Happy New Year

Montag, 31. Dezember 2012



... und rutscht nicht zu weit ;)


[Lesestatistik] Dezember 2012



Der Dezember in Büchern...
Kekse backen, Weihnachtsgeschenke suchen, einkaufen und verpacken, Abgabetermine an der Uni, Vorweihnachtlicher Stress bei der Arbeit, Weihnachtsfeier etc. All das hätte eigentlich dafür sorgen müssen, dass ich diesen Monat nicht viel zum Lesen komme. Aber genau das Gegenteil war der Fall, wie die Liste meiner gelesenen Bücher gleich zeigen wird. Anscheinend brauche ich in genau solch stressigen Zeiten das Lesen noch mehr als Ausgleich und so manchen Abend habe ich lesend verbracht.

Insgesamt habe ich im Endspurt Dezember noch 16 Bücher gelesen, das waren immerhin 5297 Seiten. Auch von den Bewertungen her bin ich sehr zufrieden. Ich merke direkt wie sich Buchtipps bei mir auswirken und ich immer seltener richtig schlechte Bücher dabei habe. Hier aber mal die ganze Liste:

All these books 52/12

Sonntag, 30. Dezember 2012

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten... oder etwa nicht? ;)
Achwas, jetzt genießen wir erstmal die letzten Tage in diesem Jahr und dann ist es immer noch früh genug auf das nächste Weihnachten zu warten. Und das letzte Fest liegt auch gar nicht so weit zurück. Ich hoffe ihr hattet alle ein ganz braves Christkind und eine schöne Zeit mit euren Lieben! Ich für meinen Teil habe die Feiertage auf jeden Fall genossen, viel zu viel gegessen, tolle Stunden mit meiner Familie verbracht und mich über die schönen Geschenke gefreut. Einen Teil davon möchte ich euch jetzt zeigen. Wobei, von meiner Familie habe ich 'eigentlich' keine Bücher bekommen - zumindest keine Unterhaltungsliteratur, sondern Bände zur hiesigen Stadtgeschichte, die ich mir schon lange gewünscht hatte. Dafür haben mich Freunde mit Buchgeschenken bedacht. Aber alles der Reihe nach...



Das wären die zwei deutschen Bücher, die in der letzten Woche bei mir einziehen durften. Nur das Linke davon war ein Geschenk, Spiel der Herzen von Sabrina Jeffries habe ich von der Leserwelt bekommen, nachdem ich dort eine Leseprobe bewertet hatte, die mir wirklich gut gefallen hat. Hierbei handelt es sich zwar um den 2. Teil der Reihe und ich kenne den Vorgänger noch nicht, aber ich weiß so ungefähr worum es in der Hintergrundhandlung geht und lass mich da einfach überraschen.



Und das wären meine englischen Neuzugänge :) Ich freue mich unglaublich über diese Schätze, aber Double Time werde ich vorerst wohl im Regal stehen lassen und warten bis die zwei fehlenden Bände auch erschienen sind. Im Handlungsablauf gehören die zwei ausstehenden Bücher nämlich vor dieses hier. In der Princes Trilogy Reihe bekomme ich auch noch Teil 2, nur hat es da leider Versandverzögerungen gegeben. Und in der FBI/US Attorney Reihe von Julie James werde ich mir ehestmöglich noch den fehlenden 2. Band holen und dann kann es auch hier los gehen mit dem Lesen. Grade von Julie James habe ich ja erst vor Kurzem ein Buch gelesen und war absolut begeistert davon!

Das wären also u.a. meine Weihnachtsgeschenke - wurdet ihr denn auch so reich mit Büchern beschenkt? Oder habt ihr was anderes Tolles bekommen? Los, erzählt ;) ich bin doch so neugierig...
Liebe Grüße, Melanie

Suchtgefahr im Jänner 2013

Samstag, 29. Dezember 2012

Es kann nun niemand mehr sagen er wäre nicht vorgewarnt worden - der Titel bringt es auf den Punkt worum es jetzt gehen soll ;)

Neues Jahr, neues Glück - zwar hätte ich vor Kurzem noch gesagt, dass das Jahr 2013 für mich gar nicht so viele Neuerscheinungen bereit halten würde, aber wenn ich mir meine Notizen dazu ansehe dann muss ich zugeben, dass ich da doch falsch lag. Hier seht ihr also jene Neuerscheinungen, die mich im Jänner 2013 besonders reizen würden. 


 ***


Zugegeben, so viele sind es dann doch nicht geworden und besonders bei den deutschen Neuerscheinungen ist für mich nicht so viel dabei, aber glaubt mir, das wird sich im Laufe des Jahres noch ändern ;)

Bei den oben genannten englischen Neuerscheinungen sind einige dabei, die ich mir vorerst nur vormerken werde, da ich zum Teil die Vorgänger noch lesen muss. Vorbestellt ist dafür Crazy Thing Called Love - das hört sich süß und unterhaltsam an und momentan bin ich wieder auf der Suche nach schönen Contemporaries.
Dafür interessieren mich bei den deutschen Büchern fast alle besonders - Geisterhauch und Der Kuss des Greifen sind Fortsetzungen in Reihen, die ich unbedingt lesen will, nein muss. Von Liebe auf den zweiten Blick habe ich erst letztens eine Leseprobe gelesen und die hat mich direkt zum Grinsen gebracht. Also auch ein Buch, das ich in Erinnerung behalten sollte. 

Welche Neuerscheinungen sind auf eurem Radar gelandet? Und startet ihr wie ich eher ruhig ins neue Jahr in Hinsicht auf Neuerscheinungen? Andererseits dürften wir alle von Weihnachten noch einen schönen Schwung an Büchern hier haben und auch die Wunschliste darf man nicht vergessen ;)
Liebe Grüße, Melanie
Cover @Goodreads.com

Review: Instant Gratification by Jill Shalvis

Freitag, 28. Dezember 2012



Paperback Ausgabe 320 Seiten
ISBN 9780758231260


Serie: Wilder #2
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 1 (= leicht)
Review zu Band #1



„Wishful, California, is 3000 miles from Dr. Emma Sinclair's last job in a New York City ER. It may as well be another galaxy. Here, running her father's clinic for a summer, Emma treats bee stings, stomach flu, and the occasional pet cat. Plus, she has to contend with patients like Stone Wilder: gorgeous, laid-back, and irritating beyond belief. The man laughs at her. A lot. And Emma loathes him. All except that tiny part of her that wants to throw him on her examining table and break every doctor-patient rule in the book. . .
When Stone tries to help Emma learn to loosen up a bit, he pictures white-water rafting or scenic mountain hikes. Not a mind-blowing affair that shakes them both to the core. Emma's sure she has no place in a town like Wishful, but Stone knows different. Emma belongs here - in this town, in his life. And convincing this strong-minded, stubborn, sexy woman of that fact will be a challenge no Wilder man could resist…“

Review
Diese Ausgabe der Wilder Reihe ist eine Neuauflage und ich bin wirklich glücklich über die Entscheidung, die Bücher mit neuem Cover in einem anderen Format noch einmal zu veröffentlichen. Andernfalls hätte es wohl noch länger gedauert bis ich die Bücher gelesen hätte. Aber so haben mich die neuen Cover sofort angesprochen und mich neugierig gemacht. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat mir Instant Gratification einen Tick weniger gut gefallen, aber der erste Band konnte auch mit einem tollen Setting überzeugen. Der Handlungsort ändert sich hier zwar nicht, aber doch die Jahreszeit. Damit ist aber auch die Abgeschiedenheit des Ortes nicht mehr ganz so ausgeprägt und die Bewohner von Wishful haben die Möglichkeit stärker einbezogen zu werden.

