protagonisten (und zwar alle) Olivia Cunning am Herzen liegen. Niemand wird vernachlässigt und erneut lernen wir mehr über ihre jeweilige Vergangenheit. Die Nebencharaktere können ohne Probleme bestehen und man möchte genauso dringend wissen, wie es ihnen geht, als dass man zu Sed und Jessica zurückkehren möchte. Sie lassen sich gar nicht erst ignorieren und das ist eine wirklich tolle Leistung der Autorin.

Alles in allem eine fantastische Fortsetzung, auch wenn sie für mich (knapp) nicht an Teil 1 heranreicht. Das begründet sich zum einen darin, dass viele Konflikte gar nicht erst hätten entstehen müssen, wenn die beiden nur miteinander geredet hätten und zum anderen konnte ich mich Jessica nicht so nahe fühlen wie Myrna. Jessicas Verrat an Sed mag mit eine Rolle spielen, aber auch, dass sie die Gruppe fast ein wenig in zwei Lager spaltete, während Myrna den Zusammenhalt stärkte und mit jedem gut klar kam. Trotzdem freue ich mich schon jetzt sehr auf die Fortsetzung und bin neugierig, wer dann sein Glück finden wird. 

Btw, und dank Cleopatra von Lesenswert-Empfehlenswert hatte ich während dem Lesen ständig diesen einen Song im Ohr, hörte ihn immer und immer wieder und ich muss ihr da von Herzen zustimmen: dieses Lied passt perfekt zu Sinners. Vielmehr passt es auch perfekt zu Sed und man möchte meinen, dieser Song wäre für sein Buch geschrieben worden. Umso weiter die Geschichte voran schritt und umso mehr geschah, desto besser konnte ich mir Sed in seiner Situation vorstellen. Danke noch mal Süße, für diesen wirklich tollen Tipp und den Ohrwurm des Jahres!

Rating: B+

Buchinfos:
Paperback, 448 pages
Published April 1st 2011 by Sourcebooks Casablanca
ISBN 9781402245770
Series: Sinners on Tour #2

Inhalt und Cover © Goodreads.com

Review: Das Mädchen mit dem Stahlkorsett by Kady Cross

Montag, 22. August 2011

Description:
Sie ist eine ganz besondere junge Dame: Ihr Name ist Finley Jayne, sie ist sechzehn Jahre alt und arbeitet als Dienstmädchen. Gelegentlich. Gelegentlich entschließt sie sich jedoch, auf den Straßen Londons Jagd auf Verbrecher zu machen. Finley mag hübsche Kleider, ihre Unabhängigkeit und wohlerzogene junge Männer. Wen Finley nicht mag, der kommt ihr besser nicht in die Quere, denn sie ist außergewöhnlich stark. Doch hinter ihren enormen Kräften verbirgt sich ein dunkles Geheimnis...


Review:
Erwähnenswert ist zuallererst, dass der Klappentext den Lesern einen leicht verfälschten Eindruck gibt, wer und was Finley wirklich ist. Ja, sie ist eine junge Frau, die über Fähigkeiten verfügt, die sie selbst nicht richtig einschätzen und verstehen kann. Besonders zu Beginn fürchtet sie sich auch vor sich selbst und vor dem, was sie zu tun vermag. Aber dass sie nachts auf Verbrecherjagd geht ist ein wenig zu viel des Guten. Erst als sie zu einer Gruppe Gleichgesinnter stoßt, beginnt sie sich für diesen Aspekt zu interessieren. Während ihre beiden Persönlichkeiten unterschiedliche Ansichten über nächtliche Aktivitäten haben ist es vielmehr ein Kampf um Stärke und Kontrolle, den wir hier miterleben. Es ist nicht so, als würde sie bewusst nach Ärger und Problemen suchen, vielmehr versucht sie diesen aus dem Weg zu gehen, bis es nicht mehr möglich ist. Im Laufe des Buches wird sie erwachsen, lernt sich selbst kennen und findet zu sich.

