Review: Christmas Heat by Lora Leigh (Part of 'The Magical Christmas Cat')

Donnerstag, 10. Mai 2012

Review:
Harmonisch und emotional wie selten zuvor in dieser Reihe konnte mich diese Geschichte überzeugen. Ich hätte nicht erwartet, dass mir eine Kurzgeschichte besser gefallen könnte als so manches Buch der Reihe, aber so war es. Trotz seiner Kürze ist es perfekt, vermittelt eine Bandbreite an Gefühlen und zeigt eine Beziehung, die sich langsam entwickeln konnte und nun ihren Höhepunkt findet. Die Geschichte rund um die Explosion und die Verhandlung ist ebenfalls sehr interessant gestaltet und enthält auch wichtige Informationen für die Hintergrundgeschichte, die sich durch die gesamte Reihe erstreckt. Haley und Noble stehen zwar im Vordergrund, dennoch treffen wir auf bekannte Charaktere wieder und lernen so eine weitere schöne Seite der Breed-Welt kennen. Auch auf Erotik verzichtet diese Geschichte nicht und Lora Leigh hat damit eine Kombination geschaffen, bei der man wirklich sagen kann, dass in der Kürze die Würze liegt. Es gibt keinen Aspekt, der mir nicht gefallen hätte! Hier zeigt die Autorin ihr Können und ich hoffe in Zukunft auf diese tolle Kombination auch in einem Buch zu treffen und mich davon mitreißen zu lassen. 

Im Mittelpunkt stehen dieses Mal der Breed Noble und die Bibliothekarin Haley. Mit keinen von ihnen konnte ich etwas verbinden, aber da ich nicht alle Bände der Reihe kenne kann ich nicht sagen, ob sie hier wirklich zum ersten Mal auftreten. Zumindest Haley dürften wir in einen der Vorgängerbände schon kennen gelernt haben, da sie in einen Prozess gegen Wissenschaftler des Council verwickelt ist und gegen sie aussagen soll. Das ist auch der Grund dafür, dass man sie töten und damit ihre Aussage verhindern möchte. Es ist kurz vor Weihnachten und als ein Schneesturm aufkommt überlässt Haley ihrer Kollegin ihren Wagen, damit diese sicher nach Hause kommen kann. Womit sie nicht rechnet ist die Explosion, die kurz darauf folgt, das Auto und auch große Teile der Bibliothek zerstört. Dieser Angriff fordert zwei Todesopfer, zum einen die Kollegin, zum anderem jenen Breed, der sie in der Bibliothek beschützen sollte. Noble trifft kurz darauf am Tatort ein, krank vor Sorge, weil er denkt seine Gefährtin könnte verletzt worden sein. Seit einem Jahr weiß er, dass Haley seine Gefährtin ist hat sich aber von ihr ferngehalten um ihr den Raum zu geben. Nun lässt es sich nicht vermeiden, dass sie sich räumlich näher kommen, da Noble sie vor weiteren Angriffen schützen wird. Dafür zieht er bei ihr an und erlebt mit ihr nicht nur das Mating, sondern auch die Vorweihnachtszeit, die für ihn etwas ganz Neues ist.

Lora Leigh setzt in dieser Kurzgeschichte einige schöne Akzente, die harmonisch neben einander bestehen. Da wären zum einem die Gefühle, die sich langsam entwickeln, die sexuelle Anziehungskraft zwischen den Charakteren, aber auch die Freude an Weihnachten. Besonders Letztere ist für Noble ungewohnt, da er mit diesem Fest nichts anfangen kann. In den Labors, in denen er aufgewachsen ist war Weihnachten nicht von Bedeutung, schließlich sahen die Wissenschaftler die Breeds nicht als Menschen an. Und seit seiner Befreiung waren andere Dinge wichtiger, wie für die Sicherheit der Breeds zu sorgen. So kommt es, dass er erst bei Haley sieht wie schön Weihnachten sein kann und welche Freuden damit verbunden sind. Haley ist in die Gesellschaft der Breeds miteinbezogen, hat für viele von ihnen Geschenke vorbereitet und verwöhnt sie mit ihren Cookies. Es sind die kleinen Dinge, die hier wichtig sind und der Autorin ist es nicht nur gelungen eine gefühlsvolle Stimmung zu schaffen, sondern das Besondere an Weihnachten zu zeigen. Ich will definitiv mehr davon!

Rating: A

Buchinfos:
Trade Paperback, Short story: 115 Seiten
Published October 7th 2008 by Berkley Trade
ISBN 9780425223550
Series: Breeds #12.5

Inhalt und Cover © Goodreads.com

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