Review: Just the Sexiest Man Alive by Julie James

Mittwoch, 30. Januar 2013



Paperback Ausgabe 296 Seiten
ISBN 9780425224205


Serie: Stand Alone
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 1 (= leicht)




„Nothing fazes Taylor Donovan. In the courtroom she never lets the opposition see her sweat. In her personal life, she never lets any man rattle her—not even her cheating ex-fiancé. So when she's assigned to coach People's "Sexiest Man Alive" for his role in his next big legal thriller, she refuses to fall for the Hollywood heartthrob's charms. Even if he is the Jason Andrews.
Jason Andrews is used to having women fall at his feet. When Taylor Donovan gives him the cold shoulder, he's thrown for a loop. She's unlike any other woman he's ever met: uninterested in the limelight, seemingly immune to his advances, and shockingly capable of saying no to him. She's the perfect challenge. And the more she rejects him, the more he begins to realize she may just be his perfect match.“

Review
Ich habe im Vorfeld schon so viel Positives über Julie James gehört und ich wollte nun selbst sehen, ob sie mich ebenso begeistern kann. Kurz und knapp: ja das kann sie! Und noch viel mehr. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und tolle Lesestunden damit verbracht. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen und hätte noch viel mehr Zeit mit den Charakteren verbringen können, so gut haben sie mir gefallen. Und am liebsten würde ich ja sofort erneut in dieser Welt versinken.

Taylor ist eine Frau ganz nach meinem Geschmack. Sie steht mit beiden Beinen im Leben, weiß was sie noch erreichen möchte und kämpft dafür. Auch auf Schwärmereien muss sie nicht verzichten, weiß aber wann sie eine Grenze ziehen muss. Und genau solch eine zieht sie mit Jason. Der wiederum ist es gar nicht gewohnt, wenn Frauen ihm nicht zu Füßen liegen und ihm jeden Wunsch von den Augen ablesen. Mit Taylor ist er da aber an die Falsche geraten und sie zeigt ihm schon wo es lang geht. Und das auf eine herrlich erfrischende und unterhaltsame Art. Ich habe so viel grinsen und lachen müssen in diesem Buch wie lange nicht mehr. Es geht sogar so weit, dass Jason ein bisschen durchdreht und Taylor an ihrem Arbeitsplatz überraschend besucht und sie vor ihrem Boss blamiert. Aber zum Glück ist er auch der Typ Mann, der es versteht Wiedergutmachung zu leisten.

Jason ist einfach nur zu süß in seinem Verhalten. Er hat sich hochgearbeitet und nun alles erreicht was er wollte. Sein bester Freund versucht ihn zwar auf dem Boden zu halten, aber das mag ihm nicht immer gelingen. So wird Taylor für ihn zuerst zu einer Herausforderung, Mit der Zeit lernen sie sich aber besser kennen und es führt zu Freundschaft. Denn darüber hinaus möchte Taylor nicht gehen, zudem versucht noch eine dritte Partei hier mit zu mischen. Jason schmiedet Plan um Plan wie er Taylor für sich gewinnen kann, zu seinem Leidwesen gehen die aber viel zu oft nach hinten los und lassen ihm mit einem Ergebnis zurück, mit dem er nie gerechnet hätte. Tja, er hätte wohl doch öfters auf seinen Freund hören sollen, der da das bessere Händchen gehabt hätte.

Bei all dem Knistern und der Spannung, die zwischen den Charakteren herrscht, überrascht uns die Autorin aber erneut. Es gibt durchaus erotische Szenen, aber Julie James lässt die beiden sich erst emotional näher kommen, bevor es ans körperliche Vergnügen geht. Das mag den Anschein von Langeweile haben, ist aber keinesfalls so. Vielmehr wird die Geschichte so zu etwas Besonderem und als Leser fehlt einem nichts. So wie die Autorin es macht passt es einfach perfekt und man könnte es sich nicht anders wünschen. Denn dann wären es nicht mehr diese liebenswerten Protagonisten, die sich ohne Probleme in die Leserherzen schleichen können und es auch tun.

Julie James hat mit Just the Sexiest Man Alive ein geniales Buch erschaffen, das ich jedem empfehlen möchte, der auf witzige Wortgefechte Lust hat, auf Charaktere, die sich unterschiedlicher nicht sein könnten und doch viele Gemeinsamkeiten finden und auf einen Hauch Sarkasmus. Der Humor von Julie James hat meinen Geschmack perfekt getroffen und zwar von Anfang an. Es gab keinerlei Gewöhnungsphase, vielmehr war es so, als hätte ich diese Charaktere schon vorher gekannt. Ihre Wortgefechte wirken absolut natürlich, nicht erzwungen, sondern sie zeigen ihr Innerstes. Bei anderen Autoren hätte ich es vielleicht zu viel des Guten gefunden, hier konnte ich nicht genug davon bekommen. So soll es auch sein und zeigt, dass die Autorin alles richtig gemacht hat.

Die beiden haben es geschafft, dass ich sie vergöttere. Es gibt nichts was ich kritisieren könnte und bin immer noch hin und weg von dieser Geschichte. Nur gut, dass sich weitere Bücher der Autorin bereits auf meinem SuB befinden. Ich sehe es schon, ich werde noch viel Zeit mit ihren Charakteren verbringen. Mit diesem einen Buch hat sie es geschafft zu einer meiner momentanen Lieblingsautorinnen zu werden, deren Bücher ich ab sofort ungesehen kaufen werde. Und wenn ihr auch  nur ein klitzekleines bisschen neugierig geworden seid, dann holt euch das Buch jetzt! Sofort! Und wer nur auf Deutsch liest muss auf ihre Werke auch nicht verzichten, eine andere Reihe wurde nämlich bereits übersetzt und man kann nur die Daumen drücken, dass auch dieses Buch bald auf dem deutschen Markt zu finden ist.
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Suchtgefahr im Februar 2013

Dienstag, 29. Januar 2013

 Es kann nun niemand mehr sagen er wäre nicht vorgewarnt worden - der Titel bringt es auf den Punkt worum es jetzt gehen soll ;)

Neues Jahr, neues Glück - zwar hätte ich vor Kurzem noch gesagt, dass das Jahr 2013 für mich gar nicht so viele Neuerscheinungen bereit halten würde, aber wenn ich mir meine Notizen dazu ansehe dann muss ich zugeben, dass ich da doch falsch lag. Hier seht ihr also jene Neuerscheinungen, die mich im Februar 2013 besonders reizen würden. 


 ***


Der Februar wird bei den Neuerscheinungen bei mir eher ein ruhiger Monat werden. Bei den englischen Büchern habe ich mir einzig und alleine Black City von Christina Henry vorbestellt (da war das Ende des Vorgängerbandes aber auch zu gemein). Die Reihe von Lara Adrian werde ich wohl nicht weiter verfolgen, denn ab diesen Band dreht sich alles um die nächste Generation und es ist ja kein Geheimnis, dass ich es lieber gesehen hätte wäre die Reihe beendet worden. In der Angels of the Dark Reihe sollte ich endlich mal Teil 1 lesen und bei der Sinners on Tour Reihe werde ich auf die Veröffentlichung aller Bände warten bis ich sie weiterlese.

