Review: Something About You by Julie James

Freitag, 31. Mai 2013



Paperback Ausgabe 307 Seiten
ISBN 9780425233382
 
Serie: FBI / US Attorney #1
Deutsche Übersetzung: Für alle Fälle Liebe
Englischniveau: 1 (= leicht)





„Of all the hotel rooms rented by all the adulterous politicians in Chicago, female Assistant U.S. Attorney Cameron Lynde had to choose the one next to 1308, where some hot-and-heavy lovemaking ends with a death. And of all the FBI agents in Illinois, it had to be Special Agent Jack Pallas who gets assigned to this high-profile homicide. The same Jack Pallas who still blames Cameron for a botched crackdown three years ago—and for nearly ruining his career.
Work with Cameron Lynde? Are they kidding? Maybe, Jack thinks, this is some kind of welcome-back prank after his stint away from Chicago. But it's no joke; the pair is going to have to put their rocky past behind them and focus on the case at hand. That is, if they can cut back on the razor-sharp jibes—and smother the flame of their sizzling-hot sexual tension.

Review
Bis jetzt waren es nur Stand Alones die ich von Julie James gelesen habe, obwohl aus dieser FBI/US Attorney Reihe bereits vier Bücher in meinem Regal sind. Da wurde es nun höchste Zeit das zu ändern und Something About You entpuppte sich als fast perfekter Start für diese Reihe. Als absolut herzig möchte ich die Nebencharaktere bezeichnen, die hier eine deutlich größere Rolle einnehmen, als in anderen Büchern der Autorin. Eine kleine Nebenhandlung ergänzt die Geschichte von Cameron und Jack und sorgt für zusätzliche emotionale Momente.

Jack und Cameron sind schon ein interessantes Paar mit einer spannenden Vergangenheit. Denn beide kennen sich von einem früheren Fall, den sie gemeinsam bearbeitet hatten. Leider ging dieser nicht besonders aus und Jack trägt das Cameron immer noch nach. Die Distanz hat ihnen aber gut getan, da sie (vor allem Jack) nun ungezwungener miteinander umgehen und sich endlich näher kennen lernen können. Schon vor einem etwas ungünstigen Ereignis, das die beiden räumlich voneinander trennte, bestand das Prickeln zwischen ihnen. Nach Jacks Rückkehr nach Chicago setzen die beiden fast nahtlos dort an wo sie  vor drei Jahren aufgehört haben. Das Knistern besteht immer noch und bringt für beide anfangs einen emotionalen Konflikt mit sich, weil die Vergangenheit doch nicht abgeschlossen ist. Zum Glück können sie, besonders Jack, loslassen und sich auf den jeweils anderen ganz einlassen. Und diese Momente sind es, die Julie James besonders schön beschreibt und man fühlt sich sofort mit beiden Charakteren verbunden. Cameron und Jack haben sicherlich ihre Schwächen, wirken aber so natürlich und sympathisch, dass man nichts Negatives an ihnen findet.

Den bisherigen Büchern von Julie James fehlte der Suspense Part, aber mit Something About You hat die Autorin einen tollen Auftakt in dieser Reihe geschaffen und sie kombiniert hier perfekt Humor mit Spannung. Nichts von beiden wird vernachlässigt und ist trotzdem typisch Julie James wie man sie bisher kennen gelernt hat. Im Vergleich zu ihren ersten beiden Büchern, die nicht zu dieser Reihe gehören, nimmt nicht nur der Anteil an Spannungsmomenten zu, die Stimmung wird auch erotischer als man es bisher gewohnt war, was aber absolut nicht nachteilig ist. Eine weitere Sichtweise durch den Bösewicht sollte wohl die Spannung zusätzlich steigern, was für mich eher weniger funktioniert hat. Ich fand diese Szenen bzw. Kapitel nicht so interessant, mitunter weil dieser Handlungsstrang erst zum Schluss des Buches hin wieder mehr Tempo aufnimmt.

Ich kann Julie James nur empfehlen – sie ist für mich eine der besten Autorinnen im Genre Contemporary Romance und wer gerne Bücher dieser Sparte liest darf einfach nicht an Julie James vorbei. Und es gibt auch keine Ausrede, weil die Bücher doch auf Englisch wären. Denn im Gegensatz zu ihren ersten beiden Büchern (Just the Sexiest Man Alive und Practice Makes Perfect) wurde diese Reihe nämlich durchaus übersetzt!
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Suchtgefahr im Juni 2013

Mittwoch, 29. Mai 2013


Es kann nun niemand mehr sagen er wäre nicht vorgewarnt worden - der Titel bringt es auf den Punkt worum es jetzt gehen soll ;)

Neues Jahr, neues Glück - zwar hätte ich vor Kurzem noch gesagt, dass das Jahr 2013 für mich gar nicht so viele Neuerscheinungen bereit halten würde, aber wenn ich mir meine Notizen dazu ansehe dann muss ich zugeben, dass ich da doch falsch lag. Hier seht ihr also jene Neuerscheinungen, die mich im Juni 2013 besonders reizen würden. 


 ***


Ich habe ja eben erst Das Mädchen mit dem Flammenherz von Kady Cross gelesen und bin jetzt so in Versuchung direkt mit Teil 3 weiter zu machen, auf den ich besonders wegen der Protagonisten neugierig bin. Aber noch habe ich mich nicht entschieden in welcher Ausgabe ich dieses Buch lesen werde.
Die drei oben abgebildeten Bücher sind übrigens schon vorbestellt. Forged in Steele ist ja eine Reihenfortsetzung, während Own the Wind der Reihenauftakt ist. Hier haben wir die Protagonisten aber schon in der Dream Man Reihe von Kristen Ashley kennen gelernt und ich freue mich so auf das Wiedersehen! Und Heart of Obsidian wird demnächst dann auch hier ankommen - erst wollte ich die Reihe aufgeben, aber das Ende des Vorgängerbandes war sooo gemein, dass ich den Band jetzt kurzerhand vorbestellt habe. Als hätte die Autorin gemerkt, dass mich die Reihe nicht mehr so begeistern kann, ich weiß auch nicht...