Jill Shalvis schafft es immer wieder ihren Helden Charaktereigenschaften zuzuschreiben, durch die sie nur als süß bezeichnet werden können. In diesem Fall war es Stones panische Angst vor jeder Art von Nadel und Spritze. Und das hat schon was, wenn man bedenkt, dass er sich aus Helikoptern stürzt und sich im Extremsport bestens auskennt und sich zu jeder Jahreszeit in den Sierras zu unterhalten weiß. Im Grunde fehlt ihm aber ein Aspekt in seinem Leben, den er nicht in seinem Unternehmen Wilder Adventures and Expeditions findet. Dort gibt es immer mehr Aufträge, mehr Arbeit und damit auch mehr Papierkram, mit dem nur wenig anfangen kann. Auf jeden Fall hat er dank seiner Arbeit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und Emma lässt ihm seine Devise ‚A Band Aid is all I need‘ nicht durchgehen und verfolgt in konsequent mit ihrem Arztkoffer. Und Stone hat doch tatsächlich nichts Besseres zu tun als sich vor ihr zu verstecken. Tja, wäre da nur nicht sein Bruder, der sich mit ihm gerne mal ein Späßchen erlaubt.

Stone ist aber viel vielschichtiger, als man zuerst annehmen möchte und erst im Laufe der Handlung werden weitere Charakterzüge an ihm offen gelegt, durch die Emma eine ganz neue Seite an ihm kennen lernt. Emma selbst macht im Laufe der Geschichte eine unglaubliche Wandlung durch. Beim ersten Kennen lernen wirkte sie sehr förmlich und steif, konnte sich nicht wirklich entspannen und brauchte den Stress, den sie aus der Notaufnahme in New York kannte. In Wishful gibt es aber ein anderes Tempo und diese Entschleunigung musste sie erst akzeptieren. Ebenso die Eigenart, dass auf dem Land die Bezahlung doch mal in einer anderen Form stattfinden kann, aber lest das lieber selbst. Während Emma offen darüber redet, dass es ihr in Wishful nicht gefällt und sie nur so lange hier ist bis es ihrem Vater besser geht, übernimmt Stone jede Aufgabe um zu helfen und steckt all seine Zeit in den Familienbetrieb auch wenn er andere Wünsche hegt.

Vermisst habe ich ihn diesem Band aber definitiv die Frischverliebten aus Instant Attraction – Brady und Katie waren nirgends zu sehen und in den Vorflitterwochen. Das fand ich eigentlich sehr schade, hätte ich die beiden doch gerne weiterhin zusammen erlebt. Wenigstens müssen wir nicht auf Annie und Nick verzichten, die in ihrer Beziehung den nächsten Schritt wagen wollen und sich an den Gedanken daran auch erst gewöhnen müssen. Während Cam und Katie nun aber abwesend sind, treten andere Personen in den Vordergrund. Im 1. Band gab es eine zweite Liebesgeschichte rund um Annie und Nick, nun sind es Serena und Spencer, ein Kollege von Emma, bei denen die Funken sprühen auch wenn man das zu Beginn gar nicht glauben mag. Im Vergleich zum Vorgängerband bekommen die beiden aber nur wenig Raum für sich und erst zum Ende hin erhält man einen kleinen Einblick. Auch wenn mir Serena aufgrund ihres Verhaltens Cam gegenüber nicht besonders sympathisch war, so hätte ich die Wandlung in ihr gerne deutlicher erlebt.

Instant Gratification hat mir auf jeden Fall schöne Lesestunden beschert, aber irgendetwas hat mir dann doch bis zum Schluss gefehlt. Vielleicht eine gewisse emotionale Tiefe oder eine stärker ausgeprägter Handlung, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass dieses Buch mehr hätte sein können. Ich kann nur hoffen, dass sich dieser Eindruck mit dem nächsten Teil der Reihe wieder ändert und mich mehr begeistern kann. An sich ist es nämlich kein schlechtes Buch, nur hatte ich mir von den Charakteren wohl mehr erwartet.
Inhalt und Cover © Goodreads.com

Once Upon a Time… 2012 Part II – A Year in Books

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Heute im zweiten Teil meines Rückblickes auf das Jahr 2012 möchte ich gerne auf meine Favoriten zu sprechen kommen. Zusammengefasst habe ich sie für die bessere Übersicht nach Genre ;) Also, lehnt euch zurück – das könnte eventuell ein kleines bisschen länger dauern...

Paranormal Romance
Bereits im Februar konnte eine neue Autorin mich für sich gewinnen – und zwar mit dem ersten Band einer neuen Reihe, Im Bann des Drachen von Thea Harrison (Rezi ist hier zu lesen). Drachen konnten mich in diesem Jahr überhaupt begeistern, neben jenen von Thea Harrison, die aber in ihrer Welt noch mit anderen Wesen aufwartet, waren nämlich auch jene von G.A. Aiken hoch im Kurs. Überhaupt habe ich von dieser Autorin viel gelesen, wobei meine Lieblingsbände immer noch Dragon Actually (Rezi) und Go Fetch! (Rezi) bleiben. Diese Autorin überzeugt in erster Linie mit ihrem direkten Humor, sie kommt ohne Umschweife zum Kern ihrer Aussage und ihre Charaktere sind absolut verrückt und für andere nur mit Vorsicht zu genießen. Als dritte in diesem Bunde möchte ich Darynda Jones mit Das Flüstern der Toten (Rezi) begrüßen. Zwar war es in diesem Jahr das einzige Buch der Autorin, das ich gelesen habe, aber dafür konnte es mich innerhalb kürzester Zeit für sich einnehmen. Mir gefällt die Idee, wenn der Sensenmann (oder in diesem Fall die Frau) eine positive Rolle einnimmt und Charley Davidson war nicht nur wegen ihres Berufes, sondern auch dank ihres Humors überaus sympathisch. An erster Stelle hätte ich hier aber wohl Lora Leigh nennen müssen, von der ich heuer wohl die meisten Bücher überhaupt gelesen habe. Besonders empfehlen kann ich dabei Lion’s Heat (Rezi).