Der ständige Perspektivenwechsel zwischen Finley, Griffin und Sam bringt einiges an Tempo und Action in die Handlung und auch wenn man sich dadurch schnell einen Eindruck vom Bösewicht und seinen wahren Absichten machen kann, so bleibt die Spannung doch erhalten. Viele kleine Details sorgen dafür, dass man ein genaues Bild vor Augen hat und sich all die Maschinen gut vorstellen kann. Die Autorin hat sich hier bemüht, das Genre ihren Lesern näher zu bringen, sie jedoch nicht mit Einzelheiten zu überfordern. So ist die Mischung genau richtig um das Interesse zu halten und die Geschichte voran zu bringen. Neben dem eigentlichen Erzählstrang wird auch viel Zeit darauf verwendet, dass einige Protagonisten zu sich selbst und innerer Ausgeglichenheit finden. Jeder einzelne von ihnen muss damit klar kommen, dass er besondere Fähigkeiten hat, die sich im Laufe der Geschichte noch verstärken. Und es war herrlich erfrischend zu sehen, dass Finley den Männern in punkto Stärke in nichts nachstand und locker mit ihnen mithalten konnte. Dadurch ergaben sich teilweise grandiose Szenen, bei denen man sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte.

Wer nun denken mag, dass es sich hierbei um das Erstlingswerk der Autorin handelt, den muss ich enttäuschen. Viele Leser werden ihre Bücher, die sie unter dem Namen Kathryn Smith veröffentlicht hat, bereits kennen. Ich muss aber zugeben, dass ich diese Verbindung erst nach dem Lesen erkannt habe, sonst hätte ich vielleicht gezögert das Buch zu lesen, bin ich doch von ihren Büchern als Kathryn Smith nicht unbedingt angetan bzw. habe das eine Buch, das ich von ihr gelesen habe nach ein paar Kapiteln wieder zur Seite gelegt. Doch hier ist es als hätte man eine andere Autorin vor sich. Flüssig schildert sie uns die Geschehnisse, verleiht den Charakteren Persönlichkeit und entwirft eine wirklich interessante Welt, in die ich gerne zurückkehren möchte. Die sich anbahnende Dreiecksbeziehung möchte ich am liebsten ignorieren, was mir hier leichter fällt, weil sie nur angedeutet, jedoch nicht umgesetzt wird. Ich hoffe, die Autorin behält diese Entscheidung bei weiteren Teilen bei, denn auf eine neue Serie mit dieser Konstellation kann ich momentan verzichten. Als Leser stolpert man immer wieder darüber und wünscht sich doch Abwechslung.

Was das Cover angeht, so tendiere ich persönlich zum Original, da ich mit der Darstellung von Finley auf dem deutschen Cover so gar nichts anfangen kann. Hier wirkt sie viel zu jung und mädchenhaft und obwohl das Englische auch leicht übertrieben und zu elegant wirkt, so kommt es meiner Vorstellung doch näher. Auch im Buch selbst legt die Autorin viel Wert auf Kleidung und gutes Aussehen, die täglichen Outfits werden immer recht genau beschrieben, wodurch man die Charaktere direkt vor sich sehen kann. Auf Dauer kann das zwar auch ermüdend wirken, aber noch war ich nicht an dem Punkt angelangt, an dem es mich zu stören begann. Im Gegenteil, ich war immer neugierig, welche Kleinigkeit wohl diesmal hervorstechen würde. Ein weiteres Detail, das mir als Leser sehr gut gefiel, war die Karte von London, die auf der Innenseite vorzufinden ist. Dadurch erhält man eine sehr gute Vorstellung, in welchem Stadtteil man sich gerade befindet bzw. wo genau man sich hinbewegt.

Alles in allem war ich positiv überrascht und meine Erwartungen, die ich nach der Leseprobe hatte, wurden sogar noch etwas übertroffen. Mit 'Das Mädchen mit dem Stahlkorsett' hat Kady Cross eine neue Steampunk Reihe geschaffen, die ich mit Sicherheit weiter lesen werde.

Rating: A-

Buchinfos:
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 368 Seiten
Published by Heyne Fliegt, August 2011
ISBN 9783453267404
Series: Steampunk Chronicles #1 (OT: The Girl in the Steel Corset)

Inhalt und Cover © Goodreads.com

Review: Firelight. Brennender Kuss by Sophie Jordan

Samstag, 20. August 2011

Description:
Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben. Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll? Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein – denn Will ist ein Drachenjäger...