Bei den deutschen Büchern sieht es diesen Monat ähnlich gut aus und viele haben mich neugierig gemacht. Unbedingt lesen möchte ich davon Tears'n'Kisses von Kiersten White, den dritten und letzten Band ihrer Paranormalcy Reihe. Die Heldin ist ja nicht nach jedermanns Geschmack, ich finde sie aber recht unterhaltsam und da gehört dieser Band einfach dazu. Sehr neugierig hat mich auch die neue Reihe von Julie Kagawa gemacht - Unsterblich. Tor der Dämmerung. Ich fand die Plötzlich Fee Reihe genial und so werde ich wohl auch dieser Reihe eine Chance geben. Und auch Hourglass 2. Die Versuchung der Zeit würde ich gerne lesen. Auch wenn der Vorgänger von der Handlung her abgeschlossen war, möchte ich shcon wissen wie es weitergeht.
Und ist ja interessant - da ist doch tatsächlich Ewiger Schwur auf meinem Wunschzettel, der 1. Teil einer neuen Reihe und als ich eben nach den Fortsetzungen geguckt habe, musste ich feststellen, dass Teil 2 schon hier bei mir ist... dabei war mir absolut nicht klar, dass die zusammen gehören! Tja so kann es gehen. Das heißt dann aber auch, dass ich wohl mit Ewiger Schwur beginnen werde.

Was sagt ihr zu diesen schönen Neuerscheinungen im Juni? Ich frage gar nicht erst, ob etwas für euch dabei ist (das Angebot ist dieses Mal ja sehr umfangreich), sondern eher was euch besonders interessieren würde?? Und habt ihr auch schon Bücher vorbestellt?
Liebe Grüße, Melanie
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Die Unrezensierten im April 2013

Dienstag, 28. Mai 2013

Die  Idee für die Umsetzung bzw. den Titel habe ich Fina von Bücherreich zu verdanken, der es nichts ausmacht, dass ich mir das von ihr abgeguckt habe :) Und heute sind mal die unrezensierten Bücher aus dem April dran, dann bin ich in dieser Kategorie wieder auf dem aktuellen Stand. Zumindest diese Woche noch ;) Übrig geblieben sind vier Bücher zu denen es keine Rezension geben wird, aber zumindest ein paar Worte von meiner Seite sollen es doch werden...


Rating C

Die Stimmungsschwankungen von Jake fand ich recht anstrengend, er springt von einer Sekunde zur nächsten zu einer ganz anderen emotionalen Einstellung und man hat keine Chance da mit zu kommen. Zwar bekommt man durchaus Einblick in seine Sichtweise, aber mir kam er leider öfters wie ein kleines Kind vor und darauf kann ich bei den  Helden gerne verzichten. Auch Abby konnte mich nicht überzeugen, weil sie auch in ihren Entscheidungen schwankt und sich gegen Jake nicht durchzusetzen weiß. Die Autorin bedient sich so manchen Klischees – das beginnt schon mit dem Treffen des unschuldigen Mädchens aus einer religiösen Familie mit dem Bad Boy. Trotzdem gab es schöne und ergreifende Momente und ich hätte mich gewünscht, wenn die Autorin mehr auf diese geachtet hätte. So konnten sie meinen Eindruck zu diesem Buch leider nicht groß verändern und ich würde wohl kein weiteres von Katie Ashley lesen. Es kann für zwischendurch zwar eine nette Unterhaltung sein, aber längerfristig bleibt es nicht in Erinnerung. 

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Rating C+

Ein weiteres Buch in dem Musik eine wichtige Rolle spielt und auf das ich sehr neugierig war. Dieses Mal war es aber nicht der Held, der mir Probleme bereitete, sondern die Heldin. Sie war in ihrer Art zwar ganz nett, aber ich mag in Büchern nun nicht lesen, dass die Heldin bereits in einer Beziehung ist und vor ihrem Freund nicht nur Geheimnisse hat, sondern ihn auch noch mit einem anderen betrügt. Dazu noch die Art und Weise wie besagter Freund das erfährt und  ich konnte Tru nicht länger sympathisch finden. Anders dagegen war es bei Jake, der von Anfang an deutlich zeigte, was er für Tru empfindet und auch sagt, dass er um sie kämpfen wird. Ich hätte mir sehr gewünscht die Autorin hätte sich für einen anderen Weg entschieden, wie diese Beziehung beendet wird – das hätte durchaus anders gelöst werden können ohne mich als Leser zu verschrecken und die Protagonistin hätte auch ihre Würde behalten können. Dieser Aspekt hatte natürlich großen Einfluss auf die Geschichte, weil er sich über den Großteil der Handlung erstreckte. Im Übrigen gab es auch schöne Momente, die allesamt mit Jake zusammen hingen. Am Besten hat mir fast der kurze Einblick in Jakes Gedanken- und Gefühlswelt gefallen, den es zum Schluss noch gibt. 

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Rating C-

Erwartet hatte ich mir locker-leichte Unterhaltung, bekommen habe ich ein Buch, das eher Depressionen auslösen kann. Von der Stimmung her ist das Buch eher betrübt und düster. Die Charaktere tragen viele Lasten mit sich rum, sehen keine Zukunft für sich, Tara glaubt nicht mal es wert zu sein geliebt zu werden. Dazu kommen Stimmungsschwankungen, denen man nur schwer folgen kann. Ich bin nie richtig in die Geschichte reingekommen, dafür hatte ich den Eindruck die Autorin wisse selbst nicht so richtig was sie möchte. Und selten war mir einer der Nebencharaktere so unsympathisch wie es hier der Fall war. Mit Victoria hatte ich extreme Probleme – sie ist nur aufs Geld aus, will mit allen Mitteln ein Erbe haben, von dem sie denkt sie hätte einen Anspruch darauf, ist unselbstständig und glaubt sie  könne nur mit einem Mann überleben und wäre ohne Ehering an ihrem Finger nichts wert. Erst auf den letzten Seiten kam eine leichte Veränderung auf, aber ich werde von ihrem Buch die Finger lassen! 