Bei den deutschen Büchern sieht es ähnlich Mau aus. Die Auserwählte spricht mich hier am meisten an, aber ob ich die Geschichte sofort lesen muss bezweilfe ich noch. Ich werde wohl die ersten Rezensionen dazu abwarten und dann entscheiden ;)

Wie sieht es bei euch aus? Ist der Februar auch so ruhig? Ich bin ja mal neugierig wie der März dann aussieht, ich habe da noch gar nicht vorgeschaut. Aber in der Zwischenzeit gibt mein SuB sicherlich so einiges her.
Liebe Grüße, Melanie
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Review: Reaper’s Property by Joanna Wylde

Montag, 28. Januar 2013



Ebook Ausgabe 285 Seiten
ASIN B00AZZDKFW


Serie: Stand Alone
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 1 (= leicht)




„Marie doesn’t need a complication like Horse. The massive, tattooed, badass biker who shows up at her brother’s house one afternoon doesn’t agree. He wants Marie on his bike and in his bed. Now. But Marie just left her abusive jerk of an ex-husband and she’s not looking for a new man. Especially one like Horse—she doesn’t know his real name or where he lives, she’s ninety percent certain he’s a criminal and that the “business” he talks with her brother isn’t website design. She needs him out of her life, which would be a snap if he’d just stop giving her mind-blowing orgasms.

Horse is part of the Reapers Motorcycle Club, and when he wants something, he takes it. What he wants is Marie, but she’s not interested in becoming “property of”. Then her brother steals from the club. Marie can save him by giving Horse what he wants—at home, in public, on his bike… If she’s a very, very good girl, she’ll get lots more of those orgasms only he can offer, and he’ll let her brother live.
Maybe.“

Review
Es war eine absolute Kurzschlussreaktion dieses Buch zu kaufen und mal rein zu lesen. Nie hätte ich mir vorstellen können was hier passiert, geschweige denn was mich überhaupt erwarten würde. Natürlich habe ich mir den Klappentext durch gelesen und er hat mich auch angesprochen. Aber richtig neugierig wurde ich, weil das Buch eigentlich nur kurz bei Smexy Books erwähnt wurde mit dem Verweis „Hero is a complete douche, yet lovable too.“ und damit war es um mich geschehen. Wie gesagt, ich hatte es dort gesehen, zwei Minuten später gekauft, weitere zwei Minuten später mit dem Lesen begonnen. Erst mitten in der Nacht konnte ich mich zum Aufhören zwingen, aber auch nur weil ich morgens raus musste. Im Anschluss habe ich lange mit mir gehadert, ob und wenn ja, wie ich eine Rezension schreiben soll. Schließlich lässt mich das Buch zwiegespalten zurück, egal wie sehr es mich zu begeistern wusste. Da ihr das hier lest wisst ihr, dass ich die Rezi geschrieben habe und ich kann nur hoffen, dass sie nicht das Chaos widerspiegelt, das das Buch bei mir auslöste...

Reaper’s Property hat mich mitgerissen, auf eine unglaubliche Achterbahn entführt, zu innerlichen Konflikten geführt und mich richtiggehend mitgenommen. Zwischen fesselnden Momenten gibt es zahlreiche WTF Szenen, als Leser springt man von 'in ihn kann ich mich gut hineinversetzen' zu 'Wo zum Teufel kommt das plötzlich her?'. Einerseits sind die Charaktere bodenständig, andererseits in ihren Vorstellungen aber so abgehoben, dass man nur den Kopf darüber schütteln kann. Horse lebt wirklich in einer ganz eigenen Welt, die, wenn man den Recherchen der Autorin glaubt, aber durchaus so in der realen Welt zu finden ist. Einer Welt, in der MC Clubs eigene Regeln machen und bereit sind einen Krieg um ihr Revier zu führen. Mit Reaper's Property verbindet mich eine Hassliebe, anders kann ich es nicht beschreiben. Ich habe das Buch nämlich verschlungen, wollte kaum eine Pause einlegen und habe es neben den alltäglichen Aufgaben dennoch in zwei Tagen ausgelesen. Der Perspektivenwechsel zwischen Marie und Horse (übrigens in der Ich-Form erzählt) war für mich zu Beginn gewöhnungsbedürftig, aber gerade das machte die Geschichte auch authentisch.

Horse ist arrogant, ein Macho, gar nicht so selten ein Mistkerl, auch wenn ich hier gerne eine andere Bezeichnung verwenden würde. Wie er zu seinem Namen gekommen ist, müsst ihr schon selbst herausfinden oder könnt es euch eh schon denken, denn in gewisser Hinsicht ist er sehr gut ausgestattet ;) Er kann einfühlsam sein und Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen. Wie gesagt, er kann so sein, ist es aber nicht immer. Marie ist ihm wichtig, darum drängt er sich ihr nicht so auf, wie er es bei anderen tun würde. Wirklich in Ruhe lässt er sie aber auch nicht. Wer meint er wäre ein netter Kerl, der täuscht sich hier. Und er ändert sich auch nicht im Laufe der Geschichte, auch wenn seine Gefühle für Marie immer klarer werden. Er hat wohl mehr negative als positive Charaktereigenschaften und eigentlich sollte man ihn gar nicht mögen, aber ich konnte nichts dagegen tun. Er war mir sympathisch, auf eine verquere Art und Weise, die ich nicht mal versuchen möchte zu erklären. Marie ist das nette Mädchen von Nebenan, die endlich von ihrem gewalttätigen Freund weggekommen ist. Ihre Mutter ist im Gefängnis, ihr Bruder hat sich auf zwielichtige Geschäfte eingelassen und rutscht hier immer weiter ab. Eine interessante Familienkonstellation, nicht wahr?

Die Anziehungskraft zwischen Horse und Marie ist vom ersten Augenblick an vorhanden und ginge es nach Horse würden sie in ihrem Verhältnis bereits um einiges weiter sein. Dennoch erstreckt sich ihre Kennenlernphase über mehrere Wochen hinweg, immer wieder durch erotische Treffen unterbrochen, bei denen sie aber noch nicht aufs Ganze gehen. Erst als Marie bereit ist mit Horse mitzugehen um ihrem Bruder das Leben zu retten, wird ihre Beziehung auf eine neue Ebene gebracht. Und auch hier zeigt sich das Wesen von Horse – während der Anführer seines MC Clubs dem Bruder eine Waffe an den Kopf hält, nachdem dieser schon verprügelt worden war, zwingt er Marie sich ihm auszuliefern. - Übrigens, nicht dass ihr denkt ich würde hier schon alles verraten! Diese Dinge erfährt man nämlich relativ früh, da die Autorin bei den Ereignissen zeitlich immer vor und zurück springt. - Gut, der Bruder hat wirklich ziemlichen Blödsinn gebaut und sich auf ein Spiel eingelassen, das zu hoch für ihn ist, aber meine Sympathie für ihn war dennoch nie besonders ausgeprägt.