Review:
Starke, anmutige Drachen, die ihre Flügel ausbreiten, sich in die Lüfte schwingen, deren Größe schier unglaublich erscheint, Feuer speiend und Menschen verschlingend. Diese Aussagen stimmen nur teilweise, vielmehr sind die Drakis, die sich in Menschen verwandeln können, vergleichsweise zarte Geschöpfe, besitzen aber trotzdem eine immense Kraft und Geschwindigkeit. Wie bei allen Lebewesen gibt es auch hier verschiedene Gattungen, mit jeweils besonderen Fähigkeiten. Und doch wird in Firelight. Brennender Kuss nur ein Teil ihres Wesens gezeigt und vieles bleibt noch unbeantwortet. Das, was wir aber erfahren, gefällt mir sehr gut und fesselt mein Interesse – Drachen einmal anders.

Die Charaktere sind sehr interessant gezeichnet und wachsen einem schnell ans Herz. Vor allem Jacindas Schmerz und innerer Kampf gingen mir sehr nahe und ich habe regelrecht mit ihr mit gelitten. Jacindas Gefühle kann man sehr gut nachempfinden, dieser Konflikt zwischen Überlegungen, dass sie sich doch keinem Jäger nähern kann und andererseits dem Wunsch bei ihm zu sein, weil sie sich nur dort lebendig und wie sich selbst fühlt, ist immer gegenwärtig. Leider wurden diese inneren Monologe vergleichsweise oft wiederholt, nur leicht abgeändert, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass man als Leser damit schon vertraut war. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich ein paar Mal ein paar Absätze überlesen habe um mit der Geschichte weiter bzw. zur eigentlichen ausschlaggebenden Handlung zurück zu kommen. Will war mir ebenfalls auf Anhieb sympathisch, während ich gegen seine Cousins eine spontane Abneigung entwickelte und nicht wenige Male dank ihnen eine Gänsehaut hatte. Will dagegen konnte mich im Laufe des Buches von seiner Ehrlichkeit überzeugen und ich bin nun neugierig, ob er sein Versprechen gegenüber Jacinda einhalten wird. Die Anziehungskraft zwischen Will und Jacinda ist seit der ersten Begegnung vorhanden und bindet sie im Laufe der Geschichte immer stärker aneinander. Als Leser weiß man zwar, dass da noch mehr dahinter stecken muss und man kann auch seine eigenen Vermutungen anstellen, aber bis kurz vorm Ende erwies sich meine Idee als falsch bzw. nur in den Grundzügen als verwendbar.

Kritikpunkte bleiben aber leider nicht aus und betreffen vor allem Jacindas Schwester Tamra, die mit ihrem Gerede und ihren Handlungen meine Nerven stellenweise schon sehr auf die Probe gestellt hat. Das Schlimme daran war, dass ich ihre Beweggründe nicht verstehen konnte. Man möchte meinen, dass ausgerechnet sie sich besser in Jacinda einfühlen kann, weil sie ebenfalls eine Außenseiterposition innehatte. Aber weit gefehlt, es scheint so als hätte sie alles vergessen und so redet sie Jacinda nur noch mehr Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen ein. Der Schluss des Buches kann sich zudem sehen lassen, wenn auch für viele Leser das Ende nicht wie erwartet ist, und lässt den Leser mit einer Neugierde und Ungeduld zurück, die eine Fortsetzung fordert. Am besten sogar sofort.

Dass für die Übersetzung das Originalcover übernommen wurde, freut mich besonders, denn erst dadurch war ich damals auf das Buch aufmerksam geworden. Und jetzt nach dem Lesen kann ich sagen, dass es wirklich wunderbar zur Geschichte und zur Protagonistin passt und diese perfekt wieder spiegelt. So in etwa stelle ich mir eine Draki vor, die sich in einem menschlichen Körper befindet.
Alles in allem hat mir Firelight. Brennender Kuss (und hier ist der Titel wirklich Programm! Nur mal so am Rande.) recht gut gefallen und ich kann durchaus nachvollziehen, warum schon im Vorhinein so ein Wirbel um das Buch gemacht wurde. Und trotz seiner Fehler werde ich die Fortsetzung im Auge behalten und wenn es sich ergibt gerne lesen.

Rating: B-

Vielen ♥-lichen Dank an den Loewe Verlag und Fangtasya für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Buchinfos:
Hardcover, 376 Seiten
Published by Loewe Verlag, August 2011
ISBN 9783785570456
Series: Firelight #1 (OT: Firelight)

Inhalt und Cover © LoeweVerlag.

Review: I Heart You, You Haunt Me by Lisa Schroeder

Freitag, 19. August 2011

Description:
Girl meets boy.
Girl loses boy.
Girl gets boy back...
...sort of.