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Rating B-

Nicht zum ersten Mal stolperte ich über die Vegas Top Guns Reihe von Katie Porter und nun konnte ich nicht länger widerstehen. Die Autorin hat hier eine tolle Mischung aus interessanter Handlung, liebenswerten Charakteren und erotischen Momenten geschaffen. Von der ersten Seite an hatte sie mich überzeugt und ich habe die Geschichte regelrecht verschlungen. Double Down ist von Beginn an sehr erotisch und man sollte Rollenspielen gegenüber nicht abgeneigt sein, weil unser Held eine Vorliebe dafür hat (auch wenn er sich das nicht immer eingesteht), aber das Tolle ist, dass die Gefühle dabei nicht untergehen. In Cassandra hat Ryan auch eine tolle Partnerin gefunden, die mit ihrer ungezwungenen und natürlichen Art sehr sympathisch ist und bei der er sich nicht verstellen muss. Mir hat dieser Reihenauftakt sehr gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzungen! Die Nebencharaktere, besonders Ryans Freunde und Kollegin, fand ich sehr gelungen und ich bin neugierig was es hinter der Fassade noch über sie zu erfahren gibt. 
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Wobei ich zugeben muss, dass ich bei Can't Buy Me Love sehr versucht war die Wertung nachträglich noch runter zu setzen. Aber direkt nach dem Lesen lege ich diese ja fest und davon will ich dann nicht mehr abweichen, weil es den ersten Eindruck widerspiegelt... schade, wenn nach einer kurzen Nachdenkphase noch mehr schlechte Punkte dazu kommen.

Kennt ihr eines der Bücher? Oder seid jetzt auf eines neugierig geworden? Ich selbst werde ja nur von einer der vier Autorinnen weitere Bücher lesen... (hoppla, von Molly O'Keefe habe ich sogar noch einen weiteren Band der Reihe hier ^^ was mach ich damit nur?)
Liebe Grüße, Melanie

Review: Rising Darkness by Thea Harrison

Montag, 27. Mai 2013



Paperback Ausgabe 304 Seiten
ISBN 9780425248454

Serie: Game of Shadows #1
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt
Englischniveau: 2 (= mittel)





„In the hospital ER where she works, Mary is used to chaos. But lately, every aspect of her life seems adrift. She’s feeling disconnected from herself. Voices appear in her head. And the vivid, disturbing dreams she’s had all her life are becoming more intense. Then she meets Michael. He’s handsome, enigmatic and knows more than he can say. In his company, she slowly remembers the truth about herself…
Thousands of years ago, there were eight of them. The one called the Deceiver came to destroy the world, and the other seven followed to stop him. Reincarnated over and over, they carry on—and Mary finds herself drawn into the battle once again. And the more she learns, the more she realizes that Michael will go to any lengths to destroy the Deceiver.
Then she remembers who killed her during her last life, nine hundred years ago…Michael.“

Review
Dieses Buch war für mich eine wahre Überraschung. Bis kurz vor seinem Erscheinen wusste ich gar nicht, dass es existiert und die Autorin eine weitere Reihe begonnen hat. Bis jetzt kannte ich nämlich nur ihre Elder Races Reihe, die ich auf Deutsch regelrecht verschlinge und begeistert davon bin. Nun ist es in so einem Fall gar nicht einfach, die Reihen nicht miteinander zu vergleichen. Der erste Teil der Game of Shadows Reihe ist ganz anders als die andere Reihe, darum aber nicht schlechter. Spontan gefällt mir die Elder Races Reihe zwar besser, aber da kann sich auch noch ändern, wenn hier mehr Bände erschienen sind. Was mir zu Beginn nicht klar war, war die Tatsache, dass die Handlung in diesem Band nicht abgeschlossen ist und die Charaktere auch in der Fortsetzung die Hauptrolle einnehmen.

Thea Harrison verbindet hier auf eine gute Weise Szenen aus der Vergangenheit mit der gegenwärtigen Situation, sodass sich diese perfekt einfügen.  Man fühlt sich als Leser nicht heraus gerissen, vielmehr ist es eine natürliche Entwicklung die man mit der Protagonistin teilt während der sie mehr über ihre Herkunft, Fähigkeiten und frühere Leben erfährt. Michael hat mich als Gegenpart zu Mary sehr fasziniert. Er hat schon früh gelernt, dass er anders ist und worin diese Andersartigkeit liegt. Sein aktuelles Leben zeigte ihm mehr Schatten- als Sonnenseiten und erst durch Mary kann er das Gute sehen und zum ersten Mal in seinem Leben auch erleben. Und diese Momente haben mich sehr bewegt. Er weiß Kleinigkeiten zu schätzen wie kaum ein anderer und darum gönnt man ihm so das Zusammensein mit Mary.

Auch wenn diese Reihe anders ist als die Elder Races Bände (was auch gut so ist!) überzeugt die Autorin erneut mit ihrem Schreibstil. Sie versteht es die Leser sofort in ihren Bann zu ziehen, hat eine interessante Welt erschaffen, die immer wieder mit Überraschungen aufwartet und hat schließlich erreicht, dass ich das Buch fast ohne Pause gelesen habe. Wenn man ein Buch nicht aus der Hand legen kann, dann steht für mich fest, dass ich die Fortsetzungen definitiv verfolgen werde und mich schon jetzt darauf freue.

