[Talking about...] Auf der Suche nach den...

Montag, 4. April 2016



Liebe auf den ersten Blick - die ganz großen Gefühle - Schmetterlinge im Bauch - Herzklopfen, wenn man an ihn/sie denkt - der Wunsch, jeden Moment an seiner/ihrer Seite zu verbringen - über alles und nichts reden zu können - gemeinsam lachen und auch weinen - das Happy End wahr werden lassen.

Habt ihr es schon bemerkt? Es sind diese Momente, nach denen ich mich grade sehne und nach denen ich in meiner Lektüre nicht nur suche, sondern sie auch finde.

Es geschah ganz langsam. Zwischen meinen über alles geliebten Paranormal Romances und Urban Fantasy Geschichten fanden sich erst nur vereinzelt Contemporary Romances. Dann wurden es stetig mehr. Und plötzlich lese ich nur noch Liebesgeschichten. Kann von ihnen nicht genug bekommen. Verschlinge sie. Genieße sie. Brauche sie. Meine aktuelle Arbeit bringt mich emotional immer wieder an meine Grenzen (davon werde ich euch aber ein anderes Mal erzählen) und jetzt mehr als je zuvor brauche ich einen Ausgleich, der mir gut tut. Ich will mich zumindest für einige Momente am Tag in eine perfekte Welt wegstehlen und mir dort die gewisse Leichtigkeit holen, die ich grade nur schwer zu fassen bekomme. 

Diesen Ausgleich finde ich in Büchern von Alice Clayton, Lauren Layne, Christina Lauren, Tracey Alvarez, Jennifer Probst,... um nur einige Autorinnen zu nennen, deren Bücher mir besonders gut gefallen. Von den bisher 21 gelesenen Büchern in diesem Jahr zählen nur drei nicht zum Genre der Contemporary Romances. Und auch mein Wunschzettel hat sich dahingehend angepasst. Ich hätte gedacht, dass irgendwann Langweile einkehren würde und mir längst nach Abwechslung wäre, aber dem ist nicht so. Vielmehr freue ich mich noch auf viele weitere Herzgeschichten und die großen Gefühle.
 
Kennt ihr solche Phasen auch von euch? Während derer ihr euch komplett einem Genre verschreibt? Oder wird euch das auf Dauer zu eintönig und ihr braucht mehr Abwechslung?
Liebe Grüße, Melanie 

Kommentare:

  1. Ja, natürlich kenne ich solche Phasen. Bei mir war es die erste Arbeitslosigkeit, die mich zu Liebesromanen gebracht hat. Ich weiß gar nicht, wie lange ich fast ausschließlich solche Geschichten verschlungen habe. Bis irgendwann der Tag kam, an dem ich von so viel glücklichen Zufällen und Happy End genervt war und wieder mehr Auswahl benötigte - aber das hat damals ganz schön gedauert. *g*

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    1. Nun gut, über die Zufälle muss ich auch öfters mal schmunzeln, aber kann man vom Happy End echt genug haben? ;)

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    2. Och, bei manchen Geschichten finde ich ein trauriges Ende auch sehr befriedigend und passend. Doch das Beste ist eigentlich ein Ende, das mich lachend zurücklässt. :)

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    3. Ein trauriges Ende vertrage ich zwar momentan gar nicht, kann den Reiz davon aber nachempfinden. Manche Geschichten verlangen direkt danach. Aber ja, ein Buch mit einem Lachen zu beenden mag ich auch am liebsten ;)

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  2. In solch einer Phase bin ich jetzt auch schon seit Wochen, momentan bekomme ich von zeitgenössischen Liebesromanen nicht genug, ich weiß aber gar nicht genau warum. Klar, Liebesromane waren schon immer mein Ding, aber so fixiert auf zeitgenössische Geschichten war ich schon lange nicht mehr.

    Lauren Layne als Autorin kenne ich übrigens noch gar nicht, muss gleich mal schauen, was sie so schreibt.

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    1. Mach das! Mich hat eine Freundin auf die Autorin aufmerksam gemacht und ich wünschte wirklich ich hätte Urlaub um mich durch all ihre Bücher zu lesen. Ich finde es grade sowieso blöd so wenig Zeit zum Lesen zu haben ^^

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  3. Ich glaube diese Phasen hat jeder einmal ;)
    Bei mir waren es lange Jugendbücher - inzwischen bin ich wieder mehr querbeet unterwegs. Denn meiner Meinung nach legt sich diese Begeisterung irgendwann auch wieder, irgendwann kommt einfach ein Punkt an dem man gerne auch wieder etwas ganz anderes lesen möchte.
    Dir wünsche ich jetzt aber erstmal noch ganz viel Spaß mit deinen Liebesgeschichten. Genieße diese "leichten" Geschichte solange es dir Spaß macht ;D

    Viele Grüße Tessa

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    1. Ich dagegen hoffe, dass ich diese Begeisterung noch laaaange mitnehme ;) meine "Leselust" hat mit den Liebesromanen so richtig begonnen und grade jetzt wo ich sie wieder vermehrt lese, will ich sie nicht nehr so aus den Augen verlieren ;) aber ich glaube jeder hat so seine Genres, die er liebt und jene, die man nur phasenweise liest.

