[Talking about...] Challenges ade!

Samstag, 16. Januar 2016


Ach was habe ich früher gerne und bei vielen Reading Challenges mitgemacht - je mehr, desto besser. SuB Abbau hier, englische Bücher lesen da, dazwischen noch SuB Leichen von ihrem Schicksal befreien oder Reihen beenden am Stück.

Abgezeichnet hat es sich schon 2015, dass mir die Lust an den Challenges vergeht. Viele Challenges sind doch nur dazu da um Listen zu führen (von Verlag X lese ich so viele Bücher, von Verlag Y sollen es mehr sein etc.), bei anderen geht es darum Punkte zu sammeln, wenn man gewisse Bedingungen erfüllt und obwohl sichtlich viele Leser daran Gefallen gefunden haben, konnten mich diese speziellen Challenges nie ansprechen. Die paar, die ich allerdings mochte, habe ich versucht so gut wie möglich zu verfolgen und erfolgreich abzuschließen.

Mittlerweile ist es aber so, dass viele der Challenges mir nicht mehr die Motivation und den Anreiz bieten wie es früher der Fall war. Genau das Gegenteil ist der Fall und oft fühle ich mich nur noch gestresst, wenn ich dran denke was ich noch für eine Challenge lesen "müsste". Aus anderen Challenges wiederum bin ich rausgewachsen - ich lese überwiegend englische Bücher, damit fällt diese Challenge schon mal weg. Mein SuB hat eine Größe erreicht mit der ich absolut zufrieden bin und meine Neuzugänge halten sich in den meisten Monaten auch im Rahmen. Also fallen alle Challenges zum SuB Abbau weg. Und ehrlich gesagt mag ich mir auch nichts mehr vorschreiben lassen durch die Challenges. Ich will keine Mindestbücheranzahl lesen "müssen", weil ich mich mal für eine Zahl entschieden habe. Ich mag mich nicht auf ein Genre beschränken, auf ein Buchformat, eine Sprache oder all die anderen Aspekte zu denen es noch Challenges gibt.

Inzwischen ist die "Reading Challenge" Seite hier im Blog verschwunden, die zwei Challenges aus dem letzten Jahr habe ich noch abgeschlossen bzw. Anti Age dem SuB habe ich erfolgreich beendet und die Sub Abbau Extrem Challenge 2015 wurde von den Veranstalterinnen selbst im Dezember schon nicht mehr fortgeführt. Für den Moment ziehe ich also einen Schlussstrich unter das Kapitel "Challgenes" und freue mich die Vorschreibungen und den (oft selbst gemachten) Druck dahinter los zu sein :)

Wie steht ihr zu dem Thema Challenges? Nehmt ihr an welchen teil und wenn ja, worin liegt eure Motivation? Hat sich eure Einstellung im Laufe der Zeit auch geändert?
Liebe Grüße, Melanie

Kommentare:

  1. Ich habe in den letzten Jahren immer wieder an ein paar Challenges teilgenommen, aber nach ein paar Monaten immer die Lust verloren und einfach vergessen, dass es sie überhaupt gibt. ich kann deshalb nicht mal sagen, ob ich irgendwelche davon abgeschlossen habe, weil ich einfach nicht mehr darauf geachtet habe. Dieses Jahr habe ich mich deshalb auch einfach nirgendwo mehr angemeldet, weil es einfach keinen Sinn gemacht hat. Außerdem lese ich ohnehin lieber eher spontan, als dass ich mir nachher Stress machen muss, weil ich unbedingt noch ein bestimmtes Buch lesen muss, damit ich meine Challenge abschließen kann.
    Ich kann deine Entscheidung also sehr gut nachvollziehen!
    Liebe Grüße
    Jacqueline

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  2. Huhu liebe Melanie! :)

    Mir geht es ähnlich wie dir. Bei vielen Challenge habe ich eigentlich noch nie mitgemacht, aber trotz der anfänglichen Motivation verlieren diese Challenges bei mir schnell ihren Reiz und werden zum Stressfaktor. Deshalb habe ich mir dieses Jahr einmal eine "Auszeit" genommen und vielleicht habe ich nächstes Jahr wieder total Lust bei ein paar Challenges teilzunehmen! :D Die einzige Challenge bei der ich mitmache ist die Goodreads Reading Challenge, aber das ist für mich nicht unbedingt eine Challenge sondern eher eine Erinnerungen an meinen Vorsatz 150 Bücher zu lesen. ;)
    Toller Post! (:

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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  3. Hallo Melanie :)

    Ich habe Challenges seit dem letzten Jahr endgültig abgehackt. Das lag daran, dass mein SuB immer viel kleiner war, als der von anderen Teilnehmern und somit hatte ich auch nie passende Bücher für bestimmte Aufgaben. Hätte ich also da mitmachen wollen, dann hätte ich mir extra Bücher dafür kaufen müssen und das wollte ich auf keinen Fall.

    Außerdem fühle ich mich bei Challenges unter Druck gesetzt bestimmte Bücher zu lesen, auch wenn ich gerade keine Lust auf diese Bücher habe. So vergeht einem dann schnell die Lust aufs Lesen.

    Auch wenn es sehr interessante Challenges mit einfallsreichen Ideen gibt, habe ich für mich beschlossen, dieses Thema einfach sein zu lassen und das zu lesen, worauf ich eben gerade Lust habe.

    Liebe Grüße,
    Elena
    Buchstabenlounge

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  4. Eigentlich habe ich mich, glaube ich, nur an einer Challenge jemals wirklich beteiligt und irgendwie war mir schon damals klar, dass mich das in meinem Leseverhalten - so interessant und ansprechend die Challenge auch klang - einschränkt. Ich liebe es zu lesen, aber durch Arbeit und Abendschule möchte das genießen können, was ich lese. Ich will mich nicht gezwungen fühlen. Leider leiden auch andere Sache - wie mein Blog *schnief* - unter meinem Alltag. Auch dass ich kurz vor den Abschlussprüfungen stehe, ist ein Grund dafür.

    Aber Challenges - insbesondere nach meinem einzigen Versuch - sind nichts für mich. Und ich denke, das sollt jeder Leser für sich selbst entscheiden. ;)

    Ich genieße jetzt einmal ein bisschen Zeit auf deinem Blog. ^^

    Viele liebe Grüße,
    Mandy

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  5. Challenges können mich auch nicht so begeistern, ich habe jetzt zwei Jahre hintereinander bei der GoodReads Challenge mitgemacht, aber man macht sich da nur unnötig Stress über die Anzahl der gelesenen Bücher, dabei gilt doch es zählt nicht die Anzahl der Bücher in deinem Leben sondern dein Leben in den Büchern... oder so wie.

    Ich habe mich zwar bei der Lovelybooks Lesechallenge eingetragen, aber eigentlich nur um zu sehen welcher der Bücher die ich dieses Jahr lese sich eventuell in welche Kategorie stecken lassen.

    Challenges, also Wettkämpfe, beim Lesen erscheinen mir wider die Natur, lesen ist schließlich kein Leistungssport bei dem man sich zu Beweisen sucht, sondern im Idealfall etwas das man mit anderen teilen möchte.
    Vielleicht mißverstehe ich aber auch nur den Geist von Lesechallenges.

    Wobei, eine die Verfolge ich weiterhin, beziehungsweise gleiche ich weiterhin in regelmäßigen Abständen meine gelesen Bücher mit der Rory Gilmore Liste ab - nicht das ich ihr je das Wasser reichen könnte. :D

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  6. Hey!

    Ich hab noch nie bei einer mitgemacht und werd das wohl auch nie. Liegt einfach daran, dass ich mich nicht dazu "zwingen" lassen möchte, ganz bestimmte Bücher zu lesen, nur um eine Challenge zu erfüllen. Vor allem, da es Bücher wären, die ich wohl sonst nicht lesen würde, denn ich hab noch keine Challenge gefunden, die sich einfach mit meiner Leseliste vereinbaren lassen würde. Da mache ich mir lieber selbst Druck und schau mir meine eigene persönliche To Read-Liste an :)

    Liebe Grüße, Doris

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  7. Ich glaube meine Meinung zu Challenges kennst du mitlerweile. Mich haben sie nur noch unter Druck gesetzt und es machte keinen Spaß mehr so gut wie nie eine wirklich freie Auswahl zu haben. Ich kann deine Einstellung zum Thema Challenge daher gut verstehen.
    LG
    Sunny

