Review: Practice Makes Perfect by Julie James

Montag, 20. Mai 2013



Paperback Ausgabe 291 Seiten
ISBN 9780425226742

Serie: Stand Alone
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt.
Englischniveau: 1 (= leicht)





„Payton Kendall and J.D. Jameson are lawyers who know the meaning of objection. A feminist to the bone, Payton has fought hard to succeed in a profession dominated by men. Born wealthy, privileged, and cocky, J.D. has fought hard to ignore her. Face-to-face, they're perfectly civil. They have to be. For eight years they have kept a safe distance and tolerated each other as coworkers for one reason: to make partner at the firm.
But all bets are off when they're asked to join forces on a major case. Though apprehensive at first, they begin to appreciate each other's dedication to the law—and the sparks between them quickly turn into attraction. But the increasingly hot connection does not last long when they discover that only one of them will be named partner. Now it's an all-out war. And the battle between the sexes is bound to make these lawyers hot under the collar.“

Review
Von vielen Seiten habe ich gehört, dass Practices Makes Perfect besser gefallen hat, als Just the Sexiest Man Alive. Bei mir ist es genau das Gegenteil der Fall und obwohl beide Bücher toll waren und ich sie ohne zu zögern empfehlen kann, so liegt Just the Sexiest Man Alive (Rezi HIER) bei mir doch einen Hauch voran, weil ich mich in der Welt und bei den Protagonisten dort sofort wohl gefühlt habe, während ich hier eine kleine Eingewöhnungsphase brauchte. Aber wie gesagt, das fällt kaum ins Gewicht, ich wollte es nur erwähnt haben.

Der Anfang war für mich etwas holprig, Ich dachte nämlich erst, dass das Thema Feminismus eine größere Rolle einnehmen wird und darüber wollte ich nicht unbedingt lesen. Aber zu meinem Glück hat sich das rasch wieder erledigt und es bleibt bei der anfangs erwähnten Frauenquote und die Autorin verzichtet auf eine nähere Betrachtung. Acht Jahre lang waren Payton und J.D. Konkurrenten, dachten, sie tragen diesen ‚Kampf‘ im Privaten aus, während die halbe Belegschaft darüber Bescheid wusste, haben sich in dieser Auseinandersetzung aber gegenseitig gefordert und das Beste aus dem anderen heraus geholt. Zumindest beruflich, denn abseits davon schleichen sich so manche Streiche ein, die für gute Unterhaltung sorgen. 

Positiv erwähnen möchte ich auch die Nebencharaktere, die trotzdem immer zu kurz kommen. Sie sind einem aber auf Anhieb sympathisch – wie könnte es auch anders sein, wenn sie es nur mit wenigen Worten schaffen ihre Freunde aus der Fassung zu bringen. Nur gute Freunde wissen mit was sie den anderen so locken können.

Das Ende war dann perfekt und geschah einer gewissen Person ganz recht. Unsere Protagonisten haben die wohl einzige Möglichkeit gefunden um für sich glücklich zu sein und eine andere Lösung hätte auch nicht zu ihnen gepasst. Die Autorin konzentriert sich in ihren Büchern ganz auf die Charaktere und kommt ohne unnötige Dramaszenen aus. Im Mittelgrund stehen die Personen und ihre Interaktion, von außen stammt nur der Anstupser zu dieser letzten Auseinandersetzung, ansonsten bleiben die Nebencharaktere, so nett sie auch sind, eher im Hintergrund.

Ist man auf der Suche nach einer humorvollen Geschichte, die ungezwungen und natürlich sein soll, der muss sich unbedingt den Büchern von Julie James zuwenden. Hat man erst einmal mit dem Lesen begonnen, so mag man gar nicht mehr aufhören und verliert sich in den Gedankenwelten der Autorin. Mühelos scheint Julie James ihre Leser mit den Charakteren um den Finger wickeln zu können und überzeugt mit einem humorvollen Unterton. Für mich war dieses Buch keinesfalls das Letzte, das ich von Julie James gelesen haben werde und ich freue mich auf weitere Wohlfühlbücher!
Inhalt und Cover © Goodreads.com

Kommentare:

  1. Mir ging es da eher wie dir - ich fand das Buch sehr gut, aber "Just the Sexiest Man Alive" war noch ein klitzekleiner Hauch besser. ^^

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    1. Mir hat bei Just the Sexiest Man Alive auch der Humor ein bisschen besser gefallen und da konnte ich mich sofort in dem Buch verlieren. Hier gab es halt diesen kleinen Dämpfer zu Beginn ;)

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  2. Ich mag "Practice Makes Perfect" lieber, aber vielleicht liegt es teilweise daran mit welchem Roman man angefangen hat... Ich ja mit "Practice Makes Perfect". ^^

    Was das englisch Niveau anging. Also bei den juristischen Begriffen hatte ich das schon teilweise echt meine Probleme... XD

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    1. Wirklich? Diese Fachausdrücke haben mich auch im anderen Band nicht gestört und kamen für mich eh nicht so oft vor *grübel* zumindest ist es mir nicht so aufgefallen, ansonsten hätte ich das Niveau sicherlich anders bewertet. Für mich schreibt Julie James einfach so angenehm und aus dem Kontext erschließt sich auch der Großteil. Aber so nehmen wir das halt unterschiedlich auf ;)

      Mir hat hier ja wirklich der Feminismus-Aspekt zu Beginn einen kleinen Dämpfer verpasst. Ich reagiere da wohl ein bisschen empfindlich darauf (der Dank geht an eine meiner Professorinnen ^^ aber leider nicht im positiven Sinn).

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