Ava can't see him or touch him, unless she's dreaming. She can't hear his voice, except for the faint whispers in her mind. Most would think she's crazy, but she knows he's here. Jackson. The boy Ava thought she'd spend the rest of her life with. He's back from the dead, as proof that love truly knows no bounds.

Review:
Immer wieder stolperte ich darüber und wurde dadurch immer neugieriger. Wunderschöne Cover und ein Name – Lisa Schroeder. Mein Interesse war rasch geweckt, als ich die ersten Rezensionen zu ihren Büchern las und fasziniert war. Ich wollte den Versuch dann wagen und habe mich für I Heart You, You Haunt Me entschieden und es keine Sekunde lang bereut. Ein ungewöhnlicher Schreibstil, aber gleichzeitig so einzigartig. Seite um Seite und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Lisa Schroeder hat wirklich ein besonderes Talent: mit wenigen Worten kann sie ein Maximum an Gefühlen vermitteln und ihre Leser fesseln.

Das Buch ist zur Gänze in freier Versform geschrieben und es war das reinste Vergnügen es zu lesen. Man möchte meinen, dass Autoren mehr Wörter brauchen um Gefühle zu zeigen, eine Geschichte zu vermitteln und den Protagonisten Leben ein zu hauchen. Lisa Schroeder gelingt das aber auf wenigen Seiten. Man spürt das Leid von Ava bis in die Knochen, leidet mit ihr mit und möchte von der Welt einfach  nur in Ruhe gelassen werden. Dann keimt Hoffnung auf, als sie plötzlich Jackson in ihrer Nähe spürt. Es folgen Schuldgefühle, der innere Konflikt, das Loslassen und Glücklich sein. Ava macht hier eine sehr berührende Entwicklung durch, von der sie zu Beginn nie gedacht hätte, dass sie sie an dieses Ziel führt. Ich habe schon Bücher gelesen, die weit aus mehr Seiten hatten und bei denen die Protagonisten nicht mal ansatzweise solch eine Gefühlstiefe besaßen. Und obwohl wir Jackson nicht mehr persönlich kennen lernen (als er noch lebt), sehen wir zumindest einen Teil von ihm in Rückblenden. Die wohl größte Erkenntnis bekommen wir aber durch seine Tat, die es Ava ermöglicht nach vorne zu blicken. Es sagt so viel über ihn aus und zeigt uns, dass er ein gefühlsbetonter und einfühlsamer Junge war. Die Liebe, die hier gezeigt wird kann man nur als einmalig und bedeutsam bezeichnen.

Das Ende dagegen war für mich sehr überraschend und knapp. Als Leser weiß man natürlich welchen Weg Ava einschlagen wird, aber trotzdem hätte ich sie gerne noch eine Zeitlang begleitet. Kaum fand ich mich in der Geschichte  zurecht, war auch schon das Ende gekommen. Das ist an sich leider nicht verwunderlich, das Buch ist relativ dünn und durch diese Erzählform wird nur ein Bruchteil des vorhandenen Platzes genutzt, aber die Autorin nutzt jedes Wort zur Gänze aus. Dabei bleibt natürlich auch viel Freiraum für die eigenen Vorstellungen, Gedanken und Gefühle und auch nach dem Zuklappen des Buches kann ich es nicht vergessen und bin überrascht, wie sehr es mich doch berührt hat.

Für mich war I Heart You, You Haunt Me eine Überraschung und das reinste Lesevergnügen, das ich bald wiederholen möchte mit weiteren Büchern der Autorin. Aber seid gewarnt, für diese Geschichte muss man sich einfach die Zeit nehmen um sie genießen zu können. Ich kann euch nur raten, lasst euch ein auf diese mitreißende Geschichte!

Rating: A

Buchinfos:
Paperback, 227 pages
Published January 8th 2008 by Simon Pulse
ISBN 9781416955207

Inhalt und Cover © Goodreads.com

Review: Dark Descendant by Jenna Black

Donnerstag, 18. August 2011

Description:
Nikki Glass can track down any man. But when her latest client turns out to be a true descendant of Hades, Nikki now discovers she can’t die. Crazy as it sounds, Nikki’s manhunting skills are literally god-given. She’s a living, breathing descendant of Artemis who has stepped right into a trap set by the children of the gods. Nikki’s new “friends” include a descendant of Eros, who uses sex as a weapon; a descendant of Loki, whose tricks are no laughing matter; and a half-mad descendant of Kali who thinks she’s a spy. But most powerful of all are the Olympians, a rival clan of immortals seeking to destroy all Descendants who refuse to bow down to them. In the eternal battle of good god/bad god, Nikki would make a divine weapon. But if they think she’ll surrender without a fight, the gods must be crazy...

