Review: Tochter der Schatten by Mona Vara

Montag, 31. Oktober 2011

Description:
Schon in ihrer Kindheit ahnt Gabriella, dass sie anders ist: Früh erkennt sie, dass es jenseits der »normalen« Welt noch eine zweite gibt, eine, die den Sterblichen für gewöhnlich immer verschlossen bleibt. Aus Andeutungen ihrer Mutter weiß Gabriella auch, dass sich um ihre Herkunft ein Geheimnis rankt. Als Erwachsene gewöhnt sie sich daran, dass sie immer einsam ist – bis sie Darran kennen lernt, einen Grenzgänger, der ein schemenhaftes Zwischenreich, die »Graue Welt«, bewohnt. Bei Darran fühlt Gabriella sich erstmals beschützt und zu Hause. Doch die Liebe zwischen ihnen wird in Darrans Welt nicht gern gesehen. Und Gabriella steht eine Entdeckung bevor, die ihr gesamtes Leben infrage stellt – und eine Beziehung zu Darran nahezu unmöglich macht...

Review:
Mona Vara ist für mich eine neue Autorin, von der ich bis jetzt noch nichts gelesen habe. Das mag daran liegen, dass ich mit dem Schreibstil deutscher Autorin nicht immer klar komme. Ich kann es nicht genau definieren, aber schon nach wenigen Seiten weiß ich, ob das Buch übersetzt oder von einer deutschen Autorin geschrieben wurde. Das mag am Satzbau oder auch an der Ausdruckweise liegen, ich weiß es nicht, aber dieses Etwas hat leider schon in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass ich diese Bücher nicht richtig genießen kann. Von Mona Vara wollte ich mich dennoch überraschen lassen, sind ihre anderen Bücher doch durchaus beliebt bei den Lesern. Für mich sollte es leider anders kommen. Ich hatte schon einige Kapitel gebraucht um mich überhaupt in der Geschichte zurecht zu finden und mich mit den Charakteren zu identifizieren. Die Autorin hat hier ein neues Genre ausprobiert, mit ihren anderen Werken kann ich Tochter der Schatten jedoch nicht vergleichen, weil ich diese nicht kenne und wohl auch nicht kennen lernen werde.

Die Charaktere hätten so interessant und vielschichtig werden können, zumal sich die Autorin im Wesentlichen auf Gabriella und Darran konzentriert und die anderen außen vor lässt. Aber auch bei diesen beiden hat es lang gedauert, bis ich eine Verbindung aufbauen konnte. Mit Darran haben wir sogar zwei Persönlichkeiten vor uns – einmal den einfühlsamen Mann, der zuhört und sich Gabriella auf eine direkte, aber auch unschuldige Art und Weise nähert. Die Beziehung zwischen ihnen entwickelt sich langsam, Vertrauen und Nähe werden zu wichtigen Bestandteilen dieser. Sind sie dann in Darrans Welt ändert sich vieles, er zeigt sich ihr gegenüber eher kurz angebunden und bleibt auf Distanz. Während ich also in der ersten Hälfte gut verstehen konnte, worauf ihre Beziehung aufbaute und die Anziehungskraft zwischen ihnen spürte, so war für mich der Reiz in der zweiten Hälfte verloren. Diese Welt, die gezeigt wird, ist zwar recht interessant, bleibt aber auch oberflächlich. Ihre Grundlagen werden nur ansatzweise erklärt, vieles muss man sich als Leser selbst dazu denken oder eventuell auf eine Fortsetzung warten, wenn man nähere Informationen haben möchte. Die Dynamik, die in dieser neuen Welt herrschte und ihre Regeln verstand ich bis zum Schluss nicht richtig und hätte hier gerne mehr davon gelesen.

Überhaupt ist das Buch ein merkwürdiger Mix aus zwei Geschichten, von denen mir die Erste, die in unserer Welt spielte und bei der wir Darran nur als Geist kennen lernten, um einiges besser gefiel. Die paranormalen Aspekte, die hier nur im Ansatz zu sehen waren, hatten genau zur Stimmung gepasst und es ergab sich eine zarte und liebevolle Geschichte. Natürlich war sie nicht ohne Konflikte und die Bedrohung war bereits bemerkbar. Richtig umgesetzt wurde diese Bedrohung aber erst in der zweiten Geschichte, wo man sich Charakteren gegenüber sah, zu denen man zum einen vorher keine Beziehung aufbauen konnte, weil man sie nicht kannte und zum anderen überrascht von ihnen war, weil sich bekannte Protagonisten gegen ihre bisher gezeigte Natur verhielten. In der zweiten Geschichte spielte das paranormale Element eine viel größere Rolle, die Charaktere traten in den Hintergrund und die Autorin versuchte nun, diese neue Welt auf nur noch gut 200 Seiten so zu konstruieren, dass man sich in ihr wohl fühlen konnte. Vielem in Amisaya, der Heimat von Darran, fehlte es an einer Grundlage, Erklärungen tauchten von irgendwo her auf und auch der finale Kampf kann nicht als solcher bezeichnet werden. Mir hätte es besser gefallen, wenn sich die Autorin für einen Stil entschieden hätte, denn so fühle ich mich nur entzwei gerissen.

Alles in allem ein nettes Buch für zwischendurch, für mich aber nicht mehr. Die Neugierde, weitere Bücher der Autorin zu lesen, ist leider auch nicht aufgekommen, so dass es wohl bei diesem einen Versuch bleiben wird. Wer andere Bücher der Autorin schon gelesen hat und begeistert war, sollte Tochter der Schatten aber eine Chance geben, auch wenn es anders als ihre übrigen Bücher zu sein scheint.

Rating: C-

Buchinfos:
Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten
Published by Heyne, Oktober 2011
ISBN 9783453408852

Inhalt und Cover © Heyne.

Buchwunsch - Wunschbuch im November

Samstag, 29. Oktober 2011

Es geht in die nächste Runde im Kampf gegen meinen Alt-SuB - wer die Aktion noch nicht kennt oder mehr darüber wissen möchte, kann die Informationen dazu und den Ablauf HIER nachlesen.
Die Rezension zum 1. Buch, das ihr für mich gewählt hattet, ist auch schon gepostet und ihr könnt sie gerne HIER nachlesen und wie ihr sehen könnt, habt ihr wirklich toll gewählt - DANKESCHÖN!

Zur Wahl stehen diesmal folgende drei Bücher:

The Spirit Thief von Rachel Aaron
Eli Monpress is talented. He's charming. And he's a thief.
But not just any thief. He's the greatest thief of the age - and he's also a wizard. And with the help of his partners - a swordsman with the most powerful magic sword in the world but no magical ability of his own, and a demonseed who can step through shadows and punch through walls - he's going to put his plan into effect.
The first step is to increase the size of the bounty on his head, so he'll need to steal some big things. But he'll start small for now. He'll just steal something that no one will miss - at least for a while.
Like a king.


