Review: The Sweetest Thing by Jill Shalvis

Donnerstag, 13. Dezember 2012



Paperback Ausgabe 348 Seiten
ISBN 9780446571623


Serie: Lucky Harbor #2
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 1 (= leicht)
Review zu Band #1



„Tara has a thousand good reasons not to return to the little coastal town of Lucky Harbor, Washington. Yet with her life doing a major crash-and-burn, anywhere away from her unfulfilled dreams and sexy ex-husband will do. As Tara helps her two sisters get their newly renovated inn up and running, she finally has a chance to get things under control and come up with a new plan for her life. But a certain tanned, green-eyed sailor has his own ideas, such as keeping Tara hot, bothered… and in his bed. And when her ex wants Tara back, three is a crowd she can't control-especially when her deepest secret reappears out of the blue. Now Tara must confront her past and discover what she really wants. If she's lucky, she might just find that everything her heart desires is right here in Lucky Harbor.“

Review
The Sweetest Thing ist der zweite Teil der Lucky Harbor Reihe und nachdem mir der Vorgänger sehr gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich gar nicht lange warten möchte bis ich hier weiter lese. Jill Shalvis hat die Schwestern bereits vorher sehr interessant dargestellt und mich neugierig auf Maddies ungleiche Schwestern gemacht. Die drei wachsen im Laufe der Reihe erst zu einer Familie zusammen und die Autorin versteht es so unterschiedliche Charaktere zusammen zu bringen.

Der Titel ist hier Programm, denn Tara bekommt nun die Chance mehr von sich zu zeigen und sie kocht und backt leidenschaftlich gerne. Eine bessere Anspielung beim Titel hätte es gar nicht geben können und ich freue mich, dass die Autorin die Reihe so noch einen Tick stärker betont. Zu Tara selbst fand ich erst im Laufe der Geschichte einen Zugang. Zu Beginn war sie eher in sich gekehrt, wenig mitteilungsbedürftig und sehr auf ihre Vorstellungen versteift. Erst nach und nach wird sie offener, genießt die Momente mit ihren Schwestern und Ford und wird als Ganzes freundlicher und zugänglicher.

In The Sweetest Thing werden Tara und Ford von ihrer Vergangenheit eingeholt, wir hatten ja bereits im ersten Band erfahren, dass Tara in ihrer Jugend schwanger wurde und sie ihr Baby zur Adoption freigaben. So spielt nicht nur ihre gemeinsame Tochter in diesem Band eine wichtige Rolle, auch Taras Exmann Logan taucht unerwartet in Lucky Harbor auf und kämpft um einen Platz in Taras Leben. Wie man sehen kann ist damit ausreichend Potential für die Handlung dar, aber die Autorin konzentriert sich nicht nur darauf, sondern gibt Tara und Ford genügend Momente der Zweisamkeit und so die Chance sich noch einmal kennen zu lernen. Tara möchte sich nicht wieder selbst in einer Beziehung verlieren und kämpft daher länger dagegen an, während man bei Ford relativ früh merkt, was er sich wünscht. Taras Exmann ist dann zum Teil ausschlaggebend dafür, dass Ford in die Gänge kommt und für das kämpft, das ihm wichtig ist.

Auch bei den Nebencharakteren kann die Autorin überwiegend überzeugen. Einzig in Hinsicht auf Exmänner von Protagonistinnen wählt sie nicht besonders ansprechende Exemplare, wie ich das nun zum zweiten Mal feststellen durfte. Logan möchte Tara wieder für sich gewinnen, die Gründe sprechen aber nicht für ihn und sein Verhalten an sich zeigt ihn ebenfalls nicht in einem besseren Licht. Dafür können andere Charaktere das ausgleichen, besonders denke ich hier an Lucille, die mir immer sympathischer wird. So ist sie unter anderem für den Facebook Account von Lucky Harbor zuständig und hat darin eine tolle Möglichkeit für Klatsch und Tratsch gefunden. So kann die gesamte Gemeinde, natürlich für einen guten Zweck, für Tara Wohl abstimmen – welcher Mann passt besser zu ihr, Ford oder Logan? (Übrigens hat Logan dann doch eine Kurzgeschichte bekommen – Kissing Santa Claus. Wenn ihr also neugierig seid, dann wisst ihr wo ihr euch nach ihm umsehen müsst.)