Review:
Bereits vor einiger Zeit hatte ich das Vergnügen Bücher von Jenna Black zu lesen und war von diesen begeistert. Dabei handelte es sich um die ersten drei Teile der Morgan Kingsley Reihe, die auch ins Deutsche übersetzt wurden. Danach verlor ich die Serie aus den Augen, habe mir zwar immer wieder gedacht, dass ich jetzt endlich die letzten Bücher lesen muss, es aber nicht geschafft. Nun erschien im Frühjahr eine neue Reihe der Autorin und auch diese hörte sich so viel versprechend an, da konnte ich nicht länger warten und habe mir Teil 1 sofort vorbestellt.

Wirkliche Helden gibt es hier nicht, vielmehr darf man zwischen Bösewichten und den wirklich schlimmen Bösewichten wählen. Und ich hätte mich zu Beginn doch tatsächlich für die falsche Seite entschieden, weil sich beide Gruppen von ihrer schlimmsten Seite zeigten und man nicht wusste, wer wem was vorspielt und bei wem man die größeren Überlebenschancen hat. Zu Helden wurden die Protagonisten auch im Laufe des Buches nicht, aber man lernte sie besser zu verstehen, lernte hinter die Fassade zu blicken. Und durfte sogar den Beginn einer Beziehung miterleben, die auf wackeligen Füßen steht und alles andere als einen guten Start hatte. Wenn es überhaupt dazu kommen sollte, dass sich diese beiden Protagonisten in den weiteren Büchern näher kommen, dann haben sie zu diesem Zeitpunkt schon einen langen Weg hinter sich, der von Tod und Grausamkeit bezeichnet ist. Eine Liebesgeschichte gibt es hier also nicht, aber das Buch kann auch ohne wunderbar überzeugen und es ist mal erfrischend, dass manche Protagonisten nicht sofort übereinander herfallen.

Die Autorin führt ihre Leser hier durch einen wahren Gefühlsstrudel – in dem einem Moment läuft man noch davon, fürchtet sich, weiß nicht, wo man sich verstecken soll, und im nächsten Moment entscheidet man sich für das Kämpfen, will für andere Menschen einstehen und sie nicht alleine lassen und das hat mich sehr berührt. Es gab Szenen, da musste ich mit den Tränen kämpfen und dann gab es welche, wo ich gerne laut herausgeschrieen hätte. Jenna Black versteht es ihre Leser zu fesseln und das Interesse zu halten. Es kommt keine Langeweile auf und man möchte nur weiter lesen. Diese Götterwelt, die gezeigt wird, hat etwas Erfrischendes an sich, da die Autorin sie hier neu entwirft und wir die Nachkommen der verschiedenen Götter sowie ihre Fähigkeiten erst kennen lernen müssen. Aber so viel kann ich schon jetzt verraten: einer der Charaktere hat mich sehr überrascht, weil ich nicht das vermutet hatte, was in Wirklichkeit der Fall war und wir dürfen uns in dieser Hinsicht wohl noch auf spannende Szenen freuen. (Und ja, ich muss/kann/will hier nur Andeutungen machen, andernfalls würde ich euer Lesevergnügen nur schmälern und das will ich ja auch nicht *g*).

Der zweite Teil der Descendants Reihe erscheint leider erst im April 2012, aber bis dahin habe ich ja nun Zeit die Morgan Kingsley Reihe für mich auf den neuesten Stand zu bringen. Für wen diese Reihe zu brutal etc. war, er aber Jenna Blacks Schreibstil mochte, der sollte dieser neuen Reihe eine Chance geben und sie ausprobieren. Ich habe es jedenfalls keine Sekunde lang bereut!