Fantasy
Hier konnte sich eine Autorin ganz besonders hervorheben und zwei ihrer drei veröffentlichten Bücher habe ich alleine heuer gelesen. Am besten gefallen hat mir dabei aber der 1. Band Die Beschenkte von Kristin Cashore (Rezi). Sie hat ein unglaubliches Gespür für World Building und erschafft detailreiche und atemberaubende Welten. Neben den ungewöhnlichen Charakteren war es genau dieser Aspekt, der mich so faszinieren konnte. Auch sehr gut gefallen hat mir die Plötzlich Fee Reihe, allen voran aber Herbstnacht von Julie Kagawa (Rezi). Meghan und Ash hatten es als Paar nie einfach und auch hier werden ihnen erneut Hindernisse in den Weg gestellt. Die Protagonistin verändert sich hier von allen Charakteren am Stärksten und hat eine glaubhafte Verwandlung hinter sich. Ihr merkt man das Erwachsenwerden an und das in einer absolut märchenhaften Umgebung. Die Autorin hat mit der gesamten Reihe ein tolles Ambiente geschaffen. Als absolutes Lesehighlight darf auch Daughter of Smoke and Bone. Zwischen den Welten von Laini Taylor (Rezi) nicht fehlen. Innerhalb von diesen einem Buch lernen wird die Protagonisten von zwei komplett unterschiedlichen Seiten kennen. Die Autorin hatte mich mit der ersten Hälfe des Buches von für sich gewonnen, aber die zweite Hälfte war dann wirklich genial und ich hätte mit dieser Entwicklung nie gerechnet. Diese Gratwanderung würde nicht jedem Autor gelingen, sie meistere sie aber mit einer scheinbaren Leichtigkeit.

Contemporary Romance
Ihr werdet von dieser Autorin wahrscheinlich nichts mehr hören können *g* aber sie konnte mich dieses Jahr wirklich mit vielen Büchern begeistern. Die Rede ist von Jill Shalvis – meine Favoriten von ihr bleiben Simply Irresistible (Rezi) und Instant Temptation (Rezi folgt). Das Besondere dieser Autorin ist, dass sie in ihren Büchern ohne große Dramatik auskommt und die Charaktere mit all ihren Eigenarten wie aus der Realität gegriffen scheinen. Das waren für mich wohl die Wohlfühlbücher schlechthin. Und kurz vor Jahresende hat es ein weiteres Buch in diesem Genre geschafft mich absolut für sich einzunehmen. Just the Sexiest Man Alive von Julie James (Rezi folgt) war herrlich unterhaltsam und die Charaktere absolut genial. Wer mal einen Filmstar sehen möchte, der es gewohnt ist, dass ihm jeder Wunsch sofort abgelesen wird und der jetzt auf eine Frau trifft, die nicht im Geringsten daran denkt, das auch so zu machen und ihn damit regelrecht in den Wahnsinn treibt, wird hier fündig werden. Seite um Seite verliert er ein bisschen an Selbstbewusstsein, während sie ihm verfällt. Für mich war das eines der schönsten Bücher heuer und ich freue mich schon auf weitere Bücher dieser Autorin im neuen Jahr! Eine dritte Autorin, die ich auch erwähnen möchte, obwohl ich erst ein Buch von ihr gelesen habe ist Addison Fox mit Baby It’s Cold Outside (Rezi). In den letzten Wochen und Monaten hatte es mir Bücher mit einem winterlichen Setting sehr angetan und da habe ich das Perfekte gefunden. Schnee so weit das Auge reicht, kuschelige Stunden zu zweit und so manch interessante Nebenhandlung, die einem das Herz erwärmt. Auch hier freue ich mich auf die Fortsetzung.

Romantic Suspense
In diesem Genre konnte mich eine Autorin ganz besonders begeistern und das mit nur einem einzigen Werk – The Edge of Courage von Elaine Levine (Rezi). Seitdem warte ich auf die Fortsetzung, die nun endlich zu haben ist und demnächst auch gelesen wird. Diese Geschichte verbindet viele Aspekte in sich – von Romantik bis hin zu Action, es ist für ziemlich jeden etwas dabei: Momente, die sich nur auf die beiden Protagonisten konzentrieren, aber auch interessante Nebencharaktere, die uns noch begeistern werden. Aber auch Wild Card von Lora Leigh (Rezi) hat mir sehr gut gefallen und bot Nervenkitzel und Spannung. Den Atem anhalten gehörte da zeitweise einfach dazu, aber auch erotische Momente durften bei dieser Autorin nicht fehlen.

Erotic Romance
Lora Leigh wird in diesem Beitrag gleich dreimal erwähnt, aber wie ich finde durchaus zurecht. Sie schreibt toll und kann eben in verschiedenen Genres überzeugen. In diesem Bereich hat mir Wicked Pleasure (Rezi) aber am Besten gefallen. Erotik und Gefühl halten sich hier die Waage und besonders der männliche Protagonist hat es mir angetan mit seiner Vergangenheit und seiner charakterlichen Entwicklung. Absolut überrascht hat mich aber auch Heaven Sent von Jet Mykles (Rezi folgt, aber in der Zwischenzeit könnt ihr auch ja jene zu Reverb durchlesen) – hierbei handelt es sich um eine m/m Romance, die ich wegen dem Cover wohl nie gelesen hätte bzw. gar nicht erst darauf aufmerksam geworden wäre, hätte nicht eine Bloggerin absolut begeistert darüber gesprochen. Und so war es dann recht spontan, dass ich dieser Geschichte eine Chance gab und ich habe es nicht bereut, denn sie ist nicht nur erotisch, sondern auch gefühlsvoll.

Young Adult
Während ich schlief von Anna Sheehan (Rezi) ordne ich jetzt mal unter YA mit leicht dystopischen Hang ein, aber ich tue mir sehr schwer damit, das Buch als Ganzes als Dystopie zu sehen, weil es weniger um die veränderte Welt geht, sondern um die Charakterentwicklung der Protagonistin. Und ihr Weg ist zeitweise sehr ergreifend und brachte mich auch den Tränen nahe. Eine ergreifende Geschichte, die ich nahezu an einem Nachmittag verschlungen hatte und an die ich mich auch ohne Rezension noch sehr gut erinnern kann. Dazu kommt, dass es sich hierbei mal um einen Stand Alone handelt, das ist heutzutage ja schon eine Seltenheit. Ein reines YA Buch dagegen war Chasing Brooklyn von Lisa Schroeder (Rezi), wobei man diese Geschichte nicht unbedingt dann lesen sollte, wenn man traurig ist. Die Autorin greift nämlich sehr ergreifende Themen auf, in diesem Fall geht es um die Verarbeitung des Todes von geliebten Menschen und die Frage, wie es danach weiter geht. Wie lebt man, wenn man jemanden verloren hat? Mit wenigen Worten schafft sie es im freien Vers ihre Charaktere dennoch sehr tiefgründig und vielschichtig erscheinen zu lassen. Für diese Geschichte sollte man sich unbedingt die Zeit nehmen, unweigerlich wird man nämlich auch über sich selbst nachzudenken beginnen.