Alles in allem fand ich The Sweetest Thing einen Tick schwächer als seinen Vorgängerband, dennoch konnten mich die Charaktere begeistern und ich kann auf schöne Lesestunden zurück blicken. Jill Shalvis versteht es Bücher zum Entspannen und Wohlfühlen zu schreiben und ohne große Dramen kann man sie einfach nur genießen. Man einem mag das zu wenig sein, für mich ist es zwischen all den anderen Reihen und Büchern, die ich lese, aber genau das Richtige und ich freue mich schon auf die Fortsetzung rund um Chloe.

Wem übrigens, wie mir, Mia sehr sympathisch geworden ist hat demnächst die Chance sie wieder zu sehen. Anfang Dezember 2012 erscheint eine Kurzgeschichte bzw. sollte diese eigentlich bereits erhältlich sein (Under the Mistletoe) in der sie ihr HEA finden dürfte. Das nur als Anmerkung.
Inhalt und Cover © Goodreads.com

Kommentare:

  1. Ich fand den ersten Band übrigens auch besser als Band 2. Er hatte hier und da ein paar kleine Schwächen, aber ansonsten war es eine wirklich nette und unterhaltsame Geschichte zum Schwärmen. Gerade richtig in der Weihnachtszeit - wenn da nicht gerade Hochsommer gewesen wäre. :P

    "Under the Mistletoe" ist übrigens immer noch nicht zu kriegen. Sauerei! (Hab gerade nachgeschaut. *grummel*)

    Ich lass dir dennoch ganz liebe Grüße da und hoffe, du hast trotzdem eine gute Weihnachtslektüre gefunden für diese. Meine wird wohl eine andere als geplant sein. *seufz*

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    1. Mir hat auch Teil 3 dann wieder besser gefallen, aber Chloe mochte ich sowieso von Anfang an *g*

      Ich finde 'Under the Mistletoe' übrigens auch nirgendswo - ich habe mir schon überlegt, ob ich mal der Autorin schreiben soll, aber ob das was bringt?? :(

      Mit meiner Weihnachtslektüre bin ich leider noch gar nicht so weit, aber bisher gefällt mir Eight White Night schon gut. Welches Buch hast du dir jetzt vorgenommen??

      Liebe Grüße, Melli

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  2. Die Kurzgeschichte ist leider für uns geo-restricted. :(

    Ich muss deiner Rezi zustimmen. Ich mochte das Buch aber halt nicht so wie das Erste. Ich fande in diesem Buch hier, dass das mit der Adoption alles ein bisschen schnell abgehandelt war, wo dass doch eigentlich etwas ganz schön Einschneidendes ist.
    Ich habe den dritten Teil dann wieder mehr gemocht.

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    1. Das habe ich mir fast schon gedacht, weil es einfach nirgendswo zu bekommen ist :( aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir doch noch irgendwie an die Geschichte kommen. Ich möchte einfach nicht auf Mia verzichten müssen.

      Der 3. Teil rund um Chloe hat mich auch wieder besser gefallen - ich mochte einfach ihre Art und Sawyer sowieso *g* die Rezi ist eh schon für die nächsten Tage geplant und dann werde ich mich an die zweite Trilogie machen :)
      Genau in dieser Hinsicht (Adoption) war ich eben auch auf Mias Geschichte neugierig, weil ich mir erhofft hatte, dass es hier näher beleuchtet wird bzw. es noch weitere Momente mit Mias Eltern gibt.

      Liebe Grüße, Melanie

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