Awaken the Highland Warrior von Anita Clenney
A man from another time...
Faelan is from an ancient clan of Scottish Highland warriors, charged with shielding humanity from demonic forces. Betrayed and locked in a time vault, he has been sleeping for nearly two centuries when spunky historian Bree Kirkland inadvertently wakes him. She's more fearsome than the demon trying to kill him, and if he's not careful, she'll uncover the secrets his clan has bled and died to protect...
Could be the treasure she's been seeking all her life...
When Bree inherits an old treasure map, she discovers a warrior buried in her backyard. But the warrior isn't dead. [read more]

Schau mir in die Augen, Kleiner! von Stephanie Rowe
Ein Fluch hält Theresa Nichols im Körper eines Drachen gefangen. Klar, dass sie deshalb seit ewigen Zeiten kein aufregendes Date mehr hatte. Ihr einziges Vergnügen ist das Internet, und hier lernt sie auch den Privatdetektiv Zeke kennen. Als dieser ihr ein romantisches Treffen vorschlägt, gerät Theresa in Bedrängnis sie muss sich schnellstmöglich aus ihrer Drachengestalt befreien. Doch ist es wirklich klug, zu diesem Zweck einen Pakt mit Satan einzugehen? Zu allem Überfluss hat jemand einen Preis auf Theresas Kopf ausgesetzt. Und als ehemaliger Drachenjäger wäre es eigentlich Zekes Aufgabe, sie zu töten.

Abstimmen könnt ihr wieder für eine Woche (die Umfrage findet ihr rechts in der Sidebar -->), also bis Samstag, den 5. November 20 Uhr. Danach werde ich das Ergebnis verkünden und mich dann hoffentlich bald ans lesen begeben *g* Ich hoffe, dass ich auch diesmal wieder eine bunte Mischung gefunden habe, aus der ihr wählen könnt. Ich bin schon neugierig für welches Buch ihr euch entscheiden werdet!
Liebe Grüße, Melanie

Klappentexte und Cover stammen von Goodreads.com bzw. Amazon.

Neuerscheinungen im November 2011

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Fast täglich finden sich neue Bücher für meinen Wunschzettel, sowohl Deutsche als auch Englische. Von all diesen Büchern werden dann einige vorbestellt oder direkt im Buchladen abgeholt, wenn sie erscheinen und ich möchte euch nun - zu Anfang des Monates - jene Bücher zeigen, die ich mir unbedingt zulegen möchte. Vielleicht wachsen so auch eure Wunschzettel an *g*


Hier kommen meine zukünftigen Zuwächse im November 2011:

Englisch:

Auf ein paar dieser Bücher muss ich vorerst zwar noch verzichten, weil ich sie vielleicht zu Weihnachten bekomme, aber andere wiederum sind bereits vorbestellt. Bad Blood von Kristen Painter muss einfach sein - da habe ich jetzt den zweiten Teil endlich bekommen und möchte den natürlich bald lesen und dann mit Bad Blood abschließen. Eine wirklich interessante Geschichte, von der Autorin toll umgesetzt. Da bin ich jetzt schon neugierig, ob es noch weitere Bücher von ihr geben wird und wie es weitergeht.

Ansonsten stehen wieder viele erste Teile von Reihen auf meiner Liste, auf die ich aber trotzdem gespannt bin. Zu Legend habe ich schon einige positive Reaktionen gesehen, da möchte auch ich wissen, was dahinter steckt und ob es den Erwartungen gerecht werden kann. Die Eiserne See von Meljean Brook darf ich im Zuge einer Leserunde schon lesen, habe aber noch Probleme damit mich in dieser Welt zurecht zu finden. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt, denn das Steampunkelement gefällt mir schon mal recht gut.

Und auf welche Bücher wartet ihr diesmal? Und sind es wie bei mir auch überwiegend die Anfänge von neuen Reihen? Schön langsam aber sicher fühle ich mich von all diesen 1. Teilen schon erschlagen...
Liebe Grüße

Review: Broken by Shiloh Walker

Mittwoch, 26. Oktober 2011

***Buchwunsch - Wunschbuch Review***

Description:
Quinn Rafferty is working as a bounty hunter for a private detective agency in St. Louis when a new neighbor catches his eye. He's drawn to her-but he has his own soul to mend before he can worry about anyone else. Sarah McElyea is on the run, but not for the usual reasons a woman goes on the lam. She has a plan for her future. And as much as she finds herself attracted to her gruff, tough neighbor, she can't risk telling him the secrets she's hiding. But Quinn must get closer to Sarah when she turns out to be the target of his new missing persons case, and both Quinn and Sarah will have to expose their true feelings-as well as their fragile hearts-if their love is to survive.

Review:
Bei dieser Geschichte würde ich am liebsten zwei Wertungen vornehmen: zum einen nämlich jenen Eindruck, den ich während dem Lesen von der Handlung und den Protagonisten hatte (toll!) und dann jenen, der sich rückblickend auf das Buch ergab (leicht enttäuschend). Während dem Lesen selbst war ich zur Gänze in dieser Welt gefangen, bei der an jeder Ecke Geheimnissen lauerten. Sarah und Quinn fällt es nicht leicht Vertrauen in die Menschen um sich herum zu fassen und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich zwar näher kommen, aber kaum über persönliche Dinge sprechen. Sie lernen sich kennen ohne über die Vergangenheit des anderen oder sogar Aspekte aus der Gegenwart Bescheid zu wissen. Shiloh Walker hat es aber wunderbar geschafft der Beziehung trotzdem eine solide Basis zu geben ohne all die Geheimnisse offen zu legen. Auf Sarahs Seite bleiben die Geheimnisse am längsten bestehen, auch wenn man sie sich als Leser schon denken kann. Quinn öffnet sich ihr gegenüber schneller und was ich hier sehen durfte, faszinierte mich. Diesen Mann, der nach außen hin stark und beschützend und im Inneren doch verletzlich und auf der Suche nach ein bisschen Geborgenheit war, konnte ich nur in mein Herz schließen. Charakterlich hatte keiner der Protagonisten Schwächen aufzuweisen, was heutzutage schon fast überraschend ist. Als sich dann der Verdacht festigte, was wohl hinter der ganzen Geschichte stecken würde, war die Spannung längst noch nicht vorbei. Als Leser kann man sich zwar recht bald ein Bild davon machen, wie die Konstellation wirklich aussieht, aber trotzdem war ich neugierig, wie Shiloh Walker diese Situation auflösen wird. Im Grunde hat mich dieses Ende in seiner Umsetzung zwar enttäuscht, weil es vergleichsweise unspektakulär war, aber die Grundidee hat mir trotzdem gut gefallen.