Wenn ihr mich fragen würdet, ob ich dieses Buch empfehlen kann dann würde ich durchaus mit Ja antworten. Einfach weil es mich begeistern und mitreißen konnte. Weil es absolut nicht das war was ich erwartet hatte, sondern viel mehr und gänzlich überraschend. Mit keiner Wendung hätte ich gerechnet, keine Entwicklung so vorher gesehen (ok gut, eine schon, aber die lief eher im Hintergrund) und wenn die Autorin aus diesem Buch eine Reihe machen würde, dann wäre ich sofort mit dabei. Interessante Nebencharaktere gäbe es nämlich zur Genüge und ich fände es interessant erneut in diese Welt der MC Clubs einzutauchen, auch wenn sie sich manchmal meiner  Vorstellungskraft entzog. Also ja, ich würde es empfehlen, auch wenn ich mir sicher bin, dass so mancher mit dieser Geschichte nichts anzufangen weiß. Für mich hat sich der Sprung ins kalte Wasser aber gelohnt.
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Review: Spiel der Herzen by Sabrina Jeffries

Freitag, 25. Januar 2013



Taschenbuch Ausgabe Seiten
ISBN Egmont Lyx Verlag


Serie: Hellions of Halstead Hall #2
Originaltitel: A Hellion in Her Bed
Review zu Band #1




„Als notorischer Spieler kann Lord Jarret Sharpe keiner Herausforderung widerstehen. Schon gar nicht einer, die so entzückend ist wie die hübsche Annabel Lake. Diese ist fest entschlossen, die Brauerei ihrer Familie zu retten, und wagt einen riskanten Einsatz, um sich Sharpes Hilfe zu sichern. Jarret ist fasziniert vom Schneid der jungen Frau, doch er ahnt nicht, was in Wirklichkeit auf dem Spiel steht: sein Herz!“

Review
Eine Wette, die alles ins Rollen bringt. Die zwei Charaktere einander näher bringt, die sich ansonsten wohl aus dem Weg gegangen wären. Eine Frau, die sich in der Männerwelt durchsetzen möchte. Ein Mann, der nun die Chance hat seinen Kindheitstraum wahr zu machen, wenn er alle Steine überwinden kann, die ihm in den Weg gelegt werden. Eine skandalreiche Vergangenheit macht ihm das nicht einfach und Gerüchte gehören zu seinem Alltag, zu ihrem Geheimnisse. Das wäre also die Ausgangslage in der sich Lord Jarret und Annabel wieder finden und ab der der Leser sie begleiten wird.

Im Vergleich zum ersten Band finde ich diesen hier ein wenig schwächer, die Charaktere nicht ganz so überzeugend und das Knistern zwischen ihnen weniger ausgeprägt. Leider war mir auch Annabel selbst nicht so sympathisch, wie ich erst aufgrund ihrer Charaktereigenschaften gedacht hatte. Aber zum Schluss hin hat es mich dann sehr gestört, dass sie Jarret keinen Schritt entgegen gekommen ist. Überhaupt hat sie über die gesamte Handlung hinweg nur Forderungen gestellt und ihm vorgeworfen nichts von sich Preis zu geben. Letzteres stimmte zwar, ist bei Jarrets Vergangenheit aber auch kein Wunder. Ihr Zusammenkommen war für mich zu einfach und beruht, wie gesagt, auf seinem Tun. Annabel ist schnell damit mit dem Finger auf andere zu zeigen, wenn es aber um ihre Fehler geht versucht sie abzulenken. Das machte sie in meinen Augen nicht sympathischer und hätte ich Partei ergreifen müssen, wäre ich definitiv auf Jarrets Seite gewesen. Da war mir Maria aus dem Vorgängerband um einiges lieber, herzlicher und offener.

Den ersten Band habe ich noch im Original gelesen, hier hatte ich die Möglichkeit in die Übersetzung reinzuschnuppern und ich muss sagen, diese ist durchaus gut gelungen. Zwar war es für mich etwas merkwürdig, wie lange sich die Protagonisten doch mit Sie angesprochen haben, obwohl ihr Verhältnis längst vertraulicher geworden war. Aber ansonsten ging der Stil von Sabrina Jeffries nicht verloren und auch diese Geschichte überzeugt mit einer gewissen Leichtigkeit. Die Hintergrundgeschichte rund um den Mord der Eltern war für mich zwar weiterhin wenig spannend, aber es gibt weitere Entwicklungen und auch die Geschwister, hier in erster Linie Jarret, schalten sich in diese Ermittlungen ein bzw. holen weitere Personen hinzu, die helfen sollen den Vorfall zu klären.

Interessant fand ich die ergänzende Bemerkung der Autorin zum Schluss hin. Nämlich, dass man sich die Entwicklungen rund um das Brauereigeschäft und die Beziehung zur East India Company durchaus so vorstellen darf, wie sie hier geschildert wurden. Das verleiht der Geschichte ein gewisses Extra und es freut mich, dass sich die Autorin die Mühe angetan hat genau so recherchieren und ihre Entdeckungen in das Buch einfließen hat lassen. Das hat für mich nämlich auch den Wechsel des Handlungsortes ausgeglichen, denn in Spiel der Herzen verlassen wir für den Großteil der Geschichte London und wenden uns ländlicheren Gegenden zu.

Und auch wenn dieses Buch wieder nicht zur Gänze überzeugen konnte und mir immer noch das i-Tüpfelchen fehlt mit dem sich die Autorin von anderen in diesem Genre abheben könnte, so bin ich doch auf die Fortsetzung neugierig. Das ist vor allem den Protagonisten zu verdanken, die in Band 3 in den Vordergrund treten – Lady Minerva und Giles Masters. Bereits in Spiel der Herzen konnte der Leser interessante Einblicke in ihre Interaktion sehen. Während Masters durchaus Interesse an Minerva zeigt, ist ihre Meinung ihm gegenüber wohl weniger gut. Wenn das keine gute Ausgangslage ist dann weiß ich auch nicht und zumindest diesen Band werde ich mir nicht entgehen lassen. Und ich habe immer noch die Hoffnung, dass sich Sabrina Jeffries weiter entwickelt und mich auch für den Rest der Reihe zu begeistern weiß.
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Review: The Truth About Lord Stoneville by Sabrina Jeffries

Donnerstag, 24. Januar 2013



Paperback Ausgabe 392 Seiten
ISBN 9781439167519


Serie: Hellions of Halstead Hall #1
Deutsche Übersetzung: Lord Stonevilles Geheimnis
Englischniveau: 2 (= mittel)




„In the two decades since a tragic "accident" took the lives of his parents, Oliver Sharpe, the Marquess of Stoneville, has survived the scandal surrounding that fateful night by living as an unrepentant rakehell. And with his grandmother vowing to disinherit him if he doesn't settle down and wed, he plans to fulfill the bargain in true Sharpe style—by bringing home a fake fiancée from a brothel! But his scheme is derailed when he rescues an American beauty in a dire predicament instead.
Maria Butterfield came to London to track down her groom-to-be, who's gone missing, but her engagement won't stop Oliver from getting what he wants: her, in his bed. His rebellious masquerade may call his grandmother's bluff, but it's soon made all too real—by a love that tempts him to be a hellion no more.“

