Review: Searching for Someday by Jennifer Probst

Dienstag, 20. Oktober 2015


Kate has given up on love - at least for herself. She is both blessed and cursed with the ability to sense a romantic connection between two people - a gift that her family passed down for generations. When Kate launches her own matchmaking company, Kinnection, with her two best friends in a cozy New York town, she has to put aside her own romantic disasters to make her business a success.

But when a furious man stalks into her office and accuses her business of being a scam, Kate is given the ultimate challenge to prove herself. Slade puts himself in her hands and asks Kate to find him love. Enraged at his arrogance but stubbornly eager to prove herself, Kate agrees, dedicating herself to the journey of finding him love... only to find herself falling for him along the way.

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In dieser Review möchte ich euch nicht nur „Searching for Someday“ vorstellen, sondern eure Neugierde für die ganze Reihe wecken. Ich bin mittlerweile bei Band 3 angekommen und habe mich hoffnungslos in die Charaktere verliebt. „Searching for Someday“ und Band 2 „Searching for Perfect“ sind süße und locker leichte Geschichten, die das Herz erwärmen und der Seele gut tun. In „Searching for Beautiful“ wird es etwas ernster und emotionaler, zeigt damit aber auch die Entwicklung der Autorin und die Unterschiede der einzelnen Pärchen. Jennifer Probst überzeugt in diesem ersten Band der Searching For Reihe mit einem tollen Sinn für Humor, viel Gefühl, einer herzerwärmenden Liebesgeschichte, facettenreichen Nebencharakteren, die man unbedingt besser kennen lernen möchte und Robert, der nicht nur Slade sofort für sich gewinnt, sondern sich auch in jedes Leserherz einschleicht.

Bei Jennifer Probst werden Liebe und Freundschaft groß geschrieben und schon mit Kate und Slade wird es nicht langweilig. Sie haben gänzlich unterschiedliche Ansichten was in einer Beziehung wichtig ist und ob es die Liebe gibt. Im Versuch den anderen von seiner Meinung zu überzeugen ergeben sich witzige und auch ergreifende Momente. Kate glaubt an die große Liebe und dass sie Menschen dabei helfen kann diese zu finden. Unterstützung erhält sie von ihren besten Freundinnen, Kennedy und Arilyn, die mit ihr gemeinsam die Partnervermittlungsagentur Kinnections gegründet haben. Nur für sich selbst hat sie die Liebe noch nicht gefunden.

Zum Helden hat Jennifer Probst Slade auserkoren – Scheidungsanwalt, arrogant, attraktiv und überzeugt, dass seine Schwester bei dieser Agentur betrogen wird und es den passenden Partner, von Liebe gar nicht erst zu sprechen, nicht gibt. Er stellt alles in Frage wofür Kinnections steht und möchte seine Schwester vor dieser „Abzocke“ beschützen. Dabei lassen sich Slade und Kate auf ein interessantes Spiel ein: Slade wird selbst Mitglied bei Kinnection und obwohl er nicht an die Liebe glaubt, soll Kate ihm vom Gegenteil überzeugen. Ihre und die Integrität ihrer Firma stehen hier auf dem Spiel und sie setzt alles daran die richtige Partnerin für Slade zu finden. Und ignoriert dabei jenen Instinkt, der sie selbst zur großen Liebe führen würde.

Die Autorin überstürzt hier nichts, die Liebesgeschichte beginnt langsam und entwickelt sich ruhig. Zu Beginn fast ein bisschen zu ruhig. Ich kann nicht genau erklären woran es lag, aber ich brauchte mehrere Anläufe um über die ersten Kapitel hinaus zu kommen. Die Grundidee sprach mit sofort an, aber alles wirkte erst noch etwas steif und erzwungen. Nach einer Eingewöhnungsphase wollte ich das Buch aber nicht mehr aus der Hand legen, habe die spannungsgeladenen Momente und Neckereien zwischen Slade und Kate sehr genossen und nur darauf gewartet wer von ihnen seine Gefühle als Erstes eingesteht und sie bemerken, dass sich ihre Zukunft direkt vor ihnen befindet. Bis es so weit ist, bietet sich die Möglichkeit die Nebencharaktere besser kennen zu lernen und zu erkennen, dass sie bereits in „Searching for Someday“ mehr sind als nur nettes Beiwerk. Mit Arilyn bin ich bis jetzt nicht so warm geworden, dafür finde ich Kennedy und Gen umso sympathischer.

Das gewisse Extra erhält die Geschichte übrigens durch einen Hauch von Magie. Dabei nimmt dieser Part allerdings nicht Überhand, es wirkt nicht fehl platziert, nicht übertrieben, sondern fügt sich gut in die Geschichte ein. Kate verfügt über die Gabe zu wissen, wenn zwei Menschen Seelenverwandte sind. Das mag auf den ersten Blick für eine Partnervermittlungsagentur sehr hilfreich sein, allerdings basiert Kinnections nicht auf ihrer Gabe, sondern dem Zusammenwirken von Kate, Kennedy und Arilyn und ihren jeweiligen Stärken und Fähigkeiten, die sie dort einbringen. Und damit meine ich keine weiteren magischen Kräfte, denn in erster Linie ist und bleibt „Searching for Someday“ eine Liebesgeschichte. Ihre Gabe ist nur das i-Tüpfelchen, die bestätigt, dass ein Paar wirklich füreinander bestimmt ist und verleiht dem Ganzen etwas mehr Romantik.

Kommentare:

  1. Hallo Melanie,
    eine schöne Rezension und genau meine Meinung zu dieser Reihe. Ich bin durch eine Kurzgeschichte im Sammelband "Baby It's Cold Outside" darauf aufmerksam geworden. "Searching for you" war schön geschrieben und sehr kurzweilig und so habe ich nach dem "richtigen" Buch gegoogelt. "Searching for someday" habe ich innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen. Nur leider bin ich zum Teil 3 noch nicht dazugekommen, aber auf die Geschichte von Genevieve und Wolfe wird man ja schon im ersten Band aufmerksam gemacht :-) Werde gleich mit Lesen beginnen! Liebe Grüße, Daria

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    1. Auf die Kurzgeschichte freue ich mich noch, die soll dann im November bei mir einziehen :)

      Band 3 ist ja erstmals ganz anders, teilweise beklemmend und ein bisschen düster. Zumindest ist die Stimmung nicht so locker leicht wie man es von den ersten beiden Bänden gewohnt ist. Ich bin neugierig wie es dir gefällt!
      Liebe Grüße, Melli

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