Den Eindruck, den ich dann nach dem Lesen hatte, war, dass die ganze Geschichte um Sarah fast schon künstlich aufgebauscht worden war. Hier wurde über das gesamte Buch hin so viel aufgebaut und hingearbeitet und dafür war mir der Ausgang dann doch zu unspektakulär bzw. viel heiße Luft für nichts. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte die Autorin diesen Part der Geschichte gerne geringer ausfallen lassen und sich stattdessen noch mehr auf die Charaktere konzentrieren können. Nicht, dass diese farblos waren, ganz im Gegenteil. Sowohl Sarah als auch Quinn müssen sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und ihre Beziehung beginnt sehr zaghaft. Während sich Quinn bald sicher zu sein scheint, was er möchte, so hat Sarah lange Zeit durchaus berechtigte Zweifel. Wenn man ihren Lebensstil der letzten Monate bedenkt, so wäre ich bei einem anderen Verhalten ihrerseits enttäuscht gewesen. In diesem Fall nimmt sie sich die Zeit und den Raum, den sie benötigt, verliert sich aber auch nicht in einer heilen Welt, die nicht vorhanden ist, und bleibt realistisch und bodenständig. Diese Charakterzüge mochte ihn an ihr – sie will das Leben genießen, vertraut aber nicht blind und lässt sich erstmal alles durch den Kopf gehen. Diese beiden verbindet etwas Besonderes und doch hätte ich mich sehr darüber gefreut, wenn sich die Autorin mehr mit Quinns Vergangenheit auseinander gesetzt hätte. Man weiß zwar, was damals geschah, kann aber Quinns Gefühlsentwicklung nicht wirklich miterleben, sondern sieht vielmehr wichtige Stationen. Aber insgesamt wurde hier ein Ende angedeutet, dass es so gar nicht gab bzw. für das diese Vorarbeit nicht nötig gewesen wäre. Eine Verlagerung des Schwerpunktes hätte hier sicherlich einiges ausgleichen und den Eindruck nach dem Lesen verbessern können.

Bei Broken handelt es sich um den Nachfolgerband von Fragile, wo Quinns Bruder Luke sein Glück gefunden hatte. Und obwohl ich sonst sehr auf die Einhaltung der Reihenfolge bedacht bin, habe ich Broken als erstes gelesen, weil sich Fragile leider noch nicht in meinem Besitz befindet. Aber um ein Gefühl für die Autorin zu bekommen war Broken perfekt – ich mag ihren Schreibstil sehr gerne, sie schreibt detailliert, aber ohne Langeweile aufkommen zu lassen, erschafft eine Welt in der man sich trotz all der negativen Aspekte wohl fühlen kann und Charaktere, die nur allzu menschlich sind. Zu ihnen konnte ich relativ rasch eine Bindung aufbauen, der Suspense Anteil, der hier mit eingebaut wurde, weckte jedoch weniger mein Interesse. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass mir wichtige Vorinformationen zu Quinn fehlen würden, weil ich Teil 1 nicht gelesen habe. Es mag schon sein, dass ich die Beziehung zu seinem Bruder Luke mit einer tieferen Verbundenheit sehen würde, wenn ich Fragile gelesen hätte, aber auch so fehlte es mir an nichts. 

Shiloh Walker konnte mich mit Broken überzeugen, beizeiten werde ich mir auch Fragile zulegen und die Autorin mit Sicherheit im Auge behalten. Trotz leichter Schwächen beim Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und Broken kann ohne Probleme als Stand-Alone bestehen. Alles in allem bin ich positiv überrascht worden von dem Buch und kann gar nicht verstehen, wieso es so lange ungelesen in meinem Regal stehen musste. Schön, dass sich das endlich geändert hat!

Rating: B-

Buchinfos:
Paperback, 327 pages
Published March 2nd 2010 by Berkley Sensation
ISBN 9780425232415
Series: Rafferty #2

Inhalt und Cover © Goodreads.com

Review: Kopfüber ins Fegefeuer by Jackie Kessler

Montag, 24. Oktober 2011

Description:
Der Dämon Daunuan ist ein Inkubus. Seit Jahrhunderten verführt er mit seinem Charme sterbliche Frauen und verdammt ihre Seelen in die Hölle. Da macht ihm Pan, der Gott der Sinneslust, ein verlockendes Angebot: Daun kann seine rechte Hand werden, wenn es ihm gelingt, die Sterbliche Virginia zu verführen. Für einen erfahrenen Inkubus eigentlich kein Problem. Doch unbegreiflicherweise scheint die hübsche Virginia seinen Reizen gegenüber immun zu sein. Hinzu kommt, dass es ein Unbekannter offenbar auf Dauns Leben abgesehen hat - und plötzlich ist ihm eine ganze Horde mordlustiger Dämonen auf den Fersen...

Review:
Erwartet hatte ich mir von Kopfüber ins Fegefeuer mit Sicherheit nicht das, was das Buch mit sich brachte. Ich hatte hier eigentlich  nur den Namen der Autorin gesehen, gelesen zu welcher Reihe das Buch gehört und schneller bestellt als ich denken konnte oder wollte. Und so kam es dann, dass ich, als ich das Buch zum ersten Mal lesen wollte eine recht große Überraschung vor mir hatte. Entgegen meiner Erwartungen handelt es sich hierbei nämlich nicht um eine Fortsetzung rund um Jesse, sondern konzentriert sich vielmehr auf Daun, ihren ehemaligen Kollegen, falls man ihn denn als solchen bezeichnen kann. Insgesamt gesehen hat mich diese Geschichte in vielen Aspekten enttäuscht und ich kann kaum eine Rezension dazu schreiben, wenn ich nicht zumindest ein paar dieser Punkte anspreche. Also fühlt euch hiermit vorgewarnt – wenn ihr dieses Buch noch nicht gelesen habt und vorhabt das zu tun dann solltet ihr hier nicht weiter lesen. Solltet ihr es lesen wollen in der Hoffnung auf eine Fortsetzung der ersten beiden Bände, so muss ich euch leider sagen, dass ihr diese nicht finden werdet.

Jetzt im Nachhinein wünsche ich mir ich hätte mich besser informiert, weil die Reihe für mich mit dem zweiten Band als Abschluss einfach nur perfekt gewesen wäre. Jetzt habe ich das Gefühl um einen schöne Geschichte betrogen worden zu sein und als ob auch Jesse und  Paul (den Protagonisten aus den ersten beiden Teilen) etwas Entscheidendes genommen wurde. Den Abschluss, den Kopfüber ins Fegefeuer darstellte, hätte ich mir so nie vorstellen können und auch nicht wollen, denn ob ich ihn als Happy End sehen kann ist mehr als nur fraglich. So richtig genießen konnte ich die Geschichte lange nicht, weil ich immer daran denken musste, warum Daun um Virginia wirbt Er verhält sich ihr gegenüber zwar süß und aufmerksam, aber bleibt im Inneren immer noch der Daun, wie wir in bereits kennen gelernt haben – also sehr auf seine Arbeit und seine sexuellen Spielereien konzentriert. Virginia ist viel zu gut für ihn und er erledigt nur seinen Job. Was eine so schöne Geschichte hätte werden können, à la unschuldige Frau kann das Herz eines Verführers für sich gewinnen und Gefühle in ihm wecken , bekam dadurch einen merkwürdigen Beigeschmack, weil man als Leser genau wusste, dass nichts daran echt war. Wir begleiten Daun vielmehr auf seiner Suche nach sich selbst und zu dem, was er sich für sich wünscht. Ob das richtig sein mag oder er dabei auf die Gefühle anderer Rücksicht nimmt, steht für ihn nur in Ausnahmefällen zur Debatte. Das was sich zwischen ihm und Virginia anbahnt ist für mich vielmehr eine tiefe Freundschaft, als die Liebe, die man vielleicht erwartet haben mag. Auch das Ende lässt zu wünschen übrig – während es einerseits für einen bestimmten Charakter perfekt ist, hätte es so stehen bleiben sollen. Aber die Erwähnung, wie sich ein anderer Protagonist die Zukunft vorstellt und worauf er/sie wartet, sorgt dafür, dass ich eben die beiden Vorgängerbücher nicht mehr genießen kann und weckt beim Leser die Vorstellung, dass sich am Glück anderer vielleicht noch etwas ändern könnte. Ich weiß, dass hört sich jetzt eventuell verwirrend und herrlich nichts sagend an, aber wer die Geschichte kennt, wird wissen wovon ich spreche und auch verstehen, dass man bei diesem Buch kaum deutlicher werden kann ohne zu viel zu verraten.