Historical Romance
Das ist wohl jenes Genre, in dem ich noch gar nicht viel differenzieren kann. Ich habe es erst vor einigen Monaten wieder für mich entdeckt und die Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe konnten mich fast alle begeistern, dank toller Buchtipps, die ich hier erhalten habe. Meine Lieblinge unter den gelesenen Büchern heuer sind aber The Duke and I (Rezi), An Offer From a Gentleman (Rezi folgt) – beide übrigens von Julia Quinn -, sowie The Madness of Lord Ian MacKenzie von Jennifer Ashley (Rezi folgt). Hier muss ich euch leider bei einigen Rezensionen noch vertrösten, aber dennoch sind es diese Bücher, die mich überzeugen konnten. Beide Autorinnen haben eine besondere Art zu Schreiben und ihre Charaktere lebendig werden zu lassen. Besonders mutig fand ich es von Jennifer Ashley den Charakter von Ian MacKenzie in den Mittelpunkt zu stellen. Er ist mitnichten ein einfacher Held, kann mit sozialer Interaktion nur wenig anfangen und ist mit den Gedanken oft woanders. Manchen mag er gefühlskalt und arrogant erscheinen, aber für mich war er absolut ehrlich und einer der besten männlichen Charaktere überhaupt, die ich heuer kennen lernen durfte.

Dystopian Novels
2012 war für mich kein dystopisches Jahr mehr – das Hoch war bereits im Jahr davor erreicht worden, in dem man gar nicht schnell genug schauen konnte und schon war eine neue Dystopie erschienen. Heuer kehrte da bei mir etwas Ruhe ein, ich möchte fast schon sagen ich bin Dystopienmüde geworden. Dennoch habe ich noch die ein oder andere gelesen und an dieser Stelle wären zwei erwähnenswert. Das wäre zum einen Starters von Lissa Price (Rezi) - ewige Jugend, dieser Gedanke steht hier für einen Teil der Bevölkerung im Vordergrund. Wie es aber für die Jugend aussieht bedenkt kaum einer und so lernen wir hier Callie kennen, die nach der Katastrophe fast ihre ganze Familie verloren hat und nun ums Überleben kämpfen muss. Als zweite Dystopie, die mir sehr gut gefallen und mich richtig fesseln konnte wäre Das Labyrinth. Die Auserwählten von James Dashner (Rezi) zu nennen, wo nur der Stärkste überleben kann und man sich nie in Sicherheit glauben sollte, denn diese kann trügerisch sein.
* * *

So, jetzt habt ihr es geschafft und wenn ihr bis hierher durchgehalten habt, dann kennt ihr nun meine Lieblingsbücher des Jahres 2012. Welche konnten euch überraschen und begeistern? Fesseln und den Atem nehmen? Ergreifen und zu Taschentuch greifen lassen? Auf welche Bücher blickt ihr zurück?

Letzte Woche hatte ich euch von meinen AutorenNEUentdeckungen erzählt, nächste Woche folgt dann der dritte und letzte Part in diesem Rückblick. Autoren und Bücher hätten wir nun, lasst euch überraschen was noch folgt.
Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Feiertag :)
Liebe Grüße, Melanie

♥♥♥ Merry Christmas ♥♥♥

Montag, 24. Dezember 2012


PS: Danke auch an dieser Stelle noch einmal an all die lieben Weihnachtswünsche, die ich von euch erhalten habe! Ich hoffe, ihr genießt die Weihnachtsfeier im Kreise eurer Lieben und habt auch die Chance den Stress der letzten Zeit hinter euch zu lassen :)

Review [Christmas Edition] Under the Mistletoe by Jill Shalvis

Sonntag, 23. Dezember 2012

Part IV

Kann es wirklich schon sein, dass die Adventszeit vorbei ist? Unglaublich, aber wahr - wir haben heute den 4. Advent (oder nicht ganz, da dieser Post zugegebenermaßen vorbereitet ist *g*) und morgen Heiligabend. Ich hoffe, ihr habt mittlerweile alle Geschenke zusammen und müsst morgen nicht noch mal losziehen, denn da ist sicherlich 'viel' los. Ich habe zum Glück alles so weit fertig und kann die stressige Zeit nun auch hinter mir lassen. Und Stress gab es wirklich noch zur Genüge, aber darüber will ich jetzt auch gar nicht reden. Vielmehr möchte ich euch von meiner Weihnachtslektüre erzählen, die ich letzte Woche regelrecht verschlungen habe. Gut, es ist nur eine Kurzgeschichte und von daher an sich schon schnell zu lesen ;) Dazu kommt, dass ich auf diese Geschichte schon sehr neugierig war und mich riesig freute sie nun endlich zu lesen. Da hat mir eine ganz liebe Person ein tolles verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht :)



Ebook Ausgabe ~86 Seiten
ISBN 9781455544905

Serie: Lucky Harbor #6.5
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 1 (= leicht)
Review zu Band #1Band #2Band #3




„There's no place like home for the holidays. And the Lucky Harbor Bed & Breakfast is bursting with festive lights and good cheer. But for Mia, Christmas is turning out to be anything other than merry and bright. Her recent break-up with her boyfriend Nick has made her return bittersweet. But then a surprise arrives, when Nick follows her to town bearing gifts-and asking for forgiveness.
Nick grew up without a family of his own so he's overwhelmed by the love that Mia receives from all her relatives, gathered together to celebrate the season. Under their watchful eyes, Nick finds earning back her trust the hardest thing he's ever had to do. If he succeeds, he will receive the greatest gift of all, Mia's love for a lifetime.“

Review
Mia wird euch mittlerweile hoffentlich allen aus The Sweetest Thing von Jill Shalvis, dem zweiten Band in der Lucky Harbor Reihe, bekannt sein und wenn nicht, dann solltet ihr das jetzt sofort ändern. Die erste Trilogie der Lucky Harbor Reihe konzentriert sich auf drei Schwestern, die dank eines Erbes nun zu einer Familie zusammen wachsen. Im zweiten Teil dieser Reihe taucht nun Mia auf, die von Tara und Ford zur Adoption freigegeben worden war und nun ihre leiblichen Eltern kennen lernen wollte. Damals hat sie den Sommer in Lucky Harbor verbracht und war mir sofort sehr sympathisch. Sie hat sich in das dortige Umfeld toll eingefügt und ihre erste Liebe kennen gelernt. Auch das Ende war viel versprechend und so war ich nun besonders neugierig auf ihre Geschichte.