Schlussendlich kann ich diesen Band also durchaus empfehlen. Die Grundidee hat mir gut gefallen, es gab zahlreiche spannende und nervenraubende Szenen, nur das Ende ist ein bisschen gemein. Darum würde ich allen Neugierigen auch raten noch etwas abzuwarten bis die Veröffentlich der Fortsetzung näher ist. Dann wird man nicht mitten aus der Handlung gerissen und fühlt sich nicht, wie ich jetzt, etwas verloren.
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All these books 20 - 21/2013

Samstag, 25. Mai 2013

Die letzten beiden Wochen waren bei mir in Hinsicht auf neue Bücher eher ruhiger, aber das wird sich schon nach dem Urlaub wieder ändern. Denn aus welchem Grund auch immer habe ich mir vor meinem Urlaub hier und da und dort Bücher bestellt. Anscheinend will mein Unterbewusstsein mir eine schöne Auspackzeit bescheren, wenn ich wieder da bin ;) In der Zwischenzeit hier mal die Bücher, die jetzt bei mir einziehen durften:




Das Mädchen mit dem Flammenherz habe ich sogar schon gelesen - ich habe mich so darauf gefreut gehabt, aber wie ihr meiner Rezi HIER schon entnehmen konntet, fiel mir der Einstieg leider etwas schwerer und für mich war die Fortsetzung schwächer als Teil 1. Aber auf die Fortsetzung bin ich trotzdem neugierig, weil dann Sam und Emily mehr im Mittelpunkt stehen sollen!
Bei Anorielt habe ich gesehen, dass es in der Women of the Otherworld Reihe tatsächlich einen Band gibt, der aus Clays Sicht erzählt ♥ Den musste ich mir natürlich holen und bei der Gelegenheit werde ich wohl auch die Reihe weiter lesen. Ich habe ja damals nach Band 3 oder 4 damit aufgehört...
In der Breeds Reihe fehlen mir immer noch ein zwei Bände, aber das wird sich bald erledigt haben. Mit Tanner's Scheme zieht hier einer der letzten noch fehlenden Bände ein und mittlerweile ist tatsächlich ein ganzes Regalfach nur mit Büchern von Lora Leigh gefüllt!!
Und Game On war ein Spontankauf - das Cover hat mich sofort angesprochen und dann ist es auch noch ein Sports Romance, das muss ich dann doch probieren, oder??

Kennt ihr schon eines der Bücher? Oder ist etwas dabei, das euch auch ansprechen würde?

Das war es auch schon wieder von mir - ich wünsche euch allen noch ein schönes & sonniges Wochenende!
Liebe Grüße, Melanie

Review: Gravity by Melissa West

Freitag, 24. Mai 2013

 
Paperback Ausgabe 284 Seiten
ISBN 9781620610916


Serie: The Taking #1
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt.
Englischniveau: 2 (= mittel)





„In the future, only one rule will matter: Don’t. Ever. Peek.

Seventeen-year-old Ari Alexander just broke that rule and saw the last person she expected hovering above her bed — arrogant Jackson Locke, the most popular boy in her school. She expects instant execution or some kind of freak alien punishment, but instead, Jackson issues a challenge: help him, or everyone on Earth will die.
Ari knows she should report him, but everything about Jackson makes her question what she’s been taught about his kind. And against her instincts, she’s falling for him. But Ari isn’t just any girl, and Jackson wants more than her attention. She’s a military legacy who’s been trained by her father and exposed to war strategies and societal information no one can know — especially an alien spy, like Jackson. Giving Jackson the information he needs will betray her father and her country, but keeping silent will start a war.“

Review
Wir befinden uns im Jahre 2133, die Welt hat sich selbstverschuldet in einen vierten Weltkrieg befördert, der mehr als nur Menschleben gefordert hat. Die Erde ist fast zerstört, ein Anbau von Lebensmitteln ist nicht mehr möglich, die Versorgung der Bevölkerung kann schon lange nicht mehr gewährleistet werden. Irgendwann, ja irgendwann würde man sich davon wieder erholen, die Natur schon, aber ob die Menschheit so lange warten könnte ist die Frage. Also sucht man sich anderswo, in diesem Fall in den Weiten des Alls, Hilfe und hier setzt dann auch die Geschichte ein. Ancients sollen die Menschheit retten und auch die Menschen müssen ihren Part dafür tun. Doch nicht alles scheint diese Zusammenarbeit gut zu heißen und schon bald werden wir merken, dass im Hintergrund viel mehr geschieht.

Die Charaktere mochte ich auf Anhieb. Ari war mir sehr sympathisch, wenn für meinen Geschmack auch ein bisschen zu vertrauensselig. Sie ist aber eine Kämpferin, möchte die beschützen, die es nicht tun können und arbeitet hart für ihre Zukunft, obwohl ihr Weg auch so schon vorgezeichnet zu sein scheint. Denn sie ist die Tochter des Commanders und soll in seine Fußstapfen treten... Jackson dagegen zählt zu den Ancients und Ari sollte das eigentlich nicht wissen. Denn es ist verboten, dass man sich untereinander kennt und die Menschen sollen auch nicht wissen, dass Ancients in ihrem Leben gegenwärtiger sind, als für einen kurzen Augenblick in der Nacht. Etwas schwach ausgeprägt fand ich die Nebencharaktere bzw. war ihre Rolle in der Handlung eingeschränkt. Das ändert sich zwar zum Schluss hin, als auch die Handlung selbst merklich an Tempo zunimmt und die Ereignisse sich regelrecht überschlagen, und so hoffe ich, dass wir die Charaktere bald wieder sehen.

Melissa Wests Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Anschaulich lässt sie diese Welt vor dem inneren Auge entstehen und verspricht besonders mit dem Ende von Gravity, dass auf die Leser noch eine ganz neue Welt wartet. Die Grundidee ihrer Geschichte hat mich auch angesprochen. Ich kenne nicht viele Bücher, in denen Außerirdische eine Rolle spielen und für mich war die Erklärung für deren Existenz und deren Wünsche gut durchdacht und interessant. Schon in Gravity war nichts wie es scheint und so dürfte es auch mit der Fortsetzung weiter gehen. Allerdings hätte sie bei den Informationen gerne weiter in die Tiefe gehen können, aber vielleicht kommt auch das erst später.

