[Talking about...] Reviews

Freitag, 19. Oktober 2012

Heute möchte ich mal wieder mit einer Frage an euch herantreten. Und zwar geht es darum, dass ich vor einigen Tagen zu einer meiner Rezensionen einen Kommentar erhalten habe: ich möchte mich doch bitte bei meinen Rezis kürzer halten und meine Aussagen komprimieren. Wenn meine Bewertung nämlich noch länger gewesen wäre hätte man (also die Kommentarschreiberin) das Buch nämlich gleich selbst lesen können. -> Meine spontane Reaktion darauf war eigentlich ein Grinsen, das konnte ich mir wirklich nicht verkneifen und auch nicht den Gedanken, dass ich nichts dagegen hätte, wenn diejenige das Buch tatsächlich liest ;)

Dennoch habe ich dann überlegt, ob meine Rezensionen zu lange ausfallen und ich wollte euch mal fragen, wie ihr das handhabt. Ich schreibe meine Bewertungen ja immer in einem Worddokument vor und damit sie vom Umfang her etwa gleich sind orientiere ich mich da natürlich. Dennoch gibt es Bücher zu denen man mehr oder weniger sagen möchte. Nun spiele ich schon lange mit dem Gedanken öfters mal Short Reviews zu posten, aber hättet ihr daran überhaupt Interesse? Würdet ihr lieber Kurzmeinungen, als die Ausführlichen lesen? Und findet ihr meine Rezensionen zu lange? Wenn ich erstmal beim Schreiben bin kommen mir nämlich och viele Gedanken, die ich unbedingt erwähnen möchte und so fällt mir oft gar nicht auf, wie lange der Text doch geworden ist...

Wogegen ich mich dafür schon vor langer Zeit entschieden habe ist eine detaillierte Durchstrukturierung der Bewertung - ich möchte da einfach keine Liste abarbeiten, sondern schreiben, was ich gefühlt habe und wie es mir in den Sinn kommt. Natürlich gibt es Aspekte, auf die ich immer eingehe, aber so fühlt es sich einfach ungezwungener an ;)

Wie ist das nun bei euch - Habt ihr ein Schema, auf dem eure Bewertungen beruhen? Nehmt ihr euch vor 'so viel will ich unbedingt schreiben, darüber hinaus wäre dann ein Bonus', im Sinne von Seitenangaben? Oder schreibt ihr auch einfach drauf los und lasst euch überraschen was dabei rauskommt?

Ich bin schon auf eure Meinungen dazu gespannt!
Liebe Grüße, Melanie

Kommentare:

  1. Hay! :)

    Ich finde, dass dies ein interessantes Thema ist. Da habe ich mir auch schon oft Gedanken drüber gemacht. Genrell findde ich, kann die eigene Meinung nie zu lange sein. Doof wird es natürlich wenn man zu viel verrät oder sich auch ständig wiederholt.

    Bei mir hat sich mitlerweile eine spezielle Länge eingespielt. Was zum Einen daran liegt, dass ich meine Rezension in Unterpunkte unterteile (Schreibstil, Charakter) So sieht der Leser direkt zu was ich schreibe und kann sich eventuell auch die Punkte aus der Rezension suchen, die er lesen will.
    Deshalb ist mein Fazit auch immer was länger, weil ich dort alle Punkte bündel.

    Nebenbei baue ich immer viele Bilder ein, damit es einfach auch für das Auge, was zu sehen gibt ;)

    Zu den Kurzrezensionen:
    Finde ich auch nicht schlecht. Kommt aber immer auf das Buch an. Bei einer Fortsetzung z.B. keine schlechte Idee aber sonst? Schwierig.