Jill Shalvis vermochte es bisher immer mit wenigen Worten zu überzeugen und so hat mir auch hier der Beginn sehr gut gefallen. Wir lernen Mia nun endlich besser kennen und auch ihre Ängste und Wünsche. Immer ging sie auf die Menschen zu, nun soll jemand um sie kämpfen und den ersten Schritt von sich aus wagen. Als Nick nicht dazu fähig ist sucht sie die Zuflucht in Lucky Harbor. Nick kann auf eine ähnliche Ausgangsituation wie Mia zurück blicken. Auch er wurde zur Adoption frei gegeben, hatte jedoch nicht das Glück in einer liebevollen Familie aufzuwachsen. Dass er daher bindungsscheu ist darf einen wirklich nicht verwundern. Erwartet hätte ich mir nun, dass wir den Wandel, der in den Charakteren vorgeht, auch miterleben dürfen und sie so noch besser kennen lernen. Aufgrund der Kürze der Geschichte bleibt das jedoch auf der Strecke und als Leser muss man sich damit zufrieden zu geben zu wissen, dass es eine Veränderung gibt, aber Miterleben kann man sie leider nicht. Dennoch erleben wir tolle Momente zwischen Mia und Nick mit, die einen kleinen Einblick in ihre Gefühlswelt bieten.

Nick war mir sofort sympathisch und auch das Wiedersehen mit Mia war schön. Ihr junges Alter merkt man den beiden kaum an, obwohl die Autorin immer wieder erwähnt, dass sie erst zu Beginn ihrer Karriere etc. stehen. Ebenso gefallen hat mir die Rückkehr nach Lucky Harbor und das Wiedersehen mit alten Bekannten. In diesem Fall wären das Lucille, die einen Kurzauftritt hat, und Carlos, der doch noch mal Schwung rein bringt. Und natürlich dürfen die Schwestern mit ihren Männern nicht unerwähnt bleiben, denn auch hier gibt es Neuigkeiten. Ich muss ja zugegeben, dass ich lange dachte, dass Mia ihr Glück mit Carlos finden würde, weil es damals im 2. Band so angedeutet wurde und ich mir gut vorstellen konnte, dass die Autorin diese Idee wieder aufnimmt und weiter führt. Das sie sich nun für einen anderen Weg entschieden hat war anfangs merkwürdig, aber schlussendlich passt es zu den Charakteren. Mia und Nick sind beide noch sehr jung, grade mit der Ausbildung fertig und noch gar nicht mal so lange zusammen - ein anderes Happy End wäre vielleicht sogar merkwürdig gewesen und so lässt uns die Autorin mit einem weiteren Versprechen und dem Gedanken zurück, dass Mia und Nick ja erst am Anfang ihrer gemeinsamen Zukunft stehen.

Gewohnt locker, leicht und humorvoll unterhält Jill Shalvis hier ihre Leser. Under the Mistletoe bleibt eine süße Geschichte, aus der aber mehr hätte gemacht werden können. Mit den Büchern an sich kann man diese Geschichte kaum vergleichen, aber sie ist ein nettes Extra jetzt zur Weihnachtszeit. Grundsätzlich glaube ich aber auch, dass die Erwartungen der Leser allgemein wohl zu hoch geschürt waren und Jill Shalvis mehr versprochen hat, als nun geliefert wurde. Hat man die Möglichkeit diese Geschichte zu lesen sollte man sie genießen. Andernfalls würde ich gerne sagen, dass man nicht viel verpassen würde, aber wenn man bedenkt wie sehr ich diese Kurzgeschichte selbst lesen wollte, wäre das wohl nicht die Wahrheit.

Hätte ich mir mehr gewünscht? Ja. Hätte ich Mia ein ganzes Buch nur für sich gewünscht? Ja auch das. War ich enttäuscht? Nein, das auf keinen Fall. Welcher Leser hätte sich schließlich nicht gewünscht mehr Zeit mit solch liebenswerten Charakteren zu verbringen, aber ich hätte wohl auch nach einem ganzen Buch gesagt, dass es mir zuwenig war, wie es bei den Büchern von Jill Shalvis schon öfters der Fall war. Vielmehr freue ich mich, dass ich die Geschichte jetzt doch noch lesen durfte und dass sie, wie es der Zufall so wollte, sogar zu einer kleinen Weihnachtsüberraschung wurde, die ich nicht missen möchte.
Inhalt und Cover © Goodreads.com


Ganz so weihnachtlich, wie erwartet, war die Geschichte dann übrigens doch nicht. Zwar spielt die Kurzgeschichte zu Weihnachten und die Charaktere sind auch alle in Weihnachtsstimmung und helfen bei den Vorbereitungen mit, aber im Vordergrund steht hier die Hochzeit von Chloe, eine von Mias Tanten, und das ist die Stimmung natürlich eine andere ;)


Über meine Auswahl der Weihnachtslektüre muss ich nächstes Jahr unbedingt noch einmal nachdenken. Schlussendlich war nämlich keine Geschichte dabei, die sich wirklich auf den Geist von Weihnachten konzentrierte und genau das hätte ich mir gewünscht. Mittlerweile ist mir auch klar, dass ich mich dafür an der falschen Stelle umgeschaut habe und die Chancen in solchen Geschichten ein Mehr an Weihnachten zu finden doch gering waren. Aber nächstes Jahr dann sicherlich *g*

Nun ging es ja nicht nur mir so und ich bin neugierig, ob eure letzte Weihnachtsgeschichte euch überzeugen und Weihnachtsstimmung vermitteln konnte!
Ich wünsche euch allen noch einen schönen 4. Advent :)
Liebe Grüße, Melanie

Review: Everlight. Das Buch der Unsterblichen by Avery Williams

Freitag, 21. Dezember 2012

  

Hardcover Ausgabe im Miniformat 235 Seiten
ISBN 9783426653265 Knaur Verlag


Serie: Incarnation #1
Originaltitel: The Alchemy of Forever





„Um für immer mit ihrer großen Liebe Cyrus zusammen zu sein, nahm Sera vor über 600 Jahren einen Trank, der ihre Seele von ihrem Körper löste und sie unsterblich machte. Aber nach Jahrhunderten in einem ewigen Kreislauf hat Sera genug – sie will fort. Doch Cyrus, einst liebenswert und charmant, kontrolliert inzwischen jeden Schritt, den sie macht. Und er wird alles tun, um zu verhindern, dass sie ihn verlässt.“

Review
Everlight. Das Buch der Unsterblichen war in zweierlei Hinsicht eine Überraschung. Erstens bekam ich es ganz unerwartet und zum anderen muss ich gestehen, dass ich von diesem Buch vorher noch absolut nichts gehört hatte. Ich war bei den Neuerscheinungen nicht mal drüber gestolpert und stand so vor einem Buch, das ich gänzlich unvoreingenommen lesen konnte. Und das war schon lange nicht mehr der Fall, egal wie sehr ich mich ansonsten bemühe unvoreingenommen an die Geschichte zu gehen. Aber wenn man nicht mal weiß worum es geht, dann ist jede Wende eine Überraschung.