Um aber auch das Positive hervorzuheben möchte ich unbedingt Jackie Kesslers Schreibstil ansprechen – sie erschafft innerhalb weniger Seiten sehr überzeugende Charaktere mit tiefen Gefühlen und weckt damit sofort das Interesse ihrer Leser. Jeder der Protagonisten hat verborgene Seiten, auch wenn sie diese nicht so nach außen hin tragen, so weiß man doch, dass sie sie haben. Daun steckt entgegen seiner Taten in vielen inneren Konflikten fest und kämpft oft mit sich selbst. Ob er aber aus der ganzen Geschichte etwas gelernt hat oder ob er der Natur eines Dämons treu ist, bleibt abzuwarten. Alles in allem konnte mich die Autorin zwar mit humor- und auch gefühlvollen Szenen fesseln, gänzlich überzeugen konnte sie mich mit diesem 3. Band der Reihe leider nicht.

Rating: C

Buchinfos:
Kartoniert mit Klappe, 448 Seiten
Published by Egmont Lyx, Juni 2011.
ISBN 9783802583025
Series: Hell on Earth #3 (OT: Hotter Than Hell)

Inhalt und Cover © Egmont Lyx.

[Den Tag versüßen] Die lang ersehnte Email...

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Heute ist sie endlich gekommen - jene Email, auf die ich schon seit Wochen gehofft und gewartet hatte! Bis zur letzten Sekunde hatte ich mit den Bestellungen zu den Neuerscheinungen, die ich unbedingt haben wollte, gewartet in der Hoffnung, dass doch noch diese eine Email vorher kommt. Wochen vergingen, aber mein guter Vorsatz blieb bestehen - nämlich nur das 'Nötigste' zu bestellen bis zu dieser Email. Tja und heute Morgen landete sie in meinem Briefkasten:



Und zwar wartete ich so gespannt auf die nächste -10% Aktion von The Book Depository, von der ich hoffte, dass sie doch wieder angeboten wird nachdem es hier doch diese Diskussion gab. Leider ist es diesmal ein einmaliger Gutschein, sonst hätte ich euch auch gerne welche geschickt, wenn ihr sie denn gewollt hättet...
Und nun ja, was soll ich jetzt sagen - seit einer Stunde sitze ich hier dabei, pack Bücher in meinen Warenkorb, überlege wo preislich meine Schmerzgrenze liegt, wäge ab, ob Bücher für die Uni dazu zählen oder besser separat gewertet werden sollen und wie weit ich vorbestellen soll.

Momentan habe ich mal meine Vorbestellungen für November und Dezember zur Gänze zusammen und auch schon ein paar Bücher, die im Jänner 2012 erscheinen sollen. Einige schöne Bücher kann ich leider nicht vorbestellen, da ich zu wenig mitgedacht habe und genau die auf den Weihnachtswunschzettel gesetzt habe, den ich meiner Familie und Freunden gegeben habe. Mh, Pech gehabt, aber ich bekomme ja auch so genug zusammen *lach*
Vorbestellt werden jetzt u.a. Avenger's Angel von Heather Killough-Walden, Raven Cursed von Faith Hunter, Bad Blood von Kristen Painter, Whispers in the Dark von Maya Banks, Das betörende Lied des Elfenkönigs von C.L Wilson, Shatter Me von Tahereh Mafi [andere Dystopien sind leider auf den oben erwähnten Wunschzettel gelandet *hmpf*]; dazu noch ein paar Bücher, die bereits erschienen sind und mal sehen, was mir sonst noch so reinhopst in den Warenkorb...

Und nun noch meine Frage an euch: habe ich ein Buch übersehen, dass in den nächsten Monaten erscheint und das mir noch gefallen könnte? Erscheint ein Buch, das man (ich) zwingend lesen muss? Was soll ich noch mitbestellen? Jetzt hättet ihr noch die Chance, meinen Warenkorb aufzufüllen, in ein paar Stunden werde ich die Bestellung aber fertig machen, bevor ich es mir wieder anders überlege ;)
liebe Grüße, Melanie

[Talking about...] Endlosschleife Buchserie

Mittwoch, 19. Oktober 2011

 Quelle: Bild

Heutzutage ein Buch zu finden, dass nicht Bestandteil einer Reihe ist wird ja schon fast zu einem kleinen Wunder, eine Seltenheit, die dann natürlich hervorgehoben wird. Dass man Stand-Alone Bücher oft mehr genießen kann, wenn man weiß, dass die Geschichte abgeschlossen ist und man sich ev. keinem Cliffhanger gegenüber sieht, erfährt jeder Leser zu einem bestimmten Zeitpunkt und wenn es ihm so geht wie mir, dann wünscht er sich diese Erfahrung öfters.

Nun ist es aber so, dass Buchreihen in den letzten Jahren immer mehr zum Trend und fast schon zu einer Selbstverständlichkeit wurden. Zumindest in meinem bevorzugten Genre finden sich nur ganz selten Bücher, die auch für sich stehen und wirken können. Natürlich sind viele dieser Bücher in sich geschlossen, aber ein finales Ende haben sie nicht. Man kann sich nicht darauf verlassen, ob Charaktere in einer Beziehung bleiben oder ob ein Konflikt wirklich gelöst wurde. Im Unterbewusstsein bleibt das Wissen, dass der Autor das jederzeit ändern und die ganze erschaffene Welt wieder über den Haufen werfen kann. Das kann ich verkraften, wenn die Reihe z.B. als Trilogie ausgelegt wurde. Aber es gibt ja auch noch das Extrem dazu: Serien, die endlos zu laufen scheinen und kein Ende finden.

Den Anstoß zu diesem Post haben mir, wie ich sie bezeichne, Endlos-Reihen geben. Erst neulich bin ich wieder über eine gestolpert, die ich vor Jahren einmal gelesen habe und wo es mich jetzt richtig überrascht hat, dass immer noch neue Bücher innerhalb dieser Reihe heraus gebracht werden. Ich spreche von der Cynters Reihe von Stephanie Laurens. Angefangen hat das alles mit ein paar wenigen Familienmitgliedern, die ihr eigenes Buch bekamen. Der Familienverband war noch überschaubar, bis er plötzlich nahezu explodierte und man sich nur noch wundern konnte, wo der nächste Charakter herkommen würde.
Eine weitere dieser Endlosreihen ist die Karpathianer Reihe von Christine Feehan, bei der mittlerweile der 22. Band erschienen ist. Versteht mich nicht falsch, diese Reihe lese ich durchaus noch, zwar nicht sofort nach Erscheinen, aber wenn es sich ergibt und ich Lust darauf habe, dann kann ich die Bücher schon noch genießen. Aber für mich gehört auch ein finaler Abschluss dazu, man muss eine Reihe loslassen und sich einem neuen Projekt hinwenden können.

Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten eine Reihe abzuschließen – das wohl angenehmste ist es, wenn ein Autor den Abschluss selbst und freiwillig herbeiführt. Dann kann der Autor alle Fäden innerhalb seiner Geschichte zusammen führen und den perfekten Abschluss dafür finden. Als Leser weiß man dann, dass es ein Ende gibt, die Charaktere ihr Ziel gefunden haben und wenn man Lust dazu hat, kann man ihre Welt erneut besuchen. Ich finde dieses Gefühl sehr angenehm und auch entspannend, wenn ich weiß, dass hier kein Druck dahinter ist ich-weiß-nicht-wie-viele Bücher noch zu schreiben. In diesem Fall kann sich auch die Autorin einer neuen Welt und Reihe widmen, als Leser kann mich sich ebenfalls auf neue Charaktere freuen.

Die zweite Möglichkeit wäre es dann als Leser für sich zu entscheiden, dass man die Reihe an einem bestimmten Punkt beendet. Dieser Punkt ist bei mir bei der Karpathianer Reihe schon fast erreicht, ich warte eigentlich nur noch auf ein Pärchen, das ich gerne sehen würde, aber schon jetzt ging der Anreiz verloren. Und auf diese beiden Charaktere bin ich auch nur deshalb so neugierig, weil wir sie schon so lange kennen und ihre Vergangenheit bereits miterleben durften. Ihnen wünsche ich noch ein Happy End und für mich wird diese Reihe dann auch ihren Abschluss finden. Bei meinem anderen Beispiel, den Cynters, habe ich die Reihe abgebrochen, als immer mehr Familienmitglieder auftauchten, die nicht zum ursprünglichen Kreis gehörten und für mich die Serie nur künstlich in die Länge zogen.

Andere Reihen werden leider auch mittendrin abgebrochen, die Autoren hätten vielleicht noch etwas dazu zu sagen, aber die Leserschaft ist nicht groß genug und der Verlag stellt die Reihe ein. Das ist natürlich die traurigste Lösung, weil sie niemanden mit einem zufriedenen Gefühl zurück lässt. Hat man 'Glück' (oje, tat das eben weh, das zu schreiben) und ein deutscher Verlag stellt eine Reihe ein, so kann man zumindest auf die Originalausgaben zurückgreifen, aber wenn dort die Reihe eingestellt wird bleibt man wirklich in der Luft hängen.

Gibt es denn auch in euren Bücherregalen solche Endlosreihen, die ihr gerne abgeschlossen sehen würdet? Oder habt ihr solche bereits für euch abgeschlossen? Und würdet ihr jetzt noch damit beginnen eine neue Endlosreihe zu beginnen? Grade bei letzteren fällt mir Lora Leighs Breeds Reihe ein, die, wie ich bei World of Armitage gelesen habe, nächstes Jahr ins Deutsche übersetzt wird und von der es im Original bereits 25 Bände gibt und weitere in Vorbereitung sind. (und ich werde es mir natürlich nicht verkneifen können, auch diese Bücher mal auszuprobieren *g*).
Auf eure Meinungen zu diesem Thema bin ich schon sehr gespannt!
liebe Grüße, Melanie

Review: Soul Screamers 1. Mit ganzer Seele by Rachel Vincent

Dienstag, 18. Oktober 2011

Description:
Sie kann keine Toten sehen, aber …
Sie spürt, wenn jemand in ihrer Nähe sterben wird. Und dann zwingt eine unbesiegbare Macht sie zu schreien, so laut sie kann.

Kaylee kann ihr Glück kaum fassen. Der schärfste Typ der Schule hat sie angesprochen! Nash hat die schönsten braunen Augen, die sie je gesehen hat. Als er sie auf die Tanzfläche zieht, glaubt Kaylee zu träumen. Aber das perfekte Date hat sie sich anders vorgestellt. Erst entdeckt sie ein Mädchen, das scheinbar von einem schwarzen Nebel umgeben ist. Dann wird Kaylee übel, und plötzlich lastet eine schreckliche Schwere auf ihr. Um nicht zu schreien, dass die Fensterscheiben zerspringen, rennt sie schweißgebadet raus. Wie peinlich! Nash muss sie jetzt für völlig verrückt halten. Doch seltsamerweise bleibt er ganz ruhig...Am nächsten Tag erfahren sie, dass das Mädchen tatsächlich tot ist. Bald sterben weitere. Und Kaylee ist die Einzige, die weiß, wen es als Nächsten trifft...

Review:
Liebe auf den ersten Blick, kann es so etwas geben? Genau diese Frage habe ich mir nämlich nach dem ersten Aufeinandertreffen von Kaylee und Nash gestellt. Sie hat von ihm schon so einiges gehört, er dagegen von ihr noch nichts und plötzlich verstehen sie sich innerhalb weniger Tage so gut, dass Nash in Kaylees Vertrautenliste sogar über ihrer besten Freundin steht. Woher dieses Gefühl der Verbunden- und Vertrautheit kommt erfahren wir als Leser erst im Laufe des Buches und obwohl die Erklärung dann durchaus nachvollziehbar ist, so hat sie am Anfang doch für ein leichtes Unglauben meinerseits gesorgt.

Die Charaktere selbst können nahezu alle überzeugen, wirken nicht farblos und werden auch nicht lieblos zur Seite geschoben, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Dafür, dass es sich hier um den ersten Teil der Reihe handelt sind die Protagonisten relativ gut ausgearbeitet und auch wenn man gerne mehr über sie wissen möchte, so kann man sie sich jetzt bereits sehr gut vorstellen und in sie hineinversetzen. Von der Grundidee her gefällt mir das Buch sehr gut und ich finde es toll, dass sich eine weitere Autorin dem Thema der Banshees gewidmet hat, das noch nicht so vertreten ist. Zumindest kenne ich nicht viele Bücher, die sich um Banshees drehen und Rachel Vincent geht sogar noch einen Schritt weiter und stellt uns auch deren Begleiter vor. Viele Überraschungen hält Soul Screamers zwar nicht bereit, aber doch interessante und nette Charaktere, die man näher kennen lernen möchte. Routinierte Leser werden das Konstrukt der Geschichte zwar rasch durchschauen, weil auch hier bekannte Muster vorkommen, aber trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten. Außerdem schreibt die Autorin recht Klischeefrei, sprich es gibt keine böse Stiefmutter, unsere Protagonistin fühlt sich in ihrer Familie ganz wohl, kommt in der Schule gut zurecht und hat keine Erzfeindin schlechthin, wie man sie in vielen anderen YA Büchern findet.
Negativ aufgefallen ist mir jedoch, dass das Konfliktpotenzial künstlich gehoben wurde. Wo es nur möglich war wurde ein weiterer Konflikt bzw. ein weiteres Geheimnis eingebaut, was aber insgesamt übertrieben wirkt. Die Geschichte ist von ihrer Grundidee schon sehr gut, da hätte man auf ein oder zwei der Konflikte auch verzichten können. Dazu kommt noch die bereits erwähnte sich schnell entwickelnde Beziehung zwischen Kaylee und Nash, deren Grundlage nicht gegeben ist.