Weil ich bei Goodreads gelesen habe, dass für einige Leser diese Welt zu komplex gewesen wäre möchte ich auch hierzu ein paar Worte sagen. Ich kann diesen Eindruck nämlich nicht bestätigen, es kommen zwar immer mal wieder Begriffe vor, die nicht geläufig sind, aber das ist in so ziemlich jeder Geschichte der Fall und aus dem Kontext ergibt eh der Sinn. Zudem überfordert die Autorin ihre Leser nicht  mit zu vielen Informationen auf zu wenig Raum, sodass zwar die Neugierde geweckt wird, so manche Frage aber offen bleibt und auf deren Auflösung man in der Fortsetzung warten muss.

Gravity hatte mein Interesse über das fantastische Cover geweckt, sodass ich etwas Angst hatte, ob der Inhalt da mithalten kann. Aber diese Angst war unbegründet und auch wenn das Buch ein paar Schwächen eines Reihenauftaktes und einen kleinen Hänger im Spannungsbogen zur Mitte hin mit sich brachte, so kann ich es doch empfehlen.
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Bin dann mal weg...

Donnerstag, 23. Mai 2013


Nur noch einmal schlafen dann geht es für mich in den Urlaub - lange habe ich mich darauf gefreut und obwohl ich die Reise momentan lieber absagen möchte (ich möchte direkt vorm Wegfahren immer alles absagen ^^) weiß ich, dass ich eine tolle Zeit haben werde. Sie wird aber auch anstrengend werden, denn es wird ein Städtetrip und unser Programm ist ganz schön voll geworden *g* -> es geht nämlich für 10 Tage nach Rom!!!!

Morgen Freitag geht es los, am 3. Juni steht die Rückreise an. Der Koffer muss erst noch fertig gepackt werden, aber ich weiß von meinen Freundinnen, dass sie noch nicht viel weiter sind. Das beruhigt mich dann wieder, ich bin ja eine, die immer erst kurz vorher alles fertig macht ;) Dafür ist mein Kindle gut gefüllt, aber wer weiß wie viel ich tatsächlich zum Lesen kommen werde. Das Wetter soll ja auch sehr gut werden und wenn es mal Füße ausruhen heißt sehe ich mich jetzt schon am Pool sitzen/ zum Meer fahren und endlos plaudern *hach*

Damit euch hier nicht langweilig wird habe ich auch ein paar Posts vorbereitet, die euch die Zeit vertreiben sollen ;) Übrigens musste ich ja schon vor einiger Zeit die Option rausnehmen, dass man hier anonym kommentieren kann. Das tut mir auch sehr Leid, aber das Spamaufkommen war einfach zu groß geworden und es war anders nicht möglich das in den Griff zu bekommen. Diese Einstellung bleibt auch während meiner Abwesenheit aktiviert, sollte also aus welchem Grund auch immer mal ein Kommentar von euch nicht sofort angezeigt werden dürfte er wohl im Spamordner gelandet sein und ich komme erst nach meinem Urlaub dazu diese Kommentare freizuschalten. Aber nicht wundern, hier geht nichts verloren ;)

Ich werde mich dann mal ans Weiterpacken machen, noch ne Runde drüber putzen (habt ihr auch einen kleinen Putzwahn bevor ihr wegfährt??) und dann kann die Hibbelei losgehen. Rom - ich komme :)
Wir sehen uns dann im Juni wieder und ich wünsche euch bis dahin eine tolle Zeit!!
Viele liebe Grüße, Melanie

Review: Das Mädchen mit dem Flammenherz by Kady Cross

Dienstag, 21. Mai 2013



Taschenbuchausgabe 480 Seiten
ISBN 9783453534322 Heyne Verlag


Serie: Steampunk Chronicles #2
Originaltitel: The Girl in the Clockwork Collar
Review zu Band #1




„New York im Jahr 1897: Die 16-jährige Finley Jayne und ihre Gang erobern Manhattan. Ihre Mission: Jasper aus der Gewalt eines Mannes zu befreien, der vor nichts zurückschreckt. Ihre Waffen: übernatürliche Fähigkeiten, Freundschaft und Mut. Ihre Erfolgsaussichten: tendieren gegen null. Also genau die Art von Auftrag, bei der Finley Jaynes Herz höher schlägt. Dass es dies gelegentlich auch tut, wenn der geheimnisvolle Griffin sie nur lang genug anschaut, ignoriert sie geflissentlich. Dafür hat sie wahrlich keine Zeit...“

Review
Lange mussten wir warten, nun ist sie hier die Fortsetzung zu Das Mädchen mit dem Stahlkorsett. Kaum kam das Buch bei mir an, wurde es auch schon verschlungen. Und das viel zu schnell, denn gerade als es schön würde war die Geschichte dem Ende nahe und nun heißt es weiter warten.

Finley Jayne war für mich schon im ersten Band eine sehr interessante Heldin und ich war neugierig wie es mit ihr weiter gehen würde, nachdem sie nun so eine Veränderung in ihrem Leben erfahren hatte. Als Leser wird man diese Entwicklung direkt miterleben, denn Band 2 setzt genau dort fort wo sein Vorgänger aufgehört hat und die Autorin geht nahtlos zum nächsten Handlungsstrang über. Zuerst dachte ich, dass mir der Wechsel des Schauplatzes nicht gefallen könnte und wie die Charaktere selbst habe ich London im Laufe des Buches vermisst, aber auch in New York konnte die Autorin ein schönes Ambiente schaffen. Mit Finley haben wir zudem eine Kick Ass Heldin vor uns, die ihren Weg geht und es versteht sich durch zu setzen. Sie hat einen guten Instinkt und vertraut darauf, auch wenn andere das vielleicht nicht tun. Seit dem ersten Treffen hat sie eine unglaubliche Wandlung erlebt und findet sich selbst als Bestandteil einer ungewöhnlichen Familie wieder.