Avery Williams schreibt durchaus angenehm, aber erst mit dem Schluss hat sie mich wirklich überzeugt. Davor plätschert die Handlung eher vor sich hin und die Autorin kann das Interesse nicht wirklich auf die Geschichte und die Charaktere lenken. Diese sind in ihren Grundzügen übrigens ganz interessant, auch wenn ich zu Noah, einem Jungen aus Seras neuem Umfeld, die beste Bindung hatte. Sera war für mich fast schon zu oberflächlich in ihrem Verhalten, zu wenig konsequent und zu leicht zu beeinflussen. Sie nimmt sich etwas vor, kann das aber nicht zur Gänze umsetzen. Fast so als wäre ihre Konzentration nur zu leicht zu stören. Ihr Alter merkt man ihr in keinster Weise an und sie könnte jede junge Erwachsene sein. Die Einblicke in Cyrus haben in mir eher die Frage aufkommen lassen, wie Sera ihn überhaupt sympathisch finden konnte und es so lange mit ihm aushielt. Bei Sera selbst habe ich übrigens keine Charakterentwicklung sehen können, für mich legte sie dafür zu oft ein kindisches und nicht nachvollziehbares Verhalten an den Tag. Die übrigen Nebencharaktere können noch weniger von sich überzeugen bzw. bekommen gar nicht erst die Chance ihre Stärken zu zeigen. Dafür übergeht die Autoren sie viel zu schnell, was sehr schade ist, da ich glaube, dass hier Potential verschenkt wurde.

Trotz dieser Kritikpunkte muss ich dem Buch aber zugestehen, dass es zu fesseln vermochte. Ich kann nicht genau beschreiben woran es lag, aber die Geschichte ließ sich trotz nicht vorhandener Handlung schnell lesen und ich war mit dem Buch in Handumdrehen durch. Andererseits habe ich aber auch immer auf das besondere Etwas oder eine überraschende Wende gewartet, die sich aber bis zum Schluss hin versteckt hielten. Die Unsterblichkeit steht hier im Mittelpunkt und die Autorin bringt in dieser Hinsicht doch interessante Ideen ein. Alchemie spielt eine große Rolle und gerne hätte ich tiefere Einblicke bekommen. Da Sera jedoch nicht allzu viel davon versteht und wir keine Einblicke in die Gedanken von Cyrus bekommen bleibt dieser Aspekt bis jetzt nur angetastet. Es wäre aber wünschenswert, wenn sich das in der Fortsetzung ändern würde.

Besonders ansprechend fand ich das Design des Buches – zwischendurch gab es nämlich immer wieder tolle Schwarz-weiß Zeichnungen, die perfekt zum Inhalt gepasst haben und das Buch als Ganzes aufwerteten. Insgesamt muss ich aber sagen, hatte ich eher das Gefühl hier eine Vorgeschichte zur eigentlichen Handlung zu lesen. Und das Ende – oh, das ist wirklich gemein! So gemächlich die Geschichte vorher auch war, mit diesem Schluss zwingt die Autorin einen fast zum weiter lesen. Schließlich hat man diesen Charakter doch recht lieb gewonnen und man will natürlich wissen wie es weiter geht.

Everlight war eine Überraschung und hat mir durchaus so manche schöne Lesestunde bereitet. Besonders in Erinnerung bleibt jedoch nur das Ende, das mich wünschen lässt, die Fortsetzung direkt lesen zu können. Ansonsten bietet diese Geschichte kaum Aspekte, die fesseln können. Das größte Lesevergnügen wird wohl in der Gesamtheit der Reihe liegen und nicht bei einem einzelnen Band, denn zumindest dieser erste Teil kann nicht unbedingt alleine für sich bestehen.
Inhalt und Cover © Goodreads.com

Once Upon a Time... 2012 Part I – AutorenNEUentdeckungen

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Mit diesem Post möchte ich einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2012 einleiten – heute gibt es eben diesen Post, der Nächste folgt zu den Weihnachtsfeiertagen und der dritte Part schließlich passend zum neuen Jahr und sie alle drehen sich um Autoren und Bücher aus 2012. Das Thema heute ist - AutorenNEUentdeckung(en) des Jahres! Meine Favoriten - viel Spaß beim Lesen :)

Contemporary Romance – Jill Shalvis
Zwar habe ich mein allererstes Buch von Jill Shalvis schon im letzten Jahr gelesen, aber erst heuer hat mich da das Lesefieber so richtig gepackt und ich war hin und weg. Es war so ein richtiges Wohlfühlbuch, tolle Charaktere und eine Geschichte, die ganz ohne Drama auskam und sich einfach gut anfühlte. Die Autorin weiß immer wieder mit Kleinigkeiten in ihren Geschichten zu überraschen und macht sie so für den Leser unvergesslich. Einmal begonnen, konnte ich ihre Bücher kaum noch zur Seite lesen – schlussendlich habe ich von ihr neun Bücher gelesen, eines fast schöner als das andere. Wenn ihr also Geschichten mit unkomplizierten Charakteren mögt, wo ihr für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen und es euch gut gehen lassen könnt, dann seid ihr hier richtig :)
 


Animal Reihe Band 1Band 2Band 3

Lucky Harbor Reihe Band 1Band 2Band 3
 
Wilder Reihe Band 1 (weitere Rezis folgen)






Historical Romance – Julia Quinn
Ich habe Mitte des Jahres dieses Genre ja überhaupt erst wieder für mich entdeckt und sofort nach Tipps von euch gefragt. Ich war so lange weg vom Fenster bei diesen Büchern, dass ich nicht mal ansatzweise einen Überblick hatte. Eine der ersten Nennungen war eben Julia Quinn und so hat es nicht lange gedauert bis ich von ihr ein Buch gelesen habe. Und ich war begeistert! Seitdem habe ich zwar erst ein einziges weitere Buch von ihr gelesen, aber dafür zehn Bücher noch im SuB. Und damit ist Julia Quinn doch wirklich eine perfekte Kandidatin um zur AutorenNEUentdeckung von mir gekrönt zu werden. Wen ihr euch also nach einem historischen Setting sehnt, das dennoch einen Hauch Moderne in sich birgt und Charaktere, die absolut bodenständig und genial sind, dann werdet ihr in der Bridgertons Reihe sicherlich fündig werden :)





Bridgertons Reihe Band 1 (weitere Rezis folgen)








