Review: Rising Darkness by Thea Harrison

Montag, 27. Mai 2013



Paperback Ausgabe 304 Seiten
ISBN 9780425248454

Serie: Game of Shadows #1
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 2 (= mittel)





„In the hospital ER where she works, Mary is used to chaos. But lately, every aspect of her life seems adrift. She’s feeling disconnected from herself. Voices appear in her head. And the vivid, disturbing dreams she’s had all her life are becoming more intense. Then she meets Michael. He’s handsome, enigmatic and knows more than he can say. In his company, she slowly remembers the truth about herself…
Thousands of years ago, there were eight of them. The one called the Deceiver came to destroy the world, and the other seven followed to stop him. Reincarnated over and over, they carry on—and Mary finds herself drawn into the battle once again. And the more she learns, the more she realizes that Michael will go to any lengths to destroy the Deceiver.
Then she remembers who killed her during her last life, nine hundred years ago…Michael.“

Review
Dieses Buch war für mich eine wahre Überraschung. Bis kurz vor seinem Erscheinen wusste ich gar nicht, dass es existiert und die Autorin eine weitere Reihe begonnen hat. Bis jetzt kannte ich nämlich nur ihre Elder Races Reihe, die ich auf Deutsch regelrecht verschlinge und begeistert davon bin. Nun ist es in so einem Fall gar nicht einfach, die Reihen nicht miteinander zu vergleichen. Der erste Teil der Game of Shadows Reihe ist ganz anders als die andere Reihe, darum aber nicht schlechter. Spontan gefällt mir die Elder Races Reihe zwar besser, aber da kann sich auch noch ändern, wenn hier mehr Bände erschienen sind. Was mir zu Beginn nicht klar war, war die Tatsache, dass die Handlung in diesem Band nicht abgeschlossen ist und die Charaktere auch in der Fortsetzung die Hauptrolle einnehmen.

Thea Harrison verbindet hier auf eine gute Weise Szenen aus der Vergangenheit mit der gegenwärtigen Situation, sodass sich diese perfekt einfügen.  Man fühlt sich als Leser nicht heraus gerissen, vielmehr ist es eine natürliche Entwicklung die man mit der Protagonistin teilt während der sie mehr über ihre Herkunft, Fähigkeiten und frühere Leben erfährt. Michael hat mich als Gegenpart zu Mary sehr fasziniert. Er hat schon früh gelernt, dass er anders ist und worin diese Andersartigkeit liegt. Sein aktuelles Leben zeigte ihm mehr Schatten- als Sonnenseiten und erst durch Mary kann er das Gute sehen und zum ersten Mal in seinem Leben auch erleben. Und diese Momente haben mich sehr bewegt. Er weiß Kleinigkeiten zu schätzen wie kaum ein anderer und darum gönnt man ihm so das Zusammensein mit Mary.

Auch wenn diese Reihe anders ist als die Elder Races Bände (was auch gut so ist!) überzeugt die Autorin erneut mit ihrem Schreibstil. Sie versteht es die Leser sofort in ihren Bann zu ziehen, hat eine interessante Welt erschaffen, die immer wieder mit Überraschungen aufwartet und hat schließlich erreicht, dass ich das Buch fast ohne Pause gelesen habe. Wenn man ein Buch nicht aus der Hand legen kann, dann steht für mich fest, dass ich die Fortsetzungen definitiv verfolgen werde und mich schon jetzt darauf freue.

Schlussendlich kann ich diesen Band also durchaus empfehlen. Die Grundidee hat mir gut gefallen, es gab zahlreiche spannende und nervenraubende Szenen, nur das Ende ist ein bisschen gemein. Darum würde ich allen Neugierigen auch raten noch etwas abzuwarten bis die Veröffentlich der Fortsetzung näher ist. Dann wird man nicht mitten aus der Handlung gerissen und fühlt sich nicht, wie ich jetzt, etwas verloren.
Inhalt und Cover © Goodreads.com

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