Neben Finley Jayne sehen wir auch die übrige Gruppe wieder und sehen was sich bei ihnen geändert hat – Emily, Sam und Griffin waren mir schon längst ans Herz gewachsen. Eindeutig mehr Raum bekommt in diesem Band Jasper, was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn ich sein passives Verhalten stellenweise für ihn unangebracht fand. Die Autorin hätte an dieser Stelle eindeutig mehr Schwung rein bringen können und hat eine tolle Möglichkeit zur Charakterentwicklung versäumt. Außerdem sind manche dieser Entwicklungen, die man an den Helden wahrnimmt (noch) nicht nachvollziehbar bzw. erst in Grundzügen erkennbar, die dann wohl erst im nächsten Band näher erläutert werden. Somit waren sie zum Teil für die Handlung hier nicht wichtig und ich habe bis zum Schluss darauf gewartet, dass Kady Cross wieder darauf zurückkommt, was leider nicht der Fall war. Aber so schafft sie schon Punkte, auf die man neugierig ist und als Leser wünscht man sich direkt den nächsten Band herbei.

Im Vergleich zum ersten Band fand ich Das Mädchen mit dem Flammenherz etwas schwächer. Zum einen fiel mir der Einstieg schwieriger, zum anderen kam mir die Handlung hier oberflächlicher vor. Ich schiebe es der langen Wartezeit zu, dass ich vieles aus Teil 1 vergessen hatte und so erst einige Kapitel Zeit braucht um mich an die Charaktere, ihre Eigenarten und Besonderheiten und die Vorgeschichte zu erinnern. Ich hätte mich wohl schneller zurecht gefunden, wenn es einen deutlicheren Rückblick gegeben hätte, aber sei es drum. Denn all jene, die die Reihe ohne so eine zeitliche Verzögerung lesen werden dieses Problem nicht haben und sie viel mehr genießen können. Und ohne Frage hat die Autorin viel Mühe in die Ausarbeitung dieser Welt gesteckt, aber wenn man sich die Lösung des Konfliktes ansieht ging es mir viel zu schnell damit. Es gab auch schon mal bessere Bösewichte, die nicht so leicht zu durchschauen waren. All das hätte vielleicht durch andere Aspekte in der Geschichte ausgeglichen werden können wie die Beziehung der Charaktere zueinander, aber auch in dieser Hinsicht blieb mir Kady Cross zu zaghaft und vorsichtig.

Die Handlung selbst ist ähnlich rasant wie in Das Mädchen mit dem Stahlkorsett. Kampfszenen bleiben ein wichtiger Bestandteil der Reihe, aber auch an emotionalen Momenten fehlt es nicht. Auch im Übrigen konnte mich Kady Cross erneut begeistern. Sie schafft hier eine tolle Steampunk-Reihe, die ich trotz der Schwäche dieses Bandes weiter verfolgen werde. Und würde mich nicht die Fortsetzung der Entwicklungen interessieren, dann auf jeden Fall die Tatsache, dass im nächsten Band Sam und Emily eine bedeutendere Rolle einnehmen. Das was sie hier zu kurz kamen, wird wohl demnächst ausgeglichen werden.
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Review: Practice Makes Perfect by Julie James

Montag, 20. Mai 2013



Paperback Ausgabe 291 Seiten
ISBN 9780425226742

Serie: Stand Alone
Deutsche Übersetzung: noch nichts bekannt.
Englischniveau: 1 (= leicht)





„Payton Kendall and J.D. Jameson are lawyers who know the meaning of objection. A feminist to the bone, Payton has fought hard to succeed in a profession dominated by men. Born wealthy, privileged, and cocky, J.D. has fought hard to ignore her. Face-to-face, they're perfectly civil. They have to be. For eight years they have kept a safe distance and tolerated each other as coworkers for one reason: to make partner at the firm.
But all bets are off when they're asked to join forces on a major case. Though apprehensive at first, they begin to appreciate each other's dedication to the law—and the sparks between them quickly turn into attraction. But the increasingly hot connection does not last long when they discover that only one of them will be named partner. Now it's an all-out war. And the battle between the sexes is bound to make these lawyers hot under the collar.“

Review
Von vielen Seiten habe ich gehört, dass Practices Makes Perfect besser gefallen hat, als Just the Sexiest Man Alive. Bei mir ist es genau das Gegenteil der Fall und obwohl beide Bücher toll waren und ich sie ohne zu zögern empfehlen kann, so liegt Just the Sexiest Man Alive (Rezi HIER) bei mir doch einen Hauch voran, weil ich mich in der Welt und bei den Protagonisten dort sofort wohl gefühlt habe, während ich hier eine kleine Eingewöhnungsphase brauchte. Aber wie gesagt, das fällt kaum ins Gewicht, ich wollte es nur erwähnt haben.

Der Anfang war für mich etwas holprig, Ich dachte nämlich erst, dass das Thema Feminismus eine größere Rolle einnehmen wird und darüber wollte ich nicht unbedingt lesen. Aber zu meinem Glück hat sich das rasch wieder erledigt und es bleibt bei der anfangs erwähnten Frauenquote und die Autorin verzichtet auf eine nähere Betrachtung. Acht Jahre lang waren Payton und J.D. Konkurrenten, dachten, sie tragen diesen ‚Kampf‘ im Privaten aus, während die halbe Belegschaft darüber Bescheid wusste, haben sich in dieser Auseinandersetzung aber gegenseitig gefordert und das Beste aus dem anderen heraus geholt. Zumindest beruflich, denn abseits davon schleichen sich so manche Streiche ein, die für gute Unterhaltung sorgen. 

Positiv erwähnen möchte ich auch die Nebencharaktere, die trotzdem immer zu kurz kommen. Sie sind einem aber auf Anhieb sympathisch – wie könnte es auch anders sein, wenn sie es nur mit wenigen Worten schaffen ihre Freunde aus der Fassung zu bringen. Nur gute Freunde wissen mit was sie den anderen so locken können.