Rachel Vincent kenne ich bereits von ihrer Shifters Reihe und habe dort nur gute Eindrücke sammeln können, die sich auch hier widerspiegeln. Soul Screamers 1. Mit ganzer Seele ist  flüssig zu lesen, ohne Längen, die die Geschichte nur aufhalten würden und stellt einen schönen Start dieser neuen Reihe dar. Die ersten Fortsetzungen erscheinen 2012, wobei ich mir momentan aber leider nicht vorstellen kann, dass genügend Potenzial für die bisher im Original sechs erschienenen Büchern gegeben ist. Für weitere ein oder zwei Bücher ja, aber wenn es darüber hinausgehen soll, dann muss sich die Autorin noch einen wirklich überzeugenden Aspekt einfallen lassen. Ansonsten lasse ich es gerne auf mich zukommen, welche Überraschungen sie für ihre Welt noch vorgesehen hat.

Rating: C+

Buchinfos:
Taschenbuch, 304 Seiten
Published by Mira Taschenbuch Verlag, Oktober 2011
ISBN 9783899419467
Series: Soul Screamers #1 (OT: My Soul to Take)

Inhalt und Cover © Mira Taschenbuch

Review: Blood Hunt by Shannon K. Butcher

Montag, 17. Oktober 2011

Description:
Hope appeared out of nowhere, naked and alone, a woman without a past. The only thing she knows is that she is imbued with a strange power. It's in her blood. And two men want to posses it. One is Logan, a Sanguiner demon-fighter who needs Hope's essence to survive. The other is Krag, a Synestryn lord whose desire is to enslave Hope, and drain her of the lifeforce. When Hope and Logan both fall prey to Krag, a powerful desire grows between them. But is it enough to thwart their captor's diabolical plan and his demon warriors, and survive a vampire's destiny written in blood?


Review:
Es hat so einige Kapitel gedauert bis ich mich in dieser Welt wieder zurecht gefunden habe und dass, wo ich doch ein großer Fan der Sentinel Wars Reihe bin. Aber Shannon K. Butcher schreibt hier auf so vielen Ebenen, innerhalb der gleichen Reihe an unterschiedlichen Geschichten und immer wieder mit neuen Charakteren, die man alle interessant findet, aber leider irgendwann den Überblick verliert. Und das ist mir hier zu Beginn passiert. Es war schon etwas länger her, dass ich den Vorgängerband gelesen hatte und so hat es nun mal seine Zeit gedauert, bis mir alle Namen und die damit verbundenen Schicksale wieder eingefallen waren. Aber hat man diesen Punkt erst erreicht (oder vorher einen Reread der gesamten Reihe eingeplant) kann man sich in dieser Geschichte verlieren und möchte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Die Autorin überrascht mich immer wieder und jedes Mal denke ich aufs Neue, sie könne ihre Leistung nicht weiter übertreffen, aber mit einer Leichtigkeit zeigt sie uns das Gegenteil und nimmt uns mit ihren Worten gefangen.

Gefühle spielen bei Blood Hunt und bei diesen Charakteren eine große Rolle. Hope nutzt jede Sekunde ihres Lebens und möchte das Beste daraus machen. Zu ihren Gefühlen für Logan steht sie recht bald und obwohl sie diese nicht immer versteht oder einordnen kann, fühlt sie sich in seiner Nähe am wohlsten und ist bereit für diese Nähe zu kämpfen. Logan lernen wir hier endlich besser kennen und verstehen. Das Leben als Sanguiner war für ihn und die anderen nie einfach und sie haben sich einer bestimmten Aufgabe mit ihrem Leben verschrieben. Für die Zukunft ihrer Rasse und für das Wohlergehen der nachkommenden Generationen sind sie bereit ihr eigenes Glück und wenn es sein muss sogar ihr Leben zu opfern. Das Glück der Menschen berücksichtigen sie dabei immer und nehmen auf die Gefühle anderer große Rücksicht. Sie haben so viel geopfert und es ist nun sehr schön zu sehen, dass Logan ein bisschen Glück über Hope zurückbekommt. Durch sie sieht er viele Dinge auf eine neue Art und Weise und obwohl er nichts lieber möchte, als diesem neu gefundenem Glück nachzugeben und es zu genießen, denkt er im tiefsten Inneren, dass er das nicht darf und damit die Zukunft eines anderen Paares zerstört. Hope dagegen kämpft für und um ihn, obwohl sie ihre Vergangenheit nicht kennt und nicht weiß, was die Zukunft mit diesem Mann für sie bereithalten wird. Wie gesagt, auf Logan war ich schon lange neugierig, wollte wissen, was er denkt und fühlt und ihn hier so zu erleben hat in mir nur sympathischer gemacht. Dieses Buch ist ein Kampf um seine Zukunft, aber bis er das selbst so sieht ist schon einiges geschehen und um Hope für sich zu gewinnen und zu retten muss er alles riskieren.

Zum Dreh- und Angelpunkt von Blood Hunt wird die Beziehung von Hope und Logan, die diesmal den Hauptpart der Geschichte einnimmt. Zum ersten Mal lenken Nebencharaktere das Interesse der Leser nicht mehr ausschließlich auf sich und lassen den eigentlichen Protagonisten den Raum, den diese benötigen. Hope und Logan nutzen diese Möglichkeit voll und ganz aus, lernen den jeweils anderen kennen, entwickeln Gefühle füreinander, möchten diesen aber nicht nachgeben, können sich aber auch nicht davon abwenden. Jede Nuance darf man hier miterleben und ich für meinen Teil habe das sehr genossen. Nur das Ende war im Vergleich zum übrigen Buch eher schnell und nicht so detailliert abgewickelt. Es war fast so, als hätte die Autorin gemerkt, dass ihr nicht mehr viel Raum bleibt und anstatt die Geschichte an sich zu ändern, hat sie das Ende etwas schneller durchgezogen. Dennoch hätte ich keine Seite des Buches eintauschen wollen, ein paar Seiten mehr zum Schluss hin hätte ich aber auch nicht abgelehnt.

Insgesamt gesehen hat mir Blood Hunt dennoch gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Teile dieser Reihe. Mit Hope lernen wir hier einen neuen Charakter kennen, der die Welt der Sentinels auch noch in Zukunft auf den Kopf stellen wird. Sie bring einen neuen Aspekt in die Geschichte, der allen Protagonisten neue Hoffnung gibt und uns zeigt, dass die Welt, die Shannon K. Butcher hier erschaffen hat größer ist, als man bis jetzt gedacht hat.

Rating: B

Buchinfos:
Paperback, 400 pages
Published August 2nd 2011 by Signet
ISBN 9780451234292
Series: Sentinel Wars #5

Inhalt und Cover © Goodreads.com

Buchwunsch - Wunschbuch: ihr habt abgestimmt!