    Wie gesagt... solange man nicht zu viel verrät, warum sollte man eine Rezension unnötig in eine kleine Form zwängen, wenn man doch viel mehr zu sagen hat? Ich persönlich schreibe genau deshalb meine Meinung, weil ich einfach das Buch mit anderen bequasseln will ;)

    Sooo viel Text, wenig Antwort! :D Hoffe konnte dir trotzdem Anregungen geben ;)

    Liebe Grüße!
    Jenny

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    1. Huhu Jenny :)

      Aber nein, dein Kommentar ist gar nicht zu lange geworden! Solche Kommentare gibt es gar nicht ;)

      Und ich kann dir nur zustimmen - Rezensionen, die zu viel verraten mag ich auch nicht und sollte es mir doch einmal passieren, dass ich zu viel verrate würde ich mich natürlich über eine Rückmeldung dazu freuen. Da hätte ich es auch verstanden, wenn man sagt man möchte das Buch noch selbst lesen, aber ich bin ansonsten auch eine, die sich über ausführliche Bewertungen freut. So fällt es auch leichter zu entscheiden, ob das Buch etwas für einen selbst sein könnte :)

      Das System der Unterpunkte gefällt mir bei anderen durchaus, nur bei mir kann ich mich nicht damit anfreunden. Aber im Endeffekt deckt eine gute Rezension ja dennoch all diese Punkte ab, nur halt auf verschiedene Arten.

      Liebe Grüße, Melanie

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  2. Meine Rezensionen sind in letzter Zeit auch recht lang geworden, was sicherlich auch viele stört und mich viel Zeit kostet, aber Short Reviews bekomme ich einfach nicht hin. Entweder ist wirklich nur so etwas wie ein Fazit, was dann nicht einmal mehr den Namen "Review" verdient hätte und was man auch bei GRs nachlesen könnte oder ich schreibe halt ausführliche Rezensionen, kurzfassen konnte ich mich schon in der Schule nicht. *g* Das einzige was ich mir anstelle von Kurzrezensionen vorstellen könnte, wären "Stichpunkt"-Rezensionen, da würde ich auch alles wichtige ansprechen, müsste mir aber über diesen blöden Punkt der "schönen Sätze" keine Gedanken machen. XD Ich bin nun einmal keine Schriftstellerin und überhaupt nicht Wortgewandt (weshalb ich auch ein MINT-Fach studiere *lach*) und scheitere deshalb immer wieder daran schön lesbare und interessante Rezensionen zu schreiben, ich glaub die klingen alle wie Schulaufsätze. XD
    Ich schreib einfach alles auf was mir wichtig erscheint und was ich gerne erwähnen würde und dann können Rezensionen schon einmal länger sein, aber nur weil andere das blöd finden, würde ich das nicht ändern (ich glaube ohnehin nicht, dass dann mehr meine Rezensionen lesen würden, die sind ja eher Nischenrezensionen). Wem's zu lang ist kann die Rezension ja überfliegen, das Problem wäre eher, wenn einem die Rezension zu kurz ist, denke ich mir zumindest immer. ^^

    Ich habe kein wirkliches Schema, versuche die Rezension aber logisch zu strukturieren und nicht erst was zur Handlung, dann zum männliihen Protagonisten, dann zum Ende und zur Heldin, gefolgt vom Schreibstil und letztlich zu den Nebencharakteren zu sagen. Im Endeffekt bekomme ich das wahrscheinlich auch nicht wirklich gut hin, aber mein Gott, hauptsache ich habe irgendwie gesagt, was ich sagen wollte. Besser als wenn's gut strukturiert ist und super klingt, aber es am Inhalt fehlt. :D Ich sage mir nur: "Zu den Haupt-Charakteren und der Handlung solltest du schon was sagen, auch wenn's nur ein kurzer Satz ist."

    Die Länge ist mir da im übrigen völlig egal, es ist natürlich auch schön, wenn man zu einem Roman mal wenig sagen kann, weil z.B. alles super ist oder alles durchschnittlich, weil das schreiben dann schneller geht, aber ich mach mir da keine Vorgabe, außer einfach alle Gedanken reinzupacken. ^^

    Den Kommentar in die Richtung, dass meine Rezensionen so lang wären wie der Roman habe ich übrigens auch schon bekommen. Vielleicht wäre eine Stichpunkt-Rezension für die etwas Lesefaulen zusätzlich zur eigentlichen Rezension doch gar keine schlechte Idee, vielleicht sollte ich darüber noch einmal ernsthaft nachdenken. ^^"

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    1. So gehts mir auch! Bei manchen Büchern denke ich zuerst auch ich habe gar nicht so viel zu sagen und dann kommen während dem Schreiben immer mehr Aspekte, die ich erwähnen möchte und oft genug muss ich mich dann noch einbremsen ;)

      Über solche Stichpunkt-Rezis habe ich auch schon nachgedacht, aber das müsste ich erstmal versuchen. Ich hätte da zwar ne Idee, aber der Gedanke daran fühlt sich doch ein bisschen merkwürdig an - ist halt doch etwas ganz anderes mit wenigen Wörtern die Stimmung des Buches perfekt wieder zu geben...