Rating: A

Buchinfos:
Mass Market Paperback, 325 pages
Published April 26th 2011 by Pocket
ISBN 9781451606799
Series: Descendants #1

Inhalt und Cover © Goodreads.com

[7 Days 7 Books] Mein Fazit

Montag, 15. August 2011

Wie kann das nur sein, dass sieben Tage so schnell vorbei gehen? Klar, darf es mich nicht wundern, nicht nur ich habe in diesen Tagen jede Menge gelesen, aber da wartet man so lange darauf und dann war es das schon wieder. Schade auch. Aber seid beruhigt, die Aktion kommt sicherlich mal wieder :)

Nun aber zu meinem Fazit der letzten Woche.
Gelesen habe ich folgende Bücher, neun an der Zahl:
Jenna Black
A
325 Seiten
Jackson Pearce
A
298 Seiten
Erin McCarthy
B
277 Seiten
Christina Henry
C
277 Seiten
Laura Whitcomb
C
320 Seiten
Lisa Schroeder
A
226 Seiten
Suzanne Weyn
B
250 Seiten
Christine Feehan
D
285 Seiten
Ilsa J. Bick
B
502 Seiten
 
Rezensionen wird es nur zu folgenden Büchern geben: Dark Descendant, As You Wish, I Heart You, You Haunt Me, The Bar Code Tattoo, Ashes. Brennendes Herz. Ob ich zu den anderen Büchern auch eine Rezi schreiben werde weiß ich jetzt noch nicht, mal sehen, ob es sich vielleicht so noch ergibt, aber die anderen liegen mir schon am Herzen. 
 
Ashes. Brennendes Herz von Ilsa J. Bick habe ich erst gestern begonnen, konnte es dann aber doch kurz nach Mitternacht beenden. Wobei ich aber gleich sagen muss, dass mir die erste Hälfte um Längen besser gefallen hat, als die zweite Hälfte. So verging die Lesezeit zuerst natürlich rasend schnell, durch die kurzen Kapitel merkte ich kaum, wie gut ich vorankam und erst bei den letzten Kapiteln wurde ich unzufriedener und dadurch auch ein bisschen langsamer beim Lesen. Einfach unkonzentrierter und Sachen, die mich störten fielen mir schneller ins Auge. Trotzdem eine wirklich gute Arbeit des neuen INK Verlages.
 
Insgesamt habe ich damit 2760 Seiten gelesen, bei einem Bewertungsdurchschnitt von 3,98 (wenn ich die Bewertungen auf Punkte umrechne, wobei 5 Punkte die beste Wertung ist). Unglaubliche 9 Bücher in einer Woche, das ist für mich eine fantastische Leistung und hat meine Erwartung bei Weitem übertroffen! (auch wenn ich nicht an Sabines 11 Bücher rankomme *g*). 

Am meisten überrascht hat mich dabei I Heart You, You Haunt Me von Lisa Schroeder, von dem ich mich einfach nur überraschen lassen wollte und gar nicht so hohe Erwartungen hatte. Dadurch aber war die Freude umso größer und weitere Bücher der Autorin sind schon längst auf meiner Vormerkliste für den nächsten Einkauf gelandet. 
Die wohl größte Enttäuschung war Mondspiel von Christine Feehan, von dem ich mir mehr erwartet hatte, das ich aber nur mit größter Anstrengung fertig gelesen habe. Es wollte einfach nicht besser werden und selten war ich von einem Buch dieser Autorin so enttäuscht.

Ein großes Dankeschön möchte ich allen Teilnehmerinnen aussprechen, allen voran Mandy von Bücherwahnsinn, die diese Aktion mit organisiert hat! Jeder hat sich bemüht und die letzte Woche so intensiv wie möglich mit Lesen verbracht. Dass das normale Leben dabei natürlich weiterläuft ist ja klar und so kann es immer sein, dass alltägliche Dinge die Lesezeit schmälern. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass ihr alle auch eine tolle Zeit hattet und wenn ich mir so eure Blogeinträge durchlese, dann bin ich davon auch überzeugt :)

Und wer jetzt so wie ich heute oder in den nächsten Tagen den anderen Teilnehmerinnen noch einen Besuch abstatten möchte, ist hier noch mal die Liste der einzelnen Blogs:
Mandy von Bücherwahnsinn (die Co-Veranstalterin)
Jasmin von Colliding Worlds

Eva von Pieces of Life

Lucina von Lucina's Bücherregal

Sabine von Büchersüchtig

Evi von Zwillingsleiden

Lene von Mein Lesesofa

Katzenpfötchen von Die Welt des Lesekätzchens

Mareike von Book-Challenges

Hermia von Lese.Zeichen

Vanessa von Sherrisans Bücheruniversum

Anja von Rishus Blog

Myriel von Lesen beflügelt
 
Diese Woche hätte nicht schöner sein können! Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben und ich hoffe, man liest sich bald wieder :)
liebe Grüße, eure Melanie