Sonntag, 16. Oktober 2011

So ihr Lieben, ihr hattet nun eine Woche Zeit um für das Buch zu stimmen, das ich als nächstes lesen und anschließend rezensieren soll. Es wurde fleißig abgestimmt (ein großes Dankeschön an alle, die an der Umfrage teilgenommen und ihre Stimmen für eines der Bücher abgegeben haben!) und nun möchte ich euch das Ergebnis verkünden: 50 % der Stimmen fielen auf folgendes Buch ->

Broken by Shiloh Walker
Quinn Rafferty is working as a bounty hunter for a private detective agency in St. Louis when a new neighbor catches his eye. He's drawn to her-but he has his own soul to mend before he can worry about anyone else. Sarah McElyea is on the run, but not for the usual reasons a woman goes on the lam. She has a plan for her future. And as much as she finds herself attracted to her gruff, tough neighbor, she can't risk telling him the secrets she's hiding. But Quinn must get closer to Sarah when she turns out to be the target of his new missing persons case...[read more]


Somit werde ich in den nächsten Tagen Broken von Shiloh Walker lesen und in der letzten Oktoberwoche dürft ihr euch auf die Rezension dazu freuen. Anfang November stelle ich dann die nächsten drei Bücher zur Auswahl :)
Ein Dämon kommt selten allein von Angie Fox bekam übrigens die wenigsten Stimmen und interessiert euch anscheinend nicht so, während Close Encounters von Katherine Allred es immerhin auf Platz 2 schaffte.

Ich  muss sagen, auch wenn ich keinen Einfluss auf den Ausgang der Umfrage hatte, so gefällt mir eure Wahl ausgesprochen gut und ich freue mich schon auf Lesen, jetzt muss ich nur noch mein aktuelles Buch beenden und dann kann es los gehen :)
liebe Grüße und bis bald,
Melanie

Review: Totentöchter. Die dritte Generation by Lauren DeStefano

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Description:
Rhine ist sechzehn Jahre alt – und wird in vier Jahren sterben. Ein missratenes Genexperiment hat katastrophale Folgen für die Menschheit: Frauen leben nur bis zum zwanzigsten, Männer bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahr. In dieser Welt ist nicht ungewöhnlich, was Rhine passiert: Sie wird entführt und mit dem reichen »Hauswalter« Linden in eine polygame Ehe gezwungen, um möglichst schnell Nachkommen zu zeugen. Rhine präsentiert sich eine glitzernde Welt voller Luxus und Reichtum – eine Welt ohne Freiheit. Gemeinsam mit dem Diener Gabriel plant Rhine ihre Flucht, bevor es zu spät ist…

Review:
Totentöchter. Die dritte Generation von Lauren DeStefano wird viele Leser überraschen. In welche Richtung diese Überraschung gehen wird bleibt jedoch abzuwarten und jeder muss ganz individuell entscheiden, ob sie ihm gefällt oder eher nicht. Ich hatte mir unter dieser Geschichte zwar etwas anderes vorgestellt, aber die Autorin schafft es auf ihre besondere Weise auch so mich in ihren Bann zu ziehen und hat hier eine durchaus schöne Geschichte zu erschaffen. Um aber eines von vornherin klar zu stellen: wer hier eine fröhliche oder gelockerte Stimmung sucht, der wird von Anfang an enttäuscht werden. Vielmehr wird man hier mit negativen Gefühlen, Trauer, Hass, Gleichgültigkeit und Angst konfrontiert. Diese Gefühlsebene bleibt über die gesamte Geschichte erhalten, es gibt selten Ausbrüche oder Momente, in denen wir echte und nicht nur vorgetäuschte Freude miterleben dürfen. Das Buch selbst ist ein ständiges Warten, dass etwas passiert. Einfühlen konnte ich mich nur in Rhine, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Mit den anderen Protagonisten verband mich kaum etwas, sie waren zwar da, aber ihr Fehlen wäre nicht groß bemerkbar gewesen, weil auch die Charaktere selbst die Toten mehr verdrängen, als sich an sie zu erinnern. Einzig Rhine erinnert sich bewusst an sie, dementsprechend viele traurige Szenen erlebt man auch mit. An Handlung selbst hat die Geschichte wenig zu bieten - alles dreht sich um Rhines Flucht und von ihren Gefühlen gegenüber Hauswalter Linden und dessen Vater, den Hausprinzipal. Leider beschäftigten mich während des Lesens mehr Fragen und so konnte mich das Buch nicht auf die Art und Weise mitreißen, die ich mir gewünscht hätte.

Überhaupt verstand ich so manche Einstellung der Protagonisten nicht und hätte mir hier gerne mehr Einsichten gewünscht. So zum Beispiel blieb für mich bis zum Schluss die Frage, warum Linden sich überhaupt zu Rhine hingezogen fühlte oder ob es nicht nur Pflichtbewusstsein war, das er aber anders hätte ausdrücken müssen. Rhines Verhalten blieb ebenso geheimnisvoll, zwar wurde erklärt warum sie sich so verhält, wie sie es tut, aber wieso sie von Anfang an so ruhig blieb und nie den Versuch wagte Linden die Wahrheit über ihre Herkunft zu sagen, verstand ich nicht. Wäre offene Rebellion nicht an mancher Stelle besser geeignet gewesen, als eine gute Miene zum bösen Spiel aufzusetzen und dem Leser damit stellenweise zu vermitteln, dass sie sich mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben scheint. Die Tatsache, dass Linden an der ganzen Aktion zu Beginn des Buches nicht beteiligt zu sein und nichts von den Vorgängen im Keller seines Hauses zu wissen schien, kam mir schon verdächtig vor. Wie kann man so blind sein und die Taten des eigenen Vaters einfach so hinnehmen ohne sie zu hinterfragen, vor allem, wenn es auch im die Frau geht, die man über alles liebt? Das waren Momente, die ihn mir nicht sympathischer machten, sondern ihn schwach und als Marionette darstellten. Der Diener Gabriel hatte in der ersten Hälfte noch eine bedeutende Rolle eingenommen, leider habe ich ihn in der zweiten Hälfte schmerzlich vermisst, ebenso die Gespräche mit ihm und seine Handlungen, die zeigten, dass Rhine  nicht alleine ist. Er war ihr Anker in dieser neuen Welt und dass er erst zum Schluss hin wieder vermehrt in Erscheinung trat hat die Kapitel davor noch länger erscheinen lassen.

Was das Buch für mich dann aber wieder sehr spannend gemacht hat, war die Grundidee dieser Dystopie. Nämlich die Tatsache, dass Menschen ein ‚Ablaufdatum‘ haben, Frauen sterben mit 20, Männer mit 25 Jahren ohne daran etwas ändern zu können. Genetische Veränderungen am Menschen, die Generationen vorher unternommen wurden haben diese negative Entwicklung herbeigeführt und nun muss jeder um die wenigen Jahre, die ihm bleiben kämpfen. Was also macht man aus der Zeit, die einem bleibt und mit wem möchte man sie verbringen. Das sind die Grundfragen des Buches. Daneben gibt es Ansätze um ein Heilmittel zu finden, die Forschungen hier sind jedoch noch nicht weit gediegen, soweit man das als Leser erfährt. Es wäre aber wünschenswert und sicherlich sehr interessant in der Fortsetzung weitere Informationen zu diesem Aspekt zu erhalten.