      Du, das meinst du grade sarkastisch mit den lesbaren und interessanten Rezensionen, oder? oO Ich finde deine Rezis durchdacht und ansprechend und lese sie immer sehr gern :)

      So eine Struktur will ich in meinen Bewertungen auch immer drin haben, nur halt ohne Überschriften. Dafür versuche ich Absatzweise solche Aspekte zusammen zu fassen, eben auch wie bei dir.

      Puh, zur normalen Rezi noch eine mit Stichpunkten?? Ich glaube mir persönlich wäre das zu viel Aufwand - dann versuch ich mich lieber an prägnanten Fazits *g* Aber wenn du das mal probierst würde ich das sicherlich verfolgen ;) wenn ich es mir aussuchen könnte würde ich aber weiterhin deine 'normalen' Rezis lese, da bekomme ich sowieso besser ein Gefühl wie es der Schreiber gemeint hat.

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  3. Ganz ehrlich, solche Kommentare lösen bei mir nur "musst du ja nicht lesen"-Gedanken aus. ;)

    Ich denke, dass es für jeden Leser den richtigen Buchblog gibt und deine Leser würden ja nicht deinen Blog lesen, wenn sie sich mit deinen Texten nicht wohlfühlen würden.

    Achja, ich persönlich neige auch zu langen Rezensionen und mag sie auch gern lesen. Trotzdem gibt es bei mir die "Kurz und knapp"-Rezis, bei denen ich dann auf die persönliche Inhaltsangabe verzichte und mir in der Regel nur ein paar weniger Aspekte rauspicke, zu denen ich etwas sage. So überwinde ich manchmal meine Faulheit ... ;)

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    1. *zustimm* es gibt mittlerweile so viele unterschiedliche Lit-Blogs, da sollte doch für jeden was dabei sein.

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    2. *lach* meine erste Reaktion war ja auch ein Lachen, eben weil es der persönliche Geschmack ist und manch einer möchte sich eben nur kurz informieren und andere dann schon ausführlicher. Aber wie Cleo gesagt hat, in der Bloggerwelt (und auch außerhalb) gibt es für jeden das Passende zu finden ;)

      Solche Kurzrezis fallen mir (noch) sehr schwer - da kann es dann einfach passieren, dass ich lange nicht weiß was ich überhaupt schreiben soll und dann ist schon zu viel Zeit vergangen und ich lasse es ganz sein. Ich glaube ich müsste mich einfach mal ranwagen und mit der Zeit würde es wohl besser klappen. Ich werde mir das aber trotzdem mal im Hinterkopf behalten - für manche Bücher wären kürzere Rezis genau das Richtige und vielleicht kann ich das ja doch noch umsetzen.

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  4. Hmm, eine gute Frage. Ich denke, wenn man das Bedürfnis hat, lange Rezensionen zu schreiben, sollte man das auch tun und sich da nicht anpassen, weil es Leute gibt, die nicht gerne so viel lesen. Jemand, dem die Rezension zu lang ist, muss sie ja nicht lesen.
    Ein Kompromiss wäre vielleicht noch eine gute Möglichkeit um beide Seiten zufriedenzustellen, so etwas wie eine Zusammenfassung am Schluss ... Dann können die Kurzrezensionen-Liebhaber einfach nur das Ende überfliegen und für alle anderen gibt es dann die ganze Rezension. ;-)

    Zu den einzelnen Punkten: Ich achte schon drauf, dass ich gewisse Punkte "abarbeite". Sowas wie Schreibstil, Charaktere, Handlung, aber auch meine persönliche Geschichte zu dem Buch. Dabei arbeite ich aber kein Raster ab oder so. Die Punkte tauchen alle auf, aber eine feste Reihenfolge existiert nicht. Jedes Buch ist anders und so ist auch jede Rezension anders. Die Schwerpunkte liegen bei Rezensionen doch stets auf unterschiedlichen Punkten.