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  8. Ich habe immer so ein wenig ein zwiespältiges Verhältnis zu Challenges. Oft habe ich es in den letzten Jahren auch ein wenig übertrieben und mich dann zu sehr unter Druck gesetzt gefühlt. Andererseits habe ich aber durch Challenges auch schon eine ganze Reihe von interessanten Büchern für mich entdeckt. So kostet es mich etwa manchmal etwas Überwindung, zu anspruchsvolleren Büchern zu greifen, aber als ich das für meine Nobelpreis-Challenge vermehrt gemacht habe, haben mir die meisten dieser Bücher sehr, sehr gut gefallen.
    Und durch die Sachbuch-Challenge von Winterkatze habe ich auf einmal Sachbücher für mich entdeckt und lese sie auch jetzt ohne Challenge-Druck mit Begeisterung weiter.
    Tja, und dann kommt noch dazu, dass ich ein Listenfan bin und außerdem manchmal auch ganz gern "thematisch" lese.

    Trotzdem habe ich auch schon öfter darüber nachgedacht, einmal für eine Weile an gar keine Challenge mehr teilzunehmen, um dem Lesen wirklich jeglichen Druck zu nehmen. Aber irgendwie laufen mir dann doch immer wieder interessante Challenges über den Weg und ich kann nicht widerstehen. ;-)

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  9. @all: ehrlich gesagt bin ich doch überrascht wie vielen von euch es mit den Challenges auch so geht! Und vor allem sind es oft ähnliche Gründe aus denen wir von Challenges Abstand nehmen bzw genommen haben. Sich spontan für Bücher entscheiden zu können und nixht an bestimmte Vorgaben gebunden zu sein, scheint für uns alle sehr wichtig geworden zu sein. Lesen soll halt doch Spaß machen und nicht zu einer weiteren Aufgabe werden, die man abarbeiten muss.
    Für mich ist der Gedanke Challenges als Konkurrenzkampf untereinander zu verstehen auch ganz falsch. Lesen (wie auch Bloggen) soll kein Wettbewerb sein! Obwohl ich durchaus nachvollziehen kann, dass dieser Konkurrenzgedanke Anreize schaffen und motivieren kann. Aber das halt nur bis zu einem bestimmten Punkt und wenn der überschritten wird, ist es mit der Freude vorbei und artet nur in Stress aus :(
    Danke für all eure Meinungen dazu und eure persönliche Einstellung! Ich finde diese Einblicke und das Entdecken von Gemeinsamkeiten immer sehr spannend :)
    Liebe Grüße, Melli

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  10. Ich werde dieses Jahr auch keine Challenges machen - außer meine eigene Kommentarchallenge. Und die ist für mich eigentlich gar keine richtige Challenge, weil sie nebenher mitläuft und mich nicht anstrengt.

    Gerade die Sub Abbau Sachen haben mich vom Stress und Druck her mehr "fertig gemacht" als etwas gebracht. Ich hatte zum Teil null Lust auf die Bücher und das einzige, was wirklich geholfen hat, war ausmisten.

    Deshalb dieses Jahr alles relaxter :)

    Liebe Grüße
    Tina

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    1. So war es bei mir auch oft! Viele der Challengebüchet wollte ich in dem Moment nicht lesen, hab es dann für die Challenge aber doch getan. Und genau hier verliert man auch Vorfreude und Begeisterung :(
      "Alles relaxter" ist auch mein Motto und für uns hoffentlich genau das was wir brauchen :)
      Liebe Grüße, Melli

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  11. Huhu Melanie,
    ein Post, der mir aus dem Herzen spricht. Letztes Jahr habe ich zwar auch nur an 1-2 Challenges mitgemacht, aber ich hab irgendwann gemerkt, wie sehr mich das alles streßt. Mit der Zeit hab ich richtig die Lust am Lesen verloren, da ich oft durch die Challenges zu Büchern gegriffen habe, auf die ich in dem Moment eigentlich gar keine Lust hatte. Daher habe ich meine Challenges aus 2015 noch voll durchgezogen (weil Aufgeben wollte ich dann irgendwie auch nicht... eigentlich doof...) und mir für 2016 vorgenommen, an keiner neuen Challenge mehr teilzunehmen. Und ich muss sagen: es ist toll, einfach vor meinem SuB zu stehen und das Buch auszuwählen, das mich in diesem Moment einfach am meisten anspricht.