Review
Mit diesem ersten Band der Hellions of Halstead Hall Reihe stellt uns Sabrina Jeffries eine durchaus ungewöhnliche Familie vor. Nicht umsonst haben die Protagonisten schon in ihrer Jugend den Namen Hellions of Halstead Hall erhalten. Nach dem Tod ihrer Eltern stellte ihre Erziehung für ihre Großmutter nämlich eine wahre Herausforderung dar, denn drei junge Männer und zwei Frauen können für so manches Chaos sorgen. Vor allem, wenn sie sich nicht so entwickeln wie es die Großmutter gerne gesehen hätte. Stattdessen gehen sie alle ihren eigenen Weg, denken gar nicht an Heirat und Familiengründung und trotz all der Gerüchte, die in der Gesellschaft über sie im Umlauf sind, lassen sie sich davon nicht von ihren eigenen Vorstellungen abbringen. Unabhängigkeit wird groß geschrieben, bis ihre Großmutter genug davon hat und ihren Enkeln eine Frist setzt.

Hier setzt dann The Truth About Lord Stoneville ein, der als Ältester versucht seine Großmutter von ihrem Vorhaben abzubringen. Er will sich in keine Ehe zwingen lassen, hat er doch selbst gesehen wie gut (oder eben weniger gut) das bei seinen Eltern funktioniert hat und er das keiner Frau antun möchte. Also muss eine Ablenkung her und er versucht seine Großmutter auszutricksen. An dieser Stelle kommt dann Maria ins Spiel, die Oliver durch eine List an seine Seite ziehen kann. Sie soll seine Großmutter schocken, doch vielmehr wendet sich das Blatt und auch Olivers Geschwister beginnen sich in diese neue Beziehung einzumischen.

Maria und Oliver geben ein wirklich schönes Pärchen ab. Jede andere Frau hätte Oliver wohl gelangweilt, aber Maria kann von Anfang an sein Interesse wecken. Was wäre da weniger geeignet, als ihm mit einem Schwert zu bedrohen. Darauf folgt eine humorvolle Szene auf die andere und bei Maria kann man sich nie sicher sein, welchen Schritt sie als Nächstes gehen wird. Dafür ist sie zu selbstständig und als Amerikanerin nicht an die Gepflogenheiten der englischen Gesellschaft gewohnt. Dieses Feuer bringt ein besonderes Prickeln in ihre Beziehung zu Oliver, der ihr immer mehr verfällt, aber doch bis zum Schluss dagegen ankämpft.

Eine ebenso interessante Rolle nehmen auch Olivers Geschwister und seine Freunde ein, die allesamt ungewöhnliche Charaktere sind. Zwar sind die nicht gänzlich ohne klischeehaften Einfluss, aber ich kann mir hier schon gute Konstellationen vorstellen und bin neugierig, welche Versuche sie alle unternehmen werden um den Schicksal zu entkommen, das ihre Großmutter für sie geplant hat. Sabrina Jeffries kann mit ihren Charakteren in jeder Hinsicht überzeugen, auch ihr Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Leider schafft sie es nicht das Niveau der Geschichte über die gesamte Länge zu halten. So schleicht sich etwa kurz nach der Hälfte eine gewisse Schwäche in der Handlung ein. Sie wird kaum vorangebracht und ohne Grund in die Länge gezogen. Um den Leser besser unterhalten zu können hätte es dem Buch gar nicht mal geschadet ein paar Seiten weniger gehabt zu haben. Und auch wenn die Geschichte ihre Längen hatte, so ging es mir für die Charaktere selbst vielleicht einen Tick zu schnell und ich hätte es gerne gesehen, wenn sie mehr Zeit miteinander verbracht hätten.

Schlussendlich hat mir dieses Buch also gut gefallen, aber mir fehlte das gewisse Extra. Ich kann nicht mal genau sagen was ich gerne gehabt hätte, einfach von allem mehr. Mehr Prickeln, mehr Humor, mehr Spannung. Grade der letzte Punkt fiel für meinen Geschmack zur Gänze durch, denn die Hintergrundgeschichte rund um den Tod der Eltern der Hellions of Halstead konnte mein Interesse kaum auf sich lenken. Ich weiß aber bereits, dass sich dieser Handlungsstrang über die gesamte Reihe ziehen wird. Damit wird es wohl nur kleine Fortschritte in der Auflösung geben, die Auflösung interessiert mich jetzt fast gar nicht. Aber da ich der Autorin sowieso noch eine Chance geben und ein weiteres Buch von ihr lesen werde, lasse ich mich auch in dieser Hinsicht einfach überraschen.
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All these books 3/2013

Sonntag, 20. Januar 2013

Vorletzte Woche hatte ich ja schon dezent *hust* verkündet, dass ich auf einige Bücher warten würde, die ich unbedingt und sofort lesen möchte. Nun ist es so, dass man bei meinem Rückblick auf 2012 erkennen konnte, dass es deutsche Bücher bei mir nicht so leicht haben. Ich greife einfach viel zu oft zu den Originalen, weil ich 1. nicht (noch) länger auf Fortsetzungen warten möchte, 2. sie in den meisten Fällen günstiger sind, 3. mir die englischen Cover oft viel besser gefallen und 4. ich finde, dass die Übersetzungen leider viel zu oft der Geschichte ihren Charme nehmen. So kam es auch, dass nicht mal 1/3 aller gelesener Bücher im letzten Jahr auf Deutsch waren und sich gerade mal *nachgucken muss* 9 deutsche Bücher aktuell auf meinem SuB befinden. Und das soll bei einem SuB von über 120 schon was heißen ^^ Lange Rede, kurzer Sinn - es sollen heuer wieder öfters deutsche Bücher einziehen und gelesen werden.
Den Anfang machen diese Bücher hier, bei denen ich mir sehr sicher bin, dass mir die Übersetzungen ebenso wie die Originale gefallen werden, einfach weil ich hier schon gute Erfahrungen gemacht habe...




Dabei ist es aber reiner Zufall, dass alle Bücher dieser Woche aus dem Lyx Verlag stammen *g* Über die Bücher von Lisa Marie Rice bin ich immer mal wieder bei Sarah drüber gestolpert und wurde neugierig. Und es waren genau diese Bücher auf die ich schon so hibbelig war. Ich habe grade zwar ein kleines Lesetief (ich habe die ganze Woche fast nichts gelesen ^^), aber ich weiß trotzdem zu welchem Buch ich als Nächstes greifen werde :)

Und die letzten drei Bücher sind alles Reihenfortsetzungen, die ich mir nicht entgehen lassen wollte. Tabers Versuchung ist vor Weihnachten leider meiner Buchkauffreiphase zum Opfer gefallen, aber auch das wird jetzt nachgeholt. Bei Geisterhauch und Der Kuss des Greifen ist es wohl eine Selbstverständlichkeit, dass ich weiter lesen MUSS, nachdem mir die Vorgänger immer gut gefallen haben.