    Viele Grüße
    Miyann

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    1. Solche Fazits versuche ich seit einiger Zeit mit ein zu bringen, aus welchem Grund auch immer fiel es mir früher da auch schwerer noch mal kurz zu sagen wie mir ein Buch gefallen hat. Aber das ist wirklich alles nur eine Einstellungssache und ich hoffe mit diesen Fazits zumindest einen kleinen Ausgleich zu finden. Bei anderen finde ich das nämlich auch sehr schön, vor allem, wenn ich das jeweilige Buch selbst noch lesen möchte, aber trotzdem neugierig bin was jemand bestimmtes denkt ;)

      Ich kann dir nur zustimmen - für jedes Buch sollte man den passenden Stil finden und das macht gute Rezensionen ja auch aus. Wenn man auf die Geschichte selbst eingeht und das Besondere des Buches in der Rezension aufnimmt und sogar wiedergeben kann :)

      Liebe Grüße, Melanie

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  5. hi!

    Ganz ehrlich, wir halten das bei uns so: wem unsere Rezis zu lang sind, zu doof, zu spoilerisch, zu sonstwas *G*, der darf gern abbrechen und woanders seine Leseinfos einholen gehen :) Unsere Rezis verfassen wir so wie uns der Schnabel gewachsen ist, wir schreiben unsere Gefühle und Eindrücke über ein Buch herunter, mal länger mal kürzer.

    Generell sind wir der Meinung, im privaten Bücherblogbereich sollte gelten: Mein Blog - Meine Rezis - Mein Stil. Punkt.

    Lass dich nicht verunsichern Melanie. Ich kann beispielsweise überhaupt nichts mit kurzen, oft gefühllosen und blutarmen, sachlichen, Rezis anfangen. Und, nur ein Absatz für ein gutes Buch? Da muss doch mehr drin sein LOL. Meistens sind mir da schlichtweg nicht genug Infos drin - aber egal, dann weiß ich eben, dass dieser Kurzfass-Blogger für mich nichts ist und ich dort keine Leseanregungen finden werde. Ich würde mir aber im Traum nicht einfallen lassen demjenigen zu sagen "hey, schreib mal mehr!" LOL
    Dafür komme ich aber liebend gerne hierher, und zu anderen Blogs, wo ich einen detaillierten Leseeindruck erhalte und erfahre ob das Buch evtl. was für mich wäre oder nicht, ob es bewegt oder eher kalt gelassen hat und vieles mehr. Ich liebe es wenn es keine trockene Abhandlung von Fakten ist, sondern eine warmherzige, von mir aus auch mal lustige oder sarkastische Rezi ist. Dazu muss man auch nicht Autor sein, oder besonders wortgewandt, lebendig müssen sie sich für mich anfühlen. Darauf kommt es mir jedenfalls an. Für (meistens sachlich, trockene) Kurzrezis ist Amazon durchaus ausreichend, wenn ich auf Lese-Blogs schaue will ich einfach mehr! Und das bekomme ich u.a. hier! :)

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    1. Huhu Cleo!

      Deine/eure Einstellung dazu finde ich super und so gehört es sich ja auch. Jeder hat seinen eigenen Stil und allen kann man es sowieso nie recht machen und alleine der Versuch ist schon anstrengend. Jetzt im Nachhinein ärgere ich mich auch ein bisschen über mich, dass mich so ein kleiner Kommentar doch so zum Grübel bringen konnte. Dabei bin ich doch zufrieden mit meinen Rezensionen und habe immer tolle Rückmeldungen bekommen. Andernfalls hätte ich mir wohl schon längst Gedanken gemacht...

      Diese 1-Absatz-Rezis sind mir ehrlich gesagt auch suspekt. Da kann ich gar nicht glauben, dass der- oder diejenige das Buch wirklich gelesen hat, wenn man nicht mal was dazu erzählen kann. Oder aber ich bekomme den Eindruck, dass eine Rezension erwartet wird und dann irgendwas geschrieben wird um es 'hinter sich zu bringen'. Auf jeden Fall ist das auch nicht die richtige Einstellung zum Rezensieren, da kann ich dir zustimmen :)

      Oooohh, danke für diese lieben Worte - die tun richtig gut und ich freue mich, dass ich mit meinen Bewertungen so deinen Geschmack treffe ♥ Aber genau so geht es mir ja auch, wenn ich bei euch lese. Da merkt man die Emotionen und wenn sich die Gedanken dann fast überschlagen weiß ich, dass ich das Buch unbedingt haben muss.

