Review: Dirty Rowdy Thing by Christina Lauren

Dienstag, 3. März 2015

 
Review zu Band #1

Despite their rowdy hookups, Harlow and Finn don’t even like each other...which would explain why their marriage lasted only twelve hours. He needs to be in charge and takes whatever he wants. She lives by the Want-something-done? Do-it-yourself mantra. Maybe she’s too similar to the rugged fisherman—or just what he needs.

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Meet Finn and Harlow... Grade mal zwölf Stunden waren sie verheiratet, dann gingen sie wieder getrennte Wege. Der Zauber von Las Vegas hielt bei ihnen nicht lange an und trotzdem blieb die Erinnerung. Und ihre gemeinsamen Freunde, durch die sie immer wieder in Kontakt kamen. Mir gefiel schon die Ausgangssituation im ersten Band sehr gut und ich war neugierig was die Autorinnen daraus machen würden. Die Geschichten von Christina Lauren sind sexy und unterhaltsam und man bekommt mehr als nur eine Liebesgeschichte geboten. Das ist auch bei "Dirty Rowdy Thing" der Fall und der Titel ist hier Programm.

Finn und Harlow könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein und trotzdem verbindet sie sehr viel. Ihre Familien bedeuten ihnen alles und für sie würden sie alles aufgeben, alles wagen, all ihre Kraft und mehr investieren. Diese Verbundenheit ist zum Greifen nahe und hat mich auch zu Tränen gerührt. Anfangs suchen sie beim jeweils anderen nur Ablenkung und merken selbst nicht, wie schnell daraus doch mehr wird. Dabei sind sie aber darauf bedacht ihre Gefühle zu schützen. So zeigen sie einerseits Facetten ihrer Persönlichkeit, die kein anderer kennt, auf der anderen Seite verhalten sie sich introvertiert was bestimmte Dinge angeht. Beide Charaktere waren mir schon im Vorgängerband sympathisch, als sie ihren Freunden unterstützend zur Seite standen. Allerdings haben wir dort nur einen kleinen Blick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt werfen dürfen und man konnte nur erahnen wie viel noch in ihnen steckt.

Nach außen hin wirkt diese Reihe fast unschuldig, aber das Autorenduo kann auch anders und so gibt es nicht zur zahlreiche erotische Szenen, das Knistern zwischen Harlow und Finn besteht von Anfang bis Ende. Während es im ersten Band in dieser Hinsicht in Richtung Rollenspiel ging, schlugen die Autorinnen hier eine andere Richtung ein. Finn kann im Bett sehr dominant sein und Harlow lernt rasch, was es bedeutet, die Kontrolle abzugeben und sich ganz auf den Partner einzulassen. Um ehrlich zu sein sind die Bücher erotischer, als ich es erwartet habe. Während Christina Lauren im ersten Band ein guter Ausgleich zwischen Erotik und Gefühl gelang, überwog hier Ersteres. Allerdings sind die Wortgefechte zwischen Finn und Harlow auch nicht zu verachten und heizen die Stimmung weiter an.

Im direkten Vergleich mit dem ersten Band „Sweet Filthy Boy“ schneidet die Fortsetzung ein bisschen schwächer ab. Viele (auch ernste) Themen wurden in „Dirty Rowdy Thing“ leider nur oberflächlich behandelt. Harlow und Finn haben beide mit ernsthaften Problemen zu kämpfen und obwohl sie die Nähe zum anderen suchen, blieb zwischen ihnen so vieles ungesagt. Ihre Beziehung entwickelte sich zwar, aber es hätte viel intensiver sein können. Es ist schade, dass Christina Lauren diese Chance nicht genutzt hat. Ansonsten war die Geschichte kurzweilig, amüsant und erfrischend humorvoll. Die Charaktere verstellen sich nicht und den Nebencharakteren wird genügend Platz eingeräumt, sodass man die Tiefe ihrer Freundschaft miterlebt. Rund 350 Seiten vergehen bei so sympathischen Charakteren viel zu schnell und man bleibt mit der Neugierde auf das dritte Pärchen zurück.

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