Paranormal Romance – G.A. Aiken/Shelly Laurenston
Angestubst wurde ich hier von einer Freundin und ich konnte gar nicht schnell genug gucken war ich in den Tiefen dieser Reihen verschwunden. Von Drachen bis hin zu Gestaltwandlern, quer durch Charaktere, bei denen irgendwann mal ein paar Nerven durchgebrannt sein müssen, weil sie so verrückt sind, dabei aber absolut liebenswert bleiben. Ich konnte einfach nicht genug bekommen von ihren Büchern und habe alleine heuer zwölf gelesen! Na wenn das keine Neuentdeckung war dann weiß ich auch nicht. Mal auf Drachen reiten oder mit Wölfen Stöchen holen spielen – diese Autorin sorgt in jeder noch so spannenden Situation für humorvolle Abwechslung und so verrückt die Charaktere auch sind, man muss sie einfach mögen. Wer in diesem Genre nach Abwechslung sucht sollte unbedingt mal eine ihrer Reihen ausprobieren :)



Dragon Kin Reihe Band 1 (weitere Rezis folgen)

Magnus Pack Reihe Band 1Band 2Band 3

Pride Reihe Band 2Band 3






Das wären sie also – meine AutorenNEUentdeckungen des Jahres. Natürlich gab es noch zahlreiche Autoren, die mich heuer begeistern konnten und von denen ich so einiges gelesen habe (grade Lora Leigh war auch eine Anwärterin im Genre Paranormal Romance gewesen), aber schlussendlich kann es nur eine pro Genre geben. Nächste Woche folgt dann der nächste Part zu Once Upon a Time... 2012.

Jetzt bin ich natürlich wieder einmal neugierig. Habt ihr dieses Jahr auch Autoren für euch neu oder wieder entdeckt? Wenn ja, welche denn? Und habt ihr da einen Favoriten? Ich könnte beim besten Willen ja niemanden benennen, mir fiel schon die Auswahl hier schwer genug...
Liebe Grüße, Melanie

Review: Head Over Heels by Jill Shalvis

Montag, 17. Dezember 2012



Paperback Ausgabe 350 Seiten
ISBN 9780446571630


Serie: Lucky Harbor #3
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 1 (= leicht)
Review zu Band #1Band #2



„Free-spirited Chloe lives life on the edge. Unlike her soon-to-be married sisters, she isn't ready to settle into a quiet life running their family's newly renovated inn. But soon her love of trouble--and trouble with love-draws the attention of the very stern, very sexy sheriff who'd like nothing better than to tame her wild ways. Suddenly Chloe can't take a misstep without the sheriff hot on her heels. His rugged swagger and his enigmatic smile are enough to make a girl beg to be handcuffed. For the first time, instead of avoiding the law, Chloe dreams of surrender. Can this rebel find a way to keep the peace with the straitlaced sheriff? Or will Chloe's colorful past keep her from a love that lasts… and the safe haven she truly wants in a town called Lucky Harbor?

Review
In Head Over Heels haben wir eine interessante Konstellation vor uns. Mit Sawyer und Chloe haben wir eigentlich Charaktere, die nicht auf eine Beziehung aus sind, sondern das Leben im Hier und Jetzt genießen. Sawyer hat aufgrund seiner Kindheit nun das Gefühl, er habe einiges wieder gut zu machen und konzentriert sich voll und ganz darauf indem er seinen Beruf auslebt. Chloe wiederum lernt nun zum ersten Mal feste Wurzeln kennen und findet in ihren Schwestern eine Familie, die es für sie so vorher nicht gab. Sie hat auf andere Art und Weise als Sawyer eine wilde Vergangenheit hinter sich und lebt diese zum Teil immer noch aus. Von Band 1 bis zum aktuellen Buch merkt man an Chloe am stärksten eine Charakterentwicklung, während wir bei Sawyer jetzt zum ersten Mal tiefere Einblicke erhalten.

Zwar hören es Männer nicht sehr gerne, wenn man sie als süß bezeichnet, aber bei den männlichen Protagonisten von Jill Shalvis kann ich gar nicht anders, als sie mit diesem Begriff in Zusammenhang zu bringen. Wer würde das auch nicht, wenn er sieht, dass Ford sein Haus in ein Zuhause verwandelt, in dem man sich wohl fühlen kann oder sich über Asthma informiert um Chloe so besser helfen zu können. Wenn er sie die Stufen hoch trägt, weil sie schwer atmet oder auf ihre Wünsche eingeht. Es sind diese kleinen Dinge mit der er seine Zuneigung zeigt, gegen die man sich auch als Leser nicht verschließen kann. Chloe steht ihn in dieser Hinsicht aber in nichts nach und hat ein Gespür dafür zu wissen, wann es Sawyer nicht gut geht und sie steht ihn dann zur Seite und muntert ihn auch auf. Als Pärchen überraschen sie wohl alle anderen, sind für mich aber wohl die besten Kombination in dieser Reihe bis jetzt. Chloe mochte ich von Anfang an und habe ihre Geschichte nun sehr genossen, ja regelrecht verschlungen.

An dieser Stelle möchte ich auch gerne einen Aspekt aufnehmen, der mir in einer anderen Reihe der Autorin bereits aufgefallen ist und sich nun noch verstärkt. Jill Shalvis ist eindeutig keine Autorin, die Suspense Momente schaffen kann. Die Möglichkeit dazu wäre nämlich vorhanden und als Leserin hatte ich mir zu der Szene, an die ich grade denke und die zum Schluss des Buches hin zu finden ist, schon eine klare Vorstellung im Kopf, wie sich die Handlung entwickeln würde. Der Fall tritt ein, Spannung und Nervenkitzel kommt auf und man wartet auf den Showdown zwischen Gut und Böse, wenn man es so sehen möchte, und dann… dann bricht die Autorin diese Szene ab noch bevor sie überhaupt richtig Gestalt annehmen kann und als Leser findet man sich in einer komplett anderen Szene zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Kurz hatte ich mich gewundert, zurückgeblättert, weil ich dachte, ich hätte versehentlich eine Seite ausgelassen, aber dem war nicht so. Nun bin ich ein großer Fan von Jill Shalvis und ihrer Art zu schreiben. Ihre Bücher sind für mich Garantie zum Wohlfühlen, dennoch hatte ich mir in diesem Moment mehr erwartet. Leicht enttäuscht war ich natürlich schon, aber ich verzeihe es der Autorin gerne, dass sie sich für diesen Weg entschieden hat. Lieber gar keinen Suspense Moment, als einen halbherzigen.