      Liebe Grüße, Melanie

      PS: lustigerweise habe ich den Kommentar auch bei A**zon bekommen ;)

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  6. Meine Rezensionen sind auch meistens länger, halt je nachdem wie viel ich zu sagen habe. ich finde das nicht schlimm, wer's kurz sucht, kann gerne nur mein Fazit lesen.

    Ich finde Rezensionen, bei denen die eigene Meinung nur aus einem Absatz besteht, der dann auch noch kürzer ist, als der kopierte Klappentext, kaum aussagekräftig. Da steht dann meistens nur "mag ich", "mag ich nicht" - aber ohne Begründung. Das kann ich dann gar nicht einschätzen, weil ich nicht verstehe, wie die andere Person zum Mögen oder Nicht-Mögen gelangt ist. Waren das Ursachen, die mich auch stören/begeistern würden? Oder nicht?

    Ich schreibe übrigens auch einen zusammenhängenden Text, finde ich flüssiger zu lesen, als zu viele Unterteilungen und oft gibt es ja auch Verbindungen, die man herstellen möchte.

    Also, schreib weiter das, was du für erwähnenswert hälst. Wems zu lang ist, der muss es ja nicht lesen ;-)

    LG

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    1. Huhu Sarah,

      bei so extremst kurzen Rezensionen habe ich das gleiche Gefühl - als hätte der Schreiber das nicht wirklich ernst genommen oder es wäre eine Pflichtübung. Natürlich fängt jeder mal klein an (ich mag da gar nicht an meine allerersten Rezis denken ^^), aber ich möchte schon merken, dass man sich Gedanken dazu gemacht hat. Und so kann ich auch nicht einschätzen wie mir eine Geschichte gefallen würde.

      Bei solchen Unterteilungen kann es bei mir passieren, dass ich den Text vielleicht nur überfliege und dabei eigentlich interessante Aspekte übersehe. Ganze Texte lese ich dann doch genauer, aber das ist einfach die persönliche Einstellung dazu ;)

      Danke auch für deine Ermutigung ♥
      Liebe Grüße, Melanie

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  7. Vielen lieben Dank für all eure tollen Kommentare ♥

    Ich schätze diese Frage hat mich doch mehr beschäftigt, als ich zuerst gedacht hatte. Am Umfang der Rezensionen hatte ich aber nicht gezweifelt, das wäre für mich dann einfach falsch gewesen, weil es nicht meinem Stil entsprochen und ich immer das Gefühl gehabt hätte es wäre zu Vieles ungesagt geblieben.
    Und ihr habt es ja schon gesagt - wem meine Bewertungen nicht gefallen oder zu lange sind, der muss sie auch nicht lesen. Trotzdem freut es mich, dass sie euch so wie sie sind gefallen :)

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  8. Hallo Melanie,

    mir fällt das Rezi-Schreiben schwer, daher brauche ich ein Schema, das ich "abarbeiten" kann. Ich versuche dabei allgemein auf die Serie und deren Grundidee, den Schreibstil und Besonderheiten wie viel Erotik oder einfallsreiche Ideen der Autorin einzugehen. Dann mache ich eine eigene Inhaltsangabe, bei der ich auf die Charaktere eingehe. Wer sind diese, was machen sie, Charakterzüge, usw. Anschließend ziehe ich noch ein Fazit.

    Das Ganze schreibe ich auch erst mal in Word vor und komme auf ca. 1 1/2 Seiten mit Inhalt, Infos zur Serie und Zitaten.

    Klar möchte man, dass die eigenen Rezensionen gelesen werden. Aber man kann es einfach nicht allen recht machen. Außerdem ist es nun mal Deine eigene Art, Rezensionen zu verfassen, und man sollte sich nicht verbiegen müssen. Es soll ja auch weiterhin Spaß machen.