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  4. Ich habe mich ja seit ich Liebesromane lese (ca. 10 Jahre) eigentlich nur einem Genre verschrieben, den Historicals. Früher mehr mit Highlanders, heute mehr Regecny/Victorian und hatte nur kleine Phasen, in denen ich mehr Jugendbücher oder auch mal Paranormal Romances gelesen habe. Inzwischen lese ich fast nur noch High Fantasy YA und Historicals, weil ich bei den anderen Genres zu oft enttäuscht wurde. Besonders bei Contemporaries und Paranormals... besonders an PNR kann ich nicht mehr ran... und für YA merke ich schon, dass ich teilweise etwas zu alt dafür werde XD
    Das Problem ist weniger die Eintönigkeit, sondern innerhalb der Genres tatsächlich die Romane zu finden, die man gerade sucht und auch die schlechten Romane herauszufiltern. ^^ Ich suche dann oft was GANZ bestimmtes und es ist so schwer Romane zu finden, die dem emotional entsprechen. Ich bin da irgendwie extrem schwer zufrieden zu stellen, kaum ein Roman schafft es alle richtigen Knöpfchen bei mir zu drücken :D

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    1. Oja, diese speziellen Wünsche bzw Vorstellungen kenne ich auch. Und werde da leider zu oft enttäuscht, wenn ich vorher zu genaue Vorgaben habe :/ man müsste das Buch schon selbst schreiben, wenn es da draußen noch nicht existiert ;)

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  5. In meiner Jugend hatte ich eine Phase in der nur SF gelesen wurde, dann eine zeitlang nur Horror... und eine zeitlang bin auch von einem Liebesroman zum nächsten gestolpert, wobei mein Fokus doch mehr im Jugendbuchbereich lag (ausnahme die Harlequins von Donna Alward), das Wunder der ersten Liebe *hach - schmacht* - wobei ich gerade meine Freude an sog. Clean/Sweet Romances entdecke, die jetzt auch gerne mal in der Kategorie Christian Fiction sein dürfen - Haupsache Liebe!

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    1. Wow, bei dir scheint es generell sehr phasenweise zuzugehen! Mit Sweet/Clean Romances kenne ich mich zu wenig aus, aber dein Motto "Hauptsache Liebe" lebe ich grade auch voll und ganz aus :)

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  6. So richtige Genre-Phasen hatte ich zuletzt als Jugendliche, als ich Fantasy für mich entdeckt und da erst mal ein Buch nach dem anderen verschlungen habe. Ansonsten mag ich eigentlich immer Abwechslung. Ich kenne das aber auch, dass ich in sehr stressigen Zeiten manchmal etwas anders lese, wobei es bei mir mehr in die Richtung geht, dass ich dann keine schwere Literatur lesen mag, die viel Konzentration erfordert. Ob Happy End oder nicht ist bei mir relativ unabhängig von meiner emotionalen Stimmung. Wenn es mir das Leben nicht so einfach macht, hilft es mir vor allem, wenn ich ganz in ein Buch eintauchen kann - unabhängig davon, ob das Buch an sich nun traurig ist oder nicht.

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    1. Hauptsache ist, dass man abschalten kann und dafür das Richtige zur Hand hat :) wobei ich es spannend finde wie unterschiedlich doch wieder jeder damit umgeht.
      Liebe Grüße, Melli

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  7. Als ich noch keinen Sub hatte, hatte ich solche Phasen auch sehr oft :-) Anfangs habe ich ja Romantic Fantasy gelesen, dann hatte ich da die Schnauze voll und hab mich ins High Fantasy Genre verliebt. Nalini Singh hat mich dann mit ihrer Gilde der Jäger Reihe wieder in eine andere Richtung gelotst und seit ich meinen Sub habe, habe ich solche Phasen eigentlich gar nicht mehr. Jetzt achte ich gar nicht mehr so arg aufs Genre.

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    1. Mh, ich überlege grafe wie das bei mir früher war, aber da hab ich generell nach Autoren gelesen und wenn es von einem/einer kein neues Buch mehr gab hab ich mir erst neue gesucht ;)
      Liebe Grüße, Melli

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