    Ich kann deine Einstellung daher wirklich gut verstehen und kann dir sagen: du bist mit deiner Meinung nicht allein :)

    Alles Liebe, Nelly

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    1. Hihi, genau so ist es - Lust hat man eigentlich keine mehr, aber man will trotzdem nicht aufgeben ;) aber wir müssen ja niemanden etwas beweisen ;)
      Liebe Grüße, Melli

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  12. Huhu Melanie :),

    ich finde deine Sichtweise über Challenges total interessant, weil ich einfach gerade ganz anders darüber denke :D. Ich mache gerade bei so ca. 5 Challenges mit, aber sie setzten mich eigentlich gar nicht unter Stress sondern fördern mich. Die SuB-Abbau-Eytrem Challenge habe ich noch nie geschafft, aber ich bin jedes Jahr wieder dabei einfach weil ich die Aufgaben so interessant finde und schaue wie lange ich durchhalte :p. Dann die Impress-Challenge, welche nebenher läuft, da ich ja eh viele Impress-Bücher lese. Nur sind sie dann am Ende schön in einer Liste eingetragen und darüber freue ich mich am Ende des Jahres dann. Die anderen Challenges sollen mich an Reihen/ Bücher erinnern die ich 2016 gerne noch lesen würde und geben mir einen Anreiz dies dann auch zu tun. Das ist aber kein MUSS, sondern eher eine Erinnerung für mich die geliebte Reihe, welche ich nicht beenden will weil so gut, endlich vom SuB zu erlösen :D.

    Ich kann es aber auch total nachvollziehen bei der Masse an Challenges (am Besten von mit Rezensionspflicht) nicht mehr zu wollen. Wohin man schaut sieht man neue Challenges und wird förmlich von ihnen erstickt. Die Kunst ist es aus dieser Masse welche für sich auszuwählen die einem die Luft zum Atmen nicht nehmen und ich denke das habe ich ganz gut geschafft. Zudem: Kein Challengebetreiber kann mir etwas tun, wenn ich auf die Challenge dann doch keine Lust mehr habe :D.

    Liebe Grüße
    Conny

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    1. Das hört sich ganz danach an, als nimmst du an den richtigen Challenges teil so motiviert und begeistert wie du bist :) und du scheinst dir auch gar keinen Stress zu machen. Oft macht man sich den ja selbst, will aber trotzdem nicht "aufgeben" ;) ich finde es toll, dass du das noch so genießen kannst und wünsche dir viel Spaß bei deinen Challenges :)
      Liebe Grüße, Melli

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  13. Sehr interessanter Beitrag, Melli! :)
    Dieses Jahr trete ich mit Challenges auch kürzer. Bis jetzt nehme ich nur an einer Teil und zwar an der Klassiker-Challenge von Lyne, aber da ich eh Klassiker lese, stresst mich das nicht.
    Letztes Jahr war ich ziemlich motiviert, was Challenges angeht und fand das auch immer ziemlich witzig, habe aber auch gemerkt, dass ich mir gerade zum Ende hin, doch zu viel Stress gemacht habe. Bei den Punkte-Challenges bin ich auch oft raus, insbesondere wenn man Bücher mit bestimmten Covern, Titel, Protagonisten oder sonstwas lesen muss - das gibt mein SuB einfach nicht her. :D
    Dieses Jahr nehme ich mir also so gut wie nichts vor, keine Projekte, keine Challenges. Ich will mal sehen, ob ich einen Unterschied merke und schauen, was mir besser gefällt. :)

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    1. Genau! Für viele Challenges hätte ich zuerst mal einkaufen gehen müssen und das soll ja nicht unbedingt der Zweck sein ;)
      Ich fand es toll wie du die Klassiker Challenge gemeistert hast. Da merkte man, dass du sie generell gerne liest und es für dich nicht zum Zwang wurde. Und ich hoffe dieses Jahr wird besonders entspannt für dich beim Lesen :)
      Liebe Grüße, Melli

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