    Viele Grüße
    Bianca

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    1. Hallo Bianca :)

      Vom Umfang her komm ich bei Word ungefähr auf das Gleiche wie du und natürlich habe ich auch Punkte, die ich immer erwähnen möchte, nur bei manchen kann man oft halt doch nichts dazu sagen... Aber ich tu mir trotzdem leichter einfach drauf los zu schreiben und im Nachhinein dann zu gucken, ob es inhaltlich auch zusammen passt oder noch wo eine Überleitung etc. braucht *g*
      Und du hast absolut Recht - wenn Rezensieren keinen Spaß mehr macht, sondern zur Pflicht wird dann hat man den Sinn des Bloggens aus den Augen verloren! Schließlich ist und bleibt es ein Happy, das einem Freude bereiten soll :)

      Danke auch dir für deinen Kommentar zu diesem Thema!
      liebe Grüße, Melanie

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  9. tja, da ich selber hin und wieder Short Reviews schreibe, kann ich diese Frage jetzt nur mit Ja beantworten.
    Also ich finde deine Rezis überhaupt nicht zu lange, ich finde sie gut und ausführlich und das ist es auch was ich eigentlich will von einer Rezi - alle Aspekte erfahren, die einem beim Lesen aufgefallen sind. Daher find ich es klasse wie du das machst.

    Aber ich selber habe auch mit Short Reviews angefangen, weil mir einfach manchmal die Zeit fehlt für JEDES Buch eine lange und ausführliche Rezi zu schreiben, daher schreibe ich kurze für nur durschnittliche Bücher.
    Also mach dir keinen Stress deswegen und mach es so wie es für dich am besten passt, und nicht so wie es die anderen von dir haben wollen.
    Hoffe ich konnte helfen :)
    lg Tina

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    1. Mh, wenn ich so an meine ersten Rezis zurück denke, dann wären sie im Vergleich zu meinen Jetzigen wohl wirklich Short Reviews *g* obwohl damals sicherlich nicht der Gedanke dahinter stand. Aber umso länger man liest und rezensiert umso kritischer wird man wohl auch und umso genauer möchte man ein Buch beschreiben - zumindest geht es mir so und da fällt es mir schwer mich einzuschränken.

      Und da du die durchschnittlichen Bücher ansprichst - das sind oft auch meine Sorgenkinder, wo mich kaum etwas begeistern konnte, ich aber dennoch nicht sooo viel zu kritisieren habe. Dazu Bewertungen zu schreiben ist oft eine richtige Herausforderung ;) Noch gibt es bei mir bei solchen Büchern nur zwei Möglichkeiten: mich durchzubeißen und zu schreiben oder es gleich sein zu lassen. Für mich fühlen sich Short Reviews noch nicht so richtig an, aber ich hoffe, auch das kommt noch mit der Zeit.

      Viele liebe Grüße, Melanie

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    2. Kann diesen Eindruck nur bestätigen, geht mir genauso und mag ehrlich gesagt gar nima meine ganz ersten, alten Rezis anschauen. Will die alle mal bearbeiten, aber habe einfach keine Zeit dazu *seufz*
      Aber stimmt, mit der Zeit und der Erfahrung kann man mehr über ein Buch sagen und wird dadurch detailliert und länger...

      Also ich habe mir auch schon mal überlegt zu durchschnittlichen Bücher gar keine Rezis mehr zu schreiben, aber das bringe ich dann auch nicht übers Herz. Dadurch sind dann bei mir auch die Short Reviews entstanden, damit ich zumindest jedes Buch rezensiere, wenn auch nur kürzer. Hoffe du findest eine Lösung, die für dich passt :)
      lg Tina

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    3. Ach ne, ich mache nen Bogen um diese Rezensionen ;) Ich lese mir zwar ab und zu davon welche durch um meine Erinnerung aufzufrischen, aber oft muss ich darüber grinsen wie und was ich damals geschrieben habe *g*
      Puh, alle überarbeiten - da hast du ja wirklich ein Monsterprojekt vor dir! Hut ab :) Abgesehen von der nicht vorhandenen Zeit hätte ich auch nicht die Nerven und ich glaube auch nicht, dass ich noch genug weiß um sie umzuschreiben...

      Liebe Grüße, Melanie

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    4. hehe, gut das es anderen auch so geht - aber löschen mag ich sie auch nicht, aber umschreiben *puh*, das würde ne wahnsinns-Arbeit werden.
      Naja, ich bin am überlegen, heißt nicht dass ich es fix mache, aber irgendwie weiß nicht.. mh, vielleicht wenn ich mal in Karenz bin und dann Zeit habe *lol*

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