Da wartet also toller Lesestoff auf mich und ich hoffe, ich kann dieses kleine Lesetief schnell überwinden. In der Zwischenzeit wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag und ebenso tolle Neuzugänge :)
Liebe Grüße, Melanie

Edit: Ich habe grade gesehen, dass Exclusively Yours von Shannon Stacey als Ebooks aktuell gratis ist (ich habe keine Ahnung bis wann) - meine Rezi dazu findet ihr HIER - vielleicht wäre das ja was für euch?

[Plauderei] Winterwonderland

Freitag, 18. Januar 2013

Heute mal kein Buchpost ;)
In der letzten Woche durften ja einige von uns einen erneuten Wintereinbruch erleben und so waren die letzten Tage auch bei mir von Schnee geprägt. Und zwar in jeder Hinsicht - war ich nicht beim Freischaufeln der Einfahrt, habe ich mich entweder zu Fuß durch den Schnee gekämpft oder über den Winterdienst geschimpft, der zwar (so hoffe ich) sein Möglichstes gemacht hat, mich aber dennoch bis zum geht nicht mehr frustrierte. In anderen Momenten stand ich staunend da, habe das Schneechaos um mich herum genossen, beobachtet wie sich die Welt langsamer dreht, die Leute ihren Stress verlieren und die Ruhe um sich bemerken. Und diese Ruhe hab ich selbst in mich aufgenommen und in solchen Momenten ist es mir egal, wenn ich mal wo länger warten muss. Ja gut, ich habe wie schon erwähnt auch genug geschimpft und eigentlich bin ich gefühlsmäßig schon längst beim Frühling angekommen, aber dieser Wintereinbruch hat(te) auch seine schönen Momente. Und auch wenn ich auf Sonne und blauen Himmel noch verzichten musste, so habe ich einige dieser Momente doch festgehalten und möchte sie auch hier zeigen. 


Alle Fotos entstanden am 16. und 17. Jänner 2013.

Das ist übrigens ein Brunnen, der ursprünglich zu einem Teich gehörte, den es jetzt aber nicht mehr gibt, und im Hintergrund, fast in der Mitte, seht ihr da diesen dunklen Fleck? Das ist das Einzige was man von der Steinmauer sehen kann, die dort ist (ich habe sie euch übrigens letzten Sommer schon mal ganz kurz gezeigt gehabt). Sie ist an der höchsten Stelle an die 70 cm hoch und momentan fast zur Gänze von Schnee bedeckt ♥

Review: Breakfast in Bed by Robin Kaye

Donnerstag, 17. Januar 2013



Paperback Ausgabe 361 Seiten
ISBN 9781402218958


Serie: Domestic Gods #3
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt.
Englischniveau: 1 (= leicht)




„Rich, the epitome of "anti-domestic," can't cook to save his life, and his idea of cleaning his apartment is to invite his mother over. But he's ready to settle down, and he can't stop thinking about the ex-girlfriend who got away. When he notices that his soon-to-be-married friends cooked and cleaned their way into their women's hearts, he asks his friend Becca to help transform him into a nurturing man to win back his ex.
Rich is the only guy who's taken the time to know Becca for herself. She decides she'll give him the makeover he's asking for, though she'll be damned if she's going to turn him into a domestic god for another woman. She wants Rich for herself, but how can she convince him that her kitchen and her bedroom are the only domestic locales he desires?“

Review
Ich habe diese Reihe vor ein paar Wochen entdeckt und war von der Grundidee sofort gefesselt. Es geht hier nämlich um Domestic Gods – Männer, die gut aussehen und sich von den Haushaltsarbeiten nicht überfordert fühlen, nein sie sogar gerne machen. Kochen und Putzen sozusagen als Ausgleich. Und zumindest die ersten beiden Bände in der Reihe folgen diesem Konzept, der hier vorliegende dritte Teil tanzt aber aus der Reihe. Denn Rich ist bei weitem (noch) kein Domestic God. Vielmehr darf man auf ihn ein Klischee des Italieners umlegen – er ist Mitte 30 und bringt seine Wäsche noch gerne zu seiner Mutter damit sie das für ihn erledigt. Kochen und Putzen ist nicht und so sieht es in seiner Wohnung dann auch aus. Eigentlich stört sich Rich auch gar nicht daran, aber als er dann von seiner (jetzt Ex)Freundin hört, dass kein Beziehungspotential hat soll sich das alles ändern.

Rich ist ein toller Charakter – er ist zwar intelligent, auf der anderen Seite aber auch furchtbar naiv und so wird es zu einer richtigen Herausforderung für Becca ihm die Sachen näher zu bringen, die im Haushalt erledigt werden wollen. Den Geschirrspüler dazu bringen, dass er jede Menge Bläschen über den ganzen Küchenboden verteilt? Dafür zu sorgen, dass der Wäschetrockner zu brennen anfängt? Käsetoats machen, aber vergessen die Plastikverpackung vom Käse zu entfernen? Alles kein Problem für Rich, das schafft er mit Leichtigkeit. Und ist dabei herrlich unterhaltsam. Man kommt aus dem Grinsen gar nicht mehr raus und wartet nur darauf was er als Nächstes anstellt. Man muss ihm aber wirklich zugute halten, dass er sich bemüht und seine Fehler auch selbst behebt.

Becca lernt Rich jetzt von einer anderen Seite kennen und sie verstehen sich immer besser. Die Anziehungskraft, die zwischen den beiden herrscht, ist von Anfang an greifbar und führt zu weiteren prickelnden Momenten. Becca ist aber auch in sich gezogen, gibt nur wenig von sich Preis und fühlt sich schnell bevormundet. Sie will ihren Weg in der Künstlerwelt selbst gehen und nicht wegen ihres Familiennamens Vorteile herausschinden. Das Verhältnis zu ihrem Vater ist dementsprechend gespannt, auch ihrem Bruder muss sie ein paar Mal den Kopf zurecht rücken. Schließlich kam sie Jahrelang selbst großartig zurecht und braucht nun keinen großen Bruder, der überfürsorglich ist. Man sieht also, die Charaktere haben mehr in sich, als man auf den ersten Blick hin annehmen möchte.

Mir hat die Geschichte sofort gut gefallen, Rich und Becca sind sympathische Charaktere wie man sie auch im echten Leben treffen könnte und so fühlt man sich mit ihnen rasch verbunden. Robin Kaye bringt hier nicht nur Gefühl, sondern auch jede Menge Humor rein, aber es bleibt ausgeglichen. Einziger Kritikpunkt, den ich an dieser Stelle anbringen möchte bezieht sich auf die Länge der Geschichte. Für meinen Geschmack hätte sie fast ein bisschen kürzer ausfallen können, so ergibt sich nämlich zur Mitte hin eine leichte Länge. Zuerst dachte ich ja, die Autorin hätte gut auf die Dramatik verzichten können, die sie zum Schluss hin noch einbringt, aber schlussendlich haben die Charaktere diese Entwicklung gebraucht.