Das Ende war dann perfekt und geschah einer gewissen Person ganz recht. Unsere Protagonisten haben die wohl einzige Möglichkeit gefunden um für sich glücklich zu sein und eine andere Lösung hätte auch nicht zu ihnen gepasst. Die Autorin konzentriert sich in ihren Büchern ganz auf die Charaktere und kommt ohne unnötige Dramaszenen aus. Im Mittelgrund stehen die Personen und ihre Interaktion, von außen stammt nur der Anstupser zu dieser letzten Auseinandersetzung, ansonsten bleiben die Nebencharaktere, so nett sie auch sind, eher im Hintergrund.

Ist man auf der Suche nach einer humorvollen Geschichte, die ungezwungen und natürlich sein soll, der muss sich unbedingt den Büchern von Julie James zuwenden. Hat man erst einmal mit dem Lesen begonnen, so mag man gar nicht mehr aufhören und verliert sich in den Gedankenwelten der Autorin. Mühelos scheint Julie James ihre Leser mit den Charakteren um den Finger wickeln zu können und überzeugt mit einem humorvollen Unterton. Für mich war dieses Buch keinesfalls das Letzte, das ich von Julie James gelesen haben werde und ich freue mich auf weitere Wohlfühlbücher!
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Ebook-Tipps gesucht!

Freitag, 17. Mai 2013


Heute möchte ich mich mit einer Bitte an euch richten. Ich fahre demnächst in Urlaub und möchte heuer zum ersten Mal keine Bücher mitnehmen.

Hat sie das grade tatsächlich gesagt?? Ja, auch wenn es nur zur Hälfte stimmt, denn ich möchte zumindest keine gedruckten Bücher mitnehmen ;) Dafür habe ich ja jetzt den Reader und der soll genutzt werden. Nun meine Frage an euch: welche Ebooks könnt ihr mir empfehlen??

Ich bin natürlich für Tipps aus jedem Genre offen, aber für den Urlaub wünsche ich mir eher etwas Leichtes - es wird nämlich kein Strandurlaub werden, sondern ein Städtetrip und von daher weiß ich auch nicht wie viel ich zum Lesen kommen werde, vielleicht nur Abends vorm Schlafen gehen. Darum soll es etwas sein, das man gemütlich lesen kann, das einem unterhält, aber das nicht die volle Konzentration des Lesers erfordert. Wo man auch ein paar Seiten zwischendurch lesen kann ohne sich erst in die Handlung wieder einlesen zu müssen, weil diese so komplex ist. Einfach Wohlfühlbücher für den Reader :)

Ich hoffe ihr könnt mir da gute Bücher empfehlen! Mein Wunschzettel gibt nämlich in diese Richtung nicht unbedingt was her und ich bin da auf eure Hilfe angewiesen :)
Liebe Grüße, Melanie


Review: Dashs Bestimmung by Lora Leigh

Donnerstag, 16. Mai 2013

  
 
Klappenbroschur Ausgabe 352 Seiten
ISBN 9783802590818 Egmont Lyx Verlag

Serie: Breeds #3
Originaltitel: Elizabeth’s Wolf
Review zu Band #1Band #2Band #6Band #7




„Der Soldat Dash Sinclair trägt Wolfsblut in sich. Als er im Kampf schwer verwundet wird, halten ihn nur die Briefe eines kleinen Mädchens am Leben. Doch als Dash nach seiner Genesung die junge Cassie und ihre Mutter Elizabeth besuchen will, muss er feststellen, dass sie auf der Flucht sind. Unbekannte wollen Cassie entführen.“

Review
Konzentrierten sich die vorherigen Bücher der Reihe noch sehr auf die erotischen Momente kommt nun auch die Spannung nicht zu kurz, auch wenn die Lösung dieses Konfliktes vielleicht besser hätte sein können. Lora Leigh bringt diesen Aspekt hier sehr gut ein, schafft einen interessanten Spannungsboten, der die Situation der Charaktere verständlich macht. Damit vermag sie es auch mich mit diesem 3. Band der Reihe zu begeistern, denn obwohl sich die Bücher von der Grundidee her ähneln, bringt sie doch neue Facetten rein. So zum Beispiel erleben wir hier Charaktere, die sowohl stark, als auch verletzlich sind und Kraft aus dem jeweils anderem beziehen. Bei den Vorgängerbänden hatte ich manchmal die Angst die Heldin könnte sich zu sehr verlieren, aber hier kam dieser Gedanke nicht einmal auf.

Als sehr positive sehe ich die Selbstständigkeit von Elizabeth. Nur weil Dash sagt, er würde sie jetzt beschützen, gibt sie doch nicht ihre Deckung auf und kämpft weiter. Andere verlieren sich schnell in ihrem Partner, dass es hier anders war und für das Paar genauso gut funktionieren kann finde ich toll. Dash möchte sie zwar beschützen, weiß aber auch, dass er Elizabeth nicht einengen darf – für beide ist es wichtig Vertrauen aufzubauen, waren sie doch sehr lange auf sich alleine gestellt.

Dash war mal eine Abwechslung zu den anderen Breeds. Zwar kann auch er dominant und arrogant sein, aber er weiß auch, wann er es nicht sein darf. Er nimmt auf seine Partnerin Rücksicht und mit kleinen Gesten zeigt wer wie viel ihm Elizabeth und Cassie eigentlich bedeuten. Dabei geht er mit beiden sehr schön um und bedrängt sie nicht. Sein Verhalten kann auch darin begründet liegen, dass er nicht so lange in einem der Breeds-Labore war und bereits mit zehn Jahren fliehen und sich in die menschliche Gesellschaft eingliedern konnte. Die tierische DNA ist bei ihm nicht so ausgeprägt wie bei den bisherigen Helden, was natürlich eine neue Sichtweise mit sich bringt und zeigt, dass es bei jedem Breed Unterschiede gibt.

