Review: Jagged by Kristen Ashley

Donnerstag, 28. November 2013

@Goodreads.

„Zara Cinders always knew Ham Reece was the one, but he wasn't interested in settling down. When she found someone who was, Ham walked out of her life. Three years later, Zara's lost her business, her marriage, and she's barely getting by in a tiny apartment on the wrong side of the tracks. As soon as Ham hears about Zara's plight, he's on her doorstep offering her a lifeline. Now, it will take every ounce of will power she possesses to resist all that he offers.

Ham was always a traveling man, never one to settle down in one town, with one woman, for more time than absolutely necessary. But Ham's faced his own demons, and he's learned a lot. About himself, and about the life he knows he's meant to live. So when he hears that Zara's having a rough time, he wants to be the one to help. In fact, he wants to do more than that for Zara. A lot more. But first, he must prove to Zara that he's a changed man.

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Meine Erwartungen an Jagged waren eigentlich nicht besonders hoch, was wohl daran lag, dass ich mit den Charakteren nicht so viel anfangen konnte. Graham Reece hat zwar schon früher seinen ersten Auftritt, aber leider in einer anderen Reihe von Kristen Ashley, die ich noch nicht kenne und darum war auch die Vorfreude auf ihn nicht da. Anders war das bei Zara, die für meinen Geschmack in der Vergangenheit aber auch nicht so präsent war. Dennoch freue ich mich immer über ein Kristen Ashley Buch, weil ich weiß, dass sie meinen Geschmack genau trifft und ich mich in ihren Büchern verlieren kann. Die Mischung macht es – humorvolle Szenen, erotisches Knistern, spannungsgeladene Momente und vieles mehr werden hier vereint und sorgen für ein großes Lesevergnügen.

Einzig an die Namen der Charaktere muss man sich etwas gewöhnen. Für die ungewöhnliche Namensgebung ist die Autorin zwar bekannt, aber warum aus Graham ‚Ham‘ wurde, muss ich nicht verstehen. Und in der Verbindung mit den Spitznamen für Zara – Cookie – ist man als Leser doch ständig hungrig. Das nimmt den Charakteren aber nichts an Sympathie und Liebenswürdigkeit und man verbringt gerne Momente mit ihnen. Ham und Zara blicken bereits auf eine längere Vergangenheit zurück, waren mal zusammen, mal nicht, aber im Grunde war ihre Beziehung immer recht ungezwungen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man mehrere Zeitsprünge hier miterlebt und die Charaktere erst mit der Zeit stärker zueinander finden. Bzw. liegt das es Ham, dass ihre Beziehung nicht früher in diese Richtung einschlägt.

Wie immer macht es Kristen Ashley ihren Charakteren nicht einfach und grade als es schön wird kommen Konflikte auf, die das Pärchen direkt auf die Probe stellen und für viel Dramatik sorgen. Die Autorin lässt ihre Charaktere immer viel durchmachen und für ihr HEA arbeiten, aber genau das mag ich so an diesen Büchern. Man weiß genau was einen erwartet und was man bekommt.

Das Ende war für mich dann überraschend rasch da, für Kristen Ashley gänzlich untypisch und ich fühlte mich auch kurz überrumpelt. Aber im allgemeinen hat mir diese Geschichte sehr gut gefallen – weniger Wiederholungen und ein nicht so ausschweifender Schreibstil sorgen für schnellen Lesegenuss. Ich habe in anderen Rezensionen aber auch gelesen, dass genau diese Kürze vielen nicht gefallen hat, weil man das von Kristen Ashley gar nicht erwartet. Und nicht jedem kann diese Überraschung gefallen.

Nichtsdestotrotz ist Jagged für mich eines der schönsten Bücher von Kristen Ashley und ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Es war zwar ungewohnt kurz, für Ashley-Neulinge wird es aber genau die richtige Länge haben und hoffentlich noch viele Leser auf diese Autorin aufmerksam machen. Jedoch gibt es bei Ashley keinen Mittelweg – entweder man liebt ihre Bücher oder eben nicht. Für mich ist Ersteres der Fall und ich freue mich immer noch diese Autorin für mich entdeckt zu haben.

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