Ich bereue es nicht, dass ich zuerst zu diesem 3. Teil der Reihe gegriffen habe. Für das Verständnis macht es keinen großen Unterschied, ob man die vorherigen Paare schon kennt. Es gibt hier zwar ein Wiedersehen, aber sie bleiben stets im Hintergrund und man erfährt so nichts zu ihren eigenen Geschichten, sieht nur wie es ihnen aktuell geht. Wie gesagt unterscheidet sich Breakfast in Bed ja von seinen Vorgängern in der Ausgangslage, konnte mich aber bestens unterhalten. Und ich werde es mir auf keinen Fall nehmen lassen mir nun auch die übrigen Bände der Reihe zu besorgen. Für locker-leichte Unterhaltung scheint Robin Kaye eine weitere tolle Autorin zu sein, mein endgültiger Eindruck dazu folgt aber erst, wenn ich wirklich mehrere ihrer Werke kenne.
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Review: Second Chance Pass by Robyn Carr

Dienstag, 15. Januar 2013



Paperback Ausgabe 389 Seiten
ISBN 9780778326465


Serie: Virgin River #5
Deutsche Übersetzung: Ein neuer Tag in Virgin River
Englischniveau: 1 (= leicht)
Review zu Band #4



„In the space of a few months Vanessa buried her husband, Matt, and gave birth to their son--breaking her heart while filling it with a whole new kind of love. But the one man she longs to share this love with now acts as if she doesn't exist. Paul Haggerty lives by the marine motto: Semper Fi. Ever faithful to his best friend, he's done right by Matt's widow as best he can...considering he's been secretly in love with her for years. Now, just as he's about to make his move, another woman has staked her claim on him--a claim that will be tough to escape. With courage, humility and not a little meddling from the good folks of Virgin River, Vanni and Paul might just get a second chance to have the love they both desire and deserve.

Review
Vor einiger Zeit habe ich einen ganzen Stapel Bücher aus dieser Reihe bekommen und mach mich nun daran, mich hier mal einzulesen. Bei Second Chance Pass handelt es sich um den eigentlich fünften Teil der Reihe, wobei sein Vorgänger ein Christmas Special ist und wohl auch unabhängig von der Reihe gelesen werden kann. Damit ist dieses Buch für mich der richtige Einstieg in die Virgin River Reihe. Robyn Carr hat mit Virgin River eine charmante Kleinstadt geschaffen, mit facettenreichen Charakteren. Die Stadt wird aber genauso zu einem Treffpunkt für Männer mit militärischem Hintergrund bzw. deren Rückzugsort nach ihrem Militärdienst. Man kann darüber streiten, wie wahrscheinlich es tatsächlich ist, dass sich so viele großartige Männer mit Heldenhintergrund in der gleichen Kleinstadt einfinden, aber für eine interessante Reihe lass ich das gerne außer Acht. Die Autorin überzeugt auf jeden Fall mit einen flüssigen Schreibstil, es gibt kaum Längen in der Geschichte, auch wenn das Augenmerk von den Hauptcharakteren immer wieder abweicht.

Vanessa und Paul kennen sich schon recht lange und teilen eine interessante Vergangenheit. Vanessa war mit Pauls Freund Matt verheiratet, aber noch bevor ihr gemeinsames Kind geboren werden konnte verstarb Matt. Paul stand ihr in dieser schwierigen Zeit bei und begleitete sie auch durch die Geburt. Weil er dann aber mehr als nur Freundschaft, gleichzeitig Vanessa aber nicht bedrängen wollte begann sich Paul zurückzuziehen. In dieser Phase der Unsicherheit näherten sich beide Charaktere anderen Personen zu, Paul wurde sogar noch stärker mit dem Leben einer Frau verstrickt und hat sich im Zuge dessen Probleme eingehandelt, denen er nicht aus dem Weg gehen wollte. Bei Vanessa war es nicht so stark zu spüren, aber Paul stand schließlich wirklich zwischen zwei Frauen, war sich aber immer sicher, dass Vanessa seine Zukunft sein würde. Das Konfliktpotential, das hier vorhanden ist, war schon relativ viel für meinen Geschmack und leider fühlte ich mich an zu vielen Stellen eher genervt davon.

Dennoch muss ich sagen, dass ich die Geschichte bis zum letzten Drittel des Buches hin, entgegen vorheriger Kritikpunkte, doch sehr genossen habe und ich verfolgte gespannt die Entwicklungen. Aber plötzlich war es so, als würde die Autorin einen Schalter umlegen. Denn im letzten Drittel treten die eigentlichen Hauptcharaktere in den Hintergrund und all die Nebencharaktere bekommen die Chance mehr von sich preiszugeben. Vanessa und Paul verschwinden fast ganz, so als hätten sie ihr Happy End vorzeitig bekommen und ich habe mich über diese Entwicklung doch sehr gewundert. Natürlich waren auch die anderen Protagonisten interessant (besonders viel Raum nehmen Mel und Jack ein, jene Protagonisten aus Band 1), aber mir hätte es gereicht nebenbei zu erfahren was sich bei ihnen tut. Diese Abwendung von Vanessa und Paul hat mich negativ überrascht und mir das Buch auch ein bisschen vermiest. Ich wusste zwar schon vorher, dass die Nebencharaktere bei Robyn Carr immer eine wichtige Rolle einnehmen, aber das hier fand ich doch übertrieben.

Zudem war ich mit den Handlungen einer der Nebencharaktere mehr als enttäuscht. So war mir die Frau, die versuchte Paul zu einer Heirat zu zwingen, in ihrer Art absolut unsympathisch und obwohl ich sehen konnte, dass Paul hochanständig ist, so konnte ich nicht nachvollziehen, wie er ihr so lange seine Unterstützung anbieten konnte. Ein weiteres Problem hatte ich mit Nikki, bei der man vermuten konnte, dass sich eine Beziehung mit Joe, einem Freund von Paul, entwickelt. Schlussendlich wird Paul so hingestellt, als hätte er etwas Schreckliches getan um sie zu verletzen, dabei war er in seinem Verhalten wirklich verständnisvoll und süß. Dass seine Freunde da nicht wirklich zu ihm stehen fand ich sehr enttäuschend und obwohl ich hoffe, dass er sein Happy End noch findet, hoffe ich dass Nikki, falls sie seine Partnerin werden sollte, noch einiges an Wiedergutmachung leisten wird.

Müsste ich also nur die ersten zwei Drittel des Buches bewerten, würde das Rating besser ausfallen. So haben mir die letzten Kapitel etwas Freude an den Charakteren und der Geschichte an sich genommen. Alles in allem war Second Chance Pass damit ein weiteres Durchschnittsbuch für mich, aber ich werde den Fortsetzungen definitiv noch eine Chance geben. Schließlich möchte ich selbst erfahren, warum so viele Leser begeisterte Anhänger dieser Reihe sind.
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All these books 2/2013

Sonntag, 13. Januar 2013

Für heute und auch die nächsten Tage wurde für hier vorhergesagt, dass der Winter zurück kommen soll. Kälte und Schnee stehen also bevor und auch wenn jetzt noch nicht viel davon zu sehen ist, stelle ich mich stimmungsmäßig schon mal darauf ein und gönn mir heute einen Kuscheltag ;) Jaja, mir ist da jede Ausrede recht *g* und ganz so faul wird mein Tag dann ja doch nicht werden. Aber jetzt erstmal zu meinen Neuzugängen der letzten Woche...