Was mir an Dashs Bestimmung besonders gut gefallen hat, war es die beiden Mädchen näher kennen zu lernen. Damit werden jetzt all die deutschen Leser nichts anfangen können, aber beide werden wir später wieder sehen, wenn sie ihre eigenen Geschichten bekommen! Zumindest Mica hat im Original bereits ein Buch bekommen (Navarro's Promise), auf Cassie warten wir alle noch, aber sie sieht man auch so hin und wieder, weil sie doch eine ganz besondere Position in der Welt der Breeds einnimmt. Hieran seht ihr auch welchen Zeitrahmen die Breeds Reihe umspannt, wenn man zu diesem Zeitpunkt noch die Kinder sieht und später dann als Erwachsene. Das macht die Reihe für mich aber auch aus – denn keine Entwicklung kann über Nacht passieren und die Autorin lässt der Breeds Gesellschaft tatsächlich Jahrzehnte um sich zu verändern, auszuweiten und sich zu festigen. 

Wie schon die Bände zuvor ist auch Dashs Bestimmung ein Erotischer Roman, wobei es dieses Mal etwas weniger im Vordergrund steht wie bei den beiden ersten Bänden. Die Autorin legt viel Wert auf eine emotionale Annäherung und lässt ihre Charaktere nichts überstürzen auch wenn die Anziehung natürlich da ist. Wie immer sage ich auch dazu, dass man die Geschichte zwar auch für sich lesen kann, das größte Vergnügen wird man aber haben, wenn man die Hintergrundgeschichte mit verfolgen kann. Und es ist bereits zu bemerken, dass Lora Leigh in ihrem World Building immer detaillierter wird und neue Aspekte mit einbringt. Das wird sich in den künftigen Büchern nur noch verstärken, so viel ist versprochen!
Inhalt und Cover © Goodreads.com

Die Unrezensierten im März 2013

Mittwoch, 15. Mai 2013

Ich bin euch doch glatt noch die unrezensierten Bücher aus dem März schuldig. Dieses Mal sind es drei Bücher, zu denen es keine ausführliche Rezension geben wird, aber ich möchte doch ein paar Worte zu ihnen sagen. 
Die  Idee für die Umsetzung bzw. den Titel habe ich Fina von Bücherreich zu verdanken, der es nichts ausmacht, dass ich mir das von ihr abgeguckt habe :)


Rating C+

Immer wieder bin ich über dieses Buch gestolpert, aber ich war mir nie sicher ob es für mich passen könnte. Nun habe ich es probiert und fand es an sich ganz  nett. Nichts herausragendes, aber doch unterhaltsam und mit süßen Charakteren. Es macht zwar nicht unbedingt neugierig auf die Fortsetzungen, aber ich glaube, das ist so ne typische Reihe, die man zwischendurch schnell weg lesen kann. Emma ist Autorin und schreibt über Werwölfe, an deren Existenz sie aber nicht glaubt. Was für eine Überraschung es dann ist, als plötzlich einer zu ihrem Begleiter wird? Humor hat die Autorin auf jeden Fall, nur irgendwann brachte die Geschichte leider zu viele lächerliche Aspekte mit sich.
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Rating C+

Nach dem letzten Band hatte ich mich auf Chase sehr gefreut, konnte er mich in seiner Beziehung zu seinem Bruder schließlich für sich einnehmen. Leider kommt hier das Gefühl auf einen ganz anderen Chase zu sehen und man muss die Erwartungen erst mal anpassen. Die Bound Hearst Reihe ist eindeutig eine Erotik-Reihe, daher kommen hier auch m/f/m Szenen vor. Wer das also nicht mag, sollte die Finger davon lassen, für alle anderen hält diese Reihe so manch heißen Moment bereit. Das Verhalten von Chase Kia gegenüber fand ich nicht immer in Ordnung, aber zum Glück lässt sie nicht alles mit sich machen und weiß sich durchaus durchzusetzen. Am meisten hat mich wohl gestört, dass lt. Autorin die Charaktere bereits eine Vorgeschichte  teilten, von der man bis zu diesem Zeitpunkt aber nichts wusste und auch keine Chance hat sie früher zusammen zu sehen. Während ich die Geschichte von Chase und Kia im Vergleich zu den Vorgängern etwas schwächer fand, schaffte es die Autorin auf Khalid (dem das nächste Buch gewidmet ist) neugierig zu machen. 
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Ohne Wertung

Ich habe mich entschieden dieses Buch ohne Wertung zu lassen, weil dieses Buch wohl bei jedem ganz andere Reaktionen hervorrufen wird. Timur Vermes wurde Mut nachgesagt, als er dieses Buch schrieb und das mag durchaus zutreffen. So eine Figur erneut unter einem andern Blickwinkel in den Mittelpunkt zu stellen wird vielen wohl weniger gefallen. Und das kann ich durchaus nachempfinden, denn das Buch enthält viel Erschreckendes und viele Wahrheiten. Andererseits schafft es der Autor einen gewissen Humor einzubringen. Wenn man zum ersten Mal lacht hat man fast ein schlechtes Gewissen, weil dieses Thema mitnichten zum Lachen ist. Sieht man aber wie die Personen im Buch reagieren oder wie Hitler selbst diese neue Welt sieht hat es nicht nur etwas erschreckend Wahres in sich, sondern auch Humor. Schlussendlich ist das kein Buch, das man mal eben so liest. Man sollte sich Zeit nehmen um die Ereignisse verarbeiten zu können und wirken zu lassen. Empfehlen kann ich Interessierten das Buch auf jeden Fall. 
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Habt ihr eines der Bücher gelesen? Besonders neugierig wäre ich ja, wenn es bei "Er ist wieder da" der Fall wäre und wenn ja, wie ihr dieses Buch empfunden habt.  
Liebe Grüße, Melanie