Mit Head Over Heels wäre nun die erste Trilogie in dieser Reihe abgeschlossen, neue Charaktere wurden vorgestellt auf die sich nun die nächste Trilogie konzentrieren wird. Damit haben wir also keine Endlosreihe vor uns, vielmehr werden jeweils drei Bände zusammengefasst und bieten damit doch einen tollen Einstieg für Neulinge in Hinsicht auf Jill Shalvis. Ich kann nur erneut eine Empfehlung für diese Autorin aussprechen und hoffe, ihr gebt ihr eine Chance!
Inhalt und Cover © Goodreads.com

Review [Christmas Edition] Eight White Nights by André Aciman

Sonntag, 16. Dezember 2012

Part III

Wie schnell doch eine Woche wieder vorbei sein kann und Weihnachten naht mit großen Schritten. Die nächste Woche werde ich wahrscheinlich noch einmal Kecksebacken einschieben und die letzten Geschenke besorgen und verpacken. Dann kann Weihnachten wirklich kommen. Aber in der Zwischenzeit habe ich mich auch diese Woche wieder einer Weihnachtslektüre gewidmet - dieses Mal sogar auf mehrere Tage verteilt, weil es die Zeit nicht anders zugelassen hat. 



Paperback Ausgabe 368 Seiten
ISBN 9780312680565


Serie: Stand Alone
Deutsche Übersetzung: nichts bekannt
Englischniveau: 2 (= mittel)





„A young man goes to a Christmas party in upper Manhattan where a woman introduces herself with three simple words: “I am Clara.” Over the following seven days, they meet every evening at the cinema. Overwhelmed yet cautious, he treads softly. The tension between them builds gradually—marked by ambivalence, hope, and distrust—culminating in a final scene on New Year’s Eve in a final scene charged with magic and the passion.“

Review
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß nicht was ich von diesem Buch halten soll und ich könnte wohl noch Stunden hier sitzen und mir würde nicht mehr einfallen. Zu Beginn hat es mich sehr fasziniert, der Autor schreibt sehr poetisch, sehr bedacht und das ist kein Buch, das man einfach  mal so nebenher liest. Man sollte sich die Zeit dafür nehmen und die Charaktere gut kennen lernen. Und wie gesagt, den Beginn fand ich sehr interessant und ungewöhnlich. Der Titel Eight White Nights spiegelt zudem genau die Handlung wieder bzw. bezieht sich genau auf den Handlungszeitraum – von Weihnachten bis Neujahr. Dennoch sind es nicht nur acht Nächte, die die Charaktere miteinander verbringen, sondern viel mehr.

Nach dem dritten oder vierten Tag fand ich es jedoch immer mühsamer diese Geschichte zu lesen. Ich hatte bis dahin noch keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen können und sie blieben weiterhin auf Distanz. Zudem konnte ich mich immer weniger auf den ganz eigenen Schreibstil von André Aciman einlassen. Immer und immer wieder kommt es zu Wiederholungen von anscheinend wichtig gemeinten Sätzen, die aber für mich nie diese Wichtigkeit hatten. Fragen und Aussagen der Protagonisten werden vom jeweils anderem wiederholt, bleiben in der Luft hängen, als solle man ihre Bedeutung verstehen ohne weitere Einsicht in die Charaktere selbst zu erhalten. Das Lesen wurde für mich dann anstrengend, ich habe das Buch immer wieder zur Seite gelegt in der Hoffnung, dass es mir nach einer Pause gefallen könnte.

Der Klappentext verspricht magic and passion, leider wird dieses Versprechen nicht ganz erfüllt. Vielmehr ist die Anziehungskraft zwischen den Charakteren kaum nachvollziehbar, ihre Gefühle füreinander eher von gezeichnet. Sind die beiden zusammen ergibt alles für sie einen Sinn, aber sind sie es nicht, dann zeigen sie leicht verrückte Züge und das ist nicht positiv gemeint. Er beobachtet, wann bei ihr in der Wohnung die Lichter ausgehen und überlegt, ob ein anderer Mann bei ihr ist. Sie dagegen ruft ihn oft an, nur um ihn eine Nachricht zu hinterlassen. Das mag zu Beginn noch süß wirken, weil man denkt, sie sind frisch verliebt und können ohne den anderen nicht zeigen, aber auch dieser Eindruck hält nicht lange. Das Ende stellte dann noch eine Überraschung für mich da, denn in dieser Weise hatte ich damit nicht gerechnet. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber wahre Romantik ist was anderes und ich bin schon enttäuscht davon wie André Aciman diese Geschichte zu einem Abschluss bringt.

Dem Autor kann man auf jeden Fall seinen Umgang mit Worten zugute halten, insgesamt hätte ich es aber lieber gesehen, wenn er seine Szenen nicht ganz so detailreich und ausgeschmückt geschrieben hätte. Ein bisschen mehr Tempo hätte der Geschichte gar nicht schlecht getan und von der Handlung her wäre sie auch mit ein paar weniger Seiten gut ausgekommen. Spannend zu verfolgen war dafür die Entwicklung der Charaktere über diese acht Tage hinweg und wie sie sich doch von ihrem Umfeld abgeschottet haben. Zumindest auf den männlichen Charakter trifft das stärker zu und erst als seine Freunde ihn wieder sehen wird auch für den Leser seine Wandlung und die Unterschiede in seinem Verhalten gegenüber Clara deutlicher.
Inhalt und Cover © Goodreads.com

Auch in Hinsicht auf den Aspekt Weihnachten konnte mich Eight White Nights nicht überzeugen, auch wenn der Klappentext etwas anderes verspricht. Ohne Frage, André Aciman hat hier ein außergewöhnliches Werk erschaffen und eine Liebe, die so gar nicht fassbar ist und nicht nur die Charaktere selbst verwirrt, sondern die Leser gleich mit. Aber diese besondere Stimmung, die zwischen Weihnachten und Neujahr herrscht konnte er weder einfangen noch vermitteln und so hätte diese Geschichte auch zu jeder anderen Zeit spielen können. Gefühle und Eindrücke, die ich mit Weihnachten in Verbindung bringe sind Vertrauen, Liebe, Geborgenheit, Wärme und Gemeinschaft – leider sind diese kaum in diesem Buch zu finden und der Autor verfällt schon mal der weniger positiven Gefühlswelt.


Jetzt muss ich mich erstmal umsehen, welches Buch ich nächste Woche lesen soll - so eine richtige Weihnachtsgeschichte war bis jetzt für mich ja noch nicht dabei, hoffentlich ändert sich das aber! Zumindest werde ich bei der Wahl für die letzte Adventwoche gründlich nachdenken, ich möchte wenigstens eine tolle Weihnachtsgeschichte haben.
Ansonsten muss ich mich heute leider etwas kürzer halten, aber ich möchte euch allen noch einen schönen 3. Advent wünschen und hoffe, ihr seid schon alle in Weihnachtsstimmung!! Und das vielleicht sogar wegen dem einen oder anderen Weihnachtsbuch ;) Ich werde mich später auf jeden Fall noch die Zeit nehmen mich bei euch umzuschauen um zu erfahren, was ihr diese Woche so gelesen habt :)
Liebe Grüße, Melanie