Dass irgendwann Sengendes Zwielicht bei mir einziehen würde stand ja außer Frage - schließlich handelt es sich hierbei um den Abschlussband der Reihe und den möchte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. The Truth About Lord Stoneville ist übrigens der Vorgängerband zu jenem Buch, das ich letzte Woche schon bekommen habe und jetzt kann ich die Reihe doch in der Reihenfolge lesen. Shades of Gray ist übrigens die Geschichte rund um P.J. und Cole, wobei ihre Geschichte aber nur an die 280 Seiten umfasst. Denn das Buch enthält zudem noch eine Kurzgeschichte (Softly at Sunrise), die sich um Ethan und Rachel dreht und wohl kurz vor bzw. zum Teil während den Geschehnissen von Shades of Gray spielt.

Und dann habe ich noch bei einem Gewinnspiel von Mareike gewonnen - den Hauptpreis sogar *freu* - und der kam auch diese Woche an. 


Ein Cupcakes-Backbuch, ich freue mich riesig darüber! Ich backe eh so gerne und kann es kaum erwarten hier neue Rezepte auszuprobieren. Dazu gab es noch eine ganz liebe Karte und süße Lesezeichen -  vielen lieben Dank dafür, Mareike!

Übrigens sind die Bücher, auf die ich letzte Woche schon so ungeduldig gewartet habe immer noch nicht da *haarerauf* Ich schwöre, irgendjemand weiß, dass ich auf sie warte und verzögert absichtlich, dass sie hier ankommen ^^ naja, nächste Woche dann. Hoffentlich.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag :)
Liebe Grüße, Melanie

Review: Fire by Kristin Cashore

Freitag, 11. Januar 2013



Hardcover Ausgabe 461 Seiten
ISBN 9780803734616


Serie: Graceling Realm #2
Deutsche Übersetzung: Die Flammende
Englischniveau: 2 (= mittel)
Review zu Band #1



„It is not a peaceful time in the Dells. The young King Nash clings to his throne while rebel lords in the north and south build armies to unseat him. The mountains and forests are filled with spies and thieves and lawless men. This is where Fire lives. With a wild, irresistible appearance and hair the color of flame, Fire is the last remaining human monster. Equally hated and adored, she had the unique ability to control minds, but she guards her power, unwilling to steal the secrets of innocent people. Especially when she has so many of her own.

Then Prince Brigan comes to bring her to King City, The royal family needs her help to uncover the plot against the king. Far away from home, Fire begins to realize there's more to her power than she ever dreamed. Her power could save the kingdom. If only she weren't afraid of becoming the monster her father was.“

Review
Nachdem mir ‘Die Beschenkte’ sehr gut gefallen hat, mich begeistern und fesseln konnte und mich auch nach dem Lesen noch lange beschäftigte, war mir sofort klar, dass ich diese Reihe weiter lesen muss (HIER meine Rezension zu Band 1). Nun bin ich beim zweiten Teil zur englischen Version gewechselt, musst aber gleich zu Beginn sagen, dass ich hier keine Probleme mit der sprachlichen Umstellung hatte und mich auch in dieser Welt gut zurecht fand. Schwieriger war es für mich die Geschehnisse in Fire mit jenen aus Graceling, wie Die Beschenkte ja im Original heißt, in Einklang zu bringen. Denn die Handlung in Fire spielt vor jener in Graceling, was aber zu Beginn nicht deutlich gesagt wird. Einziger Anhaltspunkt dafür ist zuerst das erste Kapitel, aus der Sicht eines uns bereits bekannten Jungen/Mann, der in Graceling eine entscheidende Rolle einnahm und für den dritten Teil, Bitterblue, wohl eine interessante Grundlage darstellen wird.

Kristin Cashores Schreibstil bleibt detailreich, gleichzeitig flüssig und fesselnd. Ich für meinen Teil liebe die Landschaften und Orte, die sie hier zeichnet. Die Charaktere sind facettenreich, erste Eindruck erweisen sich meist als falsch und es steckt viel mehr in ihnen als man zuerst meinen möchte. So erlebt man über die gesamte Geschichte hinweg Charakterentwicklungen, sieht wie die Protagonisten über sich  hinaus wachsen und ihren Platz in der Welt finden bzw. festigen. Eine entscheidende Rolle dabei spielt auch der Zeitraum, über den sich die Handlung erstreckt. Es vergehen teilweise Wochen, sogar Monate, ohne neue Entwicklungen, aber wenn man dann zu den Charakteren zurückkehrt findet man sich sofort wieder in der jeweiligen Situation zurecht. 

Mutig und interessant fand ich es von der Autorin, dass sie die Welt, die sie in Graceling erschaffen hat, hier nicht übernommen hat, sondern in Fire eine gänzlich neue Welt kreierte. Als Leser sieht man zwar Gemeinsamkeiten, aber für die Protagonisten bleiben diese unsichtbar, einfach weil sie von der Welt außerhalb ihres Reiches kaum etwas wissen und erst langsam zu begreifen scheinen, dass Fire mit ihren Fähigkeiten nicht die Einzige auf der Welt, aber für lange Zeit doch in ihrem Reich ist. Und hier findet sich ein weiterer Unterschied zum Vorgängerband. Während dort Menschen mit besonderen Fähigkeiten zahlreicher vorkamen und einige von ihnen eine besondere Rolle für das jeweilige Königreich spielten, so war das in Fire nicht der Fall.

Fire ist ein sehr vielschichtiger Charakter und ihre Fähigkeit wird Lesern des ersten Bandes bekannt vorkommen – sie kann nämlich die Gedanken anderer beeinflussen und nach ihren Wünschen lenken. Als wir sie kennen lernen ist sie noch ein Mädchen und in ihre Fähigkeiten nicht hineingewachsen. Zumindest nimmt man das zu Beginn so an, erst im Laufe der Geschichte offenbaren sich dann Aspekte, die sich rund um ihren Vater drehen und für die Handlung eine entscheidende Rolle einnehmen bzw. für ein besseres Verständnis in der Geschichte des Reiches sorgen. In ihr sieht man die größte Entwicklung im Laufe der Geschichte und sie wächst wirklich über sich hinaus.

Der Aspekt Liebe war hier weniger stark ausgeprägt wie in Graceling, auch aus dem Grunde, weil Fire und Brigan nicht so viel Zeit miteinander verbringen können. Ihr Zusammenfinden war von Vorurteilen geprägt, die sich erst aufzulösen begannen, als Taten mehr aussagten als erste Eindrücke. Dafür nahmen militärische Überlegungen, Strategien und der Kampf um das Königreich eine große Rolle ein und als Leser erhält man hier zahlreiche Einblicke. So wechseln sich rasante Szenen auch mit ruhigen Momenten, Abwarten und Handeln halten sich bei der Handlung fast die Waage, zumindest wenn man sich hierbei auf Fires Rolle bezieht.