An sich ist Totentöchter. Die dritte Generation ein sehr trauriges Buch mit gedrückter Stimmung und mit einem gleich bleibendem Erzähllevel. Gefühlsachterbahnen können nicht erwartet werden, vielmehr schleicht sich ein Trott ein. Zur Covergestaltung ist noch zu sagen, dass ich es toll finde, dass das Originalcover weitestgehend übernommen wurde. Teil 2 der Reihe erscheint im Februar 2012 im Original, Teil 3 soll 2013 folgen, was für uns natürlich noch eine lange Wartezeit darstellt. Weiterlesen möchte ich die Reihe auf jeden Fall, denn dafür war das an sich zwar abgeschlossene Ende doch zu verführerisch und mit so manchen Versprechen hinterlegt.

Rating: C+

Vielen ♥-lichen Dank an den cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Buchinfos:
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 400 Seiten
Published by cbt Verlag, September 2011
ISBN 9783570161289
Series: The Chemical Garden #1 (OT: Wither)

Inhalt und Cover © cbt Verlag.

Review: The Perfect Play by Jaci Burton

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Description:
The last thing event planner Tara Lincoln needs is the jet-set lifestyle of a football pro like Mick Riley; even though their steamy and passionate one-night stand proved that Mick is an all-star-both on the field and in the bedroom. Tara played the game of love once and lost big, and she doesn't intend to put herself out there again, especially with a certified heartbreaker. But when Mick sets his mind to win, nothing will stop him. And he has the perfect play in mind to catch this sultry vixen.



Review:
Das Cover spielte bei diesem Buch von Anfang an eine große Rolle – es ist nicht nur eines der Schönsten, dass ich kenne, sondern auch eines der Heißesten und noch bevor der Klappentext bekannt wurde hatte ich mich schon in dieses Buch verliebt. Dementsprechend fielen auch die Erwartungen und Vorstellungen aus und als Leser wünschte man sich fast schon ein fantastisches Buch, weil sonst das Cover einen fahlen Beigeschmack hätte. Hört sich zwar merkwürdig an, ist aber bei vielen Lesern so. Den Erwartungen konnte The Perfect Play zwar nicht zur Gänze gerecht werden, aber insgesamt gesehen konnte Jaci Burton mit ihren Charakteren und der Geschichte überzeugen.

Jaci Burton schafft es immer wieder aufs Neue mich mit ihren Charakteren zu überraschen. Kaum jemand von ihnen hatte ein perfektes Leben, aber alle haben sich bemüht, das aus ihrem Leben zu machen, was sie wollten. Sie haben hart an ihren Träumen gearbeitet und nichts ist ihnen in den Schoß gefallen. Und genau das ist es, was mir hier so gut gefällt: man hat keine verwöhnten Möchtegern-Heldinnen vor sich oder quer durch nur Alpha-Männer, nein hier sieht man sich Protagonisten gegenüber, die aus dem realen Leben stammen könnten. Man fühlt sich ihnen sofort verbunden und kann sich mit ihnen viel schneller identifizieren, als mit anderen. Tara steht mit beiden Füßen fest im Leben und hat dieses im Griff – ihren Traumjob, den sie sich hart erarbeitet hat, bringt sie in perfektem Einklang mit ihrem Familienleben, sprich mit ihrem Sohn Nathan, der im Teenageralter ist. Dass ein Mann ihr Leben auf den Kopf stellen und die gewohnte Ordnung durcheinander bringen könnte, weiß sie und schreckt manchmal davor zurück, aber das Glück, das sich ihr hier bietet greift sie sich doch mit beiden Händen. Es gibt zwar so manche Szene, in der ihre Unsicherheit zu sehen ist, aber Mick ist ein herzensguter Mann, der weiß, wie er Tara für sich gewinnen kann. Mit seinem Ruhm prahlt er nicht, sondern ist bodenständig geblieben und geht nicht automatisch davon aus, dass eine Frau alles stehen und liegen lassen würde um mit ihm zusammen zu sein. Sowohl Tara als auch ihren Sohn Nathan bindet er mit einer Natürlichkeit in sein Leben ein, die zeigt, dass es ihm mit dieser Beziehung ernst ist. Ebenso interessant sind auch die Nebencharaktere geschaffen, auch wenn sich die Autorin hier einiger Klischees bedient. Diese fallen aber nicht so ins Gewicht und bis auf eine Person waren sie alle sympathisch und interessant. Ob ich die Fortsetzung jedoch lesen werde steht noch  nicht fest, denn obwohl ich gerne weitere Charaktere kennen lernen würde, so hat mir eine bestimmte Person doch einen Dämpfer verpasst und ist mir wenig sympathisch. Ob ich da mehr darüber lesen möchte ist für mich noch schwierig einzuschätzen, vor allem muss ich mich den Protagonisten auch verbunden fühlen, was momentan noch nicht der Fall ist.

Nun hatte ich ja bereits erwähnt, dass das Buch meine Erwartungen leider nicht gänzlich erfüllen konnte. Einige kleinere Aspekte störten das Gesamtbild und sorgten in ihrer Summe dafür, dass das Buch zu einem Durchschnittsbuch wurde, das zwar nett zu lesen, aber nicht hervorragend ist. So hätte ich mir bei so mancher Szene den einen oder anderen Satz zusätzlich gewünscht, weil die Dialoge hier merkwürdig abgehackt und wenig emotional wirkten. Dazu kommt noch, dass die Autorin ein paar Mal die Namen ihrer eigenen Charaktere durcheinander gebracht hat und man sich als Leser wundert, wieso der eine Charakter plötzlich Erwähnung findet. Leider verliert auch so manche Szene an Romantik, wobei mir das Wort f**k dann doch zu oft vorkam, vor allem auch während tiefgründigen und offenen Gesprächen. Das entwickelte sich zum richtigen Stimmungskiller für mich – das es hier und da verwendet wird stört mich normalerweise nicht, aber hier fand es bis zum Schluss Verwendung, wo ich mir dann persönlichere Worte gewünscht hätte.

Alles in allem war The Perfect Play flüssig zu lesen und im typischen Stil von Jaci Burton – humorvoll und mit heißen Szenen, die die Geschichte jedoch nicht überlagerten und gekonnt eingearbeitet wurden. Jaci Burton steht für heiße Abendteuer und zumindest diese Erwartung erfüllt sie perfekt. Wer mehr in diese Richtung lesen möchte sollte sich ihre Wild Riders Serie ansehen. Wer die Play by Play Reihe verfolgen möchte, der kann bereits jetzt Band 2 lesen (Changing the Game), zwei weitere Teile sind für 2012 geplant und wir dürfen gespannt sein, wen wir hier noch zu sehen bekommen.

Rating: C+

Buchinfos:
Trade Paperback, 336 pages
Published February 1st 2011 by Berkley Heat
ISBN 9780425238813
Series: Play by Play #1

Inhalt und Cover © Goodreads.com