Und obwohl ich jetzt schon viel zu diesem Buch gesagt habe, möchte ich noch ein paar Worte auf die Nebencharaktere verwenden. Denn auch sie machen dieses Buch zu etwas Besonderem und bieten Fire den notwendigen Rückhalt, den sie braucht. Brigan ist einer von wenigen, der Fires Fähigkeit Widerstand leisten kann und seine Gedanken bleiben für lange Zeit für Fire verborgen und wären es wohl auch geblieben, hätte sich ihre Beziehung nicht vertieft und auf Vertrauen beruht. Archer dagegen fand ich etwas überwältigend – er ist ein Kindheitsfreund von Fire, wollte ihre Art der Beziehung aber immer auf ein neues Niveau heben, für das Fire nicht bereit war. Zumindest nicht mit ihm. In seinem Verhalten bedrängt er Fire immer mehr je weiter die Handlung voran schreitet, kann ihre Entwicklung wohl nicht ganz nachvollziehen und verletzt mit seinen Taten auch andere Charaktere. Nun geht mir sein Weg aber auch sehr nahe, aber für Fire habe ich ihn nie als guten Partner gesehen.

Im Vergleich zum ersten Band muss ich jedoch sagen, dass ich diesen hier etwas schwächer fand. Ich fand viele Aspekte im Vorgänger einfach prägnanter und besser beschrieben. Dort konnte ich die Landschaft direkt vor mir sehen, erlebte mit Katsa direkt ihre Abenteuer mit und fühlte mich mit ihr viel stärker verbunden. Natürlich konnte ich mich auch mit Fire identifizieren, aber nicht auf dem Niveau des Vorgängerbandes. Nichtsdestotrotz kann ich diese Reihe nur empfehlen und würde ich den ersten Band nicht kennen hätte mich auch dieser absolut überzeugen und begeistern können. Auch auf die Fortsetzung werde ich nicht verzichten und freue mich schon zu erfahren wie sich Bitterblue verändert hat. Von mir gibt es für diese Reihe ohne zu Zögern eine Leseempfehlung und hoffe, dass noch viele Leser ihre Freude daran haben werden!
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Review: Black Lament by Christina Henry

Mittwoch, 9. Januar 2013



Paperback Ausgabe 288 Seiten
ISBN 9780425256572

Serie: Madeline Black #4
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 1 (= leicht)
Review zu Band #1Band #3




Achtung – Klappentext enthält SPOILER!
„Devastated and grieving, Maddy unexpectedly finds hope with the discovery that she is pregnant. But Maddy’s joy is short lived when Lucifer informs her that he wants the baby, hoping to draw on the combined power of two of his bloodlines. Maddy is determined that her grandfather will never have her child, but she’s not sure what she can do to stop him.

Being pregnant is stressful enough, but Maddy suddenly finds herself at odds with the Agency—forbidden from meddling in the affairs of the supernatural courts. When a few of her soul collections go awry, Maddy begins to suspect that the Agency wants to terminate her employment. They should know by now that she isn’t the sort to give up without a fight…

Review
Die Madeline Black Reihe kann mich jetzt schon eine ganze Weile begeistern und die Fortsetzungen werden mittlerweile von mir auch ohne Zögern vorbestellt. Bereut habe ich es noch nicht und die Reihe wird, wie ich finde, immer besser. Die einzelnen Bände bleiben zwar weiterhin recht dünn vom Seitenumfang her, aber die Geschichte hat es in sich und lässt dem Leser kaum eine Minute zum Entspannen.

Maddie findet einfach nicht zur Ruhe und dieser vierte Band schließt direkt an die Handlung seines Vorgängers an. So bleibt keine Zeit für eine Pause und Maddie muss sich weiter gegen Gefahren wehren, von denen sie noch nicht einmal weiß, dass sie existieren. Der Leser wird direkt in diese Stimmung mit hinein gezogen, auch wenn ich zu Beginn erneut leichte Orientierungsprobleme hatte. Christina Henry schließt ihre Bücher immer direkt an den Vorgänger an und hält sich nicht lange mit Wiederholungen auf. So muss man sich erst selbst in Erinnerung rufen, welcher Charakter auf welcher Seite steht, wem man vertrauen kann und bei wem man skeptisch sein muss. Mittlerweile hat sich die Welt rund um Maddy Black auch stark erweitert, sodass viele Nebencharaktere vorkommen. Keine Sorge, sie werden schon noch kurz vorgestellt, aber das Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf dem neuen Handlungsstrang.

Ein bisschen enttäuscht bin ich aber schlussendlich vom Verlauf dieses Bandes. Nach dem Ende des 3. Bandes, das nicht nur für Leser unfassbar war und das man nicht recht glauben wollte, hätte ich eigentlich damit gerechnet, dass die Autorin hier Wiedergutmachung leistet. Es gibt zwar ein paar Anzeichen dafür, aber noch (und wer weiß schon, ob) nicht umgesetzt wurden. Ich möchte die Hoffnung daran aber nicht aufgeben, denn andernfalls könnte ich die Geschichten dieser Autorin wohl nicht länger lesen, wenn sie ihren Charakteren tatsächlich so etwas antun kann. Und besonders in der Hinsicht bin ich froh, dass wir nicht lange auf die Fortsetzung warten müssen. Bereits im Februar 2013 dürfen wir weiter lesen und ich bin neugierig, welchen Weg die Autorin nun einschlagen wird. Das klingt jetzt so gar nicht greifbar, aber genauso wie der Klappentext einen Spoiler enthält, möchte ich an dieser Stelle auch nicht zu viel verraten.

Die Bücher dieser Reihe lassen sich nicht nur wegen der geringen Seitenanzahl schnell lesen, ist man erstmal in der Handlung drin reißt die einen direkt mit und man will kaum eine Pause einlegen. Die Protagonistin stolpert von einem Abenteuer zum nächsten, nur unterbrochen von kurzen Pausen in denen sie etwas essen, schnell duschen oder kurz schlafen kann. Hier kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf und die Autorin bringt immer wieder Überraschungen ein. Ich hätte zu Beginn der Reihe nicht gedacht, dass sie mir so gut gefallen könnte, aber das hat sich in der Zwischenzeit geändert und so freue ich mich auf zumindest zwei Fortsetzungen, die dieses Jahr erscheinen werden.

Christina Henry bietet mit dieser Reihe nicht unbedingt leichte Unterhaltung, von der man sich berieseln lassen kann. Die Geschichte ist nämlich actionreich, von Kampfszenen geprägt und in diesem Band sogar von Verzweiflung gekennzeichnet. Mitdenken ist angesagt, denn Intrigen gehören hier zum Alltag der Charaktere. Genau wie der Tod, der im Leben der Heldin von jeher eine wichtige Rolle einnahm.
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